Schlagwort-Archive: Robin Frijns

DTM: Audi Sport auf Mission Titelverteidigung

Loïc Duval, Jamie Green, Robin Frijns, Mike Rockenfeller, René Rast, Nico Müller,DTM-Test Hockenheim 2018 (c)Audi

Das lange Warten der DTM-Fans hat ein Ende: An diesem Wochenende beginnt auf dem Hockenheimring die neue Saison. Audi Sport ist mit dem Audi RS 5 DTM am Start und Titelverteidiger in der Fahrer-, Hersteller- und Team­wertung. Das bedeutet gleichzeitig: Audi Sport ist in allen drei Meisterschaften der Gejagte. weiterlesen

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DTM: BMW-Pilot Spengler Schnellster bei der Generalprobe in Hockenheim

DTM 2018-Fahrerfeld (c)DTM

Erstmals seit dem Saisonfinale 2017 stand der Hockenheimring in dieser Woche wieder ganz im Zeichen der DTM: Von Montag bis Donnerstag waren alle drei Premium-Hersteller Audi, BMW und Mercedes auf der 4,574 langen Strecke für Testfahrten unterwegs.

Insgesamt legten die drei Hersteller über 4.583 Runden respektive 21.000 Kilometer zurück. Die Generalprobe für den Saisonauftakt an gleicher Stelle am 5. Mai 2018 nutzten alle Teams und Piloten, um sich intensiv vorzubereiten und Erfahrungen mit dem überarbeiteten Arbeitsgeräten zu sammeln.

Bruno Spengler erzielte mit einer Zeit von 1:32,089 Min. am Mittwoch sogar die Wochenbestmarke. Knapp dahinter folge der Audi-Neuzugang Robin Frijns, der mit einer Zeit von 1.32,134 Min. einen starken Eindruck hinterließ. Mit 303 Runden war der DTM-Rookie  auch einer der fleißigsten Fahrer im 18-köpfigen DTM-Starterfeld. Dritter wurde Mercedes-Rückkehrer Pascal Wehrlein, der eine Zeit von 1:32,169 Min. in den Asphalt brannte. weiterlesen


DTM: Des Meisters neue Kleider: Audi-Pilot René Rast fährt in Rot

Audi Sport RS 5 DTM #33 (Audi Sport Team Rosberg), René Rast (c)Audi

Audi hat sich für die Saison 2018 fein ausstaffiert. Gleiche Nummer, aber neue Farbe für den DTM-Meister: Titelverteidiger René Rast startet 2018 zur Mission Titelverteidigung mit Startnummer 33 und mit einem roten Audi Sport RS 5 DTM in die Saison.

Audi hat das Meisterauto des Vorjahres an das veränderte Reglement angepasst und gleichzeitig die Designs aller Audi RS 5 DTM aufgefrischt. René Rast startet dabei in der Saison 2018 nicht mit der Nummer 1 des DTM-Champions, sondern weiter mit der Startnummer 33, die ihm im vergangenen Jahr Glück brachte. Dafür ist sein Audi Sport RS 5 DTM nicht mehr schwarz, sondern rot wie die Raute von Audi Sport.

Der Schaeffler Audi RS 5 DTM von Mike Rockenfeller ist in diesem Jahr erstmals weiß-grün. Schaeffler ist seit 2011 Partner von Audi; das Design war seitdem stets gelb-grün gewesen. Nachdem Audi bereits den e-tron FE04 in der Elektro-Rennserie Formel E an die neuen Farben angepasst hat, folgt nun auch das DTM-Auto. weiterlesen


DTM: Neuer Audi RS5 DTM im Testeinsatz in Vallelunga

Audi RS 5 DTM, Jamie Green,DTM Testfahrten Vallelunga (c)Audi

Die 2018er-Version des Audi RS 5 DTM hat im italienischen Vallelunga die ersten Testkilometer absolviert. Am Freitag und am Samstag haben sich Audi, BMW und Mercedes-Benz bei gemeinsamen Testfahrten auf der 30 Kilometer nördlich von Rom gelegenen Rennstrecke auf die neue DTM-Saison vorbereitet.

Jamie Green läutete am Donnerstagnachmittag die Testfahrten mit dem Roll-out ein und leistete auch am Freitag die Arbeit im Cockpit. Am Samstag übernahm der amtierende DTM-Champion René Rast den RS 5 DTM-Testträger, mit dem Audi die neue Einheits-Aerodynamik erprobt. Auch DTM-Neuling Robin Frijns kam zu zwei kurzen Einsätzen im Rennauto.

