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FE: Venturi ohne Punkte in Mexico, Aufwärtsschwung bei Engel

Maro Engel in Mexico (c)Venturi

Zum vierten Rennen der Saison traten die Formel E Teams im Herzen Mexico City`s an. Das Autodromo Hernandos Rodriguez ist zwar permanent in Benutzung, erhielt speziell für die Formel E am Wochenende aber ein verändertes Layout. Dabei geht es durch ein altes Baseball Stadium, welches während des Rennens zum wahren Hexenkessel wird. Vor allem, weil die temperamentvollen, mexikanischen Rennfans jedes einzelne Überholmanöver und jedes einzelne Rad-an-Rad-Duell enthusiastisch feiern. Und davon sollte es genügend geben. Das Renngeschehen als abwechsungsreich zu beschreiben, wäre dabei stark untertrieben. Davon zeugen am Ende auch drei Safety Car Phasen.

Nach einer Modfikation am von Venturi GP entwickelten Renngetriebe, war das Team rund um die beiden Stammfahrer Maro Engel und Stephane Sarrazin zuversichtlich, in Mexico die gute Performance aus Buenos Aires noch steigern zu können.
Und das sollte auch eindrucksvoll gelingen. Maro Engel schaffte auf Anhieb den Einzug in die Super Pole, den Shoot Out der schnellsten fünf Fahrer aus dem Qualifying. Dort zeigte er dann das Potential der neuen Getriebe-Variante auf und feuerte seinen Venturi auf Position zwei.

Da eineVeränderung am Getriebe während der Saison eine Strafversetzung von 10 Plätzen in der Startaufstellung nach sich zieht, gingen Engel von 12 und Sarrazin von Position 17 ins Rennen. Und das sollte extrem turbulent werden.Keine Runde, in der es nicht irgendwo im Feld rappelte. Dabei zerknitterte Stephane sich bereits in der Anfangsphase die Nase an seinem Formelrenner und musste einen Boxenstopp einlegen.

Das hinderte ihn aber nicht daran, sich wieder zurück auf Position 15 zu kämpfen, bevor ein zweiter Stopp, dieses Mal mit beschädigtem Heck, ihn endgültig aus dem Punkterennen warf. Maro Engel konnte sich aus allem heraushalten und lag mit Platz 9 vor seinem Fahrzeugwechsel in optimaler Position um am Ende die Top 5 anzugreifen. Allerdings war die Freude von kurzer Dauer, als sich an seinem zweiten Fahrzeug ein schleichender Verlust der Leistung einstellte und er seinen Formel E am Ende in der Box abstellen musste. Keine Punkte also für die beiden Venturi-Boys.

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FE: Venturi mit modifizierten Getriebe und Dillmann in Mexico

Tom Dillmann(c)Venturi

Die Formel-E-Meisterschaft macht erneut Station in Südamerika. Zum vierten Rennen der Saison am 1. April reist das Venturi GP Formel-E-Team nach Mexiko. Inmitten der Hauptstadt Mexiko Stadt liegt die traditionsreiche Rennstrecke ‚Autodromo Hermanos Rodriguez’, auf der die beiden Stammfahrer des monegassischen Teams, Stephane Sarrazin und Maro Engel, erstmals mit einem abgeänderten Getriebe in ihren Elektro-Formelfahrzeugen an den Start gehen werden.

Technische Veränderungen während der laufenden Saison werden in der Formel E sanktioniert, so dass Sarrazin und Engel in der Startaufstellung für das Rennen jeweils um zehn Positionen zurückversetzt werden. „Das überarbeitete Getriebe sollte uns bereits in Mexiko mehr Zuverlässigkeit gegenüber dem bisher eingesetzten bringen“, sagt Gildo Pallanca Pastor, Teameigner von Venturi GP. „Die Rückversetzung um zehn Positionen in der Startaufstellung ist hart“, ergänzt Sarrazin, der trotzdem zuversichtlich ist: „Wir haben derartige Situationen in der Vergangenheit gemeistert und werden das auch in Mexiko schaffen.“

Die Rennstrecke in Mexiko Stadt hat Kultcharakter. Der 1959 eröffnete Kurs im Osten der Neun-Millionen-Metropole war von 1963 bis 1970, 1986 bis 1992 sowie 2015 und 2016 Austragungsort des Großen Preises von Mexiko der Formel 1. In die Siegerlisten haben sich Jim Clark und Graham Hill genauso eingetragen wie Alain Prost und Ayrton Senna. Die Formel E debütierte 2016 auf dem ‚Autodromo Hermanos Rodriguez’, zu dessen Besonderheit ein 1,6 Kilometer langer Ovalkurs zählt. Die Formel E nutzt eine 2,1 Kilometer lange Variante mit Infield.

