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DTM: Mercedes-Doppelsieg, Mortara siegt am Norisring

Edoardo Mortara siegt 2018 Norisring(c)Mercedes

Zum zweiten Mal in seiner Karriere jubelte Edoardo Mortara am Norisring ganz oben auf dem Siegerehrungspodest.

Der Mercedes-AMG-Fahrer gewann nach 2016 erneut ein Rennen beim DTM-Saisonhöhepunkt auf dem Norisring, dem einzigen Stadtkurs im Kalender. Er überquerte nach 68 Runden mit 0,681 Sekunden vor seinem Teamkollegen Gary Paffett die Ziellinie.

„Die ganze Mannschaft hat einen unglaublichen Job gemacht. Zu Beginn des Rennens hatte ich Schwierigkeiten mit den Reifen, aber am Ende war alles gut“, sagte der der Sieger und gab Dank und Lob an sein Team weiter. weiterlesen

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DTM: Mercedes dominiert am Hungaroring: Di Resta siegt vor Auer

Paul Di Resta, Mercedes-AMG C 63 DTM,DTM Hungaroring 2018, Budapest (c)DTM

Großer Jubel bei Mercedes-AMG am Hungaroring in Ungarn: Paul Di Resta hat das Samstagsrennen, das fünfte von 20 DTM-Saisonrennen, vor seinem Markenkollegen Lucas Auer gewonnen.

Di Resta war von der Pole-Position in das Rennen gestartet, verlor Platz eins in der Anfangsphase des Rennens kurz an den Österreicher, holte sich die Führung aber knapp 10 Runden später zurück und überquerte als Erster die Ziellinie.

Platz drei beim ersten Auslandsrennen der Saison 2018 sicherte sich Audi-Pilot Nico Müller. Titelverteidiger René Rast (Audi) meldete sich nach seinem schweren Unfall am Lausitzring vor zwei Wochen mit Platz vier zurück. BMW-Pilot Timo Glock, der als Tabellenführer nach Ungarn gereist war, sah als 14. die Zielflagge und gewann somit keine Punkte. weiterlesen


DTM: Audi will am Hungaroring die Kurve kriegen

Motorsports: DTM race Budapest (c)DTM

Drei Hersteller, ein Zweikampf. In der DTM hat es vor dem dritten Rennwochenende der Saison eine klare Hackordnung gebildet.

Während Mercedes-AMG drei der vier Rennen für sich entscheiden konnte und BMW mit Timo Glock den Ersten der Fahrerwertung stellt, hat Audi gehörigen Nachholbedarf. Die Ingolstädter wollen am Hungaroring zurück in die Spur.

Zum ersten Mal in dieser Saison betritt die DTM am kommenden Wochenende in Mittelosteuropa internationalen Asphalt. Nach 1988, 2014, 2016 und 2017 ist die Tourenwagenserie zum fünften Mal auf dem inzwischen 4,381 Kilometer langen Kurs in Budapest zu Gast. weiterlesen


FE: Mercedes EQ Formel E Team nimmt Formen an

mercedes EQ (c)Mercedes

Mit dem Beginn der sechsten Saison in der ABB FIA Formel E Meisterschaft schlägt Mercedes ein neues Kapitel in seiner langen und erfolgreichen Rennsportgeschichte auf. Beim Saisonstart 2019/20 werden zum ersten Mal zwei vollelektrische Rennwagen des neuen Mercedes EQ Formel E Teams ins Rennen gehen.
 
Erfahrung und Know-how aus Formel 1 und DTM
 
Die Formel E ist mit ihrer ebenso innovativen wie komplexen Technik eine neue Rennsport-Welt, weshalb es für Neueinsteiger sehr viel zu lernen gibt und sie viele Herausforderungen zu meistern haben. Das Mercedes EQ Formel E Team greift dabei auf die gebündelte Erfahrung und das technische Know-how seiner Motorsport-Familie und deren erfolgreiche Motorsport-Tradition zurück. weiterlesen


DTM: Nächster Rückkehrer: Christian Vietoris wird Mercedes-Test- und Ersatzfahrer

Christian Vietoris,Mercedes mit Pole-Position auf dem Lausitzring (c)Mercedes

Der DTM-Saisonstart 2018 in Hockenheim rückt immer näher: Mit der Verpflichtung von DTM-Rennsieger Christian Vietoris komplettiert das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team seinen Fahrerkader für die anstehende Jubiläumssaison.

