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FE: BMW i und MS Amlin Andretti bleiben in Mexico City punktelos

 2016/2017 FIA Formula E Championship. Autódromo Hermanos Rodríguez, Mexico City, Mexico Saturday 1 April 2017. Photo: Sam Bloxham/LAT/Formula E ref:

Enttäuschender Renntag für MS Amlin Andretti in Mexiko: Sowohl BMW Werksfahrer António Félix da Costa (PRT) als auch Teamkollege Robin Frijns (NED) blieben beim Mexico City ePrix ohne Punkte. Frijns wurde Elfter, während Félix da Costa das Rennen nach einem technischen Zwischenfall vorzeitig beenden musste.

Das Qualifying
Wie der gesamte Renntag verlief auch das Qualifying für das MS Amlin Andretti Team unvorhergesehen. Félix da Costa sicherte sich auf der staubigen und unbeständigen Strecke in einer Zeit von 1:03.363 Platz acht. Aufgrund einer Strafe für einen anderen Wettbewerber rückte der Portugiese eine weitere Position nach vorn auf Startplatz sieben. Frijns wurde 17. in einer Zeit von 1:03.688.

Félix da Costa erlebte zudem einen besonderen Nachmittag, als er den Sieg im eRace vor einem großen und begeisterten Publikum im eVillage holte. Anschließend erhielt das Team überraschenden Besuch von Paris Hilton, die sich Zeit für gemeinsame Fotos mit dem Team nahm und erfuhr, wie Nachhaltigkeit und Elektrotechnologien die Zukunft des Motorsports beeinflussen.

Das Rennen
Nach dem Start geriet Félix da Costa in der ersten Runde in dichten Verkehr und musste diesem ausweichen, was ihn sieben Plätze kostete. Er kämpfte hart und konnte sich bis auf Position sechs vorarbeiten, bevor ihn technische Probleme zum vorzeitigen Aufgeben zwangen. Frijns Auto war schnell unterwegs und brachte ihn bis auf Position fünf. Nach einer Durchfahrtsstrafe wegen Nichteinhaltens der vorgeschriebenen Boxenstopp-Zeit konnte er sich noch einmal nach vorne kämpfen, landete am Ende aber außerhalb der Punkteränge auf Platz elf. Der Sieg ging an Lucas di Grassi (BRA) vom Abt Schaeffler Audi Sport Team. Das Qualcomm BMW i8 Safety Car kam während des Rennens insgesamt drei Mal zum Einsatz.

Die Reaktionen

António Félix da Costa: „In Bezug auf unsere Pace lief es deutlich besser als in Buenos Aires. Die Arbeit, die wir seitdem geleistet haben, hat sich wirklich gelohnt und wir waren besser vorbereitet. Das zeigt, dass wir aus unseren Fehlern lernen und das tun, was nötig ist, um im Wettbewerb mitzuhalten. Im Qualifying waren wir äußerst konkurrenzfähig und mit Startplatz sieben konnten wir einen guten Schritt nach vorne machen. Das Auto war gut, obwohl ich schon zu Beginn einen Fehler machte, was uns einige Positionen kostete. Ich habe es geschafft, mich wieder nach vorne zu kämpfen, und hatte eine gute Pace, wodurch ich einige Fahrer überholen konnte. Nach dem Boxenstopp sah es so aus, als könnten wir eine Top-5-Platzierung einfahren. Doch ein technischer Defekt sorgte dafür, dass ich zurück in die Box musste. Momentan ist es nicht einfach für uns, doch wir als Team werden in Monaco gestärkt zurückkommen.“

Robin Frijns: „Das Rennen lief eigentlich recht gut. Wir starteten von Platz 17, und ich habe mich gut gefühlt. Nach ein paar Runden und einem Fehler von António lag ich direkt hinter ihm. Ich hatte das Gefühl schneller zu sein als die Autos vor mir, aber auf dem vorderen Streckenabschnitt ist es schwer zu überholen. Es ist bedauerlich, dass uns während des Boxenstopps ein Fehler unterlaufen ist. Wir sind drei Sekunden früher wieder losgefahren, als es erlaubt ist. Deshalb haben wir eine Durchfahrtsstrafe bekommen. Ohne diese wäre eine Top-5-Platzierung definitiv möglich gewesen, was wirklich enttäuschend ist.“

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FE: BMW i in Mexico: Kluge Strategie entscheidend

Antonio Felix da Costa vor Mexico (c)BMW

Am 1. April geht die FIA Formula E Championship 2016/17 in Mexiko City in ihre nächste Runde. BMW Werksfahrer Antonio Felix da Costa und Robin Frijns sitzen auch beim Mexico City ePrix am Steuer der beiden MS Amlin Andretti ATEC-002. Zum zweiten Mal in Folge ist das ‚Autódromo Hermanos Rodríguez’, ein einzigartiger Stadionkurs, ein Teil des Formel E Kalenders.

Die Herausforderung

Nachdem der Saisonauftakt in Hongkong mit zwei Punkteplatzierungen vielversprechend verlaufen war, hatte das MS Amlin Andretti Team in den Rennen zwei und drei kein Glück. In Marrakesch und Buenos Aires blieb die Mannschaft von Michael Andretti jeweils ohne Meisterschaftszähler. Das Ziel für Mexiko ist damit klar: Punkte. Das Rennen findet auf dem ‚Autódromo Hermanos Rodríguez‘ statt, das sich aus Baseballstadion und Rennstrecke zusammensetzt. Der Kurs verläuft zwischen hohen Tribünen, so entsteht eine unverwechselbare Atmosphäre. Das Layout ähnelt dem jener Streckenvariante, die beim Großen Preis von Mexiko befahren wird. Zudem ist es mit 2.500 Metern die höchstgelegene Strecke im Rennkalender.