„Ich freue mich auf das bevorstehende Rennwochenende“, sagt Engel. „Die Mexikaner gelten als sehr enthusiastisches Publikum – tolle Stimmung ist fast schon garantiert.“ Die Pause seit dem dritten Lauf in Buenos Aires (Argentinien) am 18. Februar verbrachten Team und Fahrer produktiv. „Wir haben die Gelegenheit genutzt, uns noch besser auf das Fahrzeug einzustellen“, sagt Engel. „ Ich denke, wir haben durch unsere Performance im Allgemeinen gute Chancen, die Rückversetzung im Rennen zu kompensieren. Wir wollen punkten.“

Aufgrund einer Terminüberschneidung mit dem offiziellen Vorsaisontest der Sportwagen-Weltmeisterschaft (WEC), reist eine Reihe von Formel-E-Piloten, darunter Stephane Sarrazin, verspätet in Mexiko an. Den sogenannten Shakedown am Freitag – eine Trainingssitzung – absolviert daher Tom Dillmann. Der Franzose ist amtierender Champion der Formel V8 3.5 und Ersatzfahrer von Venturi GP in Mexiko. „Wir sind froh, dass Tom uns beim Shakedown aushelfen wird“, sagt Marc Gindorf, Teilhaber des Venturi GP Rennstalls. „Er verfügt über viel Erfahrung im Formelrennsport und wird uns in Abwesenheit von Stephane wichtige Daten liefern.“


FE: Venturi GP Highlights aus Buenos Aires

Venturi-Team (c)Venturi

Der Buenos Aires ePrix brachte dem Venturi-Team kein Glück. Stephane Sarrazin plazierte sich auf Platz 12 außerhalb der Top Ten, Teamkollege Maro Engel konnte wegen technischen Problemen das Rennen erst gar nicht zu Ende fahren. Diesmal also keine zählbaren Punkte für das Team aus Monaco.

Mit Ellen Lohr im Marketingbereich und Birgitt Dietel in der PR-Abteilung hat sich Venturi kürzlich neu aufgestellt. Davon profitieren auch die deutschen Formel-E-Fans, denn seit Buenos Aires gibt es die Highlights des monegassischen Teams zusammengefasst auch in deutscher Sprache. Hier könnt ihr sehen, warum Engel und Sarrazin so sehr mit ihren Boliden zu kämpfen hatten. Marktingleiterin Lohr kommentiert die Highlights des Rennens, im Anschluss an das Rennen seht und hört ihr die Stellungsnahme der beiden Venturi-Piloten zum Rennen. Marc Gindorf, ehemaliger DTM-Pilot und nunmehr Miteigentümer des Venturi-Teams fasst das Wochenende aus der Sicht Venturis zusammen und gibt einen kurzen Ausblick auf das kommende Rennen in Mexico.

Ich finde eine sehr gelungene Premiere der Venturi-Marketingabteilung, das Lust auf mehr macht. Hier seht ihr das Youtube-Video in deutscher Sprache:


FE: Venturi reist punktelos aus Buenos Aires ab

maro-engel-in-buenos-aires(c)Venturi

Nachdem alle Wetterprognosen für das Wochenende in Buenos Aires starke Regenfälle vorhergesagt hatten, blieb der Wettergott am Rennsamstag ein Fan der Serie und präsentierte milde 25 Grad und trockene Konditionen. Eine üble Rutscherei wegen der zahlreichen ultraglatten Zebrastreifen, die sich auf der Strecke in der Nähe des Rio Plato befindet, sollte also ausbleiben.

