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FE: Di Grassi siegt dank Strategie in Mexico

lucas-di-grassi-mit-pokal(c)Audi

In einem packenden 45-Runden-Rennen gewann Lucas di Grassi vom deutschen Abt Schaeffler vor Jean Eric Vergne (Techeetah) und Sam Bird (DS Virgin). Bester Deutscher wurde Daniel Abt als Siebter, Nick Heidfeld (Mahindra) kam auf Platz 12, Maro Engel wurde 17.

Die ‚Schnellste Maus von Mexico‘ vor 40.000 Besuchern war zweifellos di Grassi, der mit einer einmaligen Strategie und einem effizienten Energiemanagement seinen ersten Saisonsieg feierte. Von Startplatz 15 musste der Brasilianer bereits in der Anfangsphase in die Box, um seinen beschädigten Heckflügel zu wechseln. In Runde 18 kam di Grassi erneut in die Box, um auf das zweite Auto umzusteigen. Damit fuhr der Abt-Pilot 27 Runden um die 2,093 Kilometern lange Strecke und wechselte sein Arbeitsgerät sieben Runden früher als die Fahrerkollegen. Zugute kam di Grassi zudem drei Yellow Flag-Phasen, damit konnte kräftig Energie gespart werden.

Di Grassis schärfster Verfolger in der Meisterschaft Sebastien Buemi kam auf einen enttäuschenden 14.Platz. In Runde 35 musste der Schweizer den Notausgang nehmen, als er beim Überholmanöver Bremsprobleme hatte.

Großes Pech hatte Geburtstagskind Oliver Turvey (NextEV NIO), der von der Pole-Position aus bis zu Runde 13 das Feld anführte und wegen Batterieproblemen sein Auto in Führung liegend abstellen musste.

Daniel Abt lieferte erneut ein gutes Rennen und kam von Startplatz 18 auf Platz sieben. Eine kleine Entschädigung für den Kemptener, der seine Pole-Position wegen zu geringen Reifendrucks an Turvey verlor. Für Heidfeld sah es bis kurz vor Rennende ebenfalls mit einer Top Ten-Platzierung aus, doch ausgerechnet Teamkollege Rosenqvist kollidierte mit dem Mönchengladbacher.

In der Meisterschaft kam di Grassi (71 Punkte) bis auf fünf Punkte an Buemi (76 Punkte) heran. Dritter ist Nicolas Prost mit 46 Punkten.

Ergebnis Mexico 2017(c)FIAformulaE


Formel E: Abt-Team nach Doppelpodium im Freudentaumel

Abt-Jubel kennt keine Grenzen (c)Abt

California Dreams. Das Team Abt Schaeffler Audi Sport hat vor den Toren Hollywoods den größten Erfolg in seiner noch jungen Formel-E-Geschichte errungen. Lucas di Grassi gewann das Rennen in Long Beach und eroberte damit die Tabellenführung in der Elektro-Rennserie. Teamkollege Daniel Abt komplettierte den Triumph mit einem starken dritten Platz.

Party total auf dem Podium in Kalifornien. Mit seinem ersten Doppelpodium in der eineinhalbjährigen Geschichte der Formel E hat das Team Abt Schaeffler Audi Sport eine eindrucksvolle Antwort auf den Rückschlag beim vergangenen Rennen gegeben. Vor drei Wochen in Mexiko hatte di Grassi ebenfalls gewonnen, war aber nachträglich wegen eines zu geringen Gewichts seines Autos aus der Wertung genommen worden. Umso größer war der Jubel nach dem Triumph des brasilianisch-deutschen Duos in den USA.