Der Rückkehrer wird das Team an allen zehn Rennwochenenden als Test- und Ersatzfahrer verstärken und im Fall der Fälle einspringen, sollte einer der sechs Einsatzfahrer nicht starten können.

„Nach einem Jahr Pause freue ich mich natürlich, wieder zurück im Motorsport und in der Mercedes-Familie zu sein. Die Akkus sind voll aufgeladen und ich bin bereit für meine Aufgaben als Ersatzfahrer in der DTM“, sagte Christian, der neben Daniel Juncadella und Pascal Wehrlein der dritte DTM-Rückkehrer im diesjährigen Fahrerkader des Teams ist. „Nach sechs DTM-Jahren zusammen mit Mercedes verfüge ich über viel Erfahrung und bin einsatzbereit, wenn das Team mich braucht.“ weiterlesen


FE: Mercedes sponsert alle vier Europarennen

Mercedes EQ(c)Mercedes

Mercedes steigt in Saison 6 werksseitig in die Formel E ein, einen ersten Vorgeschmack liefert der schwäbische Autohersteller mit seiner Elektromarke EQ bereits zu den anstehenden Rennen in Rom, Paris, Berlin und Zürich. Mercedes sponsert die komplette Europatournee, zunächst als Presenting Partner des Rom E-Prix am 14. April. Die italienische Haupstadt feiert Premiere in der Elektrorennserie.

„Die Revolution der elektrischen Mobilität beginnt in Städten wie Rom, wo heutzutage eine Jahrhunderte lange Geschichte auf die innovative Mobilität der Zukunft trifft“, sagt Marcel Guerry, Head of Mercedes-Benz Italia S.p.A. „Auf denselben Straßen, auf denen im alten Rom Karren Rennen fuhren, werden schon bald vollelektrische Autos der Marke EQ rollen.“

Nach Rom kommt die Rennserie nach Paris (28. April), in die deutsche Haupstadt Berlin (19. Mai), bevor sie einen Zwischenstopp in Zürich einlegt, wo die deutsche Marke der offizielle Partner des Julius Bär Zurich E-Prix am 10. Juni sein wird. Die Formel E wird das erste Mal in mehr als sechs Jahrzehnten ein Rennen in die Schweiz bringen, weshalb der Zurich E-Prix für die weltweit erste vollelektrische Formel-Rennserie erneut eine historische Chance sein wird. „Die Formel E ist eine flexible und inspirierende Plattform für uns, um unsere neue Marke EQ einem jungen und technisch versierten Publikum vorzustellen“, sagt Dr. Jens Thiemer, Vice President Marketing-Chef Mercedes-Benz Cars.

Das Promoting der Elektromarke EQ des deutschen Herstellers freut den Gründer und CEO der Formel E Alejandro Agag: „Es ist toll, zu sehen, wie Namen wie Mercedes-Benz ihre Beziehungen zu der Rennserie stärken, um ihre neue Marke EQ vor dem Eintritt in die Formel E in Saison sechs hervorzuheben. Die Richtung und Einstellung der Hersteller von Pkws geht hin zur Elektrik und die Formel E ist die richtige Plattform für die Entwicklung und Förderung dieser Veränderung. Dass Unternehmen wie Mercedes-Benz sich für die E-Mobilität einsetzen zeigt erneut, dass die aktuelle Revolution in der Automobilindustrie nicht zu stoppen ist.“

Mercedes richtet seinen Fokus neben der Formel 1 auf die Formel E und verlässt daher die DTM zum Saisonende 2018 nach 30-jähriger Zugehörigkeit. Wie schnell sich das Rad der Zeit, insbesondere in der Mobilität, dreht, verdeutlich ein zwei Jahre altes Video mit  Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Damals stand ein Formel-E-Einstieg noch in den Sternen …

 


DTM: Daniel Juncadella: „Back to the Roots“

Daniel Juncadella,2018 Fitnesscamp La Manga(c)Mercedes

Daniel Juncadella bestreitet für Mercedes die Abschiedssaison 2018. Der Spanier kehrt nach einem Jahr Pause zurück in die DTM-Szene.

