Schlagwort-Archive: Nachbericht

FE: Techeetah: Vergne auf Titelkurs, Lotterer erntet harsche Kritik für Manöver

 Techeetah,2017/2018 FIA Formula E Championship. (c)FiaFormulaE

Techeetah spielte die erste Geige beim Paris E-Prix. Meisterschaftsleader Jean-Eric Vergne feierte in seiner Heimatstadt seinen dritten Saisonsieg und steuert dem Formel-E-Championat unaufhaltsam entgegen. Sein Vorsprung auf seinen schärfsten Verfolger Sam Bird (DS Virgin) beträgt mittlerweile komfortable 31 Punkte. „Was für ein unglaubliches Wochenende“, sagte der Lokalmatador. „Mein Heimrennen hier in Paris zu gewinnen, war eines der unglaublichsten Emotionen, die ich je erlebt habe. Der Sieg war der beste meiner Karriere“, resümierte ein freudenstrahlender Vergne.

In der Teamwertung führt das chinesische Kundenteam von Renault ebenfalls die Wertung an. Satte 55 Punkte beträgt der Vorsprung auf DS Virgin. Auch ein großer Verdienst von Vergnes Teamkollegen Andre Lotterer, der in Paris Platz 6 erzielte. weiterlesen

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FE: Audi: „Ein unglaublich extrem hartes Rennen“ in Paris

Rupert Stadler,Formula E, Paris E-Prix 2018 (c)Audi

Auch beim achten Lauf der Elektro-Rennserie Formel E in Paris haben Lucas di Grassi und Daniel Abt die Zuschauer mit spektakulären Aufholjagden elektrisiert. Audi-Chef Rupert Stadler ließ es sich persönlich nicht nehmen, seine beiden Audi-Piloten nach Rom auch in Paris  anzufeuern.

Nach einem schwierigen Qualifying machten die beiden Audi-Piloten im Rennen insgesamt elf Positionen gut. Di Grassi wurde zum dritten Mal in Folge Zweiter, Abt fuhr von Startplatz 14 auf Rang sieben nach vorn.

Im Freien Training am Vormittag gelang dem amtierenden Champion di Grassi auf dem Stadtkurs in der Nähe des Eiffelturms ein neuer Streckenrekord. Teamkollege Daniel Abt war nur unwesentlich langsamer.
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FE: Venturi: Aufwärtstrend bei Maro Engel setzt sich in Rom fort

Maro Engel lachend in Rom (c)FIAFormulaE

Der Rom EPrix war ein gutes Pflaster für die gesamte Formel E und insbesondere für das Team Venturi. Beide Piloten des monegassischen Teams landeten in den Top Ten. Maro Engel als Achter nahm wichtige Punkte mit, Teamkollege Edoardo Mortara als Zehnter schnappte sich noch den letzten Meisterschaftspunkt.

„Es war ein gutes Rennen, die Pace war relativ gut und wir sind gut durchgekommen“, freute sich der Deutsche Engel. „Es ist wahr, dass wir von einigen Rennereignissen profitierten, aber auf der anderen Seite hat uns das Full Course Yellow-Phase nicht in die Karten gespielt. Es ist auf alle Fälle gut, mit Punkten nach Hause zu gehen“, resümierte Engel nach der Premiere in der italienischen Hauptstadt. weiterlesen


FE: Virgin-Pilot Sam Bird weiterhin im Titelrennen

Sam Bird_Punta del Este_2018 (c)DS Virgin

Sam Bird fuhr als Dritter über die Ziellinie des ePrix in Punta del Este. Alex Lynn eroberte den sechsten Platz – dies ist das beste Ergebnis seiner jungen Karriere in der FIA Formel E- Meisterschaft. Nach der ersten Saisonhälfte liegt DS Virgin Racing in der Fahrer- und in der Teamwertung auf Position drei.