„Der Erfolg heute war genau die richtige Reaktion nach dem Rennen in Mexiko. Wir haben uns vor dem Wochenende im Team eingeschworen und wollten allen beweisen, dass der Sieg dort kein Zufallstreffer war“, sagte Lucas di Grassi. „Wir sind Racer, gehen ans Limit und geben niemals auf. Jetzt beginnt die heiße Phase der Saison und wir sind motivierter denn je, in der Erfolgsspur zu bleiben. Ich freue mich auch sehr für Daniel. Er ist ein toller Typ und ein starker Fahrer, heute hat er den Lohn dafür bekommen“, ergänzte di Grassi. weiterlesen


Formel E: Lucas di Grassi gewinnt Mexico-Premiere

Lucas di Grassi feiert die Sektdusche (c)Abt

Der Brasilianer Lucas di Grassi gewann in einem aufregenden Rennen dem Mexico ePrix vor Jerome d’Ambrosio (Dragon) und Sebastien Buemi (e.dams-Renault). Der Abt-Pilot fuhr ein taktisch kluges und fehlerfreies Rennen und feierte vor 35.000 Besuchern seinen zweiten Saisonsieg. „Wir haben hart gepusht, ich bin natürlich sehr glücklich über den Sieg“, jubelte di Grassi, der in der Meisterschaft wieder in Führung ging. Daniel Abt lag bis eine Runde vor Schluss aussichtsreich auf Platz vier, ehe er in der Mauer krachte. Immerhin rettete der junge Kemptener noch Platz acht, die Enttäuschung um eine verpasste Chance wird dennoch groß sein. Auf Platz neun landete Nick Heidfeld, der erneut im Mahindra-Boliden Punkte einheimste. weiterlesen


Formel E: Di Grassi gewinnt Hitzeschlacht und ist neuer Tabellenführer

FIA Formula E, 02 Kuala Lumpur (c)ABT

Lucas di Grassi

Bravo Lucas di Grassi, bravo Team Abt Schaeffler Audi Sport. Der neue Tabellenführer der FIA Formula E heißt Lucas di Grassi. Der Brasilianer aus dem Team ABT Schaeffler Audi Sport gewann das chaotische Rennen der Elektroserie in Putrajaya (Malaysia) dank perfektem Teamwork souverän. Daniel Abt komplettierte das gute Ergebnis mit Platz sieben, was die Führung für die deutsche Mannschaft in der Teamwertung bedeutet.

Nach der Zieldurchfahrt waren sich Fahrer, Fans und Medien einig: Das Rennen der Formel E in Putrajaya geht als eines der chaotischsten in die noch junge Geschichte der Elektro-Rennserie ein. Immer wieder wechselten die Positionen, spielten sich um Favoriten kleine Dramen ab, rückten unterschiedliche Strategien in den Vordergrund. Den coolsten Kopf bei brutalen Temperaturen von rund 35 Grad Celsius behielten Lucas di Grassi, Daniel Abt und ihr Team ABT Schaeffler Audi Sport.

Nach einem Ausrutscher im Zeittraining inklusive herzhafter Berührung mit der Mauer war di Grassi nur von Platz sechs gestartet. Dank einiger starker Überholmanöver, einem perfekten Boxenstopp und dem optimalen Überblick am Kommandostand feierte der Südamerikaner schließlich seinen zweiten Sieg in der Formel E. „

„Ich bin überglücklich. Das Rennen heute war das beste Beispiel dafür, dass es in der Formel E nicht nur um den reinen Speed, sondern auch um perfektes Teamwork und die optimale Strategie in Sachen Energie und Temperatur geht““, sagte Lucas di Grassi. „“Wir haben alles richtig gemacht und uns deshalb eine anständige Feier verdient. Trotzdem ruhen wir uns nicht aus: Wir sind auf dem richtigen Weg, aber wir wollen noch besser werden, um weiter an der Spitze mitzukämpfen.““

Vielleicht hätten sogar beide Teamkollegen der einzigen deutschen Mannschaft auf dem Podium feiern können: Daniel Abt fuhr von Startplatz zehn nach vorn, ehe ihn ein technisches Problem beim Wechsel der Autos zurückwarf. „“Was für ein verrückter Tag. Das Rennen hat für mich richtig gut begonnen: Ich war nur ein paar Autolängen hinter Lucas und hatte anschließend ein paar gute Zweikämpfe und Überholmanöver. Auch der Stopp hat zunächst perfekt geklappt, aber als ich mit dem zweiten Auto starten wollte, war plötzlich keine Energie da““, berichtet Abt. „“Ich habe gut 20 Sekunden verloren – wenn man die am Ende abzieht, hätte es heute auch für mich Champagner geben können. Die Punkte sind am Ende ein kleiner Trost: Hätte schlimmer kommen können, aber eben auch viel besser.““

