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DTM: Hersteller präsentieren ihre Fahrzeuge beim Super-GT-Saisonfinale auf dem „Twin Ring Motegi“

motegi-jpn-dtm-meets (c)BMW

Vier Wochen nach dem Finale der DTM-Saison 2017 in Hockenheim war der BMW M4 DTM an diesem Wochenende im Fernen Osten unterwegs: Die drei in der DTM engagierten Hersteller begeisterten die zahlreichen Fans beim Saisonfinale der Japanese Super GT Championship in Motegi und präsentierten die Tourenwagenserie dort den japanischen Zuschauern und Teams. Dies war ein Gegenbesuch der DTM, nach dem die Super-GT-Hersteller bereits beim Finale in Hockenheim zu Gast gewesen waren. Für Audi drehte Loic Duval die Runden, bei Mercedes saß Maro Engel am Steuer.

BMW Motorsport war mit dem BMW Driving Experience M4 DTM vor Ort. Eingesetzt wurde das Fahrzeug vom BMW Team RBM, am Steuer saß BMW DTM-Fahrer Augusto Farfus. Die DTM war prominent ins Wochenend-Programm der Super GT Championship eingebunden: Am Freitag gingen die Fahrzeuge für eine exklusive halbstündige Session auf die Strecke, am Samstag und Sonntag gab es zudem gemeinsame Ausfahrten mit der Super GT. Zudem nahmen die DTM-Autos vor dem Rennen am Sonntag an der Paraderunde teil, die in der japanischen Meisterschaft traditionell direkt vor dem Start erfolgt.

„Es war ein fantastisches Wochenende, und wir wurden von den japanischen Organisatoren, Teams und Fans sehr herzlich willkommen geheißen“, sagte Farfus. „Ich kenne Japan bereits aus meiner Zeit in der Tourenwagen-WM und habe auch in der Super GT Championship selbst schon Rennen bestritten, jeweils zusammen mit Jörg Müller im BMW M6 GT3 vom BMW Team Studie. Ich liebe Japan, die Fans hier sind einfach großartig und etwas ganz Besonderes. Deshalb hat es mir riesigen Spaß gemacht, in Motegi mit dem BMW M4 DTM auf die Strecke zu gehen und den japanischen Zuschauern und den Teams die DTM näher vorzustellen.“

Die Fans an der Strecke bekamen auch die Möglichkeit, sich den BMW M4 DTM aus nächster Nähe anzusehen: in einem eigens für die DTM errichteten Zelt im Fahrerlager sowie während der „Pitwalks“ am Samstag und Sonntag direkt in der Boxengasse. Abgerundet wurde das Programm durch mehrere Autogrammstunden, bei denen Farfus als einer der Publikumslieblinge für unzählige Selfies zur Verfügung stand. Auch die Super-GT-Teams zeigten großes Interesse an den Besuchern aus Europa und tauschten sich intensiv mit den DTM-Gästen aus.

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FE: Sponsoring von Hugo Boss in der Formel E

Mercedes-Boss_Toto_Wolff (c)Helmut Ulrich

(c)Helmut Ulrich

Die Formel E hat der Königsklasse Formel 1 einen prominenten Sponsoringpartner weggeschnappt. Wie das Nachrichtenmagazin ‚Focus‘ meldet, beendet der deutsche Modekonzern Ende des Jahres sein jahrzehntelanges Engagement in der Formel 1 und wechselt stattdessen in die Formel E. „Natürlich ist die Formel 1 die Königsklasse im Rennsport, aber die Formel E ist innovativer und nachhaltiger“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Hugo Boss Mark Langer gegenüber dem Focus.

Der Modekonzern sponserte über viele,viele Jahre das britische McLaren-Team, seit 2015 unterstützt das schwäbische Unternehmen das Mercedes-Formel1-Team (links im Bild Mercedes-Boss Toto Wolff). Offenbar bietet die Elektrorennserie mit dem Einstieg weiterer deutscher Hersteller wie Audi,BMW, Mercedes und Porsche dem Modekonzern eine zukunftsträchtigere Plattform. „Der Antrieb, die Rennen in den Großstädten, das gefällt einem jüngeren Publikum und eröffnet neue Möglichkeiten“, nennt Langer die Gründe für den Wechsel.