Zwischendurch bestritt der 26-Jährige Testfahrten für das indische Formel-E-Team Mahindra und fuhr im GT-Sport in der Blancpain GT-Serie, nunmehr widmet sich Juncadella voll und ganz der DTM.

Der Mercedes-Rückkehrer spricht im Interview über sein schwieriges Jahr 2016, den Druck in seiner Comeback-Saison und über seine Gefühle, wieder in den DTM-Zirkus zurückzukehren.

Dani, wie fühlt es sich an, dieses Jahr wieder Rennen in der DTM zu fahren?
Daniel Juncadella: „Das ist großartig. Für mich ist es etwas ganz Besonderes, in einem so historischen Jahr mit dabei zu sein. Nach einem Jahr Pause fühle ich mich dafür bereit. 2016 war eine schwierige Saison für mich und ich war mit der Situation nicht happy. Deshalb brauchte ich eine Veränderung, die ich mit einem Jahr DTM-Pause bekommen habe. Jetzt habe ich meine Akkus wieder aufgeladen und freue mich darauf, in so einem starken Feld mitzukämpfen. Es ist klasse, dass ich mich in so einem starken Fahrerkader bei Mercedes mit meinen Teamkollegen messen kann.“ weiterlesen


FE: Venturi kooperiert mit Mercedes HWA

HWAaussen_(c)HWA

Das Venturi-Team gab vor dem Saisonauftakt der Formel E die Partnerschaft mit dem Mercedes HWA-Team bekannt. Der monegassische Rennstall erhält technische Unterstützung aus Affalterbach, dazu werden die Ingenieure von HWA in das Venturi-Team integriert. „Wir arbeiten Hand in Hand mit HWA“, sagt Venturi-Chef Gildo Pallanca Pastor. „Meine Truppe in Monaco ist stärker denn je. Diese Mannschaft (HWA) weist einen beeindruckenden Rekord auf. In der DTM beispielsweise sind sie der offizielle Mercedes-Partner“, freut sich Pastor über den Deal.

HWA hat einen ausgezeichneten Ruf in der Motorsportszene, in der DTM zeichnet das schwäbische Team für den DTM-Einsatz der sechs Mercedes AMG C63 verantwortlich. HWA zählt sieben Fahrermeisterschaften für Mercedes in der DTM. Kein Wunder also, dass Venturi mit dem Deutschen Maro Engel und Neuzugang Edoardo Mortara zwei Piloten aus dem Mercedes HWA-Rennstall die vierte Saison der Elektrorennserie in Angriff nimmt. Mercedes steigt bekanntlich zur Saison 2019/20 als Werksmannschaft in die Formel E ein und möchte offenbar mit dem Deal wichtige Erkenntnisse im Vorfeld gewinnen. weiterlesen


DTM: Hersteller präsentieren ihre Fahrzeuge beim Super-GT-Saisonfinale auf dem „Twin Ring Motegi“

motegi-jpn-dtm-meets (c)BMW

Vier Wochen nach dem Finale der DTM-Saison 2017 in Hockenheim war der BMW M4 DTM an diesem Wochenende im Fernen Osten unterwegs: Die drei in der DTM engagierten Hersteller begeisterten die zahlreichen Fans beim Saisonfinale der Japanese Super GT Championship in Motegi und präsentierten die Tourenwagenserie dort den japanischen Zuschauern und Teams. Dies war ein Gegenbesuch der DTM, nach dem die Super-GT-Hersteller bereits beim Finale in Hockenheim zu Gast gewesen waren. Für Audi drehte Loic Duval die Runden, bei Mercedes saß Maro Engel am Steuer.

