Messe: f.re.e wächst auf sieben Hallen und rund 80.000 Quadratmetern

Fahrrad auf der f.ree.e (c)Messeveranstalter

Bayerns größte Reise- und Freizeitmesse erweitert im nächsten Jahr das Angebot im Bereich Caravaning & Mobile Freizeit. Damit stehen für Reisemobile, Caravans, Zelte und Kastenwagen zwei komplette Hallen zur Verfügung. Darüber hinaus laufen die Golftage München erstmals an drei Tagen parallel zur f.re.e auf dem Münchner Messegelände. Die f.re.e findet noch bis kommenden Sonntag, 26. Februar 2017 statt.

Nach den erfolgreichen Ergebnissen der f.re.e im Februar 2016 mit über 122.000 Besuchern und 1.200 Ausstellern erweitert die Messe München das Angebot und die Fläche der Reise- und Freizeitmesse auf eine Größe von rund acht Fußballfeldern. Eine wichtige Entscheidung, wie Geschäftsführer Reinhard Pfeiffer betont: „Der Bereich Caravaning & Mobile Freizeit liegt uns sehr am Herzen. Daher freut es uns sehr, dass wir nach einer positiven Entwicklung in den vergangenen Jahren nun zwei komplette Hallen mit diesem Thema belegen. Das ist ein klares Zeichen an die Branche.“

Fahrrad
Das Angebot der Händler und Hersteller in Halle B6 reicht von Trekkingrädern über Mountain- und E-Bikes bis hin zu Spezialmodellen wie Lasten- oder Liegerädern. Damit die Besucher sich ein genaues Bild von den einzelnen Fahrrädern machen können, besteht die Möglichkeit, auf drei verschiedenen Fahrradparcours Proberunden zu drehen. Auf dem Mountainbike-Parcours betreuen Mitarbeiter des DAV die Besucher beim Techniktraining, auf dem Spezialrad-Parcours stehen Liege- und Lastenräder für Fahrten bereit und auf dem großen Testparcours dürfen E-Bikes, Trekkingbikes und Stadträder Probe gefahren werden.

Caravaning & Mobile Freizeit
Erstmals seit vielen Jahren wird der Bereich Caravaning & Mobile Freizeit wieder zwei komplette Hallen belegen. In Halle B3 finden Besucher Angebote zu Reisemobilen, Caravans, Zelten und Campingzubehör. Die Halle B4 bietet eine große Auswahl an Kastenwagen, Ausbaumöglichkeiten sowie Pick-ups. Darüber hinaus haben Besucher die Möglichkeit, in der Camping-Welt, an der Campingplatz-Servicestation und am Informationsstand des Caravaning Inustrieverbands Deutschland (CIVD) e.V. Tipps für den Urlaub in der Natur zu erhalten.

Reisen
Der Themenbereich Reisen umfasst neben Fernreisen sowie Zielen in Mittel-, Nord- und Osteuropa (Halle A4) auch Urlaubsangebote in Bayern, Deutschland und der Alpenregion (Halle A5). Mittelmeerländer und das Thema Kreuzfahrten belegen künftig die ganze Halle B5. Neben den klassischen Destinationen in Südeuropa und Nordafrika erwartet die Besucher dort der auf knapp 2.000 Quadratmetern vergrößerte Ausstellungsbereich „f.re.e Ahoi“-Reisen auf dem Wasser. Hierzu zählen unter anderem die Hafenbühne sowie das Hafen-Café.

Wie in den Vorjahren bietet auch die kommende f.re.e Thementage zu Reise- und Freizeitmöglichkeiten an. Die Auswahl reicht von „f.re.e Solo“, Reise- und Freizeitangebote für Alleinreisende und Singles, bis zu „f.re.e ohne Grenzen“ – barrierefreie Reise- und Freizeitgestaltung.

Wassersport
Eine große Vielfalt an Wassersportarten bietet Halle A6. Dort können Besucher von Kanu über Stand-Up Paddling (SUP) bis Tauchen alles ausprobieren, was auf, im oder unter Wasser möglich ist. Für Kanu und SUP steht im kommenden Jahr eine Seenlandschaft zur Verfügung. Hier können Wassersporbegeisterte in zwei voneinander getrennten Bereichen sowohl Kanus testen als auch SUP ausprobieren. Darüber hinaus finden spezielle Events wie ein SUP-Polo-Turnier auf dem See statt. Noch mehr Aktivität versprechen die Schnupper-Tauchkurse. Nur wenige Meter von der Seelandschaft entfernt dürfen Besucher komplett ins kühle Nass eintauchen. Außerdem präsentieren und verkaufen Aussteller die neuesten Kanumodelle, Bootszubehör und -kurse sowie Tauchausrüstung und Surfbretter.

