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FE: Venturi ohne Punkte in Mexico, Aufwärtsschwung bei Engel

Maro Engel in Mexico (c)Venturi

Zum vierten Rennen der Saison traten die Formel E Teams im Herzen Mexico City`s an. Das Autodromo Hernandos Rodriguez ist zwar permanent in Benutzung, erhielt speziell für die Formel E am Wochenende aber ein verändertes Layout. Dabei geht es durch ein altes Baseball Stadium, welches während des Rennens zum wahren Hexenkessel wird. Vor allem, weil die temperamentvollen, mexikanischen Rennfans jedes einzelne Überholmanöver und jedes einzelne Rad-an-Rad-Duell enthusiastisch feiern. Und davon sollte es genügend geben. Das Renngeschehen als abwechsungsreich zu beschreiben, wäre dabei stark untertrieben. Davon zeugen am Ende auch drei Safety Car Phasen.

Nach einer Modfikation am von Venturi GP entwickelten Renngetriebe, war das Team rund um die beiden Stammfahrer Maro Engel und Stephane Sarrazin zuversichtlich, in Mexico die gute Performance aus Buenos Aires noch steigern zu können.
Und das sollte auch eindrucksvoll gelingen. Maro Engel schaffte auf Anhieb den Einzug in die Super Pole, den Shoot Out der schnellsten fünf Fahrer aus dem Qualifying. Dort zeigte er dann das Potential der neuen Getriebe-Variante auf und feuerte seinen Venturi auf Position zwei.

Da eineVeränderung am Getriebe während der Saison eine Strafversetzung von 10 Plätzen in der Startaufstellung nach sich zieht, gingen Engel von 12 und Sarrazin von Position 17 ins Rennen. Und das sollte extrem turbulent werden.Keine Runde, in der es nicht irgendwo im Feld rappelte. Dabei zerknitterte Stephane sich bereits in der Anfangsphase die Nase an seinem Formelrenner und musste einen Boxenstopp einlegen.

Das hinderte ihn aber nicht daran, sich wieder zurück auf Position 15 zu kämpfen, bevor ein zweiter Stopp, dieses Mal mit beschädigtem Heck, ihn endgültig aus dem Punkterennen warf. Maro Engel konnte sich aus allem heraushalten und lag mit Platz 9 vor seinem Fahrzeugwechsel in optimaler Position um am Ende die Top 5 anzugreifen. Allerdings war die Freude von kurzer Dauer, als sich an seinem zweiten Fahrzeug ein schleichender Verlust der Leistung einstellte und er seinen Formel E am Ende in der Box abstellen musste. Keine Punkte also für die beiden Venturi-Boys.


FE: Venturi mit modifizierten Getriebe und Dillmann in Mexico

Tom Dillmann(c)Venturi

Die Formel-E-Meisterschaft macht erneut Station in Südamerika. Zum vierten Rennen der Saison am 1. April reist das Venturi GP Formel-E-Team nach Mexiko. Inmitten der Hauptstadt Mexiko Stadt liegt die traditionsreiche Rennstrecke ‚Autodromo Hermanos Rodriguez’, auf der die beiden Stammfahrer des monegassischen Teams, Stephane Sarrazin und Maro Engel, erstmals mit einem abgeänderten Getriebe in ihren Elektro-Formelfahrzeugen an den Start gehen werden.

Technische Veränderungen während der laufenden Saison werden in der Formel E sanktioniert, so dass Sarrazin und Engel in der Startaufstellung für das Rennen jeweils um zehn Positionen zurückversetzt werden. „Das überarbeitete Getriebe sollte uns bereits in Mexiko mehr Zuverlässigkeit gegenüber dem bisher eingesetzten bringen“, sagt Gildo Pallanca Pastor, Teameigner von Venturi GP. „Die Rückversetzung um zehn Positionen in der Startaufstellung ist hart“, ergänzt Sarrazin, der trotzdem zuversichtlich ist: „Wir haben derartige Situationen in der Vergangenheit gemeistert und werden das auch in Mexiko schaffen.“