BMW Motorsport war mit dem BMW Driving Experience M4 DTM vor Ort. Eingesetzt wurde das Fahrzeug vom BMW Team RBM, am Steuer saß BMW DTM-Fahrer Augusto Farfus. Die DTM war prominent ins Wochenend-Programm der Super GT Championship eingebunden: Am Freitag gingen die Fahrzeuge für eine exklusive halbstündige Session auf die Strecke, am Samstag und Sonntag gab es zudem gemeinsame Ausfahrten mit der Super GT. Zudem nahmen die DTM-Autos vor dem Rennen am Sonntag an der Paraderunde teil, die in der japanischen Meisterschaft traditionell direkt vor dem Start erfolgt.

„Es war ein fantastisches Wochenende, und wir wurden von den japanischen Organisatoren, Teams und Fans sehr herzlich willkommen geheißen“, sagte Farfus. „Ich kenne Japan bereits aus meiner Zeit in der Tourenwagen-WM und habe auch in der Super GT Championship selbst schon Rennen bestritten, jeweils zusammen mit Jörg Müller im BMW M6 GT3 vom BMW Team Studie. Ich liebe Japan, die Fans hier sind einfach großartig und etwas ganz Besonderes. Deshalb hat es mir riesigen Spaß gemacht, in Motegi mit dem BMW M4 DTM auf die Strecke zu gehen und den japanischen Zuschauern und den Teams die DTM näher vorzustellen.“

Die Fans an der Strecke bekamen auch die Möglichkeit, sich den BMW M4 DTM aus nächster Nähe anzusehen: in einem eigens für die DTM errichteten Zelt im Fahrerlager sowie während der „Pitwalks“ am Samstag und Sonntag direkt in der Boxengasse. Abgerundet wurde das Programm durch mehrere Autogrammstunden, bei denen Farfus als einer der Publikumslieblinge für unzählige Selfies zur Verfügung stand. Auch die Super-GT-Teams zeigten großes Interesse an den Besuchern aus Europa und tauschten sich intensiv mit den DTM-Gästen aus.


FE: Sponsoring von Hugo Boss in der Formel E

Mercedes-Boss_Toto_Wolff (c)Helmut Ulrich

(c)Helmut Ulrich

Die Formel E hat der Königsklasse Formel 1 einen prominenten Sponsoringpartner weggeschnappt. Wie das Nachrichtenmagazin ‚Focus‘ meldet, beendet der deutsche Modekonzern Ende des Jahres sein jahrzehntelanges Engagement in der Formel 1 und wechselt stattdessen in die Formel E. „Natürlich ist die Formel 1 die Königsklasse im Rennsport, aber die Formel E ist innovativer und nachhaltiger“, sagte der Vorstandsvorsitzende von Hugo Boss Mark Langer gegenüber dem Focus.

Der Modekonzern sponserte über viele,viele Jahre das britische McLaren-Team, seit 2015 unterstützt das schwäbische Unternehmen das Mercedes-Formel1-Team (links im Bild Mercedes-Boss Toto Wolff). Offenbar bietet die Elektrorennserie mit dem Einstieg weiterer deutscher Hersteller wie Audi,BMW, Mercedes und Porsche dem Modekonzern eine zukunftsträchtigere Plattform. „Der Antrieb, die Rennen in den Großstädten, das gefällt einem jüngeren Publikum und eröffnet neue Möglichkeiten“, nennt Langer die Gründe für den Wechsel.


Monetäre Gründe seien daher nicht verantwortlich für den Ausstieg aus der Formel 1 gewesen, betonte der Manager. „Aber nach vielen Jahren in der Formel 1, eigentlich seit Jochen Mass in den Siebzigern, haben wir uns Gedanken darüber gemacht, what?s the next thing? Was kommt als Nächstes?“, so Langer. Nicht nur mehr Hersteller schielen inzwischen in Richtung Formel E, auch für finanzkräftige Unternehmen wird die junge Rennserie zu einer lukrativen Werbeplattform.