Outdoor
Ebenfalls in Halle A6 befindet sich der Themenbereich Outdoor. Mit den bayerischen Alpen vor der Tür nutzt der Großteil der f.re.e-Besucher die Auswahl an Ausrüstung, Bekleidung sowie das umfangreiche Informationsangebot des Deutschen Alpenvereins (DAV) auf der Outdoorbühne zur Vorbereitung auf die nächste Bergtour. Gemeinsam mit der Sektion München und Oberland organisiert die Messe München im kommenden Jahr zum neunten Mal den CLIMB FREE. Am Samstag und Sonntag (25. und 26. Februar 2017) finden die Offenen Bayerischen Meisterschaften sowie der Oberlandcup im Bouldern statt.

Münchner Autotage und Golftage München
Ergänzend zur Reise- und Freizeitmesse f.re.e finden die Münchner Autotage (an allen f.re.e Messetagen) in Halle C4 sowie die Golftage München (24. bis 26. Februar 2017) in Halle C3 statt. Der Besuch aller drei Messen ist mit einer einzigen Eintrittskarte möglich. Während der Messelaufzeit ist neben dem Eingang Ost erstmals auch der Eingang Nord geöffnet und es verkehren Shuttle-Busse zwischen den beiden Eingängen.


FE: Virgin mit beeindruckender Aufholjagd von Jose Maria Lopez

Jose Maria Lopez DS Virgin (c)Virgin

DS Virgin Racing ging mit hohen Erwartungen in das dritte Rennen der Saison. Sam Bird gewann im Vorjahr in Buenos Aires, während der dreifache WTCC-Weltmeister Jose Maria Lopez einziger Argentinier im Starterfeld und somit Publikumsliebling war.

Schon in den Trainingseinheiten bewies das Team seine Wettbewerbsfähigkeit: Lopez stellte die Bestzeit im ersten Training auf, während Bird die Bestzeit im zweiten freien Training setzte. Die sich ändernden Gripverhältnisse verhinderten allerdings, dass Bird es in die Super Pole schaffte. Der Brite musste sich mit dem zehnten Platz im Qualifying begnügen. Nachdem er eine Mauer touchiert hatte, startete Lopez vom achtzehnten Platz.

Beim Erlöschen der Ampeln begannen die beiden DS-Virgin-Racing-Piloten ihre Aufholjagd. Bird machte direkt zu Beginn einen Platz gut, ebenso wie Lopez, der in der zweiten Runde allerdings in einen Unfall verwickelt war.

Zwei Runden später touchierte Bird mit seinem DSV-02 eine Mauer. Mit einer stark beschädigten Hinterradaufhängung kam er in der fünften Runde in die Box, wo er sofort das Fahrzeug wechselte. Im Anschluss setzte er die Bestzeit, die kurz vor Rennende von Felix Rosenqvist eingestellt wurde. Aufgrund der rutschigen Strecke touchierte er gegen Ende des ePrix erneut eine Mauer.

Lopez drückte seinerseits dem Rennen seinen Stempel auf und ließ einen Kontrahenten nach dem anderen hinter sich. Nick Heidfeld und Daniel Abt mussten sich geschlagen geben, während der Argentinier dank guten Energiemanagements bis zur 20. Runde auf der Strecke bleiben konnte – mit nur noch einem Prozent Batterieladung – als die meisten Teams bereits an der Box waren.

Mit seinem zweiten Fahrzeug nahm Lopez das Rennen an vierzehnter Position wieder auf, um Stephane Sarrazin und Antonio Felix Da Costa zu attackieren. Der Argentinier begeisterte das Publikum mit seinen gelungenen Überholmanövern und konnte in der vorletzten Runde vorbei an Robin Frijns und Mitch Evans in die Top 10 vordringen, die von Sebastien Buemi, Jean-Eric Vergne und Lucas di Grassi dominiert wurde.

Alex Tai, Teamchef von DS Virgin Racing: „Der Tag war nicht leicht für Sam. Bei den ersten Trainingseinheiten hat er seine Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis gestellt. Ein Rennunfall kostete ihn allerdings ein gutes Ergebnis. Ich bin froh, die Fortschritte bei ‚Pechito‘ zu sehen. Er ist ein echter Fighter. Deshalb bin ich sicher, ihn in dieser Saison noch ganz vorne zu sehen. Ich möchte auch DS Performance und unserem Ingenieursteam danken, die die Leistungen unseres Fahrzeugs weit nach vorn gebracht haben. Wenn wir so weiter machen, werden wir bald Erfolge feiern können.“