Bird ist es gelungen, beim ePrix in Punta del Este sieben Plätze gutzumachen. Der Pilot von DS Virgin Racing stieg zum sechzehnten Mal in seiner Karriere auf das Podium. Sein Teamkollege Lynn belegte den sechsten Platz und erzielte somit sein bisher bestes Ergebnis in der elektrisch angetriebenen Motorsportserie. Mit dieser starken Leistung eroberte DS Virgin Racing den dritten Rang in der Teamwertung zurück. Bird festigte zur Saisonmitte seinen dritten Platz in der Fahrerwertung. weiterlesen


FE: Mitch Evans (Jaguar): „Ich mag hartes Racing“

Jaguar racing in Punta del ste (c)Jaguar

Beim E-Prix in Punta del Este (Uruguay) hat Panasonic Jaguar Racing am Samstag mit einem weiteren vierten Platz seine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung eindrucksvoll bestätigt. Vor dem Start zur europäischen Saison der ABB FIA Formel E behauptete das Team damit seinen vierten Platz in der Teamwertung. In der Fahrerwertung rangiert Nelson Piquet Jr – der diesmal leer ausging – weiter auf Platz fünf, während sich Mitch Evans um eine Position auf Rang sechs verbesserte. Weiter geht es für Panasonic Jaguar Racing am 14. April in Europa beim ersten E-Prix von Rom.

Mit der drittschnellsten Trainingszeit konnte sich Mitch Evans zum zweiten Mal in dieser Saison für das Super Pole-Qualifying der fünf Schnellsten qualifizieren. Teamkollege Nelson Piquet Jr hingegen machte Bekanntschaft mit einer der keinen Fehler verzeihenden Mauern der direkt am Atlantik liegenden Rennstrecke. In der Super Pole gelang Evans dann erneut die drittschnellste Zeit, doch wurde er wegen eines geringfügigen technischen Vergehens auf Startplatz 16 zurückversetzt. weiterlesen


FE: Audi: Lucas di Grassi hätte den FanBoost für den Sieg gebraucht

Lucas di Grassi,Formula E, Punta del Este E-Prix 2018 (c)Audi

Titelverteidiger Lucas di Grassi hat beim sechsten Lauf der Elektro-Rennserie Formel E in Punta del Este  mit Platz zwei sein erstes Podiumsergebnis der Saison erzielt.

Der Brasilianer aus dem Team Audi Sport ABT Schaeffler zeigte auf der schnellsten Strecke der Saison eine eindrucksvolle Leistung. Im Freien Training am Vormittag distanzierte di Grassi den Rest des Feldes mit seinem Audi e-tron FE04 um mehr als vier Zehntelsekunden. Auch in der ‚Super Pole‘ fuhr der Audi-Pilot Bestzeit. Doch nicht di Grassi durfte von der Pole-Position aus ins Rennen gehen, sondern der zunächst fünftplatzierte Jean-Eric Vergne im Techeetah.

„Dass die Zeiten der schnellsten Fahrer gestrichen wurden, weil wir alle einen Poller in der Schikane berührt haben, war aus meiner Sicht nicht korrekt“, sagte di Grassi. „Ich habe es in der Fahrerbesprechung anders verstanden und es wurde im Freien Training und im Qualifying zuvor auch anders gehandhabt. Statt von der Pole-Position musste ich auf der schmutzigen Seite von Platz zwei starten – und das auf einer Strecke, auf der das Überholen extrem schwierig ist.“ weiterlesen


FE: Mitch Evans heimlicher Held in Santiago

Mitch Evans in Santiago, Jaguar (c)jaguar

Einen an Dramatik kaum noch zu überbietenden ABB FIA Formel E-Prix in Santiago de Chile hat Jaguar Panasonic Racing mit beiden I-TYPE 2 in den Punkterängen beendet. Mit einem fulminanten Start schob sich der von Platz fünf ins Rennen gegangene Nelson Piquet Jr sofort an Lotterer und Buemi vorbei auf Platz zwei. Zeitweise kämpfte er sogar mit dem späteren Sieger Jean-Eric Vergne um die Spitze, konnte dabei sein Energiemanagement sehr gut kontrollieren und einige beeindruckende Sektorzeiten verbuchen.