Die Rennstrecke in Mexiko Stadt hat Kultcharakter. Der 1959 eröffnete Kurs im Osten der Neun-Millionen-Metropole war von 1963 bis 1970, 1986 bis 1992 sowie 2015 und 2016 Austragungsort des Großen Preises von Mexiko der Formel 1. In die Siegerlisten haben sich Jim Clark und Graham Hill genauso eingetragen wie Alain Prost und Ayrton Senna. Die Formel E debütierte 2016 auf dem ‚Autodromo Hermanos Rodriguez’, zu dessen Besonderheit ein 1,6 Kilometer langer Ovalkurs zählt. Die Formel E nutzt eine 2,1 Kilometer lange Variante mit Infield.

„Ich freue mich auf das bevorstehende Rennwochenende“, sagt Engel. „Die Mexikaner gelten als sehr enthusiastisches Publikum – tolle Stimmung ist fast schon garantiert.“ Die Pause seit dem dritten Lauf in Buenos Aires (Argentinien) am 18. Februar verbrachten Team und Fahrer produktiv. „Wir haben die Gelegenheit genutzt, uns noch besser auf das Fahrzeug einzustellen“, sagt Engel. „ Ich denke, wir haben durch unsere Performance im Allgemeinen gute Chancen, die Rückversetzung im Rennen zu kompensieren. Wir wollen punkten.“

Aufgrund einer Terminüberschneidung mit dem offiziellen Vorsaisontest der Sportwagen-Weltmeisterschaft (WEC), reist eine Reihe von Formel-E-Piloten, darunter Stephane Sarrazin, verspätet in Mexiko an. Den sogenannten Shakedown am Freitag – eine Trainingssitzung – absolviert daher Tom Dillmann. Der Franzose ist amtierender Champion der Formel V8 3.5 und Ersatzfahrer von Venturi GP in Mexiko. „Wir sind froh, dass Tom uns beim Shakedown aushelfen wird“, sagt Marc Gindorf, Teilhaber des Venturi GP Rennstalls. „Er verfügt über viel Erfahrung im Formelrennsport und wird uns in Abwesenheit von Stephane wichtige Daten liefern.“


FE: Venturi GP Highlights aus Buenos Aires

Venturi-Team (c)Venturi

Der Buenos Aires ePrix brachte dem Venturi-Team kein Glück. Stephane Sarrazin plazierte sich auf Platz 12 außerhalb der Top Ten, Teamkollege Maro Engel konnte wegen technischen Problemen das Rennen erst gar nicht zu Ende fahren. Diesmal also keine zählbaren Punkte für das Team aus Monaco.

Mit Ellen Lohr im Marketingbereich und Birgitt Dietel in der PR-Abteilung hat sich Venturi kürzlich neu aufgestellt. Davon profitieren auch die deutschen Formel-E-Fans, denn seit Buenos Aires gibt es die Highlights des monegassischen Teams zusammengefasst auch in deutscher Sprache. Hier könnt ihr sehen, warum Engel und Sarrazin so sehr mit ihren Boliden zu kämpfen hatten. Marktingleiterin Lohr kommentiert die Highlights des Rennens, im Anschluss an das Rennen seht und hört ihr die Stellungsnahme der beiden Venturi-Piloten zum Rennen. Marc Gindorf, ehemaliger DTM-Pilot und nunmehr Miteigentümer des Venturi-Teams fasst das Wochenende aus der Sicht Venturis zusammen und gibt einen kurzen Ausblick auf das kommende Rennen in Mexico.

Ich finde eine sehr gelungene Premiere der Venturi-Marketingabteilung, das Lust auf mehr macht. Hier seht ihr das Youtube-Video in deutscher Sprache:


FE: Venturi reist punktelos aus Buenos Aires ab

maro-engel-in-buenos-aires(c)Venturi

Nachdem alle Wetterprognosen für das Wochenende in Buenos Aires starke Regenfälle vorhergesagt hatten, blieb der Wettergott am Rennsamstag ein Fan der Serie und präsentierte milde 25 Grad und trockene Konditionen. Eine üble Rutscherei wegen der zahlreichen ultraglatten Zebrastreifen, die sich auf der Strecke in der Nähe des Rio Plato befindet, sollte also ausbleiben.