Dennoch ist der Kurs im angesagtesten Viertel der argentinischen Hauptstadt berüchtigt für seine schwierigen Passagen und so fielen auch bereits im freien Training und Qualifying zahlreiche Fahrer den Bedingungen auf der Strecke zum Opfer. Insgesamt sechs Piloten setzten ihr Boliden in die Betonbegrenzungen des Stadtkurses, darunter auch der spätere Polesetter Lucas die Grassi.

Auch Maro Engel hatte den Einzug in die Top 5 des Qualifyings sprichwörtlich im Fuss, wurde aber in der einzig möglichen schnellen Runde, der Runde, in der die Fahrer einmalig die maximale Leistung der Elektromotoren abrufen dürfen, duch einen defekten Sensor gestoppt. „Das ist natürlich sehr schade, denn hier von ganz hinten zu starten wird hart, zumal durch die vielen Unfälle einige sehr schnelle Leute um mich herum stehen, die ebenfalls weiter nach vorne gehören. Aber ich glaube in einer starken Gruppe kann man sich hier ganz gut nach vorne arbeiten“, gab sich Maro Engel vor dem Rennen zuversichtlich.

Stephane Sarazzin verfehlt die Top 10 knapp und beendet das Zeittraining als Elfter. „Im vergangenen Jahr konnte ich das Qualifying hier für mich entscheiden, insofern bin ich natürlich nicht ganz happy“, gibt er zu Protokoll. „Aber auf den Stadtkursen der Formel E ist immer alles möglich, wenn Speed und Strategie stimmen.“

Im Rennen sollte sich Engels Prognose dann zunächst bestätigen. Bereits in den ersten beiden Runden fand er sich in einer Kampftruppe mit Daniel Abt und dem einheimischen Publikumsliebling ‚Pechito‘ Lopez auf Position 16 wieder. Gegen Mitte des Rennens wurde sein Vorwärtsdrang jedoch abrupt gestoppt, als er mit Leistungsverlust die Boxen ansteuern musste. Die insgesamt drittschnellste Rundenzeit des Rennens zeigte jedoch das Potential des Venturis an diesem Wochenende auf.

Auch Stephan Sarazzin war das gesamte Rennen über in Positionskämpfe im Mittelfeld verwickelt. Dabei befand er sich teilweise in den Punkten, musste sich aber am Ende mit dem 12. Rang zufrieden geben. „Da war mehr drin, aber es ging hin und her, mit beinharten Positionskämpfen. Ganz am Ende hat es dann leider nicht für die Top 10 gereicht.“ Im Ziel lag Stephane 0,5 Sekunden hinter Felix da Costa.

„Insgesamt ein Wochenende, an dem wir unseren Speed nicht in ein zählbares Ergebnis umsetzen konnten“, fasst Gildo Pallanca Pastor, Teameigner von Venturi GP, das Wochenende zusammen. Nun heisst es für das ganze Team noch härter arbeiten, um die Fehler auszusortieren und in Mexico City beim nächsten Lauf das erklärte Ziel, beide Autos in die Top 10 zu bringen wieder umzusetzen.“


FE: Große Vorfreude beim Venturi-Team um Sarrazin und Engel auf Buenos Aires

stephane-sarrazin_venturi(c)Venturi
Am kommenden Wochenende startet die Formel-E-Meisterschaft in die dritte Runde. Nach den beiden ersten Rennen im Herbst vergangenen Jahres macht die innovative Elektro-Rennserie Station in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Für das Venturi GP Formel-E-Team gehen auf dem 2,48 Kilometer langen Startkurs der Franzose Stephane Sarrazin und der Deutsche Maro Engel ins Rennen.

