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FE: Formel E enthüllt Streckenlayout von Montreal

montreal_steckenlayout(c)FIAformulaE

Die Formel E hat das Streckenlayout von Montreal offiziell enthüllt. Die kandische Metropole zählt zu den fünf neuen Strecken im Rennkalender der Elektrorennserie. Der Stadtkurs von Montreal befindet sich am Sankt-Lorenz-Strom, ganz in der Nähe der Ile Notre-Dame, wo in der Formel 1 der jährliche Grand Prix über die Bühne geht.

Montreal wird neben New York die einzige Location sein, wo ein Doppelrennen stattfindet. Der Kurs ist 2,75 Kilometer lang und umfasst im Uhrzeigersinn 14 Kurven. Der Boulevard Rene-Levesque dient als Start- und Zielgerade. Am 29. und 30. Juli steigt das große Saisonfinale in Montreal.

Serienpromoter Alejandro Agag war es ein großes Anliegen, einen ePrix nach Kanada zu lotsen. „Die Formel E möchte ein vollelektrisches Rennen in den Strassen der führenden Metropolen dieser Welt abhalten und Montreal ist eine weitere fantastische Location im Rennkalender“, sagte Agag bei der Vorstellung am Complex Desjardins am Freitag. „Montreal ist eine großartige Stadt und es herrscht hier eine großartige Atmosphäre, also der perfekte Abschluß für die dritte Saison. Ich bin mir ziemlich sicher, die Fahrer genießen es, wenn sie mit dem Hintergrund von Montreal um den Titel kämpfen“, ergänzte der Spanier.

Ex-Formel-E-Champion Nelson Piquet jr war bei der Streckenvorstellung neben FIA-Präsident Jean Todt und Bürgermeister Denis Coderre geladen und freut sich auf das kanadische Gastspiel. „Kanada ist ein absolut motorsportverrücktes Land. Es ist schön, hier bei der Streckenvorstellung dabei zu sein. Die Stadt ist großartig und bietet die perfekte Location für das Saisonfinale 2017.“

FIA-Präsident Todt, ein Befürworter der Formel E der ersten Stunde, ist voll des Lobes über die neue Strecke. „Montreal hat eine große Motorsporttradition. Die lokalen Behörden und auch die Einwohner sind besonders aufgeschlossen für dieses neue Modell der nachhaltigen Mobilität. Wenn es nur ein einzigartiges Event dafür gibt, dann ist es die Formel E. Ich freue mich daher sehr, dass Montreal der Gastgeber für das Saisonfinale 2017 ist. Besonders möchte ich Denis Coderre danken, der nicht nur der Bürgermeister dieser Stadt ist, sondern auch ein Mitglied der Kampagne für ‚Road Safety‘ und ein persönlicher Freund von mir ist. Vielen Dank für die Genehmigungen, hier zu fahren. Ich bin mir sicher, dieses Event wird die Motorsportfans anlocken, aber auch ein breiteres Publikum, die an der künftigen Mobilität dieser großartigen Stadt Interesse bekunden.“

Bürgermeister Coderre ist ganz begeistert, in den neuen Rennkalender der Formel E aufgenommen worden zu sein. „Ich freue mich sehr, dass Montreal jetzt zum Rennkalender der Formel E zählt“, sagt Coderre. „Wir wollen hier die Elektrifizierung der Verkehrsmittel vorantreiben. Das Rennen wird dazu beitragen und zusätzlich den Höhepunkt des 375. Geburtstags unserer Stadt bilden“, fügte Coderre hinzu.

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FE: Prost siegt in London, di Grassi bleibt im Titelkampf vorne

Lucas di Grassi (c)ABT

Nicolas Prost (e.dams) gewann den neunten Lauf der Formel E in London vor Bruno Senna (Mahindra) und Jean-Eric Vergne (DS Virgin). Im Titelkampf fällt die endgültige Entscheidung erst morgen beim zehnten und letzten Saisonlauf. Lucas di Grassi kam als Vierter vor seinen schärfsten Widersacher Sebastien Buemi ins Ziel und geht mit drei Punkten Vorsprung in die morgige Schlussrunde.

Die 30.000 Besucher im Battersea Park sahen mehrmals nervenaufreibende Duelle der beiden Titelkonkurrenten, die weite Teile des 33 Runden langen Rennens direkt hintereinanderlagen. „Ich konnte heute keine einzige Sekunde durchatmen, so groß war der Druck“, stöhnte di Grassi. „Ein Punkt oder drei Punkte, das macht keinen Unterschied. Wir gehen das Rennen genauso an wie heute: volle Konzentration, hartes und faires Racing, keine Fehler. Wenn es dann reicht, sind wir überglücklich“, gibt sich der Brasilianer zuversichtlich für das morgige Finale.