„Das war ein positives Rennen für ‚Pechito‘ „, ergänzt Xavier Mestelan Pinon, Direktor von DS Performance. „Sein Energiemanagement und sein später Boxenstopp beweisen seinen schnellen Fortschritt in der Formel E – und das in seinem erst dritten Rennen. Auch wenn Sam glücklos war, zeugen seine Rundenzeiten, ebenso wie die von ‚Pechito‘, von der Wettbewerbsfähigkeit unseres DSV- 02.“

Jose Maria Lopez: „Ich bin froh, dass mir vor meinen Fans eine Aufholjagd gelungen ist. Ich habe Vertrauen in mein Energiemanagement gewonnen und ich fühle mich mit jeder Runde, die ich mit dem DSV-02 absolviere, sicherer.“

Sam Bird: „Solche Dinge passieren nun einmal. Ich bin dennoch aufgrund der Geschwindigkeit des Fahrzeugs in den ersten Runden zufrieden. Hoffen wir, dass ich es in Mexiko besser machen kann.“


FE: Venturi GP Highlights aus Buenos Aires

Venturi-Team (c)Venturi

Der Buenos Aires ePrix brachte dem Venturi-Team kein Glück. Stephane Sarrazin plazierte sich auf Platz 12 außerhalb der Top Ten, Teamkollege Maro Engel konnte wegen technischen Problemen das Rennen erst gar nicht zu Ende fahren. Diesmal also keine zählbaren Punkte für das Team aus Monaco.

Mit Ellen Lohr im Marketingbereich und Birgitt Dietel in der PR-Abteilung hat sich Venturi kürzlich neu aufgestellt. Davon profitieren auch die deutschen Formel-E-Fans, denn seit Buenos Aires gibt es die Highlights des monegassischen Teams zusammengefasst auch in deutscher Sprache. Hier könnt ihr sehen, warum Engel und Sarrazin so sehr mit ihren Boliden zu kämpfen hatten. Marktingleiterin Lohr kommentiert die Highlights des Rennens, im Anschluss an das Rennen seht und hört ihr die Stellungsnahme der beiden Venturi-Piloten zum Rennen. Marc Gindorf, ehemaliger DTM-Pilot und nunmehr Miteigentümer des Venturi-Teams fasst das Wochenende aus der Sicht Venturis zusammen und gibt einen kurzen Ausblick auf das kommende Rennen in Mexico.

Ich finde eine sehr gelungene Premiere der Venturi-Marketingabteilung, das Lust auf mehr macht. Hier seht ihr das Youtube-Video in deutscher Sprache:


FE: Lucas di Grassi: „Gutes Wochenende für uns“

lucas-di-grassi-mit-pokal(c)Audi

Audi-Werksfahrer Lucas di Grassi hat mit einem dritten Platz in Buenos Aires seinen zweiten Tabellenrang in der Formel E behauptet. Teamkollege Daniel Abt glänzte im dritten Saisonrennen der rein elektrisch betriebenen Formel-Rennserie mit einer Aufholjagd von Startplatz 16 auf Rang sieben.

Lucas di Grassi gab dem Team ABT Schaeffler Audi Sport schon im Zeittraining einen Grund zum Jubeln: Zum ersten Mal fuhr der Brasilianer in der Formel E auf den besten Startplatz und sicherte sich damit drei Extrapunkte. Im Rennen lief es bei knapp 30 Grad im Schatten zunächst nicht nach Wunsch: Di Grassi kämpfte mit starkem Übersteuern und fiel auf Rang fünf zurück. Nach dem Fahrzeugwechsel bei Halbzeit konnte der Brasilianer wieder attackieren und sich den dritten Platz auf dem Podium holen.

Audi-Werksfahrer Loïc Duval fuhr im Team von Dragon Racing auf Rang sechs. Daniel Abt musste sich nach einem Mauerkontakt im Zeittraining mit Startplatz 16 begnügen. Mit einem starken Rennen und einer guten Strategie des Teams kämpfte sich der junge Deutsche noch auf Rang sieben nach vorn und sicherte so wichtige Punkte für die Teamwertung.

Sie haben in Buenos Aires Ihre erste Pole-Position in der Formel E geholt. Hätten Sie sich da nicht mehr erhofft als Platz drei im Rennen?
Lucas di Grassi: „Ein Podium war das Maximum, das wir erreichen konnten. Wir haben mit dem dritten Platz und der Pole-Position insgesamt 18 Punkte geholt. Es war ohne Frage ein gutes Wochenende für uns, auch wenn wir noch eine Menge Hausaufgaben zu erledigen haben.“