Für das MS Amlin Andretti Team werden eine kluge Strategie und ein guter Start seiner Fahrer entscheidend sein, um in diesem Rennen gute Platzierungen erreichen zu können. Spannende Rennen sind in der Formel E garantiert. Sich aus dem Getümmel herauszuhalten und einen sauberen ePrix zu fahren, ist einer der Schlüssel zum Erfolg.

Das Team

MS Amlin Andretti schickt in Saison 3 den ATEC-002 ins Rennen und tritt mit Félix da Costa und Frijns in seinen beiden Fahrzeugen an – Frijns mit der Startnummer 27 und Félix da Costa mit der Startnummer 28. BMW bringt seine Kompetenz unterstützend in das US-amerikanische Team ein, das zum ersten Mal einen eigenen Antriebsstrang verwendet. In den ersten beiden Saisons war die Mannschaft von Andretti mit der Standard-Technologie der Formel E gefahren.

Die Erwartungen

Antonio Felix da Costa:
„Ich freue mich darauf, nach Mexico City zurückzukehren. Es ist eine coole Stadt. Durch das Stadion zu fahren, fühlt sich fantastisch an – das kann man mit nichts vergleichen. Es werden viele Zuschauer vor Ort sein und jede Menge Lärm machen, wirklich wie in einem Fußballstadion. Die Pause nach dem letzten Rennen war lang, hat uns aber gut getan. Das Rennen in Buenos Aires ist enttäuschend verlaufen. Deshalb war es gut, das abzuhaken und als Team entsprechend zu reagieren. Ich denke, das ist uns gut gelungen. Die Hausaufgaben, die wir vor dem Rennen in Mexiko geleistet haben, werden sich auszahlen. Die Strecke könnte uns ganz gut liegen. Es ist ein schwieriger Kurs. Die Höhenlage macht es zudem zur härtesten Strecke der Saison, die Luft ist unheimlich dünn. Wir dürfen uns so wenig Fehler wie möglich erlauben. Dann können wir auch auf Punkte hoffen.“

Robin Frijns: „Im vergangenen Jahr sind wir in Mexico City von Platz 14 gestartet und konnten das Rennen letztlich auf dem fünften Rang beenden. Es ist eine fantastische Strecke, auf der gute Duelle möglich sind. Es fühlt sich immer toll an, dort zu fahren und die vielen Zuschauer vor Ort zu sehen. Wenn man ins Stadion kommt, kann man all die Fans sehen und hören, die gekommen sind, um sich das Rennen anzuschauen. Das Wochenende in Buenos Aires hat uns wichtige Informationen geliefert, und wir haben in den vergangenen Wochen hart gearbeitet, um das Auto weiter zu verbessern. Unser Ziel ist es, das Rennen mit beiden Autos in den Punkten zu beenden und an die Leistungen aus Hongkong anzuknüpfen.“

Die Strecke

Austragungsort des Mexico ePrix ist das Autódromo Hermanos Rodríguez, das nach den berühmten Rennfahrerbrüdern Pedro und Ricardo benannt wurde. Dabei handelt es sich um die einzige permanente Rennstrecke im Rennkalender der Formel E. Der Streckenverlauf umfasst zwei lange Haarnadelkurven, die ein Oval bilden, sowie zahlreiche Kurven innerhalb des Hauptkurses. Anders als andere FIA Meisterschaften fährt die Formel E auch die anspruchsvolle Peraltada-Kurve. Im Bereich der Strecke befindet sich ein Baseballstadion, ehemaliges Heimstadion der 16-maligen mexikanischen Champions „Diablos Rojos del Mexico“, das Fahrern und Zuschauern eine einzigartige Atmosphäre bietet und zahlreichen Fans in den einzelnen Kurven rund um das Infield Platz bietet. Mit 2.500 Metern über dem Meeresspiegel ist es zudem die höchste Strecke im Rennkalender.


FE: Keine Punkte für MS Amlin Andretti in Argentinien

2016/2017 FIA Formula E Championship (c)BMW

Das MS Amlin Andretti Team hat Buenos Aires, Schauplatz des dritten Laufs der FIA Formula E Championship 2016/2017, ohne Punkte im Gepäck verlassen. Die beiden Andretti ATEC-002 Fahrzeuge beendeten den Buenos Aires ePrix außerhalb der Top-10: BMW Werksfahrer Antonio Felix da Costa wurde Elfter, Robin Frijns kam als 14. ins Ziel.

Das Qualifying
Schon das Zeittraining verlief für die beiden MS Amlin Andretti Piloten nicht nach Plan. Nachdem ihn Probleme im Training Fahrzeit gekostet hatten, fuhr Félix da Costa nach einem Zwischenfall auf der Strecke im Qualifying nur eine Zeit von 1:13,326 Minuten und landete auf Platz 17. Frijns kam etwas besser zurecht und wurde 13. – in einer Zeit von 1:10,172 Minuten.