Der Deutsche Nick Heidfeld (Mahindra) errang Platz acht, Daniel Abt vom ABT Schaeffler Audi Team schied nach einer Kollision mit Andretti-Pilot Robert Frijns aus.

Pole-Setter Prost gewann sein erstes Saisonrennen in souveräner Manier mit einem Start-Ziel-Sieg und fünf Sekunden Vorsprung auf Senna und bescherte seinem e.dams-Team fast schon sicher die Teammeisterschaft. „Es war teilweise wie ein Spaziergang im Park“, jubelte der Franzose nach seiner Galavorstellung. Mit 37 Punkten Vorsprung auf die Abt-Mannschaft geht das französische Team in das letzte Saisonrennen und steuert eine erfolgreiche Titelverteidigung nach dem Gewinn im Premierenjahr der Formel E an.

Ergebnis Rennen 9, London:

  1. Nico Prost, e.dams
  2. Bruno Senna, Mahindra
  3. Jean-Eric Vergne, DS Virgin
  4. Lucas di Grassi, ABT Schaeffler Audi Sport
  5. Sebastien Buemi, e.dams
  6. Antonio Felix da Costa, Aguri
  7. Sam Bird, DS Virgin
  8. Nick Heidfeld, Mahindra
  9. Jerome d’Ambrosio, Dragon
  10. Mike Conway, Venturi

 

 

 

 

 


FE: ABT kämpft in London um Titel in der Formel E

Lucas di Grassi_Abt (c)ABT

Showdown der Formel E in London. Lucas di Grassi, Sébastien Buemi oder doch Sam Bird, wer wird neuer Champion der Formel E? Die Entscheidung fällt am nächsten Wochenende, wenn die Elektro-Rennserie in London ihre beiden letzten Rennen austrägt. Das Team ABT Schaeffler Audi Sport hat sich akribisch auf den Showdown vorbereitet, der Samstag und Sonntag von DMAX live übertragen wird.

Die Ausgangssituation vor den beiden letzten Rennen der aktuellen Saison könnte nicht brisanter und spannender sein: Nach sieben Podiumsplätzen und drei Siegen führt Lucas di Grassi aus dem Team ABT Schaeffler Audi Sport die Tabelle mit einem Punkt Vorsprung auf Renault-Pilot Sébastien Buemi an. Inklusive der Zähler für schnellste Runden und Pole-Positions sind in London noch 60 Punkte zu holen, weshalb der drittplatzierte Sam Bird lediglich noch theoretische Chancen auf den Titel hat.

Austragungsort des Showdowns ist wie im Vorjahr der Battersea Park im Herzen von London und direkt an der Themse gelegen. Die Piloten absolvieren dort Samstag und Sonntag zwei komplette Renntage mit Training, Qualifying und Rennen innerhalb weniger Stunden. Der 2,925 Kilometer lange Kurs ist extrem eng und bietet nur wenige Überholmöglichkeiten, umso entscheidender könnte das Qualifying sein. Die wechselhafte Wettervorhersage könnte zusätzliche Brisanz in die Titelentscheidung bringen.

Titelkandidat Lucas di Grassi bleibt cool. „Wir haben alles getan, was wir konnten: Wir haben uns optimal vorbereitet, unsere Ingenieure und Mechaniker sind hoch motiviert, wir haben uns gegenseitig eingeschworen“, sagt der Brasilianer, der im Vorjahr Gesamtdritter wurde. „Unser gemeinsames Ziel ist klar: Wir wollen unsere beste Leistung abliefern und keinen einzigen Fehler machen. Wir haben ein gutes Team und wunderbare Partner. Wir haben in London die Chance, etwas Großes zu erreichen.“

Auch Teamkollege Daniel Abt hat eine klare Vorstellung vom Finalwochenende. „Je mehr Punkte ich der Konkurrenz wegnehme, desto mehr helfe ich Lucas im Titelkampf“, sagt der mit 23 Jahren jüngste Pilot im Feld. Schon zweimal stand Abt dieses Jahr auf dem Podium, zuletzt bei seinem Heimspiel in Berlin. Auch ein Grund dafür, dass ABT Schaeffler Audi Sport mit elf Punkten Rückstand auch noch Chancen in der Teamwertung hat. „Die Party auf dem Formel-E-Podium ist unbeschreiblich. Natürlich ist es mein großer Traum, dort auch in London wieder Champagner zu verspritzen.“