Weshalb konnten Sie die anfängliche Führung nicht verteidigen?
Di Grassi: „Es ist offensichtlich, dass die Autos mit Renault-Antrieb vor und hinter mir schneller waren. Zudem fühlte sich mein erstes Auto recht seltsam an. Ich hatte relativ wenig Grip und viel mehr Übersteuern als erwartet. Ich konnte nicht mehr tun, als bis zum Autowechsel bei Halbzeit zu warten. Das zweite Auto war dann richtig gut, ich konnte Nico (Prost) überholen und auch etwas auf Jev (Jean-Eric Vergne) aufholen. Von Platz fünf noch auf Platz drei nach vorne zu fahren, war top. Mehr war nicht möglich.“

Sie liegen weiter auf dem zweiten Tabellenrang, aber der Abstand zu Tabellenführer Sébastien Buemi ist weiter angewachsen. Was können Sie dagegen tun?
Di Grassi:Auch im vergangenen Jahr war Seb (Buemi) überlegen. Aber er hat Fehler gemacht, die wir ausgenutzt haben. In dieser Saison hat er in den ersten drei Rennen keine Fehler gemacht. Wir werden natürlich weiter versuchen, den Rückstand auf Renault zu reduzieren. Aber in der laufenden Saison sind in der Formel E nur kleine Verbesserungen möglich. Einen großen Schritt kann man nur mit einer neuen Homologation machen – und die gibt es nur von Jahr zu Jahr. Wir arbeiten bereits am neuen Antrieb für Saison vier.“

Was ist bei den nächsten Rennen möglich?
Di Grassi:In Saison drei können wir nur versuchen, so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Das ist mir bisher mit dem zweiten Platz in Hongkong, Platz fünf in Marrakesch und den 18 Punkten in Buenos Aires ganz gut gelungen. Wir müssen da sein, wenn die anderen Fehler machen. Dann können wir auch Rennen gewinnen.“

Sie haben in Buenos Aires Ihre erste Pole-Position in der Formel E geholt. Haben Sie damit gerechnet?
Di Grassi:Wir versuchen immer, das Maximum herauszuholen. Die Strecke hatte wenig Grip, mir ist eine gute Runde gelungen. Dass es die Pole-Position wurde, war eine schöne Überraschung. Es war toll, das Auto auf die Pole zu stellen.“


FE: Keine Punkte für MS Amlin Andretti in Argentinien

2016/2017 FIA Formula E Championship (c)BMW

Das MS Amlin Andretti Team hat Buenos Aires, Schauplatz des dritten Laufs der FIA Formula E Championship 2016/2017, ohne Punkte im Gepäck verlassen. Die beiden Andretti ATEC-002 Fahrzeuge beendeten den Buenos Aires ePrix außerhalb der Top-10: BMW Werksfahrer Antonio Felix da Costa wurde Elfter, Robin Frijns kam als 14. ins Ziel.

Das Qualifying
Schon das Zeittraining verlief für die beiden MS Amlin Andretti Piloten nicht nach Plan. Nachdem ihn Probleme im Training Fahrzeit gekostet hatten, fuhr Félix da Costa nach einem Zwischenfall auf der Strecke im Qualifying nur eine Zeit von 1:13,326 Minuten und landete auf Platz 17. Frijns kam etwas besser zurecht und wurde 13. – in einer Zeit von 1:10,172 Minuten.

Das Rennen
Von ihren Startplätzen im Mittelfeld war es für Félix da Costa und Frijns eine große Herausforderung, sich nach vorn zu arbeiten. Beide steckten in der ersten Rennhälfte im Verkehr fest. Zudem ließ die Hitze dem Team wenig Raum für eine clevere Strategie beim Energiesparen. Beide Fahrer stoppten genau zur Rennhalbzeit, in Runde 19. Doch auch danach reichte der Speed nicht ganz, um von einigen Strafen und Zwischenfällen zu profitieren und noch in die Punkteränge zu kommen. Félix da Costa zeigte einen starken Endspurt und verbesserte sich in den letzten Runden noch auf Rang elf – sechs Plätze besser als seine Startposition. Frijns bekam hingegen gegen Rennende Probleme und musste sich mit Platz 14 begnügen. Das Team war zumindest froh darüber, mit beiden Fahrzeugen trotz der großen Hitze in Buenos Aires ins Ziel gekommen zu sein. Der Sieg im Rennen ging an Sébastien Buemi (SUI) vom eDams Renault Team.