Mitch Evans – heimlicher Star des Rennens – musste nach einem Missgeschick im Qualifying aus der letzten Reihe starten. Mit einer couragierten und fehlerlosen Fahrt schob er sich im zweiten Jaguar I-TYPE 2 dann noch bis auf Platz sieben vor. Nach vier Läufen behauptet Jaguar Panasonic Racing dank doppelter Punkteausbeute mit nun 54 Punkten Platz vier in der Teamwertung; bei den Fahrern belegen Nelson und Mitch die Plätze fünf und sieben. weiterlesen


FE: Jaguar schwimmt weiter auf der Erfolgswelle

Nelson Piquet jr_Jaguar_Racing (c)Jaguar

Die Raubkatze hat erneut zugebissen. In einem aufregenden Rennen hat Nelson Piquet Jr. auf dem Circuit International Automobile Moulay El Hassan in Marrakesch seinen ersten Podiumsplatz der Saison um nur 0,8 Sekunden verpasst.

Mit Platz vier schob sich der Brasilianer ebenfalls auf den vierten Platz der Meisterschaftstabelle; auf dem gleichen Rang rangiert nach drei Läufen zur ABB FIA Formel E Meisterschaft auch Panasonic Jaguar Racing. Mitch Evans im zweiten Jaguar I-TYPE 2 verpasste am Samstag nach einem nicht ganz problemfreien Arbeitstag mit Platz elf nur knapp die Punkteränge. weiterlesen


FE: Venturi ohne Punkte in Mexico, Aufwärtsschwung bei Engel

Maro Engel in Mexico (c)Venturi

Zum vierten Rennen der Saison traten die Formel E Teams im Herzen Mexico City`s an. Das Autodromo Hernandos Rodriguez ist zwar permanent in Benutzung, erhielt speziell für die Formel E am Wochenende aber ein verändertes Layout. Dabei geht es durch ein altes Baseball Stadium, welches während des Rennens zum wahren Hexenkessel wird. Vor allem, weil die temperamentvollen, mexikanischen Rennfans jedes einzelne Überholmanöver und jedes einzelne Rad-an-Rad-Duell enthusiastisch feiern. Und davon sollte es genügend geben. Das Renngeschehen als abwechsungsreich zu beschreiben, wäre dabei stark untertrieben. Davon zeugen am Ende auch drei Safety Car Phasen.

Nach einer Modfikation am von Venturi GP entwickelten Renngetriebe, war das Team rund um die beiden Stammfahrer Maro Engel und Stephane Sarrazin zuversichtlich, in Mexico die gute Performance aus Buenos Aires noch steigern zu können.
Und das sollte auch eindrucksvoll gelingen. Maro Engel schaffte auf Anhieb den Einzug in die Super Pole, den Shoot Out der schnellsten fünf Fahrer aus dem Qualifying. Dort zeigte er dann das Potential der neuen Getriebe-Variante auf und feuerte seinen Venturi auf Position zwei.

Da eineVeränderung am Getriebe während der Saison eine Strafversetzung von 10 Plätzen in der Startaufstellung nach sich zieht, gingen Engel von 12 und Sarrazin von Position 17 ins Rennen. Und das sollte extrem turbulent werden.Keine Runde, in der es nicht irgendwo im Feld rappelte. Dabei zerknitterte Stephane sich bereits in der Anfangsphase die Nase an seinem Formelrenner und musste einen Boxenstopp einlegen.

Das hinderte ihn aber nicht daran, sich wieder zurück auf Position 15 zu kämpfen, bevor ein zweiter Stopp, dieses Mal mit beschädigtem Heck, ihn endgültig aus dem Punkterennen warf. Maro Engel konnte sich aus allem heraushalten und lag mit Platz 9 vor seinem Fahrzeugwechsel in optimaler Position um am Ende die Top 5 anzugreifen. Allerdings war die Freude von kurzer Dauer, als sich an seinem zweiten Fahrzeug ein schleichender Verlust der Leistung einstellte und er seinen Formel E am Ende in der Box abstellen musste. Keine Punkte also für die beiden Venturi-Boys.