Ein Punkt Vorsprung, knifflige Strecke, Gefahr von Wetterkapriolen, alles ganz nach dem Geschmack von Hans-Jürgen Abt. „Natürlich ist der Druck riesengroß, aber genau das lieben wir, das ist der Grund, warum wir mit Leidenschaft Motorsport betreiben“, sagt der Teamchef. „Ich denke, bei einem Punkt Abstand gibt es keinen Favoriten. Es wird darauf ankommen, wer am Samstag und Sonntag den besten Job macht, und dabei habe ich volles Vertrauen in mein Team und die beiden Fahrer.“

Die Rennen in London starten Samstag und Sonntag jeweils um 16 Uhr Ortszeit (17 Uhr deutscher Zeit). DMAX überträgt an beiden Tagen ab 16:45 Uhr live aus Großbritanniens Hauptstadt.


Formel E: Piquet jr hofft auf New York

Nelson Piquet Jr (BRA) - NEXTEV TCR Formula E (c)NextEV, Photo by Manuel Goria/Manolo Media

Nelson Piquet jr kommt als noch amtierender Titelverteidiger der Formel E an den Ort zurück, wo er seinen größten Erfolg in seiner Karriere feierte. Im Battersea Park in der britischen Hauptstadt steigt am ersten Juli-Wochenende erneut mit zwei Rennen das große Saisonfinale der Formel E.

Der 30-jährige Brasilianer machte in der Premierensaison erst beim einzigen Doppelrennen der Saison in London seinen Triumph mit den Plätzen fünf und sieben perfekt.

Diese Saison lief es für den in Heidelberg geborenen Noch-Champion nicht nach Wunsch, doch der NextEV-Pilot macht sich bereits Gedanken über den neuen Rennkalender. Welche Location Piquet jr besonders gerne fahren würde und weshalb Paris für ihn ein Traum gewesen ist, verrät er im Interview.

In London endet die zweite Formel-E-Saison? Wie fühlst du dich dorthin zurückzukehren?
Piquet jr: „Dieses Rennen weckt natürlich sehr spezielle Erinnerungen in mir wach. Es war auch im Battersea Park, in der letzten Saison das große Saisonfinale. Wir gewannen die Meisterschaft, deswegen ist es großartig, nach London zurückzukommen.“

Welche Gedanken hast du über den Kurs im Battersea Park?
Piquet jr: „In der ersten Saison genoss ich es dort Rennen zu fahren. Es wäre schön, wenn wir zum Abschluss ein positives Ergebnis erzielen könnten. Der Kurs ist sehr gut, er ist sehr wellig und eng, daher ist der Kurs sehr herausfordernd.“

Wie ist es, ein Format der Formel E zu haben, wo sich alles an einem Tag abspielt?
Piquet jr: „Es ist ein anstrengender Tag, der sehr schnell vorübergeht. Der Tag beginnt sehr früh und endet ziemlich spät. Wir sind rund um die Uhr sehr beschäftigt. Ich war es gewohnt, sehr schnell zu sein, aber es ist definitiv anders zu anderen Meisterschaften. Es ist lustig, da es jetzt außergewöhnlich ist, wenn man ein ‘normales’ Rennwochenende hat. Man kommt an, hat viel Zeit zur Verfügung, die man versucht zu überbrücken.“

Welcher Kurs ist dein Lieblingskurs im Kalender und warum?
Piquet jr: „Paris habe ich als neue Strecke in dieser Saison sehr genossen. Das Event war unglaublich. Direkt im Herzen der Stadt zu fahren, mit dem Eiffelturm im Blick und dazu den Invalidendom, das war etwas sehr Spezielles. Ich denke, diese Saison hat weiter gezeigt, dass die Formel E die richtige Richtung eingeschlagen hat. Es ist jetzt exakt der Zeitpunkt, eine Elektromeisterschaft durchzuführen.“

Wenn du die Möglichkeit hättest, ein Rennen für den neuen Rennkalender auszusuchen, wo würde es sein und warum?
Piquet jr: „Ich würde sehr gerne in New York fahren. Es wäre großartig, wenn die Formel E dort nächste Saison Station macht. Darüber hinaus wäre es cool, in Australien und Japan zu fahren.“


Formel E: Grünes Licht für Titelentscheidung in London

London Finale 2015 (c)FIAformulaE

Die Formel E atmet auf. Die Titelentscheidung kann wie geplant am 2./3.Juli in London über die Bühne gegen. Der Battersea Park ist letztmalig Schauplatz des Formel-E-Finales.  In letzter Sekunde erfolgte eine außergerichtliche Einigung zwischen der Battersea Park Action Group (BPAG) und der Formel E. Die BPAG wollte mit gerichtlichen Mitteln das Rennen im Süden Englands verhindern.