Die Reaktionen

António Félix da Costa: „Diese Strecke war in der Vergangenheit gut zu mir. Ich habe hier schon gewonnen und war im vergangenen Jahr Zweiter, bevor ich Probleme bekam. Ich habe mich auf dieses Rennen gefreut, aber durch meinen Unfall im ersten Training habe ich die Sache unnötig schwierig gemacht – dafür entschuldige ich mich beim MS Amlin Andretti Team. Wir haben versucht zurückzukommen, aber dann habe ich im Qualifying einen weiteren Fehler begangen. Zudem hatten wir kleinere Probleme mit der Batterie. Heute lief es einfach nicht. Ich denke, manchmal braucht man solch schlechte Tage, um danach einen großen Schritt nach vorn zu machen. Darauf hoffe ich, wenn es nach Mexiko geht.“

Robin Frijns: „Der Tag hatte eigentlich noch ganz ordentlich begonnen. Im Rennen konnten wir unsere Startposition halten, und ich habe dabei versucht, so viel Energie wie möglich zu sparen. Leider konnten wir mit unseren direkten Konkurrenten nicht ganz mithalten, deshalb war es ein schwieriges Rennen. Mit Blick auf Mexico City werden wir uns die Daten genau ansehen. Wir müssen aus diesem Rennen lernen und hoffentlich wichtige Informationen gewinnen, die uns nach vorn bringen.“


FE: Venturi reist punktelos aus Buenos Aires ab

maro-engel-in-buenos-aires(c)Venturi

Nachdem alle Wetterprognosen für das Wochenende in Buenos Aires starke Regenfälle vorhergesagt hatten, blieb der Wettergott am Rennsamstag ein Fan der Serie und präsentierte milde 25 Grad und trockene Konditionen. Eine üble Rutscherei wegen der zahlreichen ultraglatten Zebrastreifen, die sich auf der Strecke in der Nähe des Rio Plato befindet, sollte also ausbleiben.

Dennoch ist der Kurs im angesagtesten Viertel der argentinischen Hauptstadt berüchtigt für seine schwierigen Passagen und so fielen auch bereits im freien Training und Qualifying zahlreiche Fahrer den Bedingungen auf der Strecke zum Opfer. Insgesamt sechs Piloten setzten ihr Boliden in die Betonbegrenzungen des Stadtkurses, darunter auch der spätere Polesetter Lucas die Grassi.

Auch Maro Engel hatte den Einzug in die Top 5 des Qualifyings sprichwörtlich im Fuss, wurde aber in der einzig möglichen schnellen Runde, der Runde, in der die Fahrer einmalig die maximale Leistung der Elektromotoren abrufen dürfen, duch einen defekten Sensor gestoppt. „Das ist natürlich sehr schade, denn hier von ganz hinten zu starten wird hart, zumal durch die vielen Unfälle einige sehr schnelle Leute um mich herum stehen, die ebenfalls weiter nach vorne gehören. Aber ich glaube in einer starken Gruppe kann man sich hier ganz gut nach vorne arbeiten“, gab sich Maro Engel vor dem Rennen zuversichtlich.

Stephane Sarazzin verfehlt die Top 10 knapp und beendet das Zeittraining als Elfter. „Im vergangenen Jahr konnte ich das Qualifying hier für mich entscheiden, insofern bin ich natürlich nicht ganz happy“, gibt er zu Protokoll. „Aber auf den Stadtkursen der Formel E ist immer alles möglich, wenn Speed und Strategie stimmen.“

Im Rennen sollte sich Engels Prognose dann zunächst bestätigen. Bereits in den ersten beiden Runden fand er sich in einer Kampftruppe mit Daniel Abt und dem einheimischen Publikumsliebling ‚Pechito‘ Lopez auf Position 16 wieder. Gegen Mitte des Rennens wurde sein Vorwärtsdrang jedoch abrupt gestoppt, als er mit Leistungsverlust die Boxen ansteuern musste. Die insgesamt drittschnellste Rundenzeit des Rennens zeigte jedoch das Potential des Venturis an diesem Wochenende auf.

Auch Stephan Sarazzin war das gesamte Rennen über in Positionskämpfe im Mittelfeld verwickelt. Dabei befand er sich teilweise in den Punkten, musste sich aber am Ende mit dem 12. Rang zufrieden geben. „Da war mehr drin, aber es ging hin und her, mit beinharten Positionskämpfen. Ganz am Ende hat es dann leider nicht für die Top 10 gereicht.“ Im Ziel lag Stephane 0,5 Sekunden hinter Felix da Costa.

„Insgesamt ein Wochenende, an dem wir unseren Speed nicht in ein zählbares Ergebnis umsetzen konnten“, fasst Gildo Pallanca Pastor, Teameigner von Venturi GP, das Wochenende zusammen. Nun heisst es für das ganze Team noch härter arbeiten, um die Fehler auszusortieren und in Mexico City beim nächsten Lauf das erklärte Ziel, beide Autos in die Top 10 zu bringen wieder umzusetzen.“


FE: Lucas di Grassi feiert Pole und Podium in der Formel E

Lucas di Grassi in Buenos Aires (c)ABT

Der nächste Podiumsplatz von Lucas di Grassi und eine starke Aufholjagd von Daniel Abt bis auf den siebten Platz: Dem Team ABT Schaeffler Audi Sport ist beim Formel-E-Rennen in Buenos Aires ein erfolgreicher Start in das Motorsportjahr 2017 gelungen. Damit bleiben der Südamerikaner und das deutsche Team erste Verfolger von Sebastien Buemi und Renault.