„In den vergangenen beiden Jahren waren wir in Buenos Aires sehr stark“, sagt Gildo Pallanca Pastor, Teameigner des Venturi GP Formel-E-Teams. „Stephane ist dort 2016 die Bestzeit im Qualifying gefahren und wurde im Rennen schließlich Vierter. An diese Leistung möchten wir selbstverständlich in diesem Jahr anknüpfen.“

Der Grundstein für eine gute Performance beim Rennen in Südamerika wurde in der 13-wöchigen Pause seit dem Rennen in Marrakesch (Marokko) auf technischer Seite gelegt. „Wir haben an vielen kleinen Detailverbesserungen unserer Formel-E-Fahrzeuge gearbeitet“, sagt Franck Baldet, Technischer Leiter des Teams. „Beide Autos in die Top 10 zu bringen ist hier unsere oberste Priorität.“

Während Engel seine Argentinien-Premiere feiert, verfügt Sarrazin dort über einen Erfahrungsvorsprung. „Ich freue mich riesig, dass es nach der langen Pause endlich weitergeht. Unser Fahrzeug war im vergangenen Jahr auf dem sehr anspruchsvollen Stadtkurs entlang des Flusses Río de la Plata verdammt schnell. Daher rechne ich mir für das bevorstehende Rennen ebenfalls ein gutes Ergebnis aus“, sagt er. „Zudem freue ich mich besonders auf das Land Argentinien, von dem ich großer Fan bin. Schließlich gibt es dort das weltbeste Fleisch.“ Nicht nur aus kulinarischer Sicht, ist die Vorfreude auch bei Engel groß. „Ich hoffe, Stephane kann mir ein paar gute Tipps geben, wo ich ein gutes Steak bekomme“, grinst der 31-Jährige. „Über die Rennstrecke habe ich viel gehört und bin jetzt umso gespannter, dort selber zu fahren. Ich bin davon überzeugt, dass die Fans ein fantastisches Rennen erleben werden – ich gebe auf jeden Fall alles.“

Die Fans spielen in der FIA Formel-E-Meisterschaft eine große Rolle, können sie doch mit dem sogenannten FanBoost ihren Lieblingsfahrern eine Extraportion Leistung mit auf den Weg geben. Posts auf Twitter mit den Hashtags #FanBoost und dem dazugehörigen Fahrernamen – also #MaroEngel und #StephaneSarrazin – werden automatisch gezählt und ausgewertet. In der zweiten Rennhälfte stehen dem Fahrer mit den meisten Posts dann für rund 30 Sekunden lang zusätzliche 30 Kilowatt zur Verfügung.

Das Rennen der Formel E wird auf Eurosport live übertragen. Am Samstag, 18. Februar startet die Berichterstattung um 19:45 Uhr deutscher Zeit zur Primetime. Daneben gibt es online nach dem Rennen von Venturi GP Formel E eine rund zehnminütige Zusammenfassung des Rennwochenendes in bewegten Bildern.


FE: ZF strebt komplett eigenen Antriebsstrang für Venturi an

Norbert Odendahl, ZF (c)ZF

Das Team Venturi arbeitet seit dem Start der Saison 2016/17 intensiv mit dem deutschen Technologiepartner ZF zusammen. Die Monegassen um Teamdirektor Franck Baldet setzen bereits speziell entwickelte Hochleistungsstoßdämpfer von ZF Race Engineering bei Stepahne Sarrazin und Maro Engel ein.

Die ZF Race Engineering GmbH ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der ZF Friedrichshafen AG mit Hauptsitz im unterfränkischen Schweinfurt und beschäftigt derzeit ca. 90 Mitarbeiter. ZF Race Engineering entwickelt, produziert und vertreibt Stoßdämpfer, Kupplungen, Getriebe sowie weitere ZF-Produkte für verschiedenste Anwendungen im Bereich des weltweiten Motorsports. Rennserien wie die Formel 1, die Rallye-WM, die DTM oder die 24h von Le Mans bis hin zur innovativen, rein elektrischen Formel E vertrauen auf die High-Tech-Produkte von ZF.

Beide Unternehmen werden zukünftig auch in anderen Technologie-Bereichen harmonieren. Ziel der langfristig angelegten Partnerschaft ist die Entwicklung eines komplett neuen Antriebsstrangs für Saison fünf, der sowohl den Elektromotor als auch ein Getriebe umfasst.