Dennoch ist der Kurs im angesagtesten Viertel der argentinischen Hauptstadt berüchtigt für seine schwierigen Passagen und so fielen auch bereits im freien Training und Qualifying zahlreiche Fahrer den Bedingungen auf der Strecke zum Opfer. Insgesamt sechs Piloten setzten ihr Boliden in die Betonbegrenzungen des Stadtkurses, darunter auch der spätere Polesetter Lucas die Grassi.

Auch Maro Engel hatte den Einzug in die Top 5 des Qualifyings sprichwörtlich im Fuss, wurde aber in der einzig möglichen schnellen Runde, der Runde, in der die Fahrer einmalig die maximale Leistung der Elektromotoren abrufen dürfen, duch einen defekten Sensor gestoppt. „Das ist natürlich sehr schade, denn hier von ganz hinten zu starten wird hart, zumal durch die vielen Unfälle einige sehr schnelle Leute um mich herum stehen, die ebenfalls weiter nach vorne gehören. Aber ich glaube in einer starken Gruppe kann man sich hier ganz gut nach vorne arbeiten“, gab sich Maro Engel vor dem Rennen zuversichtlich.

Stephane Sarazzin verfehlt die Top 10 knapp und beendet das Zeittraining als Elfter. „Im vergangenen Jahr konnte ich das Qualifying hier für mich entscheiden, insofern bin ich natürlich nicht ganz happy“, gibt er zu Protokoll. „Aber auf den Stadtkursen der Formel E ist immer alles möglich, wenn Speed und Strategie stimmen.“

Im Rennen sollte sich Engels Prognose dann zunächst bestätigen. Bereits in den ersten beiden Runden fand er sich in einer Kampftruppe mit Daniel Abt und dem einheimischen Publikumsliebling ‚Pechito‘ Lopez auf Position 16 wieder. Gegen Mitte des Rennens wurde sein Vorwärtsdrang jedoch abrupt gestoppt, als er mit Leistungsverlust die Boxen ansteuern musste. Die insgesamt drittschnellste Rundenzeit des Rennens zeigte jedoch das Potential des Venturis an diesem Wochenende auf.

Auch Stephan Sarazzin war das gesamte Rennen über in Positionskämpfe im Mittelfeld verwickelt. Dabei befand er sich teilweise in den Punkten, musste sich aber am Ende mit dem 12. Rang zufrieden geben. „Da war mehr drin, aber es ging hin und her, mit beinharten Positionskämpfen. Ganz am Ende hat es dann leider nicht für die Top 10 gereicht.“ Im Ziel lag Stephane 0,5 Sekunden hinter Felix da Costa.

„Insgesamt ein Wochenende, an dem wir unseren Speed nicht in ein zählbares Ergebnis umsetzen konnten“, fasst Gildo Pallanca Pastor, Teameigner von Venturi GP, das Wochenende zusammen. Nun heisst es für das ganze Team noch härter arbeiten, um die Fehler auszusortieren und in Mexico City beim nächsten Lauf das erklärte Ziel, beide Autos in die Top 10 zu bringen wieder umzusetzen.“


FE: Große Vorfreude beim Venturi-Team um Sarrazin und Engel auf Buenos Aires

stephane-sarrazin_venturi(c)Venturi
Am kommenden Wochenende startet die Formel-E-Meisterschaft in die dritte Runde. Nach den beiden ersten Rennen im Herbst vergangenen Jahres macht die innovative Elektro-Rennserie Station in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Für das Venturi GP Formel-E-Team gehen auf dem 2,48 Kilometer langen Startkurs der Franzose Stephane Sarrazin und der Deutsche Maro Engel ins Rennen.