Das Rennen
Von ihren Startplätzen im Mittelfeld war es für Félix da Costa und Frijns eine große Herausforderung, sich nach vorn zu arbeiten. Beide steckten in der ersten Rennhälfte im Verkehr fest. Zudem ließ die Hitze dem Team wenig Raum für eine clevere Strategie beim Energiesparen. Beide Fahrer stoppten genau zur Rennhalbzeit, in Runde 19. Doch auch danach reichte der Speed nicht ganz, um von einigen Strafen und Zwischenfällen zu profitieren und noch in die Punkteränge zu kommen. Félix da Costa zeigte einen starken Endspurt und verbesserte sich in den letzten Runden noch auf Rang elf – sechs Plätze besser als seine Startposition. Frijns bekam hingegen gegen Rennende Probleme und musste sich mit Platz 14 begnügen. Das Team war zumindest froh darüber, mit beiden Fahrzeugen trotz der großen Hitze in Buenos Aires ins Ziel gekommen zu sein. Der Sieg im Rennen ging an Sébastien Buemi (SUI) vom eDams Renault Team.

Die Reaktionen

António Félix da Costa: „Diese Strecke war in der Vergangenheit gut zu mir. Ich habe hier schon gewonnen und war im vergangenen Jahr Zweiter, bevor ich Probleme bekam. Ich habe mich auf dieses Rennen gefreut, aber durch meinen Unfall im ersten Training habe ich die Sache unnötig schwierig gemacht – dafür entschuldige ich mich beim MS Amlin Andretti Team. Wir haben versucht zurückzukommen, aber dann habe ich im Qualifying einen weiteren Fehler begangen. Zudem hatten wir kleinere Probleme mit der Batterie. Heute lief es einfach nicht. Ich denke, manchmal braucht man solch schlechte Tage, um danach einen großen Schritt nach vorn zu machen. Darauf hoffe ich, wenn es nach Mexiko geht.“

Robin Frijns: „Der Tag hatte eigentlich noch ganz ordentlich begonnen. Im Rennen konnten wir unsere Startposition halten, und ich habe dabei versucht, so viel Energie wie möglich zu sparen. Leider konnten wir mit unseren direkten Konkurrenten nicht ganz mithalten, deshalb war es ein schwieriges Rennen. Mit Blick auf Mexico City werden wir uns die Daten genau ansehen. Wir müssen aus diesem Rennen lernen und hoffentlich wichtige Informationen gewinnen, die uns nach vorn bringen.“


FE: BMW i und MS Amlin Andretti machen in Südamerika Station

robin-frijns,ms-amlin-andretti (c)BMW
Die dritte Runde der Formel-E-Meisterschaft führt Fahrer, Teams und Fans am 18. Februar nach Buenos Aires. Wie schon in den ersten beiden Läufen werden BMW-Werksfahrer António Félix da Costa und Robin Frijns den Buenos Aires ePrix in den beiden ATEC-002 des MS Amlin Andretti Teams bestreiten. Die argentinische Hauptstadt ist bereits zum dritten Mal Austragungsort eines Formel E Events und die einzige südamerikanische Destination im Rennkalender.

Die Herausforderung
Nach einem starken Saisonauftakt mit zwei Top-10-Platzierungen – Rang fünf und sechs für Félix da Costa und Frijns – in Hongkong verließen die beiden MS Amlin Andretti Piloten Marokko mit leeren Händen. Frijns kam außerhalb der Punkte auf Rang elf ins Ziel, Félix da Costa schied vorzeitig aus. Beide Fahrer werden in Argentinien alles daran setzen, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Vor allem für den Portugiesen ist Buenos Aires ein besonderer Ort. Dort gelang ihm in der Saison 2014/15 sein erster Triumph in der Formel E. Die Anforderungen an Mensch und Maschine sind in Argentinien enorm. Insbesondere die hohen Temperaturen sind eine Herausforderung.

Die Stadt
Buenos Aires ist malerisch und lebendig zugleich, ein Zentrum südamerikanischer Sportkultur – und daher ein perfekter Platz für die Formel E. Es ist die Heimat der Boca Juniors und von River Plate, zwei der berühmtesten Fußball-Klubs der Welt, und war Austragungsort eines WM-Finales. Buenos Aires hat auch eine motorsportliche Vergangenheit: Nur ein paar Schritte entfernt von der Strecke steht das Denkmal des großen Argentiniers Juan Manuel Fangio.

In das Viertel „Puerto Madero“, in dem das Rennen stattfindet, wurde in den vergangenen Jahren viel investiert. Es bietet die neuesten Trends der Architektur. Viele Häuser sind auf alten Industriegebäuden entstanden. Es ist ein junges, zukunftsbezogenes und lebhaftes Viertel, das perfekt zur Kultur des „Electric Racing“ passt. In Buenos Aires gibt es zugleich an jedem Wochenende mehr geöffnete Theater – rund 300 – als an jedem anderen Ort der Welt.

Die Strecke
Der Kurs gilt gemeinhin als der Beste im Kalender, mit vielen schnellen Abschnitten und harten Bremszonen. Er ist breit genug, um genügend gute Überholmöglichkeiten zu bieten, ohne das charakteristische Gefühl eines Stadtkurses zu verlieren. Rund um die Strecke sorgen im Hintergrund Parkflächen und die wachsende Skyline der City dafür, dass der Schauplatz die Zuschauer auch optisch begeistert.

Das Team
MS Amlin Andretti schickt in Saison 3 den ATEC-002 ins Rennen und tritt mit Félix da Costa und Frijns in seinen beiden Fahrzeugen an – Frijns mit der Startnummer 27 und Félix da Costa mit der Startnummer 28. BMW bringt seine Kompetenz unterstützend in das US-amerikanische Team ein, das zum ersten Mal einen eigenen Antriebsstrang verwendet. In den ersten beiden Saisons war die Mannschaft von Andretti mit der Standard-Technologie der Formel E gefahren. Für die neue Partnerschaft zwischen BMW und dem Team wird es der dritte Renneinsatz nach der Bekanntgabe der Kooperation sein.