Teamchef Hans-Jürgen Abt überließ seinem Sportdirektor Thomas Biermaier die Champagner-Party auf dem Podium und feierte unten mit seinen Ingenieuren und Mechanikern. „“Dieser Sieg heute gehört dem Team. Sie sind in der Hitze von Malaysia cool geblieben und haben bis zur letzten Minute gekämpft, um Lucas’ Auto nach dem Crash im Zeittraining wieder zu reparieren – und er hat sich dann auf seine besondere Art und Weise mit einem starken Rennen bedankt““, sagt Hans-Jürgen Abt. „“Natürlich ist es schade für Daniel, aber für ihn ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis er richtig zuschlägt. Wichtig ist für unser Team heute: Der Antriebsstrang, den unser Partner Schaeffler zusammen mit unserem Team entwickelt hat, ist nicht nur schnell, sondern auch extrem zuverlässig. Das sind gute Aussichten für die nächsten Rennen dieser Saison.““

Nach zwei von elf Rennen führt Lucas di Grassi die Fahrerwertung mit 39 Punkten vor Sébastien Buemi (Renault) und Sam Bird (DS Virgin) an. In der Teamwertung liegt ABT Schaeffler Audi Sport vor der Werksmannschaft von Renault ebenfalls auf Platz eins.

Eigentlich schade, dass es jetzt ein wenig dauert bis zum nächsten Rennen: Am 19. Dezember, einen Tag vor dem vierten Advent, startet die Formel E in Punta del Este (Uruguay). Wer  von dem chaotischen Rennen nicht genug sehen kann, Eurosport zeigt die Highlights aus Malaysia noch einmal am Dienstagabend ab 23:05 Uhr.


BMW feiert 22. Gesamtsieg bei den 24 Stunden von Spa

24h Spa-Francochamps, Blancpain Endurance Series, Round 4 (c)BMW

22th/26th July, Spa-Francorchamps (BE). 24h Spa-Francorchamps 2015. #46 BMW Z4 GT3, BMW Sports Trophy Team Marc VDS, BMW works driver Lucas Luhr (DE), Markus Palttala (FI), Nick Catsburg (NL)

BMW hat seine Erfolgsgeschichte in Spa-Francorchamps fortgeschrieben: 50 Jahre nach dem ersten Sieg beim 24-Stunden-Klassiker sorgten Nick Catsburg, Lucas Luhr und Markus Palttala vom BMW Sports Trophy Team Marc VDS für den 22. Gesamterfolg der Marke bei diesem Rennen. Nach 536 Runden auf dem ‚Circuit de Spa-Francorchamps‘ sah der BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 46 bei der 67. Auflage des Marathons in den Ardennen trotz einer Durchfahrtsstrafe auf dem ersten Platz die Ziellinie. Damit hat das Fahrzeug bei seinem letzten großen Auftritt eines der bedeutendsten Langstreckenrennen der Welt für sich entschieden.

Den ersten Erfolg in Spa-Francorchamps hatte BMW 1965 gefeiert, als die Lokalmatadoren Pascal Ickx und Gérard Langlois mit einem BMW 1800 TI/SA vor genau 50 Jahren gesiegt hatten. Zuletzt gewannen Alain Cudini, Marc Duez und Eric van de Poele mit dem BMW 320i im Jahr 1998. Im vergangenen Jahr fehlten dem BMW Sports Trophy Team Marc VDS in einer der engsten Entscheidungen in der Geschichte des Klassikers lediglich 7,077 auf den Sieg: Luhr, Palttala und Werner im BMW Z4 GT3 mit der Startnummer 77 kamen als Zweite in Ziel. Es war der erste Podesterfolg für das BMW Sports Trophy Team Marc VDS beim Heimspiel in den Ardennen. Die Strecke liegt nur etwa 140 Kilometer vom Teamsitz in Gosselies entfernt. In diesem Jahr gelang dem BMW Sports Trophy Team Marc VDS der lang ersehnte erste Sieg. weiterlesen