„In den vergangenen beiden Jahren waren wir in Buenos Aires sehr stark“, sagt Gildo Pallanca Pastor, Teameigner des Venturi GP Formel-E-Teams. „Stephane ist dort 2016 die Bestzeit im Qualifying gefahren und wurde im Rennen schließlich Vierter. An diese Leistung möchten wir selbstverständlich in diesem Jahr anknüpfen.“

Der Grundstein für eine gute Performance beim Rennen in Südamerika wurde in der 13-wöchigen Pause seit dem Rennen in Marrakesch (Marokko) auf technischer Seite gelegt. „Wir haben an vielen kleinen Detailverbesserungen unserer Formel-E-Fahrzeuge gearbeitet“, sagt Franck Baldet, Technischer Leiter des Teams. „Beide Autos in die Top 10 zu bringen ist hier unsere oberste Priorität.“

Während Engel seine Argentinien-Premiere feiert, verfügt Sarrazin dort über einen Erfahrungsvorsprung. „Ich freue mich riesig, dass es nach der langen Pause endlich weitergeht. Unser Fahrzeug war im vergangenen Jahr auf dem sehr anspruchsvollen Stadtkurs entlang des Flusses Río de la Plata verdammt schnell. Daher rechne ich mir für das bevorstehende Rennen ebenfalls ein gutes Ergebnis aus“, sagt er. „Zudem freue ich mich besonders auf das Land Argentinien, von dem ich großer Fan bin. Schließlich gibt es dort das weltbeste Fleisch.“ Nicht nur aus kulinarischer Sicht, ist die Vorfreude auch bei Engel groß. „Ich hoffe, Stephane kann mir ein paar gute Tipps geben, wo ich ein gutes Steak bekomme“, grinst der 31-Jährige. „Über die Rennstrecke habe ich viel gehört und bin jetzt umso gespannter, dort selber zu fahren. Ich bin davon überzeugt, dass die Fans ein fantastisches Rennen erleben werden – ich gebe auf jeden Fall alles.“

Die Fans spielen in der FIA Formel-E-Meisterschaft eine große Rolle, können sie doch mit dem sogenannten FanBoost ihren Lieblingsfahrern eine Extraportion Leistung mit auf den Weg geben. Posts auf Twitter mit den Hashtags #FanBoost und dem dazugehörigen Fahrernamen – also #MaroEngel und #StephaneSarrazin – werden automatisch gezählt und ausgewertet. In der zweiten Rennhälfte stehen dem Fahrer mit den meisten Posts dann für rund 30 Sekunden lang zusätzliche 30 Kilowatt zur Verfügung.

Das Rennen der Formel E wird auf Eurosport live übertragen. Am Samstag, 18. Februar startet die Berichterstattung um 19:45 Uhr deutscher Zeit zur Primetime. Daneben gibt es online nach dem Rennen von Venturi GP Formel E eine rund zehnminütige Zusammenfassung des Rennwochenendes in bewegten Bildern.


FE: Venturis Franck Baldet im Interview

baldet-und-engel_Venturi (c)EHirsch

Franck Baldet ist Teamchef und Technischer Direktor beim Formel-E-Team Venturi. Unter seinen Fittichen starten der erfahrene Franzose Stephane Sarrazin und der deutsche Maro Engel für den monegassischen Rennstall. Baldet arbeitet seit sieben Jahren für Venturi, zuvor war er über neun Jahre bei Ferrari in verschiedenen Positionen tätig. Seit der zweiten Formel-E-Saison übernahm der 40-Jährige zunächst das Kommando bei Venturi und beerbte Nicolas Mauduit, der inzwischen zum Konkurrenz-Team Faraday Future Dragon abwanderte. Baldet war anfangs an der Seite des Technischen Direktors Luigi Mazzola Teamkoordinator von Venturi, seit Saisonbeginn übernahm er dessen Posten und stieg zum Technischen Direktor des Teams von Gründer und Teambesitzer Gildo Pallanca Pastor auf.