Fans können ihrem Lieblingsfahrer online mit ihrer Stimme einen ‚FanBoost‘ geben – einen zusätzlichen Energieschub, der in der zweiten Hälfte des Rennens abgerufen werden kann. Die drei Fahrer mit den meisten Stimmen erhalten zusätzliche 100 kJ Energie, mit denen sie die Motorleistung um bis zu 30 kW steigern können. Es gibt zwei Möglichkeiten für die Fans: abstimmen auf fanboost.fiaformulae.com oder auf Twitter oder Instagram den Hashtag #FanBoost mit #AntonioFelixdaCosta oder #RobinFrijns verwenden.

Die Erwartungen

António Félix da Costa: „Buenos Aires war für mich bisher immer ein erfolgreiches Pflaster. Dort habe ich mein erstes Formel E Rennen gewonnen. Im vergangenen Jahr war ich in der Super-Pole dabei und lag im Rennen auf Platz zwei, als mich das Pech erwischte. Wegen der Hitze wird es wohl eines der härtesten Rennen des Jahres – körperlich und mental. Man muss mit der Energie gut haushalten, unter diesen Bedingungen ist das ein entscheidender Faktor. Ich stehe im ständigen Kontakt mit dem Team, um immer zu wissen, ob wir im grünen Bereich unterwegs sind. Der Streckenverlauf dürfte gut zu unserem Antriebsstrang passen, ganz im Gegensatz zur Strecke in Marrakesch. Wenn wir unser Potenzial voll ausschöpfen, haben wir die Chance, mit beiden Autos zu punkten. Es ist eine tolle Formel E Location. Bisher war es immer ein spannendes Rennen, mit vollen Tribünen, in einer großartigen Stadt. Ich freue mich auf die Rückkehr. Hinter uns liegt eine kleine Winterpause. Mit einem guten Rennen in Buenos Aires könnten wir gleichzeitig die Weichen für die weitere Saison stellen.“

Robin Frijns: „Buenos Aires ist eine meiner absoluten Lieblingsstädte. Es ist immer wieder toll, hierher zu kommen. Die Strecke bietet eine der längsten, wenn nicht sogar die längste Gerade im Kalender. Dort erreichen wir hohe Geschwindigkeiten. Gleichzeitig ist es aber auch sehr wichtig, die Batterieladung gut einzuteilen, damit wir auf der Gerade genügend Leistung haben. Zudem gibt es auf dem Kurs einige recht technische Abschnitte, die eine große Rolle für die Rundenzeit im Qualifying spielen. Ein Faktor sind auch die Temperaturen. Deshalb müssen wir abwarten, wie sich das Rennen entwickeln wird. Ich denke, dass wir als Team an diesem Wochenende sehr stark sein werden. Wir freuen uns darauf, weitere Punkte zu sammeln.“


FE: BMW & Andretti gehen in Marrakesch leer aus

robin-frijns-in-marrakesch (c)BMW

Das Team von MS Amlin Andretti und BMW hatten einen viel versprechenden Start beim Marrakesh ePrix in Marokko, wurde am Ende aber nicht mit Punkten belohnt. Beim zweiten Saisonlauf der Formel E belegte Robin Frijns den elften Rang. BMW Werksfahrer António Félix da Costa musste das Rennen vorzeitig aufgeben, nachdem am ersten seiner beiden ATEC-002 Systemprobleme aufgetreten waren.

Das Qualifying:

Die beiden MS Amlin Andretti Piloten gingen nebeneinander aus der fünften Startreihe ins Rennen. Frijns hatte das Qualifying in der vierten Gruppe bestritten und sich mit einer Zeit von 1:21.912 Minuten den neunten Startplatz gesichert. Félix da Costa kam in der ersten Gruppe mit einer Zeit von 1:22.073 Minuten auf den zehnten Rang.

Das Rennen:

Der Marrakesh ePrix, die erste Veranstaltung der Formel E in Afrika, verlief für die beiden Piloten nicht unbedingt nach Plan. Nach dem Start fuhren die beiden dicht beieinander, ehe Félix da Costa seinen Teamkollegen überholte und damit Rang neun übernahm. Der Portugiese teilte sich die verfügbare Energie klug ein, zeigte eine starke Vorstellung und nahm die Top-6 ins Visier. Die Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis waren jedoch dahin, als Félix da Costa auf der Strecke stehen blieb. Er konnte sein Fahrzeug zwar nach einer gewissen Zeit neu starten, doch das Team musste ihn bereits in der zwölften von insgesamt 33 Runden zum Fahrzeugwechsel an die Box rufen. Nach einem so frühen Stopp rückte eine Zielankunft in den Bereich des Unmöglichen, denn der Marrakesh ePrix war das bisher längste Rennen in der Geschichte der Formel E. Das neue Ziel von Félix da Costa lautete daher, sich den Zusatzpunkt für die schnellste Rennrunde zu sichern. Doch in dieser Wertung wurde er kurz vor Rennende noch durch einen Konkurrenten von der Spitze verdrängt.

Frijns verpasste die Punkteränge nur knapp. Nachdem er hinter seinen Teamkollegen zurückgefallen war, musste er in Runde fünf auch Lucas di Grassi sowie Nick Heidfeld passieren lassen und fuhr danach auf Position zwölf. Nach seinem Boxenstopp in Runde 18 nahm Frijns das Rennen auf derselben Position wieder auf. Er verbesserte sich im weiteren Rennverlauf auf Rang elf, den er bis ins Ziel hielt. Der Sieg ging an Sébastien Buemi.