Die außergerichtliche Einigung kostet der Formel E viel Geld. Der Bezirk Wandsworth, der den Battersea Park unterhält, bekommt eine Entschädigung von umgerechnet 3,74 Mio. Euro. Darüber hinaus muss der Erholungspark der Südlondoner nach dem diesjährigen Saisonfinale in den Urzustand zurückversetzt werden, wie ihn die Erholungssuchenden noch vor dem London ePrix 2015 vorgefunden haben.

Serienboss Alejandro Agag hat zumindest das Ziel erreicht, den Kampf um die Formel-E-Krone zwischen Lucas die Grassi und Sebastian Buemi ein letztes Mal im Battersea Park abzuhalten. Zukünftig muss sich der Formel-E-Promoter einen anderen Schauplatz in London suchen.

„Wir sind erleichtert, dass der Visa London ePrix (2016) wie geplant stattfinden wird“, atmet Agag gegenüber ‚Autosport.com‘ tief durch. Dem Spanier schwebt ein Straßenkurs wie in Berlin oder Paris vor.


Formel E: New York winkt als Finale in Saison Drei

Miami ePrix 2015 (c)FIAformulaE

„Ich war noch niemals in New York“, der Titel des Musicals, der auf den unvergessenen Komponisten und Sänger Udo Jürgens basiert, ist für die Formel E noch Realität. Doch das könnte sich bald ändern. Das Saisonfinale der Elektrorennserie soll in der dritten Saison in New York stattfinden, wenn es nach den Organisatoren der Formel E geht. Die Weltmetropole zählt zu den Städten, die Serienboss Alejandro Agag liebend gerne im Rennkalender aufnehmen würde.

Dazu reist der Formel-E-Zampano noch im Februar höchstpersönlich in die USA, wie ‚Autosport.com‘ meldet. Der Mittlere Osten und Asien sind weitere Reiseziele des umtriebigen Spaniers, der so schnell wie möglich den Rennkalender für 2016/2017 festzurren möchte. „Mein Traum wäre es ein Rennen in New York zu fahren“, sagt Agag. „Ich arbeite aktiv an einem Plan, dort zu starten“, ergänzt er.

Der ‚Big Apple‘ war schon immer im Radar der Formel E, jetzt sollen tatsächlich Fakten geschaffen werden. „Es wird schwierig werden, aber es ist nicht ganz unmöglich. Vielleicht schon zum Saisonfinale in Saison drei“, verrät der Serienpromoter.
Die Arbeiten für die Fertigstellung des neuen Rennkalenders neigen sich dem Ende, Agag will alsbald Saison drei präsentieren. „Es wird ein guter und interessanter Kalender“, weiß er vorab. weiterlesen


BMW gewinnt den Herstellertitel, hier die Stimmen

(c)Hirsch

BMW hat im letzten Rennen der DTM-Saison 2015 in Hockenheim den Gewinn des Herstellertitels perfekt gemacht. Maxime Martin, António Félix da Costa, Bruno Spengler und Martin Tomczyk sammelten die nötigen Punkte, um sich gegen die hartnäckige Konkurrenz von Audi durchzusetzen. Tom Blomqvist sicherte sich den inoffiziellen Titel „Rookie des Jahres“.

Hier die Stimmen der Münchner:

Klaus Fröhlich, Mitglied des Vorstands der BMW AG, Entwicklung:

„Auch in der abgelaufenen Saison hat BMW seine Erfolgsgeschichte in der DTM mit dem Gewinn des Herstellertitels fortgeschrieben. Sieben von zwölf möglichen Titeln seit der Rückkehr in diese Serie im Jahr 2012 sind eine großartige Ausbeute. In jeder Saison ging mindestens ein Titel nach München. Alle Teammitglieder können stolz darauf sein, dass BMW nach 18 Rennen als bester Hersteller ganz oben steht. Es war vor allem beeindruckend zu sehen, wie ausgeglichen sich unser Fahreraufgebot präsentiert hat. Außerdem freut es mich, dass wir bei allem Siegeswillen von unseren Teams einmal mehr auch großen Sportsgeist und Fairplay gesehen haben.“

(c)Hirsch

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):