Kurz vor dem Marrakesh ePrix kam Franck Baldet mit seinem Schützling Maro Engel zu einem Sponsorentermin mit ROHM (verantwortlich für Venturis Inverter) nach München. Für uns die passende Gelegenheit, uns mit Baldet über die Besonderheiten der Formel E zu unterhalten. Im Interview spricht der Franzose über die Aufgaben und Beziehungen eines Teamchefs, welche Rollen Fürst Albert II. von Monaco und Gildo Pallanca Pastor für Venturi spielen, warum ein deutscher Zulieferer zur Leistung des monegassischen Teams beiträgt und wie er Neuzugang Engel einschätzt.

Herr Baldet, welche Hauptaufgabe hat ein Formel-E-Teamchef?

Meine Hauptarbeit besteht darin, alle Aktivitäten des Venturi-Teams zu koordinieren. Man bekommt von mehreren Seiten viele Ideen angetragen. Wenn man siegreich sein und ein perfektes Auto haben möchte, muss man in allen Bereichen in dieselbe Richtung zusammenarbeiten. Daher achte ich auf jedes Detail und schaue, dass alle Teammitarbeiter an einem Strang ziehen.

Wer trifft die endgültigen Entscheidungen im Venturi-Team, was Fahrerverpflichtungen, Personalgewinnung und so weiter betrifft?

Unser Präsident und Teambesitzer Gildo Pallanca Pastor ist der starke Mann im Team. Wir machen ihm Vorschläge und diskutieren über die Fahrerfrage oder Personaleinstellung. Letztendlich entscheidet Gildo, wer kommt und wer geht. Im technischen Bereich läuft es ähnlich. Wir machen ihm Angebote und Vorschläge, diskutieren gemeinsam über dieses und jenes, und letztendlich trifft unser Präsident die Entscheidung.

Wie viel hat Luigi Mazzola zum Erfolg des Teams beigetragen?

Luigi Mazzola arbeitet seit dieser Saison nicht mehr bei uns. Es war eine großartige Zusammenarbeit mit ihm. Man sieht, dass er die Leistung des gesamten Teams sehr verbessert hat. Wir haben im Vergleich zu den anderen Teams eine sehr junge Truppe und stellten mit ihm ein ganz neues Team auf. Der Dank gilt Luigi, der das Team formte und neue Harmonie ins Team brachte. Luigi hat seine Ziele erreicht, die Zusammenarbeit mit ihm war nicht längerfristig geplant.

Unter den Formel-E-Piloten herrscht allgemein ein sehr gutes Miteinander, und der Respekt unter den Fahrern ist sehr groß. Können Sie uns erklären, wie das Verhältnis im Formel-E-Paddock unter den Teamchefs ist?

Das Verhältnis ist genauso gut wie bei den Fahrern. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Ingenieure. Ich glaube, es ist die wichtigste und leidenschaftlichste Komponente in der Formel E. Es gibt eine positive Kommunikation untereinander. Natürlich verfolgen wir alle das große Ziel zu siegen und geben den anderen Teams keine Informationen. Aber das Wichtigste ist, dass ein sehr guter Spirit vorherrscht. Das ist das Besondere an dieser Meisterschaft. Wir sind sehr nah zusammen, helfen uns gegenseitig, wenn Probleme auftauchen. Wir haben alle das gleiche Chassis, viele gemeinsame Komponenten am Auto. Wenn ein Formel-E-Fahrer einen Crash hatte und Ersatzteile dafür braucht, die man momentan nicht zur Hand hat wie beispielsweise in Hongkong, kann man sich zu 100 Prozent auf die anderen Teams verlassen, die einem die Teile geben. Das ist der besondere Spirit der Formel E. Das ist schon wirklich einzigartig im Motorsport.