Monetäre Gründe seien daher nicht verantwortlich für den Ausstieg aus der Formel 1 gewesen, betonte der Manager. „Aber nach vielen Jahren in der Formel 1, eigentlich seit Jochen Mass in den Siebzigern, haben wir uns Gedanken darüber gemacht, what?s the next thing? Was kommt als Nächstes?“, so Langer. Nicht nur mehr Hersteller schielen inzwischen in Richtung Formel E, auch für finanzkräftige Unternehmen wird die junge Rennserie zu einer lukrativen Werbeplattform.

FE: Elektromobilitätsnetzwerk IONITY in Deutschland gegründet

BMW i8 bei der Formel E (c)BMW

Die Formel E erfreut sich bei den deutschen Autobauern großer Beliebtheit. Audi, BMW, Mercedes und Porsche zählen bereits bzw. in den nächsten Jahren zum erlauchten Kreis der Elektrorennserie. Wie ernst die Hersteller gemeinsam das Thema Elektromobilität abseits der Rennstrecke nehmen, zeigt sich jetzt mit der Gründung des Gemeinschaftsunternehmens IONITY. 

Dabei stellen die BMW Group, Daimler AG, Ford Motor Company und der Volkswagen Konzern mit Audi und Porsche die Weichen für den Aufbau des leistungsstärksten Schnellladenetzes für Elektrofahrzeuge in Europa. Die Errichtung und der Betrieb von insgesamt rund 400 Schnellladestationen bis 2020 sind wichtige Schritte, um Elektromobilität auch auf Langstrecken zu gewährleisten und sie damit im Markt zu etablieren. Das neue Unternehmen IONITY mit Sitz in München hat die Geschäftstätigkeit aufgenommen. Das IONITY-Team wird schon Anfang 2018 rund 50 Mitarbeiter umfassen und sukzessive ausgebaut. weiterlesen


FE: DTM-Pilot Daniel Juncadella liebäugelt mit der Formel E

Juncadella,DTM (c)Mercedes

Mercedes-DTM-Fahrer Daniel Juncadella liebäugelt mit der Formel E. Zwar wurde das Fahrer-Lineup von Mercedes in der DTM noch nicht offiziell verkündet, doch der Spanier macht sich Gedanken über seine sportliche Zukunft. Die Formel E wäre eine attraktive Alternative, zumal sein aktueller Arbeitgeber Mercedes vorraussichtlich 2018 in die Elektrorennserie einsteigt.

„Ich bin momentan Mercedes-Botschafter und absolut begeistert, dass sie sich da engagieren“, so Juncadella gegenüber ‚Autosport.com‘. „Ich finde wirklich, dass die Meisterschaft immer besser wird, und jeder Fahrer, mit dem ich mich darüber unterhalte, sagt, sie mache verdammt viel Spaß.“

In der DTM konnte Daniel Juncadella die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Bei Mercedes lief es sportlich alles andere als rund für den jungen Spanier. Der 25-Jährige schloss die vergangenen vier DTM-Jahre mit den Plätzen 16, 18, 20 und zuletzt sogar 24 enttäuschend ab. Der Wechsel vom Mücke-Team in das renommierte und erfolgsverwöhnte AMG-Team im Vorjahr brachte nicht den erhofften Fortschritt für Juncadella, ganz im Gegenteil. Auf dem Hungaroring erkämpfte er sich im Herbst zwar mit Platz drei sein erstes Podiumsergebnis in der DTM, wurde aber nachträglich wegen einer technischen Unregelmäßigkeit disqualifiziert.