Norbert Odendahl, Geschäftsführer bei ZF Race Engineering (ZFRE), engagiert sich mit Leidenschaft und Begeisterung für den Motorsport. Eurosport-Kommentator Oliver Sittler hat sich mit dem 45-jährigen Odendahl über die Formel E unterhalten. Dabei nennt der ZF-Verantwortliche die Gründe für den Einstieg bei Venturi, wie die künftige Kooperation mit den Monegassen aussieht, weshalb die Formel E und Pilot Maro Engel ein wichtiger Mosaikstein für ZF bedeutet und wie er die Formel E im Motorsport beurteilt.

Herr Odendahl, wie erfolgt die Unterstützung für das Team Venturi?

Norbert Odendahl: „Wir haben einen Dreistufenplan. In der ersten Stufe erfolgt die Belieferung der Dämpfer. Danach nehmen wir uns die Optimierung des Getriebes vor. In Saison fünf werden wir mit einem eigenen komplett entwickelten Antriebsstrang in die Formel E einsteigen und den Leuten mal zeigen, wo der Hammer hängt.“ weiterlesen


FE: Ellen Lohr steigt in die Formel E ein

Ellen Lohr (c)Erich Hirsch

Die frühere DTM-Pilotin Ellen Lohr steigt in die Formel E ein. Die 51-jährige Mönchengladbacherin wird neue Marketingleiterin beim Team Venturi. Nach dem Abschied des ehemaligen kommerziellen Leiters Jim Wright, der zum Konkurrenzteam Mahindra Racing wechselte, stellt sich das monegassische Team in der Marketing- und Kommunikationsabteilung neu auf. Aus eins wird eben drei. Neben Lohr zeichnen Birgitt Dietel für die Kommunikation und Michael Kiilerich für die kommerziellen Interessen bei Venturi verantwortlich.

Lohr freut sich schon sehr auf ihre neue Tätigkeit. „Ich habe die Formel E von Anfang an verfolgt und bin sehr stolz darüber, das Angebot erhalten zu haben, mit dem Team Venturi in dieser revolutionären Serie zusammenzuarbeiten.“

Lohr, die inzwischen in Monte Carlo ihre Wahlheimat fand, machte sich in der DTM einen großen Namen. Lohr ist nämlich bis dato die einzige Pilotin, die ein DTM-Rennen gewann. Am 24.Mai 1992 rang sie im Mercedes 190E 2.5-16 Evo2 den ehemaligen Formel-1-Weltmeister Keke Rosberg, Vater des amtierenden Formel-1-Champions Nico Rosberg, in einem packenden Duell trotz vehementer Gegenwehr des Finnen auf dem Hockenheimring nieder. Nach ihrem Tourenwagen-Engagement fuhr Lohr noch Truckrennen und Marathonrallyes. Seit 2012 war Lohr fünf Jahre lang in der Truck-Europameisterschaft aktiv. Die Deutsche ist zudem Markenbotschafterin von Mercedes.

Venturi-Team (c)Venturi

Venturis Teameigner Gildo Pallanca Pastor bedankte sich zunächst bei Wright, der seit 2014 für Venturi arbeitete. „Wir danken Jim Wright sehr für die erfolgreiche Zusammenarbeit“, so Pastor. „Beim Teamaufbau und den ersten beiden Saisons war er ein wichtiger Teil unseres Teams“, fügte der Venturi-Besitzer hinzu.

Mit den neuen Restrukturierungsmaßnahmen erhofft sich Pastor neue Impulse für das Team. „Mit dem wachsenden öffentlichen Interesse an der Formel E im Allgemeinen und der zunehmenden Anzahl unserer Partner ist es von größter Wichtigkeit, die Bereiche Marketing und Kommunikation zu forcieren. Mit Ellen Lohr, Birgitt Dietel und Michael Kiilerich verlassen wir uns im Servicebereich auf ein großartiges Team und fühlen uns gut vorbereitet für die kommenden Aufgaben“, sagte der Venturi-Boss.


FE: Venturi-und Abt-Team zu Gast bei der Messe ‚electronica‘ in München

baldet_engel(C)EHIRSCH

Auf der Messe ‚electronica‘, der Weltleitmesse für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Elektronik in München war diese Woche die Formel E prominent vertreten. Da das Batteriemanagement ein zentrales Thema aller Formel-E-Piloten ist, finden immer mehr Hersteller aus der Elektronikbranche den Weg in den Formel-E-Zirkus. Gerade Messen sind für Firmen prädestiniert, ihr Vorzeige-Projekt einem breiten Publikum zu präsentieren.