Können Sie uns verraten, welche Rolle Fürst Albert II. von Monaco für das Venturi-Team spielt? weiterlesen


Formel E: Bienvenue Paris, die Vorschau

Sieger Sebastien Buemi(c)FIAformulaE

‚Ganz Paris träumt von der Liebe‘ lautete ein alter Schlager von Caterina Valente aus dem Jahr 1954. Bienvenue Paris. Die Formel E hat sich ihren Liebestraum erfüllt, einen ePrix in der französischen Hauptstadt auszutragen. Am kommenden Wochenende ist es soweit. Die Weltmetropole im Herzen Europas feiert gleich zwei Premieren. Die Premiere in der französischen Hauptstadt elektrisiert den ganzen Formel-E-Zirkus. Alle 10.000 Karten waren im Nu vergriffen, das Rennen ist komplett ausverkauft. Zudem startet in Paris die Europa-Tournee der Elektrorennserie, danach folgen noch Rennen in Berlin, Moskau und das Saisonfinale mit zwei Rennen in London.

Paris Kurs (c)E Prix Paris, FIAformulaE

Erstmals gastiert der Formel-E-Zirkus in Frankreich. Es ist zugleich das Heimrennen von e.dams-Renault und DS Virgin. Die FIA, die hinter der Formel E steht, hat ihren Hauptsitz in Paris. Vier französische Piloten feiern zudem Heimpremiere. Nicolas Prost (e.dams), Stephane Sarrazin (Venturi), Loic Duval (Dragon) und Jean-Eric Vergne (DS Virgin). Schauplatz des spektakulären Paris ePrix ist das Viertel um den Invalidendom. Der Kuppelbau liegt im 7. Arrondissement von Paris und dient seit 1840 als Grabstätte für Kaiser Napoleon I. Eines ist sicher. Die Formel E liefert den TV-Zuschauern spektakuläre Bilder aus Paris. 45 Runden umrunden die Piloten um den Invalidendom. Der Kurs umfasst 14 Kurven, die Streckenlänge beträgt 1.920 Meter lang.

„Die Atmosphäre wird sehr speziell sein“,sagte Formel-E-Boss Alejandro Agag bei der offiziellen Präsentation der französischen Hauptstadt. „Paris ist ein einzigartiger Ort. Daher wird es ganz anders sein als bei allen anderen bisherigen Locations“, ergänzte Agag. weiterlesen


Formel E: Venturi jagt die Spitze

Venturi (c)FIAformulaE

Das Venturi-Team jagt beim Gastspiel der Formel E in Mexico die Spitzenreiter. Erklärtes Ziel: Top Ten-Plätze. 40.000 frenetische, mexikanische Fans rund um den 2.092 Meter langen Kurs in Mexico-City werden für ein unvergessliches Spektakel sorgen, wenn die Formel E heute Abend (Eurosport ab 22:45 Uhr live) die zweite Saisonhälfte einläutet.

Venturi rechnet sich durchaus Chancen aus, bei der Fiesta Mexicana erste Geige zu spielen. „Schnelle Schikanen, Highspeed auf den Geraden vor den Kurven, dieser Kurs ist ganz anders als die anderen Strecken. Es wird sehr interessant werden, wie wir diese neue Strecke bewältigen“, sagt Venturi-Teamchef Franck Baldet. „Es ist für uns möglich, die Spitzenreiter zu jagen. Wie ich öfters gesagt habe, sind wir Außenseiter. Wenn wir erfolgreich sein wollen, müssen beide Piloten Punkte einfahren, um für die zweite Saisonhälfte gut gerüstet zu sein“, ergänzt er.

Franck Baldet, Venturi (c)Venturi

Venturi zeigte sich zuletzt in guter Verfassung. Stephane Sarrazin konnte bereits zweimal Platz vier erzielen und eroberte in Argentinien seine erste Pole-Position in der Formel E. Villeneuve-Nachfolger Mike Conway ließ bei seiner Formel-E-Premiere in Buenos Aires aufhorchen, als er auf Anhieb im Qualifying Platz fünf erreichte.

„Ich bin überzeugt, er macht hier weitere Fortschritte und zeigt sein Talent beim Mexico ePrix“, äußert sich der Venturi-Verantwortliche über Neuzugang Conway. „In Buenos Aires fuhr er im Qualifying großartig und wir haben großes Vertrauen in ihm“, ergänzt Baldet.