Die Stimmen aus Marrakesch:

Robin Frijns: „Der Start war in Ordnung. In der ersten Runde habe ich mich verbremst, so dass mich António überholen konnte. Später lag ich hinter Nick Heidfeld. Ich war ein bisschen schneller als er, und er schien Probleme zu haben. Ich wollte eine Lücke nutzen, er hat sich verteidigt. Beim Bremsen in der Kurve haben meine Vorderräder blockiert, ich habe mich gedreht. Das war einfach Pech, aber das gehört dazu, wenn man etwas riskiert. Wenn es klappt, bist du ein Held, wenn nicht, bist du draußen. Es ist schade, dass wir heute keine Punkte geholt haben, denn Platz acht wäre möglich gewesen. Hoffentlich läuft es im nächsten Rennen besser.“

Antonio Felix da Costa: „Wir hatten einen guten Start ins Rennen, ich konnte mich gleich um eine Position verbessern. Das Auto hat sich gut angefühlt, und das Energiemanagement war super. In den Top-10 hatten wir alle Chancen, noch einige Plätze nach vorn zu kommen. Dann trat aber leider ein technisches Problem am Auto auf. Ich blieb auf der Strecke stehen. Damit war das Rennen gelaufen. Ich bin an die Box gekommen und habe das Auto gewechselt, mit dem Ziel, mir die schnellste Rennrunde zu sichern. Diese hielt ich auch bis kurz vor dem Ende. Dieser Ausgang ist schade, denn das MS Amlin Andretti Team hat seit dem ersten Rennen einen Monat lang hart an der Vorbereitung gearbeitet.“


FE: Andretti und BMW i: „Mit Energie in Marrakesch haushalten“

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Der zweite Stopp ihrer Welttournee führt die Formel E 2016/17 am 12. November nach Marrakesch. Für BMW-Werksfahrer António Félix da Costa ist es der zweite Auftritt am Steuer des MS Amlin Andretti ATEC-002. Mit ihm wird beim Marrakesh ePrix erneut Robin Frijns für das Team von Michael Andretti an den Start gehen. Das Rennwochenende ist zugleich das Debüt der Formel E in Afrika. Außerdem fällt die Veranstaltung in Marokko mit der Klimakonferenz COP22 der Vereinten Nationen zusammen und eröffnet das Gipfeltreffen.

Die Herausforderung

Beim Saisonauftakt in Hongkong feierte die Partnerschaft von BMW und dem MS Amlin Andretti Team eine erfolgreiche Premiere. Der ePrix in Marokko bietet nun die perfekte Kulisse, um in Sachen Performance einen weiteren Schritt nach vorn zu machen.

Félix da Costa und Frijns belegten in Asien die Plätze fünf und sechs. Der Kurs in Marrakesch weist jedoch wesentliche Unterschiede gegenüber der Strecke in Hongkong auf. Das Rennen in der „Roten Stadt“ wird auf dem mit 2,97 Kilometern längsten Kurs im Kalender ausgetragen und ist gleichzeitig auch eines der schnellsten. Zum ersten Mal findet ein Formel-E-Rennen auf einer Strecke statt, deren Layout bereits in einer anderen Serie befahren wurde. Die FIA World Touring Car Championship (WTCC) hatte ihre Läufe in diesem Jahr auf einem nahezu identischen Kurs ausgetragen.

Der Saisonauftakt der Formel E hat Lust auf mehr gemacht: Auf der Strecke kämpften die Piloten hart, die Fans bekamen ein dramatisches Rennen und einen taktisch geprägten ePrix in Hongkong geboten. Mit einer klugen Strategie und einer guten fahrerischen Leistung werden das MS Amlin Andretti Team und seine beiden Fahrer auch in Marrakesch alles daran setzen, ihr Punktekonto beim Formula E Debüt in Afrika weiter aufzustocken.

Der Ausblick

António Félix da Costa: „Sowohl für die Formel E als auch für mich ist es ein vollkommen neues Land – und gerade diese neuen Herausforderungen machen die Serie so besonders. Die Strecke scheint sehr interessant zu sein, es dürfte ein spannendes Rennen werden. Aufgrund der vielen schnellen Abschnitte muss man mit der Energie genau haushalten. Das wird für die Fahrer und Ingenieure die größte Herausforderung. Wem dies gelingt, der hat gute Chancen, dafür belohnt zu werden. Es wird mit Sicherheit viele Überholmöglichkeiten geben, wir können uns also auf ein tolles Rennen freuen. Es ist schwierig einzuschätzen, wo wir letztendlich landen werden. Die Strecke könnte uns womöglich nicht so gut wie Hongkong liegen, aber natürlich werden wir wie immer versuchen, um den Sieg zu kämpfen.“

Robin Frijns: „Die Strecke in Marrakesch ist die längste im Kalender – und deshalb für jeden Fahrer im Feld eine große Herausforderung, insbesondere mit Blick auf das Energiemanagement. Rückblickend kann man sagen, dass es in Hongkong insgesamt gut für uns gelaufen ist, in der Teamwertung liegen wir auf dem zweiten Rang. Das war also ein guter Auftakt. Warten wir also ab, wie sich das Wochenende entwickelt. Natürlich wollen wir einen ähnlichen Job abliefern wie in Hongkong. Wie gesagt, es wird hart. Aber das gilt für die anderen genauso.“