„Es ist fantastisch, die DTM-Saison 2015 als Hersteller-Champion abzuschließen. Dieser Titel ist immer ein Beleg dafür, dass die Mannschaftsleistung in einer Saison herausragend gewesen ist. Er gehört jedem bei uns im Team – ganz gleich ob Fahrer, Ingenieur oder Mechaniker – und ist vor allem dem Kampfgeist jedes Einzelnen zu verdanken. Nach einem schwierigen Start haben wir uns im Saisonverlauf steigern können. Wenn sich uns eine Chance auf gute Ergebnisse geboten hat, haben wir diese genutzt, wie etwa bei unserem Siebenfachsieg in Zandvoort. Fünf verschiedene Rennsieger im BMW M4 DTM zeigen zudem, dass wir unser Ziel für 2015, in der Breite konkurrenzfähiger zu werden, erreicht haben. Darauf bin ich sehr stolz. Glückwunsch noch einmal an Pascal Wehrlein und Mercedes zum Fahrertitel. Das Sonntagsrennen war schon wie der Lauf gestern nichts für schwache Nerven. Maxime Martin hatte erneut einen super Start, fiel dann etwas zurück, konnte sich dann aber mit einem tollen Boxenstopp und großartigen Zweikämpfen wieder nach vorn kämpfen. Auch António Félix da Costa, Bruno Spengler und Martin Tomczyk konnten noch in die Punkteränge vorfahren und uns damit genügend Zähler für den Gewinn der Herstellerwertung sichern.“


Maxime Martin (So.: 6. Platz, Sa.: 3. Platz):

„Wir wollten den Herstellertitel unbedingt gewinnen, das haben wir geschafft – fantastisch. Ich hatte einen hervorragenden Start ins Rennen und konnte mich direkt auf Platz drei nach vorn schieben. Leider habe ich die Pace der Audis nicht mitgehen können, aber das spielt nach diesem Mannschaftsergebnis für BMW keine Rolle mehr.“

António Félix da Costa (So.: 7. Platz, Sa.: 11. Platz):

„Heute gab es für uns nur ein Ziel, das war der Gewinn des Herstellertitels – und das haben wir erreicht. Darüber bin ich wirklich glücklich. Nach dem Qualifying wussten wir, dass es ein schwieriger Tag werden würde. Ich hatte einen großartigen Start und eine fantastische erste Runde. Dann fand ich einen guten Rhythmus. Das Auto war im Rennen sehr gut, wir konnten uns im Vergleich zu gestern verbessern. Dafür ein großes Dankeschön an das Team. Ich bin glücklich, dass wir diesen Titel nach München geholt haben. Nach einer schwierigen Saison ist das eine tolle Belohnung.“

Bruno Spengler (So.: 8. Platz, Sa.: 19. Platz):

„Es ist super für uns, diesen Titel gewonnen zu haben. Wir hatten kein leichtes Jahr, konnten aber das Maximum aus unseren Chancen herausholen. Der Herstellertitel ist eine großartige Belohnung für die Mechaniker und alle anderen im Team, die alles dafür gegeben haben, diese schwierige Saison zu einem guten Ende zu bringen. Leider war unsere Performance hier in Hockenheim nicht gut genug, um mir noch die Chance auf einen Podestplatz in der Fahrerwertung zu ermöglichen, aber das kann ich heute sehr gut verschmerzen.“

Martin Tomczyk (So.: 10. Platz, Sa.: 15. Platz):

„Obwohl die Ausgangslage für BMW in der Herstellerwertung nicht schlecht war, war es heute doch noch einmal sehr knapp, weil die Startaufstellung für sehr viel Spannung gesorgt hat. Auch das Rennen war aufregend. Deshalb freue ich mich sehr, mit BMW und mit meinen Teamkollegen den Herstellertitel errungen zu haben. Ich denke, das ist ein toller Abschluss für die doch schwierige Saison, die wir in diesem Jahr hatten. Mit uns hat am Anfang wohl keiner mehr gerechnet, doch jetzt haben wir mit Teamwork und dem Zusammengehörigkeitsgefühl, das man bei BMW einfach hat, die Herstellerkrone gewonnen. Das ist sensationell. Für mich persönlich war es schön, heute einen Punkt mitgenommen zu haben.“

Augusto Farfus (So.: 14. Platz, Sa.: Ausfall):

„Mein Auto wurde schon zu Beginn des Rennens beschädigt. Das hat letztlich meine Chancen auf ein gutes Ergebnis zunichte gemacht. Ich war direkt nach dem Start zwar gut dabei, konnte den Speed der anderen aber nicht mitgehen. Gut, dass wir den Herstellertitel gewonnen haben. Das ist eine schöne Belohnung für das gesamte Team.“