Auf seinen Schützling Sarrazin kann er sich diese Saison 100 Prozent verlassen. „Er muss nur das machen, was er bisher in der Saison gemacht hat, Punkte einfahren.“ Das Team von Hollywood-Star Leonardo DiCaprio ist bei der Mexico-Premiere durchaus eine große Überraschung zuzutrauen.


Formel E: Venturi-Pilot Conway bereit für Buenos Aires

Mike Conway (c)Venturi

Heute feiert die Formel E gleich zwei Premieren in Buenos Aires. Salvador Duran kehrt ins Aguri-Team zurück und gibt seinen Saisoneinstand. Mike Conway feierte seine Formel-E-Premiere und ersetzt im Venturi-Team den geschassten Jacques Villeneuve.

Venturi setzt also auf ein neues Fahrerduo. Stephane Sarrazin und sein britischer Teamkollege Mike Conway werden erstmals gemeinsam in der Formel E auf Punktejagd gehen. Beide kennen sich gut und verstehen sich blendend. Sarrazin und Conway bestreiten gemeinsam die Langstreckenweltmeisterschaft (WEC) für Toyota.

Conway übernimmt bis Saisonende das zweite Cockpit von Venturi, der bereits Erfahrung mit der Formel E sammelte. Vor einigen Monaten unternahm der 32-Jährige bereits sehr ausgiebig Testfahrten und im Simulator verliefen die Abschlussarbeiten für den Buenos Aires-ePrix vielversprechend.

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Formel E: Sebastien Buemi erobert Pole-Position in Putrajaya

Buemi(c)Formula E

Sebastien Buemi (e.dams) ist und bleibt das Maß aller Dinge. Das Qualifying beim zweiten Lauf in Putrajaya gewann erwartungsgemäß der Meisterschaftsführende, der schon in Peking der Schnellste im Qualyfing war. Mit einer Rundenzeit vo 1:20,1 Minuten blieb der Schweizer eine halbe Sekunde vor Stephane Sarrazin (Venturi), Platz Drei ging an Loic Duval (Dragon). Damit gingen drei weitere Meisterschaftspunkte an Buemi, der jetzt bereits 33 Punkte auf sein Konto aufweist. Sehr stark zeigte sich Antonio Felix da Costa im Aguri-Boliden auf Platz Vier, der knapp vor Buemis Teamkollegen Nicolas Prost blieb.

Für das deutsche Abt-Team verlief das Qualy nicht nach Wunsch. Lucas di Grassi wurde Sechster, Teamkollege Daniel Abt fuhrdie zehntschnellste Zeit. Hinter Abt plazierte sich der Deutsche Nick Heidfeld auf Platz Elf. Dennoch ist auf den Startplätze Drei, Fünf und Sechs einiges nach vorn möglich, da möglicherweise die heißen Temperaturen vor Ort (32 Grad, 90 Prozent Luftfeuchtigkeit) das Zünglein an der Waage sein könnten.

Für das DS Virgin-Team lief es gar nicht. Jean Eric Vergne wurde nur 14., eine Platz dahinter folgte Teamkollege Sam Bird. Schneller als die beiden Virgin-Piloten war Ex-Formel-1-Weltmeister Jacques Villeneuve als 12. Erneut eine sehr starke Vorstellung gab Andretti-Pilot Robert Frijns ab, der die achtschnellste Zeit in den Asphalt von Putrajaya brannte.

Frustriert verlief das Qualy auch für Titelverteidiger Nelson Piquet Jr (NextEV), der nur auf Platz 16 von 18 Startern kam. Da wird es für den Brasilianer im Kampf um die Top Ten nicht viel zu erben geben.

Eurosport überträgt ab 07:00 Uhr live.

Hier das Qualifying-Ergebnis von Putrajaya:

Putrajaya  Qualyergebnis (c)FIAformulaE