FE: BMW & Andretti starten erfolgreich in die neue Formel-E-Saison

bmw-and-andretti (c)BMW

BMW und das MS Amlin-Andretti-Team ist mit einem erfolgreichen Hong Kong ePrix in Formel-E-Saison 2016/17 gestartet. BMW Werksfahrer Antonio Felix da Costa erreichte im ATEC-002 mit der Startnummer 28 den fünften Platz. Sein Teamkollege Robin Frijns zeigte in den engen Straßen der chinesischen Hafenstadt eine sensationelle Aufholjagd vom Ende des Feldes. Er brachte das Auto mit der Nummer 27 nach 45 Runden auf dem sechsten Rang ins Ziel. Der Hong Kong ePrix war das erste Rennen nach Bekanntgabe der intensiven Partnerschaft zwischen BMW und Andretti Formula E. Vor dem ersten Saisonlauf präsentierte BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt (siehe Bild) gemeinsam mit Alejandro Agag, Chief Executive Officer Formula E Holdings, sowie den Andretti-Teamvertretern Roger Griffiths und J.F. Thormann Details zum erweiterten Engagement in dieser Serie.

Für beide MS-Amlin-Andretti-Piloten ging es im Hong Kong ePrix weit nach vorn – und beide überzeugten mit einem klugen Energiemanagement. Felix da Costa erwischte einen guten Start und machte mehrere Positionen gut. Als in der 18. Runde nach einem Unfall von Nelson Piquet jun. das BMW i8 Safety Car auf die Strecke kam, fuhr der Portugiese bereits auf der siebten Position. Auf diesem Platz reihte sich Felix da Costa auch nach seinem Boxenstopp sieben Umläufe später wieder ein. Bis zum Rennende überholte der Portugiese zwei weitere Piloten und wurde Fünfter.

Felix da Costa: „Ich hatte im Qualifying ehrlich gesagt keine besonders gute Runde. Im Rennen lief es dann aber umso besser. Man weiß zum Saisonstart nie, wo man steht. Aber mit den Plätzen fünf und sechs können wir absolut zufrieden sein. Das Rennen war aufregend, ich habe einige gute Überholmanöver gezeigt. Auf diesem Ergebnis können wir aufbauen.“

Frijns zeigte nach dem Pech im Qualifying ebenfalls ein starkes Rennen: Er war der letzte Fahrer im Feld, der in der 26. Runde die Box ansteuerte – und das als Führender. Schließlich fuhr der Niederländer als Zehnter wieder auf den engen Stadtkurs, kämpfte sich anschließend weiter nach vorn und sah schließlich als Sechster die Zielflagge.

„Wow, mit diesem Resultat hätte ich natürlich niemals gerechnet“, sagte Frijns. Ich hatte im Qualifying einen heftigen Unfall. Und unsere Mannschaft hat innerhalb von zwei Stunden ein vollkommen neues Auto aufgebaut. Ich bin sehr stolz auf die Crew. Hongkong jetzt doch noch als Sechster zu verlassen, das ist fantastisch“, so der Niederländer.


FE: BMW i und und MS Amlin Andretti bereit für Start der Formel E

ms-amlin-andretti(c)BMW

BMW macht im Rahmen seines Engagements in der Formel E durch die Partnerschaft mit dem MS Amlin Andretti Team den nächsten Schritt. Erstmals gehen die beiden Partner in Hongkong gemeinsam an den Start. Felix da Costa und Frijns hoffen auf einen guten Auftakt für Saison 3, stehen aber vor einer schwierigen Herausforderung. MS Amlin Andretti setzt erstmals seinen vollkommen neuen Antriebsstrang ein. Somit betritt das Team beim Hongkong ePrix in vielerlei Hinsicht Neuland. Weitere Fragezeichen stehen hinter dem Layout der komplett neuen Strecke und hinter dem exzellent besetzten und schwer einschätzbaren Starterfeld. Für Spannung ist in Hongkong in jedem Fall gesorgt.

Die wachsende Herstellerbeteiligung sowie die vielen talentierten Fahrer sorgen dafür, dass Saison 3 der einzigen Rennserie weltweit für rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge die bislang am härtesten umkämpfte sein dürfte. Das Team muss in allen Bereichen ans Limit gehen, um beim großem Asien-Abenteuer gute Ergebnisse anpeilen zu können.

Das Team:

MS Amlin Andretti schickt in Saison 3 den ATEC-002 ins Rennen und tritt mit Felix da Costa und Frijns in seinen beiden Fahrzeugen an – Frijns mit der Startnummer 27 und Felix da Costa mit der Startnummer 28. BMW bringt seine Kompetenz unterstützend in das US-amerikanische Team ein, das zum ersten Mal einen eigenen Antriebsstrang verwendet. In den ersten beiden Saisons war die Mannschaft von Andretti mit der Standard-Technologie der Formel E gefahren. Für die neue Partnerschaft zwischen BMW und dem Team wird es der erste Renneinsatz nach der Bekanntgabe der Kooperation sein. BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt reist persönlich nach Hongkong, um sich ein genaues Bild des Teams zu machen.