Tom Blomqvist (So.: 17. Platz, Sa.: 7. Platz):

„Glückwunsch an BMW zu diesem Titel. Wir haben das ganze Jahr über hart gekämpft und das Beste aus unseren Chancen gemacht. Ich hatte am Sonntag in der Startphase Pech und musste dann nach einer Kollision eine Durchfahrtsstrafe antreten. Aber zum Glück haben meine Kollegen die nötigen Punkte für den Titelgewinn geholt. Heute ist also ein sehr guter Tag für BMW.“

Timo Glock (So.: 21. Platz, Sa.: 18. Platz):

„Das Schöne am heutigen Tag ist, dass wir die Herstellermeisterschaft gewonnen haben. Damit können wir mehr als zufrieden sein. Doch mein Rennen war wie gestern schon von Anfang an nicht gut. Ich hatte am Start große Probleme mit durchdrehenden Rädern und kam nicht gut weg. Nach der ersten Runde war ich ganz hinten. Dann haben wir mit der Strategie gepokert und sind etwas früher hereingekommen. Allerdings war dann spätestens nach der Strafe, die gegen mich verhängt wurde, nichts mehr möglich.“

Marco Wittmann (Sa 6. Platz, So Ausfall):

„Es ist natürlich schade, eine Saison mit einem Ausfall zu beenden. Doch ich denke, es spiegelt unsere Saison wider, die von vielen Höhen und Tiefen geprägt war. Wir haken das jetzt ab, bereiten uns im Winter gut vor und versuchen, im neuen Jahr stärker wiederzukommen. Doch was heute zählt, ist dass wir mit BMW den Herstellertitel gewonnen haben. Das ist großartig und für uns alle ein Grund zu feiern.“

 


Mercedes-Benz schließt die DTM-Saison 2015 als Fahrer- & Teamchampion ab

(c)Hirsch

Perfekter Saisonabschluss für das Mercedes-AMG DTM Team in Hockenheim: Nach dem Gewinn des Fahrertitels durch Pascal Wehrlein (gooix Mercedes-AMG C 63 DTM) am Samstag sicherte sich das Team gooix/Original-Teile Mercedes-AMG im Saisonfinale am Sonntag den ersten Platz in der Teamwertung der DTM.

Hier die Stimmen zum Rennen:

Paul Di Resta (4. Platz):

„Ich muss mit dem Ergebnis relativ zufrieden sein. Audi war heute eine Klasse für sich. Aber wir haben den Fahrer- und den Teamtitel gewonnen. Ich bin stolz, Teil dieses Teams zu sein. Gute Arbeit, Jungs. Jetzt beginnt die harte Arbeit von vorne. Wir haben die Saison positiv abgeschlossen und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir im nächsten Jahr im Titelkampf ein Wörtchen mitsprechen können. Nun genieße ich die Winterpause und hoffe, dass ich noch ein bisschen stärker zurückkommen kann.“

Gary Paffett (9. Platz):

„Ich hatte einen richtig guten Start von der Pole Position und fuhr bereits auf der ersten Runde einen kleinen Vorsprung heraus. Danach kämpfte ich einfach mit dem Grip. Das Auto rutschte viel herum, weshalb ich die Pace der anderen Jungs nicht mitgehen konnte. Ich glaube, dass wir bei diesen kühlen Temperaturen Probleme hatten, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Diese Saison hatte einige Aufs und Abs und leider ein paar zu viele Abs. Wir hatten das Potential und müssen jetzt versuchen, im nächsten Jahr zurückzukommen und öfter alles auszuschöpfen.“

Daniel Juncadella (12. Platz)

„Das Rennen hat Spaß gemacht. Mein Start war sehr gut. Ich habe schon vor der ersten Kurve drei Plätze gutgemacht. Leider verlief der Rest der ersten Runde nicht gut für mich und ich habe viele Plätze verloren. Danach war meine Pace echt gut und ich bin bis auf Platz zwölf nach vorne gekommen.“

Maximilian Götz (13. Platz):

„Erst einmal ein großes Dankeschön an Mercedes-Benz, MV Agusta und Mücke Motorsport für das tolle Jahr. Es war wirklich ein sehr schönes Rookie-Jahr. Für mich ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich bin sehr stolz, Teil des Teams sein zu dürfen und habe die Saison sehr genossen. Leider verlief mein Rennen heute nicht ganz optimal. Ich hatte keinen guten Start, auch die erste Runde war nicht so glücklich. Mein Rennspeed war jedoch gut. Ich konnte sehr gut überholen. Insgesamt bin ich mit meinem ersten Jahr in der DTM echt happy.“