Di Grassi zählt zu den Gewinnern des dritten Saisonlaufs der Formel E in Argentinien: Der Brasilianer holte mittags die erste Pole Position in der Elektro-Rennserie und feierte wenige Stunden später mit Platz drei seinen insgesamt 15. Podiumsplatz im 24. Rennen – Rekord. Teamkollege Abt komplettierte den Erfolg der einzigen deutschen Mannschaft im Feld mit einem starken siebten Platz.

Wie so oft in der Formel E erlebten die Zuschauer an dem 2,480 Kilometer langen Stadtkurs und weltweit vor dem Fernseher actionreiche und spannende 37 Runden mit zahlreichen Überholmanövern. Nachdem Di Grassi den Start gewonnen hatte, wurde er in den folgenden Runden zunächst bis auf den fünften Platz zurückgereicht. Mit einem erneut perfekten Boxenstopp seiner Mannschaft und einem beherzten Überholmanöver erkämpfte sich der Südamerikaner die Champagnerparty auf dem Podium.

„Das war ein sehr gutes Rennen, auch wenn es nach der Pole Position nur der dritte Platz geworden ist“, sagte Lucas di Grassi. „Wir müssen anerkennen, dass wir uns gegenüber den beiden Teams mit Renault-Antrieb noch in der Verfolgerrolle befinden. Das bedeutet nicht, dass wir aufgeben, sondern dass wir noch härter dafür arbeiten werden, die Tabellenführer endlich einmal wieder zu schlagen. Für heute sind wir zufrieden mit den Punkten für Platz drei und die Pole Position und fahren stolz nach Hause.“

Hatte sich di Grassi im freien Training einen Ausrutscher geleistet und seinen Mechanikern damit eine Extraschicht bei gut 30 Grad Außentemperatur beschert, so passierte Teamkollege Abt das gleiche Missgeschick im Qualifying. Auch der Deutsche touchierte mit seinem ABT Schaeffler FE02 die Mauer und kam damit nicht über Startplatz 16 hinaus. Im Rennen behielt Abt dann einen kühlen Kopf, hielt sich aus allen Rangeleien heraus und holte mit Platz sieben und damit neun aufgeholten Positionen wertvolle Punkte. „Ein verrücktes Rennen mit viel Action, einer Menge Spaß und am Ende mit einem guten siebten Platz – ein schöner Lohn für die harte Arbeit der Mechaniker nach dem Unfall im Zeittraining“, sagte Daniel Abt.

Teamchef Hans-Jürgen Abt zieht nach dem Comeback der Formel E nach einer gut dreimonatigen Winterpause ein positives Fazit. „Gratulation an Lucas, Daniel und das ganze Team zu dieser geschlossen starken Mannschaftsleistung. Es nicht leicht, nach so einer langen Pause wieder auf den Punkt fit und top konzentriert zu sein – uns ist das heute gut gelungen. Das bedeutet allerdings keinesfalls, dass wir uns auf dem Pokal und den Punkten ausruhen. Wir werden ab Montagmorgen wieder alles dafür tun, um beim nächsten Auftritt der Formel E in Mexiko um den Sieg zu kämpfen.“


FE: Buemi macht Hattrick in Buenos Aires perfekt

Buemi Sieg in Punta (c)FIAformulaE

Formel-E-Champion Sebastien Buemi ist weiterhin das Maß aller Dinge. Beim ePrix in Buenos Aires gewann der Schweizer zum dritten Mal hintereinander ein Formel-E-Rennen und schaffte als bisher einziger Pilot den Hattrick in der Elektrorennserie. Einmalig in der Formel E. Hinter dem edams-Piloten wurde Jean-Eric Vergne (Techeetah) Zweiter, Lucas di Grassi vom deutschen ABT Schaeffler Audi Sport-Team vervollständigte  das Podium mit Platz drei.