An beiden Tagen sorgte zunächst Dauerregen immer wieder für Unterbrechungen aufgrund schwieriger Streckenbedingungen. Nur am ersten Testtag waren am Nachmittag längere Stints auf trockener Strecke möglich. „Trotz der schwierigen Wetterverhältnisse, vor allem am Samstag, bin ich insgesamt zufrieden mit dem Testverlauf. Wir haben über 200 Runden absolviert, somit rund 900 Kilometer zurückgelegt und uns damit eine gute Datengrundlage geschaffen, um unser Auto nun Schritt für Schritt auf die neue Aerodynamik abstimmen zu können“, sagt DTM-Projektleiter Andreas Roos.


DTM: Audi mit Fitnesswoche auf Lanzarote

Audi DTM-Piloten (c)Audi

Winter in Deutschland, Sonne auf den Kanarischen Inseln: Auf Lanzarote haben sich die Audi-DTM-Piloten bei optimalen äußeren Bedingungen auf die neue DTM-Saison vorbereitet. Außerdem haben die Verantwortlichen festgelegt, welcher Fahrer 2018 in welchem Audi-Team an den Start geht.

Schwimmen, Krafttraining, Laufen, Radfahren und jede Menge Spaß: Unter Leitung von Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen und Aufsicht von Teamarzt Dr. Vincenzo Tota absolvierten die sechs DTM-Piloten eine abwechslungsreiche Trainingswoche.

Gemeinsam mit ihren Fahrerkollegen aus der Formel E (Daniel Abt und Lucas di Grassi), den Teamchefs und Audi-Motorsportchef Dieter Gass reisten sie zum Club La Santa auf Lanzarote, den Profisportler aus der ganzen Welt als Trainingslager schätzen. Audi nutzte die Woche auch dazu, die DTM-Mannschaft vor der neuen Saison zusammenzuschweißen. „Teamgeist war schon immer eine unserer größten Stärken“, sagt Dieter Gass. „Darauf setzen wir auch in Zukunft.“ weiterlesen


DTM: Audi-Pilot Robin Frijns träumte schon lange von der DTM

Robin Frijns,FIA GT World Cup 2017 (c)Audi

Robin Frijns ist vor Kurzem zum Audi-Werksfahrer in der DTM aufstiegen. Für den Niederländer ging damit ein Traum in Erfüllung, der 2015 im GT-Programm von Audi Sport seinen Anfang nahm. Im Interview blickt der 26-Jährige zurück auf seine bisherige Motorsportlaufbahn und verrät seine Ziele für seine Rookie-Saison in der DTM.

Zuallererst: Können Sie uns verraten, wie man Ihren Namen richtig ausspricht?
Frijns: „Auf Niederländisch wird mein Name „Freijns“ ausgesprochen, mit einem langen „e“. Im Englischen sagt man hingegen meistens „Frins“ mit einem kurzen „i“. Für mich persönlich macht es aber keinen Unterschied. Solange ich es merke, wenn ich angesprochen werde, ist beides für mich vollkommen in Ordnung.“

Wie viele andere Rennfahrer starteten auch Sie Ihre Motorsportlaufbahn mit Kartfahren. Ist es aus Ihrer Sicht ein guter Einstieg in den Rennsport?
„Für mich persönlich war es auf jeden Fall ein guter Start für meine Motorsportkarriere. Im Kartsport habe ich zum einen die Fertigkeiten des Rennfahrens erlernt und habe mich zum anderen bereits mit den technischen Dingen des Sports auseinandergesetzt. Ich habe damals schon am Kart und am Chassis getüftelt, um das Setup zu verbessern. Man fährt eben nicht nur Rennen, sondern erhält Einblicke in alle Aspekte des Motorsports.“
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DTM: Audi-Pilot Mattias Ekström beendet DTM-Karriere

Ekström bei MAN (c)Audi

Jetzt ist es offiziell. Mattias Ekström verlässt die DTM. 

Es ist das Ende einer Ära: Nach 17 Jahren, 193 Rennen, 23 Siegen und zwei Meistertiteln beendet Werksfahrer Mattias Ekström seine DTM-Karriere. Damit verlässt der bislang erfolgreichste DTM-Pilot von Audi die Rennserie. Ekström konzentriert sich 2018 auf das werksunterstützte Engagement seines Teams EKS in der Rallycross-Weltmeisterschaft. Neu in der DTM-Fahrermannschaft von Audi ist der Niederländer Robin Frijns.