Der Ausblick:

Jens Marquardt, BMW Motorsport Direktor: „Wir freuen uns sehr auf das erste Rennen der FIA Formula E Championship 2016/17. Im Rahmen unserer Partnerschaft mit Andretti Formula E werden wir unter anderem mit zahlreichen Ingenieuren in Hongkong vertreten sein. Wir sind bereit, unsere Mission in der Formel E zu starten: Erfahrungen zu sammeln und gemeinsam mit dem Team von MS Amlin Andretti die Weichen für den Erfolg zu stellen. Der enge Kurs mitten in Hongkong bietet dafür die beeindruckende Kulisse.“

Fahrer-Line-Up:

Antonio Felix da Costa, MS Amlin Andretti: „Es fühlt sich an, als ob das Ende der vergangenen Formel E Saison schon sehr lange zurückliegt. Deshalb kann ich es kaum erwarten, dass Saison 3 endlich losgeht. Ich bin schon seit ihrem Beginn in der Formel E dabei und kann sicher sagen, dass diese Saison die wohl engste aller Zeiten werden dürfte. Der Input der Hersteller, das Spektakel und die Organisation der Serie, das ist gigantisch. Natürlich bin ich begeistert, dass BMW und Andretti jetzt zusammen unterwegs sind. Ich fahre schon einige Zeit für BMW und weiß, wie hart dort gearbeitet wird und wie ernst jeder dieses Projekt nimmt. Das sind fantastische Neuigkeiten. In Hongkong erwartet uns aber ein schwieriges Rennen. Jeder arbeitet am Limit. Die Strecke verspricht eine Menge Action. Es gibt viele Überholmöglichkeiten, und das Energie-Management wird schwierig sein, was zu vielen Positionswechseln führen könnte. Ich glaube, Saison 3 der Formel E wird mit einem großen Spektakel beginnen.“

Robin Frijns, MS Amlin Andretti: „Ich bin froh, wieder zurück beim Team Andretti Formula E zu sein und kann es kaum erwarten, in Hongkong wieder im Cockpit des MS Amlin Andretti Autos zu sitzen. Wir standen im vergangenen Jahr einmal auf dem Podium, doch das genügt uns nicht. Wir wollen in dieser Saison mehr, und ich denke nicht, dass wir in Saison 2 schon unser ganzes Potenzial gezeigt haben. Das Team hat hart gearbeitet, und es ist gut, dass die neue Saison an diesem Wochenende losgeht. Einige der neuen Städte und Strecken im Kalender sehen aufregend aus – deshalb freue ich mich sehr auf das Jahr.“


FE: Felix da Costa: Paydriver in Formel E unerwünscht

MS AMLIN_FelixdaCosta (c)Andretti

Money, money, money. Geld regiert die Welt. Der Motorsport kann ein Lied davon singen. Andretti-Neuzugang Antonio Felix da Costa hat den Bezahlfahrern, also den Piloten, die sich mit Hilfe finanzieller Mitgift ein Cockpit erkaufen, eine klare Absage erteilt. Wie ‚Motorsport.com‘ meldet, ist für den 25-Jährigen das Fahrerfeld der Formel E das beste, was die Serie seit dem Gründungsjahr zu bieten hat. Ohne Talent sei man in der Formel E chancenlos.

„Es ist beeindruckend, wie großartig sich die Serie in so kurzer Zeit etabliert hat“, sagt der Portugiese. „Im Fahrerlager besitzen wir eine ganz große Qualität.“ Daher ist Felix da Costa froh darüber, dass sich keine Paydriver in die Formel E einkaufen können. Geld ist halt vielleicht doch nicht alles, Talent ist gefragt.

„Einige Paydriver versuchten, in die Formel E zu kommen, aber es ist momentan eine Serie, in die sie sich nicht einkaufen können. Man braucht Talent, um dort schnell zu sein. Die Autos und die Strecken sind verdammt schwer zu fahren“, sagt der ehemalige Test- und Ersatzpilot des Formel-1-Teams Red Bull Racing.

Dabei zieht Felix da Costa einen Vergleich zwischen Formel E und GP2, der Nachwuchsserie für künftige Formel-1-Piloten. „Es ist nicht so wie in der GP2, wo man nach Abu Dhabi kommt und dort ohne Talent davonfahren kann, da es einen großen Spielraum für Fehler gibt. Nicht so in der Formel E“, sagt der Portugiese.

Doch selbst in der Formel 1 gibt es Piloten, die sich nicht dank des vorhanden Talents für die Königsklasse des Motorsports empfehlen, sondern nur aufgrund ihrer finanziellen Mitgift. Schade eigentlich, denn viele junge und talentierte Nachwuchspiloten müssen daher hintenanstehen. Und auch die Motorsportfans sind alles andere als erbaut über diese Tatsache.

„Momentan sind bei uns in der Serie fast alle professionelle Piloten, was der Formel E sehr gut tut. Sie bleibt damit sehr glaubwürdig. Ich glaube, dass man das auch so lang wie möglich beibehalten soll. Folglich ziehen wir daher die echten Motorsportfans an“, sagt Felix da Costa.

Hoch im Kurs

Die Austragungsorte der Formel E sind einzigartig. Jede andere Serie dürfte die Formel E um die Städte beneiden, die die Elektrorennserie ansteuert. Zuletzt präsentierte die Formel E den spektakulären Deal mit New York, wo das Rennen am ‚Big Apple‘ am 15./16. Juli 2017 stattfindet. Andretti-Pilot Felix da Costa schätzt sich glücklich, in der Formel E an den Start zu gehen.