Die drei deutschen Fahrer schnitten unterschiedlich ab. Für die beste Platzierung sorgte Abt-Pilot Daniel Abt, der von Startplatz 16 bis auf Platz sieben vorfuhr. Der junge Kemptener zeigte eine ganz starke Leistung und musste sich im Mittelfeld im Kampf um Platz zehn rundenlang gegen Robin Frijns (Andretti), Stephane Sarrazin und Nick Heidfeld (Mahindra) seiner Haut erweren. Dank des FanBoost behauptete Abt die Top-Ten-Plazierung und schob sich gegen Rennende bis auf Platz sieben vor. Dagegen lief es bei Mario Engel (Venturi) und Heidfeld nicht rund. Engel musste mit technischen Problemen den Venturi-Boliden  in der ersten Rennhälfte auf Platz 19 liegend abstellen und das Rennen aufgeben. Bereits im Qualifying häuften sich Probleme bei Engel. Mehr als Startplatz 18 war für den gebürtige Münchner nicht möglich. Heidfeld lieferte ebenfalls kein gutes Qualifying ab. Im Rennen schnupperte der Mönchengladbacher zwar paar Mal an den Top Ten, doch so richtig rund lief es für Ex-Formel-1-Piloten nicht. Platz 15 ist für den Ex-Formel-1-Piloten eine herbe Enttäuschung.

Di Grassi hätte gerne seinen schärfsten Widersacher Buemi wertvolle Punkte im Kampf um die Meisterschaft abgenommen. Immerhin schaffte es der Brasilianer zum ersten Mal in der Formel E von der Pole-Position ins Rennen zu gehen. Doch noch wenigen Runden musste der Abt-Pilot den Quali-Zweiten Vergne und wenig später auch Buemi ziehen lassen. In der Folge musste Di Grassi auch Oliver Turvey (NextEV) und Buemis Teamkollegen Nicolas Prost vorbeiziehen lassen. Mittendrin machte auch Buemi kurzen Prozess mit Vergne und setzte sich an die Spitze, die er bis zum Rennende nicht mehr abgab.

Nach 18 von 37 Rennrunden kam es zum obligatorischen Fahrzeugwechsel. An den Positionen änderte sich zunächst nichts, doch das sollte sich bald ändern. Di Grassi knöpfte sich zuerst Turvey vor,kurze Zeit später musste auch Prost den Abt-Piloten ziehen lassen. Vorne ließ Buemi nichts mehr anbrennen und feierte einen ungefährdeten Sieg. Kuriosum am Rande. Während Buemi seinen Sieges-Hattrick feierte, erzielte Teamkollege Prost Platz vier ebenfalls zum dritten Mal hintereinander.

Eine ganz starke Vorstellung zeigte auch Lokalmatador Jose Maria Lopez (Virgin), der vom letzten Startplatz ins Rennen ging und am Ende unter dem frenetischen Beifall seiner Landsleute Platz zehn errang. Beeindruckende Vorstellung des Argentiniers.

In der Meisterschaft führt Buemi mit 29 Punkte Vorsprung unangefochten auf Di Grassi, Dritter ist Prost mit 39 Punkten Rückstand.

Ergebnis 3.Saisonlauf Buenos Aires:

resultat-buenos-aires-2017(c)FIAFormulaE


FE: Smalltalk aus dem Fahrerlager bei ABT, neuer Sponsor mit KUKA

ABTSchaeffler Audi Sport (c)ABT

Neuer Sponsor für ABT Schaeffler Audi Sport:
Ab sofort startet KUKA mit dem Team ABT Schaeffler Audi Sport in der Formel E. KUKA ist ein globaler Automatisierungskonzern mit Niederlassungen in mehr als 30 Ländern, etwa 12.300 Mitarbeitern und rund 3 Mrd. Euro Umsatz. Die große Stärke von KUKA ist, neben dem hohen Qualitätsanspruch an die eigenen Produkte und der Innovationskraft, die Digitalisierungskompetenz. Das Unternehmen verfügt außerdem über Know-how in unterschiedlichsten Branchen, wie zum Beispiel Automotive, Elektronik, Consumer-Goods, Logistik sowie Luft- und Raumfahrt. Damit bietet KUKA seinen Kunden intelligente und passgenaue Automatisierungslösungen für deren flexible Produktion. „Mit ABT haben wir einen Partner, der innovativ und genau wie wir technologisch sehr anspruchsvoll ist. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, sagt KUKA-CEO Dr. Till Reuter nach der Vereinbarung mit ABT CEO Hans-Jürgen Abt. Optisch wird die Partnerschaft mit dem Logo des Unternehmens auf der Nase des ABT Schaeffler FE02 sowie in der Box deutlich.