FE: Virgin mit beeindruckender Aufholjagd von Jose Maria Lopez

Jose Maria Lopez DS Virgin (c)Virgin

DS Virgin Racing ging mit hohen Erwartungen in das dritte Rennen der Saison. Sam Bird gewann im Vorjahr in Buenos Aires, während der dreifache WTCC-Weltmeister Jose Maria Lopez einziger Argentinier im Starterfeld und somit Publikumsliebling war.

Schon in den Trainingseinheiten bewies das Team seine Wettbewerbsfähigkeit: Lopez stellte die Bestzeit im ersten Training auf, während Bird die Bestzeit im zweiten freien Training setzte. Die sich ändernden Gripverhältnisse verhinderten allerdings, dass Bird es in die Super Pole schaffte. Der Brite musste sich mit dem zehnten Platz im Qualifying begnügen. Nachdem er eine Mauer touchiert hatte, startete Lopez vom achtzehnten Platz.

Beim Erlöschen der Ampeln begannen die beiden DS-Virgin-Racing-Piloten ihre Aufholjagd. Bird machte direkt zu Beginn einen Platz gut, ebenso wie Lopez, der in der zweiten Runde allerdings in einen Unfall verwickelt war.

Zwei Runden später touchierte Bird mit seinem DSV-02 eine Mauer. Mit einer stark beschädigten Hinterradaufhängung kam er in der fünften Runde in die Box, wo er sofort das Fahrzeug wechselte. Im Anschluss setzte er die Bestzeit, die kurz vor Rennende von Felix Rosenqvist eingestellt wurde. Aufgrund der rutschigen Strecke touchierte er gegen Ende des ePrix erneut eine Mauer.

Lopez drückte seinerseits dem Rennen seinen Stempel auf und ließ einen Kontrahenten nach dem anderen hinter sich. Nick Heidfeld und Daniel Abt mussten sich geschlagen geben, während der Argentinier dank guten Energiemanagements bis zur 20. Runde auf der Strecke bleiben konnte – mit nur noch einem Prozent Batterieladung – als die meisten Teams bereits an der Box waren.

Mit seinem zweiten Fahrzeug nahm Lopez das Rennen an vierzehnter Position wieder auf, um Stephane Sarrazin und Antonio Felix Da Costa zu attackieren. Der Argentinier begeisterte das Publikum mit seinen gelungenen Überholmanövern und konnte in der vorletzten Runde vorbei an Robin Frijns und Mitch Evans in die Top 10 vordringen, die von Sebastien Buemi, Jean-Eric Vergne und Lucas di Grassi dominiert wurde.

Alex Tai, Teamchef von DS Virgin Racing: „Der Tag war nicht leicht für Sam. Bei den ersten Trainingseinheiten hat er seine Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis gestellt. Ein Rennunfall kostete ihn allerdings ein gutes Ergebnis. Ich bin froh, die Fortschritte bei ‚Pechito‘ zu sehen. Er ist ein echter Fighter. Deshalb bin ich sicher, ihn in dieser Saison noch ganz vorne zu sehen. Ich möchte auch DS Performance und unserem Ingenieursteam danken, die die Leistungen unseres Fahrzeugs weit nach vorn gebracht haben. Wenn wir so weiter machen, werden wir bald Erfolge feiern können.“

„Das war ein positives Rennen für ‚Pechito‘ „, ergänzt Xavier Mestelan Pinon, Direktor von DS Performance. „Sein Energiemanagement und sein später Boxenstopp beweisen seinen schnellen Fortschritt in der Formel E – und das in seinem erst dritten Rennen. Auch wenn Sam glücklos war, zeugen seine Rundenzeiten, ebenso wie die von ‚Pechito‘, von der Wettbewerbsfähigkeit unseres DSV- 02.“

Jose Maria Lopez: „Ich bin froh, dass mir vor meinen Fans eine Aufholjagd gelungen ist. Ich habe Vertrauen in mein Energiemanagement gewonnen und ich fühle mich mit jeder Runde, die ich mit dem DSV-02 absolviere, sicherer.“

Sam Bird: „Solche Dinge passieren nun einmal. Ich bin dennoch aufgrund der Geschwindigkeit des Fahrzeugs in den ersten Runden zufrieden. Hoffen wir, dass ich es in Mexiko besser machen kann.“