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FE: BMW i und MS Amlin Andretti bleiben in Mexico City punktelos

 2016/2017 FIA Formula E Championship. Autódromo Hermanos Rodríguez, Mexico City, Mexico Saturday 1 April 2017. Photo: Sam Bloxham/LAT/Formula E ref:

Enttäuschender Renntag für MS Amlin Andretti in Mexiko: Sowohl BMW Werksfahrer António Félix da Costa (PRT) als auch Teamkollege Robin Frijns (NED) blieben beim Mexico City ePrix ohne Punkte. Frijns wurde Elfter, während Félix da Costa das Rennen nach einem technischen Zwischenfall vorzeitig beenden musste.

Das Qualifying
Wie der gesamte Renntag verlief auch das Qualifying für das MS Amlin Andretti Team unvorhergesehen. Félix da Costa sicherte sich auf der staubigen und unbeständigen Strecke in einer Zeit von 1:03.363 Platz acht. Aufgrund einer Strafe für einen anderen Wettbewerber rückte der Portugiese eine weitere Position nach vorn auf Startplatz sieben. Frijns wurde 17. in einer Zeit von 1:03.688.

Félix da Costa erlebte zudem einen besonderen Nachmittag, als er den Sieg im eRace vor einem großen und begeisterten Publikum im eVillage holte. Anschließend erhielt das Team überraschenden Besuch von Paris Hilton, die sich Zeit für gemeinsame Fotos mit dem Team nahm und erfuhr, wie Nachhaltigkeit und Elektrotechnologien die Zukunft des Motorsports beeinflussen.

Das Rennen
Nach dem Start geriet Félix da Costa in der ersten Runde in dichten Verkehr und musste diesem ausweichen, was ihn sieben Plätze kostete. Er kämpfte hart und konnte sich bis auf Position sechs vorarbeiten, bevor ihn technische Probleme zum vorzeitigen Aufgeben zwangen. Frijns Auto war schnell unterwegs und brachte ihn bis auf Position fünf. Nach einer Durchfahrtsstrafe wegen Nichteinhaltens der vorgeschriebenen Boxenstopp-Zeit konnte er sich noch einmal nach vorne kämpfen, landete am Ende aber außerhalb der Punkteränge auf Platz elf. Der Sieg ging an Lucas di Grassi (BRA) vom Abt Schaeffler Audi Sport Team. Das Qualcomm BMW i8 Safety Car kam während des Rennens insgesamt drei Mal zum Einsatz.

Die Reaktionen

António Félix da Costa: „In Bezug auf unsere Pace lief es deutlich besser als in Buenos Aires. Die Arbeit, die wir seitdem geleistet haben, hat sich wirklich gelohnt und wir waren besser vorbereitet. Das zeigt, dass wir aus unseren Fehlern lernen und das tun, was nötig ist, um im Wettbewerb mitzuhalten. Im Qualifying waren wir äußerst konkurrenzfähig und mit Startplatz sieben konnten wir einen guten Schritt nach vorne machen. Das Auto war gut, obwohl ich schon zu Beginn einen Fehler machte, was uns einige Positionen kostete. Ich habe es geschafft, mich wieder nach vorne zu kämpfen, und hatte eine gute Pace, wodurch ich einige Fahrer überholen konnte. Nach dem Boxenstopp sah es so aus, als könnten wir eine Top-5-Platzierung einfahren. Doch ein technischer Defekt sorgte dafür, dass ich zurück in die Box musste. Momentan ist es nicht einfach für uns, doch wir als Team werden in Monaco gestärkt zurückkommen.“

Robin Frijns: „Das Rennen lief eigentlich recht gut. Wir starteten von Platz 17, und ich habe mich gut gefühlt. Nach ein paar Runden und einem Fehler von António lag ich direkt hinter ihm. Ich hatte das Gefühl schneller zu sein als die Autos vor mir, aber auf dem vorderen Streckenabschnitt ist es schwer zu überholen. Es ist bedauerlich, dass uns während des Boxenstopps ein Fehler unterlaufen ist. Wir sind drei Sekunden früher wieder losgefahren, als es erlaubt ist. Deshalb haben wir eine Durchfahrtsstrafe bekommen. Ohne diese wäre eine Top-5-Platzierung definitiv möglich gewesen, was wirklich enttäuschend ist.“


FE: BMW i in Mexico: Kluge Strategie entscheidend

Antonio Felix da Costa vor Mexico (c)BMW

Am 1. April geht die FIA Formula E Championship 2016/17 in Mexiko City in ihre nächste Runde. BMW Werksfahrer Antonio Felix da Costa und Robin Frijns sitzen auch beim Mexico City ePrix am Steuer der beiden MS Amlin Andretti ATEC-002. Zum zweiten Mal in Folge ist das ‚Autódromo Hermanos Rodríguez’, ein einzigartiger Stadionkurs, ein Teil des Formel E Kalenders.