Der aktuelle Mercedes-Pilot wird es ganz schwer haben, sein Cockpit im hartumkämpften Mercedes-DTM-Team zu behaupten. Die Fahrerreduzierung von acht auf sechs Piloten pro Hersteller tut ihr Übriges. Dazu wurde Edoardo Mortara vom Rivalen Audi losgeeist, es verbleiben also nur noch fünf freie Cockpits. Juncadellas Traum vom Formel-1-Cockpit erfüllte sich bisher nicht. Zwar fungierte er als Testpilot für Force India in der Königsklasse, für ein festes Engagement reichte es allerdings nicht.

Deshalb könnte sich für den Spanier, der übrigens fließend Deutsch spricht, möglicherweise die historische Chance bieten, im Mercedes-Overall einen Fuß in die Formel E zu setzen. Mit DTM-Markenkollege Felix Rosenqvist (Mahindra) sowie Antonio Felix da Costa (Andretti) kennt Juncadella schon zwei Piloten aus gemeinsamen DTM- und Formel-3-Zeiten, mit denen er zudem sehr gut befreundet ist.

Die Formel E war allerdings für Juncadella nicht die „Liebe auf den ersten Blick“. „Zu Beginn war ich offen gesagt ein bisschen skeptisch, weil ich den Gedanken vom effizienten und grünen Rennsport nicht unbedingt geteilt habe“, sagt der Spanier. „Aber geht es doch im Motorsport um eine gute Show, und es ist echt beeindruckend, wie viele Leute die Formel E an die Strecke lockt“, so der Spanier.

Was reizt also Juncadella, in die Formel E zu wechseln? „Für alle ist es Neuland, Rennen durch die Innenstädte zu fahren. Da zeigt sich das wahre Talent eines Rennfahrers. Ich finde das echt interessant. Die Formel-E-Autos sehen von außen ziemlich cool aus“, lobt der 25-Jährige das Konzept von Serienveranstalter Alejandro Agag.

Ob Mercedes den Spanier jedoch auf dem Radar für die Formel E hat, bleibt spannend. Der Serieneinstieg erfolgt frühestens 2018.


Formel E: Mercedes-Boss Wolff im Interview: „Keine Entwicklungsrolle für Engel & Rosenqvist“

Mercedes-Boss_Toto_Wolff (c)Helmut Ulrich

(c)Helmut Ulrich

Mercedes hat sich kürzlich die Option gesichert, 2018 als Werksteam in die Formel E einzusteigen. Motorsportchef Toto Wolff hat uns daraufhin beim DTM-Finale in Hockenheim einen Einblick gegeben, weshalb sich die Stuttgarter für die Elektrorennserie so brennend interessieren. Im Interview verrät der 44-jährige gebürtige Wiener, ob seine Schützlinge Maro Engel und Felix Rosenqvist eine Entwicklungsrolle bei Mercedes einnehmen könnten und warum der Österreicher über einem Wiener ePrix nicht abgeneigt wäre.

Vor zehn Monaten haben Sie bei „Stars & Cars“ in Stuttgart beim Thema Formel E noch abgewunken, heute interessiert sich Mercedes brennend für die Formel E. Weshalb dieses Umdenken?

Es war nicht einmal ein Umdenken. Ich wollte quasi einen Startschuss geben, dass wir uns die Formel E ernsthaft anschauen. Es ist ein Start-up, eine neue Serie und etwas, das wir noch nicht so auf dem Radar hatten. Jetzt sehen wir es uns ganz offiziell an, um zu entscheiden, ob es für uns etwas ist oder nicht.

Was gab für Sie den Ausschlag, „Ja“ zur Formel E zu sagen?

Wir haben noch nicht „Ja“ gesagt, wir haben eine Option. Wir überlegen, ob wir es machen oder nicht. Die Serie hat sich positiv entwickelt. Die Elektrifizierung auf der Straße wird stattfinden. Sie findet auch schon bei uns auf der Rennstrecke statt, nämlich in der Formel 1. Ein großer Teil des Antriebs ist elektrisch und gibt uns auch einen Wettbewerbsvorteil. Ob eine voll elektrische Serie Relevanz hat oder nicht, bleibt abzuwarten. Aber ich beobachte es mit Interesse.