Robert Wickens (18. Platz):

„So wollte ich die Saison nicht beenden. Leider hatte ich in der zweiten Jahreshälfte nicht viel Glück. Alles, was schief gehen konnte, ist auch schief gelaufen. Heute war ein gutes Beispiel dafür. Wir hatten einen guten Start und ich lag in einer guten Position, um vielleicht zu punkten. Aber mein DRS funktionierte nicht, was mir das Rennen sehr erschwerte. Ein paar Runden vor den Boxenstopps hat sich Blomqvist verbremst und ist mir in Kurve sechs ins Heck gefahren. Das hat mein Auto beschädigt und mein Rennen ruiniert. So ein Ende hatte das Team nicht verdient, aber hoffentlich können wir stärker zurückkommen.“

Lucas Auer (19. Platz):<!–

„Mein Start und die erste Runde waren sehr gut. Aber dann bekam ich leider Probleme, die wir noch analysieren müssen. Ich hatte einfach keinen Speed. Jetzt müssen wir herausfinden, woran das gelegen hat.“

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Pascal Wehrlein (20. Platz):

„Das Rennen verlief nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber zum Glück hat es am Ende keinen Einfluss mehr auf die Meisterschaft gehabt. Ich habe bis zuletzt versucht, zu pushen und weiter nach vorne zu kommen, aber es war unmöglich. Mein Auto war zu stark beschädigt. Ich möchte mich noch einmal bei meinem Team bedanken, das in diesem Jahr großartig gearbeitet hat. Nach dem Gewinn des Fahrertitels gestern ist die Teammeisterschaft heute die Krönung für diese Saison. Vielen Dank, Jungs!“

Christian Vietoris (ausgefallen):

„Das war leider ein kurzes Finale für mich. Ich glaube, Molina hat sich verbremst und ist mir ins Auto gefahren. Dadurch habe ich die Kontrolle über das Auto verloren und mich in Tambays Auto reingedreht. Das Wochenende hier ist leider eine kleine Zusammenfassung des gesamten Saisonverlaufs für mich. Ich hoffe auf ein besseres 2016.“

(c)Hirsch

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG DTM Teamchef:

„Glückwunsch an das Team gooix/Original-Teile Mercedes-AMG zur gewonnenen Teamwertung. Nach dem Fahrertitel gestern, ein weiterer Grund zu feiern. Auch Paul Di Resta will ich zu einem starken Wochenende mit zwei vierten Plätzen gratulieren. Es war super von Pascal, dass er das Rennen trotz seines schwer beschädigten Autos zu Ende gefahren ist. Aber er wollte im letzten Rennen der Saison nicht aufgeben und das Rennen für die Fans zu Ende fahren.“

 


DTM-Finale: Scheider feiert ersten Saisonsieg, Wehrlein ist DTM-Champion

(c)Hirsch

Timo Scheider ist zurück: Der DTM-Champion der Jahre 2008 und 2009 gewann im Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix souverän das erste der beiden DTM-Finalrennen in Hockenheim. Für Scheider war es der erste Sieg in der DTM seit Oktober 2010. Jamie Green belegte Platz zwei und komplettierte den Audi-Doppelerfolg. BMW-Pilot Maxime Martin folgte dahinter auf Platz drei, der von der Pole-Position gestartet war.

Neuer DTM-Champion wurde wie erwartet Mercedes-Pilot Pascal Wehrlein, dem ein achter Platz reichte. Seine beiden schärfsten Verfolger Mattias Ekström wurde hinter Wehrlein Neunter, Edo Mortara schied aus.

‘Nach einer so schwierigen Saison endlich wieder ganz oben zu stehen ist ein tolles Gefühl“, sagte der Audi-Pilot nach seinem insgesamt siebten Triumph bei einem DTM-Rennen. „Ich freue mich sehr darüber, vor allem auch für meine Jungs im Audi Sport Team Phoenix, die genau wie ich lange auf diesen Moment warten mussten. Für Audi ist es natürlich schade, dass wir den Titelkampf in der Fahrerwertung nicht offenhalten konnten. Gratulation an Pascal Wehrlein, der den Titel aufgrund seiner Konstanz redlich verdient hat.'