„Alle Locations, die wir ansteuern, sind sehr beeindruckend. Ich bin glücklich darüber, mit dabei zu sein“, so Felix da Costa. Daher hat sich der 25-Jährige letzte Woche dazu entschlossen, der DTM den Rücken zu kehren, um sich ganz auf die Formel E zu konzentrieren. Die drei Jahre als BMW-Werksfahrer verliefen nicht so erfolgreich wie erhofft: Ein Sieg, eine Pole-Position, ein zweiter Platz und mittlerweile drei dritte Plätze waren für ihn die größten Erfolge im BMW M4 DTM. Zuletz gab es auf den Hungaroring mit Plattz drei wieder ein Erfolgserlebnis nach einer doch eher enttäuschenden DTM-Saison für den BMW-Werkspiloten. Der Fokus für Felix da Costa liegt nun ganz klar auf der Elektrorennserie.
Großer Respekt für Teamkollege Frijns

Zwei Jahre fuhr der Felix da Costa für den japanischen Rennstall Aguri, wo er mit einem Sieg in Buenos Aires im Premierenjahr für den größten Erfolg seiner Formel-E-Karriere sorgte. Aguri wurde inzwischen übereignet und heißt nun Techeetah. Der Portugiese zog ebenfalls weiter und heuerte beim renommierten US-Rennstall Andretti an.

An der Seite von Robin Frijns bildet Felix da Costa ein ganz starkes Fahrerduo. „Das Ziel ist für uns, uns gegenseitig zu pushen“, sagt der Neuzugang im US-Team über seinen neuen Teamkollegen. „Ich glaube, er wird auf einigen Strecken stärker sein und ich wieder auf anderen. Aber es gibt eine Sache, die uns beide sehr verbindet: großes Fair Play“, schätzt der Andretti-Pilot seinen Teamkollegen Frijns.

Gegenseitiger Respekt verbindet den Portugiesen und den Niederländer schon wesentlich länger. 2012 fuhren beide Piloten in der Formel 3.5, wenn auch in unterschiedlichen Teams. „Wir fuhren damals gegeneinander mit ähnlichen Material. Jetzt freue ich mich, mit ihm gemeinsam in einem Team zu fahren und das mit dem gleichen Material“, so der Portugiese.

Offenbar herrschte für Felix da Costa nicht immer ein inniges Verhältnis mit seinen Teamkollegen, ohne dass er jedoch konkrete Namen anspricht. „Ich hatte in der Vergangenheit andere Teamkollegen, die, wenn ich sie geschlagen habe, mit mir nicht mehr geredet haben. Und ich glaube, wenn ich ihn (Frijns) eines Tages besiege oder umgekehrt, werden wir sagen: Gut gemacht, Teamkollege, du bist besser gefahren als ich. Und dann geht der sportliche Wettkampf weiter. Es wird eine sehr gesunde Rivalität geben, und wir beiden verfolgen die gleichen Ziele. Wir freuen uns beide darauf“, fiebert Felix da Costa dem Saisonstart in Hongkong (9. Oktober) entgegen.


Formel E: Antonio Felix da Costa bei Andretti unter Vertrag

MS AMLIN_FelixdaCosta (c)Andretti

Jetzt ist es ganz offiziell. Antonio Felix da Costa fährt die kommende Saison bei US-Rennstall MS Amlin Andretti.

„Das ist eine großartige Sache für mich, zu Andretti zu gehen“, sagt der 24-jährige Portugiese. „Andretti ist eine große motorsportbegeisterte Rennsportfamilie. Ich bewundere diesen Traditionsrennstall schon lange. Das Team ist gut für das nächste Jahr aufgestellt, sehr professionell, wir haben eine tolle Mannschaft und ein gutes Auto. Ich bin bereit, die Saison anzugehen“, ergänzte Felix da Costa.

Schon lange war es ein offenes Geheimnis, dass Andretti und der ehemalige Aguri-Pilot zusammenarbeiten werden. Der Portugiese fährt als BMW-Werkspilot seit drei Jahren in der DTM, der Münchner Hersteller und Andretti verbindet eine Kooperation auf technischer Basis in der Formel E. Mit der Bekanntgabe von Felix da Costa ist auch klar, dass die bisherige Pilotin Simona de Silvestro ihr Formel-E-Cockpit verliert. Wohin der Weg der Schweizerin führt, bleibt unklar, womöglich zurück in die IndyCar-Serie.

Felix da Costa wird neuer Teamkollege von Robin Frijns, der schon vorher als Andretti-Pilot feststand. Das Duo bildet ein schlagkräftiges Team und zählt sicherlich zu den möglichen Sieganwärtern in der neuen Saison. „Wir freuen uns, Antonio bei uns im Team begrüßen zu können“, so Teambesitzer Michael Andretti. „Ich denke, dass wir jetzt eine der stärksten Fahrerpaarungen des ganzen Feldes haben. Wir haben die Entwicklung von Antonio in den letzten zwei Jahren intensiv beobachtet. Es ist großartig, mit ihm die Rennen zu bestreiten, anstatt gegen ihn. Er ist ein wirklich beeindruckender Fahrer“, fügte Andretti hinzu.

Mit dem Wechsel zu Andretti arbeitet Felix da Costa wieder mit MS Amlin, einer britischen Versicherungsgruppe, zusammen. In Saison eins waren beide Partner noch beim Aguri-Rennstall aktiv, feierten einen Sieg in Buenos Aires. Jetzt vereint sie beim US-Rennstall erneut eine Partnerschaft. Daher schwärmt MS Amlin CEO Charles Philipps von Felix da Costa in den höchsten Tönen. „Wir sind sehr erfreut, dass Antonio in unser Team zurückkehrt. Er bewies, dass er bei den Fans sehr beliebt ist und ein Siegertyp in Saison eins war. Wir sind sehr aufgeregt, ihn in MS Amlin-Farben in Saison drei fahren zu sehen.“