Mit Maro Engel und Felix Rosenqvist fahren schon zwei Mercedes-Werksfahrer in der Formel E für die Teams Venturi und Mahindra. Holt sich Mercedes mit den beiden Piloten schon jetzt erste Erfahrungswerte für den möglichen Einstieg 2018/19?

Nein, das hat überhaupt nichts damit zu tun. Beide Fahrer sind bei unabhängigen Teams. Ich begrüße das Engagement der beiden sehr, denn je mehr sie fahren, umso besser ist es auch für uns. Es ist aber für uns keine Art Entwicklungsrolle.

Was sagen Sie zu den Locations der Formel E?

Es sind tolle Stadtrennen in Großstädten. Es ist ein richtiges Event und ein anderes Format, als wir es aus der Formel 1 kennen. Insofern ist es etwas anderes, und das ist auch gut so.

Würden Sie einen ePrix in Wien begrüßen?

Ja, absolut, Wien wäre super. Für mich als Wiener wäre das eine großartige Geschichte. Das ist aber nicht meine Entscheidung, sondern die des Promoters.


FE: Mercedes rockt die Formel E

Toto Wolff_Mercedes ©Erich Hirsch

Die Silberpfeile rocken die Formel E. Langsam aber sicher tummeln sich alle großen deutschen Automobilhersteller in der Elektrorennserie. Nach Audi und BMW steigt Mercedes ab der fünften Saison ein. Die Formula E Operations Ltd. und Mercedes-Benz Grand Prix Ltd (MGP) unterzeichneten ein Agreement, wonach der Schwäbische Automobilhersteller eine Option für den Einstieg in die elektrische Rennserie für die Saison 2018/2019 erhält. Die Formel E schreibt in den letzten Wochen permanent positive Schlagzeilen, Serienpromoter Alejandro Agag, der Mann mit den goldenen Händchen. Nach dem spektakulären Deal mit einem Doppelrennen in New York, folgt jetzt der Überraschungscoup mit Mercedes.

Der umtriebige Spanier bietet ab Saison fünf genau zwei Slots an, um die Anzahl der beteiligten Teams von zehn auf zwölf Teams zu erhöhen. Einen davon nimmt nun Mercedes in Anspruch. Ab diesen Zeitpunkt werden auch die Formel-E-Rennboliden mit einer Akkuladung ein Rennen durchfahren können, wenn McLaren als alleiniger Batterieausrüster für stärkere Einheitsbatterien sorgt.

Toto Wolff, Mercedes Motorsportchef, ist scheinbar Feuer und Flamme für die Formel E. „Wir haben das Wachsen der Formel E mit großem Interesse verfolgt“, so der Österreicher. „Aktuell loten wir alle Optionen für die Zukunft des Motorsports aus. Wir sind erfreut über ein Agreement, das uns zusichert, ab Saison fünf in die Formel E einzusteigen. Die Elektrifizierung spielt zukünftig in der Automobilindustrie eine große Rolle – der Motorsport war schon immer eine Technologie-Plattform für Forscher und Entwickler in der Automobilindustrie. Das macht die Formel E für die Zukunft sehr relevant“, fügt Wolff hinzu.

Noch vor zehn Monaten sah die Situation ganz anders aus. Bei einem Mercedes-Event ‚Stars&Cars‘ in Stuttgart im Dezember 2015 habe ich Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff auf der Pressekonferenz gefragt, ob ein Mercedes-Einstieg in die Formel E realistisch sei (siehe Video). Die Lacher hatte ich auf meiner Seite, doch das Lachen ist verstummt. Mercedes kommt in die Formel E und wird sich mit den großen Herstellern wie Renault, Citroen, Jaguar, Audi und BMW messen. Die Dauerdominanz in der Formel 1 langweilt die Schwaben offenbar.