Vor dem morgigen Marrakesch ePrix waren Venturi-Pilot Maro Engel und sein Teamchef Franck Baldet bei Technologiepartner ROHM Semiconductor zu Gast. Am Dienstag gab der deutsche Neueinsteiger in der Elektrorennserie eine Autogrammstunde, bestens gelaunt schrieb Engel zahlreiche Autogramme und machte Fotos mit den Fans. ROHM, das für den Inverter beim monegassischen Team verantwortlich zeichnet, unterstrich bei einer Pressekonferenz nochmals die Bedeutung der Partnerschaft mit Venturi. ROHM präsentierte den Showcar des Venturi-Boliden und den Inverter als ein Anwendungsbeispiel für die Weiterentwicklung im Bereich der Elektromobilität. Das Arbeitsgerät von Engel und Teamkollege Stephane Sarrazin wird im Zuge dieses Abkommens mit SiC-Bauelementen ausgestattet. Ziel ist eine entscheidende Leistungssteigerung des Antriebsstrangs, indem mithilfe der SiC-typischen Eigenschaften für mehr Energieeffizienz und Leistungsdichte gesorgt wird.

di-grassi-und-abt-am-rennsim (c)EHirsch

Tags darauf lud das Unternehmen Würth Elektronik eiSos zu einer Standparty mit dem deutschen Formel-E-Team ABT Schaeffler Audi Sport ein. Die beiden Piloten Daniel Abt und Lucas di Grassi sowie Sportdirektor Thomas Biermeier, Abt-Marketingmanager Harry Unflath und Teamchef Hans Jürgen Abt kamen der Einladung gerne nach und gaben den zahlreichen Besuchern tiefe Einblicke in die Welt der Formel E. Die beiden Abt-Piloten versuchten sich am Rennsimulator, der bei den Gästen ebenfalls hohen Zuspruch fand. Nicht nur im realen Formel-E-Boliden zählen di Grassi und Abt zu den Besten ihres Fachs, auch im Simulator brannten sie eine schnelle Runde in den Asphalt der virtuellen Monaco-Formel-E-Strecke. Während meine Wenigkeit für die schnellste Runde 1:21 Minuten benötigte, waren di Grassi und Abt mit je 55 Sekunden deutlich schneller.
Las Vegas kann kommen. Auf der weltgrößten Messe für Unterhaltungselektronik, der Consumer Electronics Show (CES) in der Glitzermetropole Las Vegas treten nämlich Videospieler gegen die Formel-E-Piloten im eRace-Sport an. Den Gewinnern winkt Anfang Januar ein üppiges Preisgeld von einer Million US-Dollar.

Hier sehr ihr einige Impressionen von der ‚electronica‘ mit den Teams Venturi und Abt:

 


FE: ROHMs Inverter als Erfolgsgeheimnis für Engels Venturi-Team

 venturi-bolide-mit-rohm-inverter (c)ROHM

Beim Saisonauftakt in Hongkong wusste das Team Venturi durchaus zu überzeugen. Der langjährige Stammpilot Stephane Sarrazin erzielte Platz zehn. Einen Deut besser machte es Neuzugang Maro Engel, der mit Platz neun einen gelungenen Einstand in der Elektrorennserie feierte. Das von Hollywood-Schauspieler Leonardo DiCaprio unterstützte Venturi-Team aus Monaco könnte sich in Saison drei in der oberen Tabellenhälfte der Formel E etablieren – auch dank einer technologischen Weiterentwicklung.

Wenn man einen genaueren Blick unter die Haube des Venturi-Boliden wirft, offenbart sich ein kleines Geheimnis der Monegassen: der Inverter des neuen Technologiepartners ROHM. Bis zur abgelaufenen Saison kamen bei allen Teams Einheitsinverter zum Einsatz. Seit dieser Saison dürfen die Rennställe ihre eigens entwickelten Inverter einsetzen.