Erlebt Buenos Aires das erste Regenrennen der Formel E?
Dunkle Wolken auf den Apps, die das Wetter vorhersagen: Glaubt man den Meteorologen, dann erwartet Teams, Fans und Fahrer das erste Regenrennen der Formel-E-Geschichte. Bisher beschränken sich die Erfahrungen mit nasser Strecke auf einen verregneten Test in Donington (den ersten überhaupt) und dann und wann ein paar Tropfen im Qualifying. „Die größten Herausforderungen bei Regen sind das extrem niedrige Grip-Level, möglicherweise stehendes Wasser auf der Strecke und vielleicht weniger zur Verfügung stehende Energie durch verringerte Rekuperation“, erklärt Franco Chiocchetti, Technischer Direktor des Teams ABT Schaeffler Audi Sport. Außerdem ist die Gefahr von Unfällen und der Einsatz des Safety-Cars bei schwierigen Streckenverhältnissen ungleich wahrscheinlicher.

Daniel Abt begeistert DHL-Mitarbeiter für die Formel E:
Schon am Mittwoch hat Daniel Abt bei einer kleinen Tournee durch Buenos Aires neue Fans für die Formel E gewonnen und bestehende Anhänger begeistert: Der Deutsche besuchte zwei Standorte des Logistikexperten DHL, der sowohl Partner des Teams ABT Schaeffler Audi Sport als auch der Serie ist. „Es war toll zu sehen, wie groß die Begeisterung der Mitarbeiter für die Formel E ist und was für detaillierte Fragen sie stellen“, sagte Abt. „Man merkt wirklich, wie das Thema bei DHL gelebt wird.“


FE: Große Vorfreude beim Venturi-Team um Sarrazin und Engel auf Buenos Aires

stephane-sarrazin_venturi(c)Venturi
Am kommenden Wochenende startet die Formel-E-Meisterschaft in die dritte Runde. Nach den beiden ersten Rennen im Herbst vergangenen Jahres macht die innovative Elektro-Rennserie Station in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Für das Venturi GP Formel-E-Team gehen auf dem 2,48 Kilometer langen Startkurs der Franzose Stephane Sarrazin und der Deutsche Maro Engel ins Rennen.

„In den vergangenen beiden Jahren waren wir in Buenos Aires sehr stark“, sagt Gildo Pallanca Pastor, Teameigner des Venturi GP Formel-E-Teams. „Stephane ist dort 2016 die Bestzeit im Qualifying gefahren und wurde im Rennen schließlich Vierter. An diese Leistung möchten wir selbstverständlich in diesem Jahr anknüpfen.“

Der Grundstein für eine gute Performance beim Rennen in Südamerika wurde in der 13-wöchigen Pause seit dem Rennen in Marrakesch (Marokko) auf technischer Seite gelegt. „Wir haben an vielen kleinen Detailverbesserungen unserer Formel-E-Fahrzeuge gearbeitet“, sagt Franck Baldet, Technischer Leiter des Teams. „Beide Autos in die Top 10 zu bringen ist hier unsere oberste Priorität.“

Während Engel seine Argentinien-Premiere feiert, verfügt Sarrazin dort über einen Erfahrungsvorsprung. „Ich freue mich riesig, dass es nach der langen Pause endlich weitergeht. Unser Fahrzeug war im vergangenen Jahr auf dem sehr anspruchsvollen Stadtkurs entlang des Flusses Río de la Plata verdammt schnell. Daher rechne ich mir für das bevorstehende Rennen ebenfalls ein gutes Ergebnis aus“, sagt er. „Zudem freue ich mich besonders auf das Land Argentinien, von dem ich großer Fan bin. Schließlich gibt es dort das weltbeste Fleisch.“ Nicht nur aus kulinarischer Sicht, ist die Vorfreude auch bei Engel groß. „Ich hoffe, Stephane kann mir ein paar gute Tipps geben, wo ich ein gutes Steak bekomme“, grinst der 31-Jährige. „Über die Rennstrecke habe ich viel gehört und bin jetzt umso gespannter, dort selber zu fahren. Ich bin davon überzeugt, dass die Fans ein fantastisches Rennen erleben werden – ich gebe auf jeden Fall alles.“

Die Fans spielen in der FIA Formel-E-Meisterschaft eine große Rolle, können sie doch mit dem sogenannten FanBoost ihren Lieblingsfahrern eine Extraportion Leistung mit auf den Weg geben. Posts auf Twitter mit den Hashtags #FanBoost und dem dazugehörigen Fahrernamen – also #MaroEngel und #StephaneSarrazin – werden automatisch gezählt und ausgewertet. In der zweiten Rennhälfte stehen dem Fahrer mit den meisten Posts dann für rund 30 Sekunden lang zusätzliche 30 Kilowatt zur Verfügung.

Das Rennen der Formel E wird auf Eurosport live übertragen. Am Samstag, 18. Februar startet die Berichterstattung um 19:45 Uhr deutscher Zeit zur Primetime. Daneben gibt es online nach dem Rennen von Venturi GP Formel E eine rund zehnminütige Zusammenfassung des Rennwochenendes in bewegten Bildern.