(c)Hirsch

Der Kampf um den DTM-Titel ist damit entschieden. Der Mercedes-Benz-Pilot, der am Sonntag seinen 21. Geburtstag feiert, liegt vor dem letzten Saisonrennen in der Fahrerwertung mit 169 Punkten uneinholbar in Führung. Wehrlein beerbt Marco Wittmann, der diesmal Sechster wurde. Über den Funk ließ Wehrlein nach dem Fallen der Zielflagge seinen Emotionen freien Lauf und jubelte lautstark. 'Das ist einfach ein Hammergefühl', sagte Wehrlein im Ziel. 'Jetzt ist der Druck weg und ich bin einfach nur überglücklich.'

Ekström wurde in dem turbulenten Rennen Neunter; Markenkollege Mortara musste mit seinem Audi nach 17 Runden vorzeitig an die Box fahren. Beide wurden im Verlauf des Rennens in Kollisionen verwickelt. Kurz nach Mortara musste auch Bruno Spengler, der ebenfalls noch rechnerische Chancen hatte, seinen BMW abstellen und die Titelambitionen begraben.

Noch stehen beim DTM-Finale in Hockenheim zwei Entscheidungen aus: In der Teamwertung führt das Team gooix/Original-Teile Mercedes-AMG mit 225 Punkten vor dem BMW Team RMG (198 Punkte). Vor dem letzten Saisonrennen liegt BMW in der Markenwertung vorn. Die Münchener haben in den bisherigen 17 Saisonrennen 583 Punkte gesammelt, während Audi und Mercedes-Benz 527 Punkten bzw. 520 Punkte eingefahren haben. Audi ist am Samstag an Mercedes-Benz vorbeizog und vor dem letzten Rennen am Sonntag (ab 15 Uhr live in der ARD) 56 Punkte hinter BMW auf Rang zwei liegt. 98 Punkte sind noch zu holen.

'Wir haben heute ein lachendes und ein weinendes Auge', sagte Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport nach dem Rennen. 'Wir hatten einmal mehr das stärkste Auto im Feld. Es freut mich unheimlich, dass Timo (Scheider) zu der Form zurückgefunden hat, die ihn zu einem zweifachen DTM-Champion gemacht hat. Auch Jamie hatte heute endlich einmal kein Pech und hat zwei starke Überholmanöver gezeigt. Enttäuschend ist natürlich, dass unsere beiden Titelkandidaten gleich am Anfang alle ihre Chancen verloren haben. Wir hätten die Meisterschaft für die Fans gerne bis morgen offengehalten. Nun haben wir noch eine kleine Chance, wie im Vorjahr die Herstellerwertung zu gewinnen. Glückwunsch an Pascal Wehrlein und Mercedes-Benz zum Gewinn des Fahrertitels.'

Ergebnis Hockenheim Rennen 1:

1. Timo Scheider, Audi

2. Jamie Green, Audi

3. Maxime Martin, BMW

4. Paul di Resta, Mercedes

5. Mike Rockenfeller, Audi

6. Marco Wittmann, BMW

7. Tom Blomqvist, BMW

8. Pascal Wehrlein, Mercedes

9. Mattias Ekström, Audi

10. Maximilian Götz, Mercedes

 


DTM: Finale auf dem Hockenheimring – der Kreis schließt sich

Mercedes-Jubel in Hockenheim (c)Mercedes

Der Kreis schließt sich – am ersten Mai-Wochenende starteten die 24 Fahrer auf dem Hockenheimring zum ersten Mal zur Jagd auf die DTM-Krone 2015. Fünfeinhalb Monate und 18 Rennen später wird die Hatz dort enden, wo sie begonnen hat. Zwischen dem 16. und 18. Oktober steigt auf dem Hockenheimring das große Finale einer Saison, die an Spannung und Action kaum zu überbieten war. Noch einmal in diesem Jahr kämpfen die DTM-Piloten in zwei Qualifyings um die besten Startpositionen, noch einmal werden in zwei Rennen jeweils 25 Punkte für den Sieger vergeben.

Ich werde am Wochenende ebenfalls live vor Ort sein, mir den spannenden Titelkampf anzusehen. Reicht Mercedes-Benz-Pilot Pascal Wehrlein der 37 Punkte-Vorsprung um sich zum Champion zu krönen? Oder fangen die Audi-Fahrer Edoardo Mortara und Mattias Ekström den Youngster noch auf der Zielgeraden ab? Und wer macht das Rennen in der Team- und Hersteller-Wertung? Das Finale in Baden-Württemberg wird alle Antworten auf die offenen Fragen liefern. Und wie an jedem Rennwochenende der DTM-Saison 2015 werden packende Rahmen-Rennserien und elektrisierende Show-Acts ihren Teil dazu beitragen, dass den Besuchern Unterhaltung der Extraklasse geboten wird. weiterlesen