Der Inverter hat recht großen Einfluss auf das Energiemanagement der Formel-E-Boliden. Und dies ist in der Elektrorennserie bekanntlich ein entscheidender Erfolgsfaktor. Fahrer, die mit ihrer Energiemenge effizient umgehen können, kämpfen auf der Strecke häufig um den Sieg.

Doch wofür steht eigentlich der Inverter? Der Inverter ist ein Spannungswandler, der den Austausch der elektrischen Energie zwischen Batterie und Elektromotor regelt. Er wandelt Gleichspannung in Wechselspannung. Mit Hilfe der Wechselspannung wird der 200 kW starke Elektromotor angetrieben.

Siliziumkarbid-Technologie

Venturi setzt dabei einen Inverter aus Siliziumkarbid-Technologie (SiC) des japanischen Halbleiterhersteller ROHM Semiconductor ein. Siliziumkarbid ist die chemische Verbindung aus Silizium und Kohlenstoff, die bei über 2000 Grad Celsius in einem aufwendigen Prozess gefertigt wird.

Die Herausforderung für Teams und Fahrer liegt zum einen im effizienten Einsatz der zur Verfügung stehenden Energie und zum anderen darin, die Batterieleistung bestmöglich auf die Rennstrecke zu bringen. Hier kommt die von ROHM entwickelte Halbleitertechnologie mit Siliziumkarbid ins Spiel.
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FE: Venturi-Pilot Engel: „Monaco ePrix etwas Besonderes für mich“

Maro Engel_DTM_Hockenheim(c)Helmut Ulrich

Am Donnerstag präsentierten wir euch die erste Hälfte unseres Interviews mit Formel-E-Rookie Maro Engel vom Team Venturi. Im zweiten Teil geht es heute um Engels Heimrennen in Monaco, wie er die Atmosphäre im Fahrerlager der Formel E empfindet und wie er den (potenziellen) Einstieg der deutschen Automobilhersteller Audi, BMW und Mercedes einschätzt.

Wie unterscheiden sich Stadtkurse von traditionellen Rennstrecken, wie du sie aus dem GT-Sport kennst?

Der Stadtkurs ist die ultimative Challenge für den Fahrer. Meistens sehr eng, viele blinde Kurven, da die Wände sehr hoch sind. Als Fahrer muss man sich darauf einstellen und präzise sein, wahnsinnig präzise. Ein Stadtkurs verzeiht einfach keine Fehler und macht fahrerisch wahnsinnig viel Spaß, da die Herausforderung sehr hoch ist. Das gilt eigentlich für uns alle. Wenn einem Fahrer auf einem Stadtkurs eine gute Runde gelingt, dann lässt es das Adrenalin noch höher in die Adern schießen als auf einem Rundkurs mit viel Auslaufzone. Man hat einfach ein noch besseres Gefühl.

Du lebst in Monaco, wo du auch aufgewachsen bist. Herrscht bei dir große Vorfreude auf den Monaco ePrix im Mai 2017? Du kennst jede Ecke dort – vielleicht ein kleiner Vorteil?

Ein Vorteil ist es leider nicht. Ich bin in Monaco nie Rennen gefahren, mit Ausnahme der jährlich stattfindenden Kart-Rennen. Ich kenne die Straßen natürlich trotzdem sehr gut und freue mich auf das Rennen. Es wird mit Sicherheit ein Highlight für mich. Genauso freue ich mich auf Berlin. Generell beinhaltet der Rennkalender viele Highlights. Wenn man so will, habe ich zwei Heimspiele in dieser Saison. Aber vor allem Monaco wird etwas Besonderes für mich.

Freust du dich auf die beiden Rennen in New York?

Ja sehr, New York wird der Wahnsinn. Es ist Serienpromoter Alejandro Agag und der FIA gelungen, einen Rennkalender auf die Beine zu stellen, der wahnsinnig viel zu bieten hat. New York ist eines der ganz großen Highlights, aber gleiches gilt für Hongkong, das New York Asiens. Montreal wird sicher auch fantastisch sein. Es gibt wahnsinnig viele tolle Locations wie auch Paris oder Berlin.