Formel-E-Chef Agag freut sich jedenfalls sehr auf Mercedes. „Wir freuen uns zu verkünden, dass wir einen der beiden zusätzlichen Startplätze für MGP für Saison fünf reservieren. Die Formel E möchte die Plattform sein, auf der die Automobilhersteller Technologien testen und entwickeln, die sich später in Straßenautos einführen. Die Chance zu haben, eine Firma wie Mercedes künftig in die Formel E zu lotsen, ist ein riesiger Schub, dieses Ziel zu erreichen. Das Formel-E-Starterfeld wird ein spannender Mix aus Herstellern wie Renault, Citroen-DS, Audi, Mahindra und Jaguar, neuen futuristischen Marken wie Faraday Future und NextEV sowie großen Zulieferern wie Schaeffler und ZF. Mercedes wäre dazu eine großartige Ergänzung.“


Formel E: Maro Engel fährt für Venturi

 Maro Engel

Paukenschlag in der Formel E. Der Deutsche Maro Engel feiert Premiere in der Elektrorennserie. Wie ‚motorsport.com‘ meldet, erhält der 30-Jährige einen Vertrag bei Venturi und wird neuer Teamkollege von Stephane Sarrazin.

Engel löst den Briten Mike Conway ab, der erst letzte Saison nach nur drei Rennen Ex-Formel1-Weltmeister Jacques Villeneuve im Venturi-Team ablöste. Ob Conway bei einem anderen Team unterkommt, steht nicht fest.

Engel ist damit nach Daniel Abt (ABT Schaeffler Audi Sport), Nick Heidfeld (Mahindra) und Rene Rast (Aguri) der vierte Deutsche, der den Sprung in die Formel E schafft. Während Abt in der neuen Saison beim deutschen Abt-Team bereits fix ist, steht für Heidfeld die Bestätigung beim indischen Team noch aus, wovon man aber auszugehen hat. Für Rast wird es dagegen schwierig, noch ein freies Cockpit in der Formel E zu ergattern. Damit wäre Engel der dritte Deutsche, der in der kommenden Saison in der Elektrorennserie an den Start geht.

Es ist eine Überraschung, dass Venturi den in Monaco lebenden Deutschen verpflichtet. Zuletzt fuhr Engel 2007 ein Formel-Fahrzeug, wo er in der britischen Formel-3-Meisterschaft Vizemeister wurde. Danach führte sein Weg in die DTM, wo Engel vier Jahre lang von 2008 bis 2011 für Mercedes an den Start ging. 42 DTM-Rennen bestritt Engel für das Team Mücke Motorsport, ein Sieg blieb ihm allerdings verwehrt.

Der neue Venturi-Pilot ist amtierender GT World Cup-Champion, siegte 2015 beim prestigeträchtigen Macau Grand Prix GT Cup und gewann zuletzt die 24 Stunden am Nürburgring.

Der Deal mit Engel hängt laut ‚motorsport.com‘ nicht mit einer möglichen zukünftigen engeren Zusammenarbeit von Venturi und Mercedes zusammen. Venturi sucht seit geraumer Zeit einen geeigneten Partner für die Formel E und steht mit einigen Herstellern in Kontakt.

Vor den Testfahrten der Formel E in Donington Park (ab 23. August) soll die Neuverpflichtung von Engel offiziell verkündet werden.


DTM: Audi-Doppelsieg im Samstagsrennen

Siegerpodest Lausitzring (c)DTM

Der Lausitzring scheint Audi zu liegen: Im DTM-Samstagsrennen bescherten Miguel Molina und Jamie Green den Ingolstädtern einen Doppelsieg. Bereits im letzten Jahr war die Marke mit den vier Ringen dort sehr erfolgreich und gewann beide Rennen. Molina, von der Pole-Position in das Rennen gestartet, musste nach dem Start nur für wenige Runden Platz eins an seinen Markenkollegen Green abgeben, bevor er die Führung zurückerobern und diese bis ins Ziel verteidigen konnte.

„Unser Auto war heute sowohl im Qualifying als auch im Rennen sehr schnell, nachdem die ersten vier Saisonrennen nicht so gut für uns gelaufen sind“, sagte Sieger Molina nach dem Rennen. Für den Spanier ist es der zweite Sieg in der DTM. Sein Vorsprung auf den Briten Green betrug nach 32 Runden 2,034 Sekunden. Das Podium beim Motorsportfestival auf dem Lausitzring komplettierte Mercedes-Benz-Pilot Robert Wickens als Dritter.