Die Herausforderung

Nachdem der Saisonauftakt in Hongkong mit zwei Punkteplatzierungen vielversprechend verlaufen war, hatte das MS Amlin Andretti Team in den Rennen zwei und drei kein Glück. In Marrakesch und Buenos Aires blieb die Mannschaft von Michael Andretti jeweils ohne Meisterschaftszähler. Das Ziel für Mexiko ist damit klar: Punkte. Das Rennen findet auf dem ‚Autódromo Hermanos Rodríguez‘ statt, das sich aus Baseballstadion und Rennstrecke zusammensetzt. Der Kurs verläuft zwischen hohen Tribünen, so entsteht eine unverwechselbare Atmosphäre. Das Layout ähnelt dem jener Streckenvariante, die beim Großen Preis von Mexiko befahren wird. Zudem ist es mit 2.500 Metern die höchstgelegene Strecke im Rennkalender.

Für das MS Amlin Andretti Team werden eine kluge Strategie und ein guter Start seiner Fahrer entscheidend sein, um in diesem Rennen gute Platzierungen erreichen zu können. Spannende Rennen sind in der Formel E garantiert. Sich aus dem Getümmel herauszuhalten und einen sauberen ePrix zu fahren, ist einer der Schlüssel zum Erfolg.

Das Team

MS Amlin Andretti schickt in Saison 3 den ATEC-002 ins Rennen und tritt mit Félix da Costa und Frijns in seinen beiden Fahrzeugen an – Frijns mit der Startnummer 27 und Félix da Costa mit der Startnummer 28. BMW bringt seine Kompetenz unterstützend in das US-amerikanische Team ein, das zum ersten Mal einen eigenen Antriebsstrang verwendet. In den ersten beiden Saisons war die Mannschaft von Andretti mit der Standard-Technologie der Formel E gefahren.

Die Erwartungen

Antonio Felix da Costa:
„Ich freue mich darauf, nach Mexico City zurückzukehren. Es ist eine coole Stadt. Durch das Stadion zu fahren, fühlt sich fantastisch an – das kann man mit nichts vergleichen. Es werden viele Zuschauer vor Ort sein und jede Menge Lärm machen, wirklich wie in einem Fußballstadion. Die Pause nach dem letzten Rennen war lang, hat uns aber gut getan. Das Rennen in Buenos Aires ist enttäuschend verlaufen. Deshalb war es gut, das abzuhaken und als Team entsprechend zu reagieren. Ich denke, das ist uns gut gelungen. Die Hausaufgaben, die wir vor dem Rennen in Mexiko geleistet haben, werden sich auszahlen. Die Strecke könnte uns ganz gut liegen. Es ist ein schwieriger Kurs. Die Höhenlage macht es zudem zur härtesten Strecke der Saison, die Luft ist unheimlich dünn. Wir dürfen uns so wenig Fehler wie möglich erlauben. Dann können wir auch auf Punkte hoffen.“

Robin Frijns: „Im vergangenen Jahr sind wir in Mexico City von Platz 14 gestartet und konnten das Rennen letztlich auf dem fünften Rang beenden. Es ist eine fantastische Strecke, auf der gute Duelle möglich sind. Es fühlt sich immer toll an, dort zu fahren und die vielen Zuschauer vor Ort zu sehen. Wenn man ins Stadion kommt, kann man all die Fans sehen und hören, die gekommen sind, um sich das Rennen anzuschauen. Das Wochenende in Buenos Aires hat uns wichtige Informationen geliefert, und wir haben in den vergangenen Wochen hart gearbeitet, um das Auto weiter zu verbessern. Unser Ziel ist es, das Rennen mit beiden Autos in den Punkten zu beenden und an die Leistungen aus Hongkong anzuknüpfen.“