FIA Formula E, race 1 Hongkong (c)Audi

Herrscht in der Formel E mehr Respekt und Anerkennung zwischen den Fahrern untereinander als in anderen traditionellen Rennserien wie der DTM oder im GT-Sport?

Die Formel E ist eine gute Mischung. Wir machen gemeinsam eine Roadshow, bewegen uns durch die Welt. Die Fahrer kennen sich jahrelang aus anderen Nachwuchsserien. Es herrscht ein sehr guter familiärer Austausch. Doch sobald die Helme aufgesetzt werden, kämpft jeder bis auf den letzten Meter um sein Ergebnis. Die Mischung ist sehr angenehm. Es ist sicher anders als in der DTM. In der DTM haben die Teams beziehungsweise Hersteller einen größeren Fahrerkader. Der Mercedes-Kader bleibt unter sich, genauso die Jungs bei Audi oder BMW. In der Formel E gibt es nur zwei Fahrer pro Team, es ist logistisch anders aufgebaut. Das Fahrerlager liegt enger und dichter beieinander. Der Austausch ist relativ groß, ich empfand ihn als sehr angenehm. Es herrschte eine positive Stimmung. Natürlich trug zu dieser Stimmung auch die fantastische Location in Hongkong bei.

Apropos DTM: In der DTM ist Felix Rosenqvist dein Fahrerkollege bei Mercedes, in der Formel E seid ihr Gegner. Habt ihr euch in Hongkong intensiv ausgetauscht?

Ja, logisch. Ich kenne Felix schon viele Jahre. Ich verstehe mich auch gut mit ihm. Wie sehen uns momentan wahnsinnig viel, fast jedes Rennwochenende. Wir unterhalten uns daher sehr intensiv über die Serien.

War es für dich ein Vorteil, dass Hongkong für alle Fahrer Neuland war?

Sicherlich ist das ein Vorteil gewesen. Wenn wir auf Strecken kommen, die schon öfter im Kalender standen, haben die etablierten Fahrer schon einen gewissen Vorteil. Die Erfahrung nimmt man natürlich mit. Wenn wir nächstes Jahr nach Hongkong kommen, starten wir alle auf einem anderen Level. Für die Rookies wie mich sind die neuen Strecken ein Vorteil. Zum Glück fahren wir beim nächsten Rennen in Marrakesch auch auf einer neuen Strecke.

Glaubst du, dass du die etablierten Teams wie e.dams, ABT, oder Virgin besiegen kannst?

Ich denke, es gibt schon zwei, drei Teams, die momentan stärker sind als alle anderen. Ich sehe uns mit weiteren Teams direkt dahinter. Für uns muss das Ziel sein, permanent in die Top 10 zu fahren. In Hongkong wäre es möglich gewesen, Fünfter oder Sechster zu werden. Die Pace war sehr ähnlich wie die der Andretti-Jungs. In der Strategie waren wir vielleicht noch zu konservativ. Wir haben das Potenzial, die Topteams zu ärgern. Wir wollen uns weiterentwickeln und verfolgen das Ziel, die Spitzenteams konstant zu ärgern und gegen sie um Podiumsplätze und Siege zu fahren.

Wie beurteilst du den Einstieg von Audi und voraussichtlich BMW beziehungsweise Mercedes in die Formel E?

Es ist ein Zeichen, dass die Serie und die FIA vieles richtiggemacht haben. Für die Formel E ist es sehr positiv, dass die großen deutschen Hersteller ihr Interesse bekunden. Man sieht, die Serie entwickelt sich in eine ganz gute Richtung.

Welche Zielsetzung hast du für Marrakesch?

Das Ziel lautet, wieder in die Punkte zu fahren. Alles, was darüber hinaus möglich ist, ist ein Bonus. Persönlich möchte ich versuchen, mich mit meiner eigenen Leistung noch besser im Qualifying und im Rennen zurechtzufinden, um mehr aus dem Auto herauszuholen. Das hat im ersten Moment nichts mit der Platzierung zu tun. Selber weiß ich am besten, wann ich alles aus dem Auto herausgeholt habe. Mein Anspruch ist, mich weiter zu verbessern und eins mit der Materie zu werden.