Auch wenn Marco Wittmann im BMW M4 DTM einen Platz auf dem Podium knapp verpasst hat, darf sich der DTM-Champion von 2014 freuen: Die zwölf Punkte für Platz vier reichen, um die Tabellenführung in der Fahrerwertung zu übernehmen. Die führt Wittmann nach fünf von 18 DTM-Saisonrennen mit 47 Punkten an. Platz zwei belegt mit 44 Punkten Edoardo Mortara, der als Achter die Zielflagge sah. Die Aufholjagd von Paul Di Resta, er fuhr von Platz 21 auf 13 vor, wurde nicht belohnt. Der Schotte verlor die Führung in der Fahrerwertung und liegt mit 43 Punkten auf Rang drei – punktgleich mit Robert Wickens.

Am Sonntag findet ab 15:15 Uhr Saisonrennen Nummer sechs statt. Die ARD überträgt ab 15 Uhr live aus der Lausitz. Das Qualifying beginnt am Sonntag um 11:30 Uhr (ab 11:25 Uhr live auf Einsfestival).


DTM: Schlägt Mercedes auf dem Lausitzring zurück?

DTM_2013_Lausitz__Paffett und Vietoris (c)Mercedes

Viermal haben sich die 24 DTM-Piloten in dieser Saison nichts geschenkt, lieferten sich nervenaufreibende Duelle und boten Motorsport ‚at its best‘. Das Feld scheint in der Saison 2016 noch einmal dichter zusammengerückt. Vier unterschiedliche Sieger (Mortara,Di Resta,Wittmann und Glock) in vier Läufen, Piloten aller drei Hersteller jubelten bereits auf der obersten Stufe des Podiums. Die Vorzeichen vor dem Kräftemessen auf dem Lausitzring sind so ganz anders, als in der Vorsaison. Damals war es das zweite DTM-Wochenende des Jahres und Audi schien beinahe unaufhaltsam. Zwischen dem 3. und 5. Juni werden die Ingolstädter hart kämpfen müssen, um die Triumphe aus dem Jahr 2015 zu wiederholen. So reisen besonders die BMW-Piloten mit jeder Menge Rückenwind in den Osten der Bundesrepublik, während Mercedes-Benz nach dem schwachen Wochenende in Österreich um jeden Preis zurückschlagen will. weiterlesen


DTM: Mortara (Audi) erster DTM-Sieger 2016

Motorsports / DTM 1. race Hockenheimring, GER (c)DTM

Der erste Sieger der DTM-Saison 2016 heißt Edoardo Mortara. Der Italiener aus dem Audi Sport Team Abt Sportsline behielt beim hitzigen Saisonauftakt der DTM einen kühlen Kopf und bescherte Audi Sport den sechsten DTM-Triumph in Folge auf dem Hockenheimring. Zweiter wurde Robert Wickens (Mercedes), dahinter feierte Pole-Setter Nico Müller (Audi) mit Platz drei seinen ersten DTM-Podiumserfolg.

Die Vorentscheidung fiel dann bereits auf den ersten Metern: Während Mortara auf der Innenseite ein optimaler Start gelang, kam Müller nicht ganz perfekt von der Linie weg. Der Schweizer fiel zunächst auf Platz zwei und später hinter Robert Wickens (Mercedes-Benz) auf den dritten Rang zurück, den er bis ins Ziel verteidigte und damit sein Saisonziel – das erste Podium in der DTM – schon im ersten Rennen des Jahres erreichte.

„Ein Traumergebnis“, sagte der Audi-Pilot. „Ich freue mich sehr für das ganze Team und meinen neuen Renningenieur Nicola Palarchi. Ich bin gesundheitlich etwas angeschlagen. Umso toller ist dieser Erfolg. Mein Audi RS 5 DTM war heute einfach perfekt.“ weiterlesen