Die Strecke

Austragungsort des Mexico ePrix ist das Autódromo Hermanos Rodríguez, das nach den berühmten Rennfahrerbrüdern Pedro und Ricardo benannt wurde. Dabei handelt es sich um die einzige permanente Rennstrecke im Rennkalender der Formel E. Der Streckenverlauf umfasst zwei lange Haarnadelkurven, die ein Oval bilden, sowie zahlreiche Kurven innerhalb des Hauptkurses. Anders als andere FIA Meisterschaften fährt die Formel E auch die anspruchsvolle Peraltada-Kurve. Im Bereich der Strecke befindet sich ein Baseballstadion, ehemaliges Heimstadion der 16-maligen mexikanischen Champions „Diablos Rojos del Mexico“, das Fahrern und Zuschauern eine einzigartige Atmosphäre bietet und zahlreichen Fans in den einzelnen Kurven rund um das Infield Platz bietet. Mit 2.500 Metern über dem Meeresspiegel ist es zudem die höchste Strecke im Rennkalender.


FE: Keine Punkte für MS Amlin Andretti in Argentinien

2016/2017 FIA Formula E Championship (c)BMW

Das MS Amlin Andretti Team hat Buenos Aires, Schauplatz des dritten Laufs der FIA Formula E Championship 2016/2017, ohne Punkte im Gepäck verlassen. Die beiden Andretti ATEC-002 Fahrzeuge beendeten den Buenos Aires ePrix außerhalb der Top-10: BMW Werksfahrer Antonio Felix da Costa wurde Elfter, Robin Frijns kam als 14. ins Ziel.

Das Qualifying
Schon das Zeittraining verlief für die beiden MS Amlin Andretti Piloten nicht nach Plan. Nachdem ihn Probleme im Training Fahrzeit gekostet hatten, fuhr Félix da Costa nach einem Zwischenfall auf der Strecke im Qualifying nur eine Zeit von 1:13,326 Minuten und landete auf Platz 17. Frijns kam etwas besser zurecht und wurde 13. – in einer Zeit von 1:10,172 Minuten.

Das Rennen
Von ihren Startplätzen im Mittelfeld war es für Félix da Costa und Frijns eine große Herausforderung, sich nach vorn zu arbeiten. Beide steckten in der ersten Rennhälfte im Verkehr fest. Zudem ließ die Hitze dem Team wenig Raum für eine clevere Strategie beim Energiesparen. Beide Fahrer stoppten genau zur Rennhalbzeit, in Runde 19. Doch auch danach reichte der Speed nicht ganz, um von einigen Strafen und Zwischenfällen zu profitieren und noch in die Punkteränge zu kommen. Félix da Costa zeigte einen starken Endspurt und verbesserte sich in den letzten Runden noch auf Rang elf – sechs Plätze besser als seine Startposition. Frijns bekam hingegen gegen Rennende Probleme und musste sich mit Platz 14 begnügen. Das Team war zumindest froh darüber, mit beiden Fahrzeugen trotz der großen Hitze in Buenos Aires ins Ziel gekommen zu sein. Der Sieg im Rennen ging an Sébastien Buemi (SUI) vom eDams Renault Team.

Die Reaktionen

António Félix da Costa: „Diese Strecke war in der Vergangenheit gut zu mir. Ich habe hier schon gewonnen und war im vergangenen Jahr Zweiter, bevor ich Probleme bekam. Ich habe mich auf dieses Rennen gefreut, aber durch meinen Unfall im ersten Training habe ich die Sache unnötig schwierig gemacht – dafür entschuldige ich mich beim MS Amlin Andretti Team. Wir haben versucht zurückzukommen, aber dann habe ich im Qualifying einen weiteren Fehler begangen. Zudem hatten wir kleinere Probleme mit der Batterie. Heute lief es einfach nicht. Ich denke, manchmal braucht man solch schlechte Tage, um danach einen großen Schritt nach vorn zu machen. Darauf hoffe ich, wenn es nach Mexiko geht.“

Robin Frijns: „Der Tag hatte eigentlich noch ganz ordentlich begonnen. Im Rennen konnten wir unsere Startposition halten, und ich habe dabei versucht, so viel Energie wie möglich zu sparen. Leider konnten wir mit unseren direkten Konkurrenten nicht ganz mithalten, deshalb war es ein schwieriges Rennen. Mit Blick auf Mexico City werden wir uns die Daten genau ansehen. Wir müssen aus diesem Rennen lernen und hoffentlich wichtige Informationen gewinnen, die uns nach vorn bringen.“