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FE: Mitch Evans erobert ersten Podiumsplatz für Jaguar

Mitchç Evans_Jaguar(c)Jaguar

Panasonic Jaguar Racing hat im zweiten Lauf des Hongkong E-Prix am Sonntag mit Platz drei von Mitch Evans sein erstes Podiumsresultat in der Formel E-Meisterschaft erobert. Zum Abschluss eines aus Jaguar Sicht sehr erfolgreichen Saisonauftakts war der zunächst als Vierter abgewunkene Neuseeländer nach der Disqualifikation des Siegers Daniel Abt (Team Audi Abt Schaeffler) nachträglich noch einen Platz vorgekommen.

Evans war schon phantastisch in den Rennsonntag gestartet. Nachdem er im zweiten Training die schnellste Zeit in die Strecke am Hafen der chinesischen Mega-Metropole hingelegt hatte, durfte er als erster Jaguar Fahrer am Super Pole-Einzelzeitfahren der fünf Schnellsten teilnehmen. Das Shootout beendete er als Zweiter, wurde aber wegen kurzzeitigen Überschreitens der maximalen Motorleistung auf den vierten Startplatz zurückversetzt. Eine Position, die er dann auch souverän bis zur Zielflagge verteidigte. weiterlesen

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FE: Nelson Piquet jr:“Mexico ein besonderes Rennen“

Nelson Piquet Jr - NextEV NIO Formula E Team_(c)NextEV

Der Formel-E-Champion aus der Premierensaison Nelson Piquet jr kommt immer besser in Schwung. Während in der abgelaufenen Saison es ein Jahr zum Vergessen für den Ex-Champion war, erzielte der Brasilianer zuletzt in Buenos Aires mit Platz fünf sein bestes Saison-Ergebnis. Schon beim Auftakt in Hongkong ließ Piquet jr mit der Super Pole aufhorchen und belegt aktuell im Gesamtklassement Platz neun. Im Interview vor dem Mexico ePrix spricht der NextEV-Pilot über seine Ziele für das Rennen, welche Streckenabschnitte er besonders mag und welchen Einfluß die mexikanischen Fans auf seine Leistung haben.

Welche Hoffnungen hast du für das Mexico-Rennen?

Piquet: „Es ist immer ein wenig schwierig genau zu wissen, wie es sein wird. Wie jedes Rennwochenende rechnen wir damit, dass es ein gutes wird. Jedes Rennwochenende ist eine Herausforderung, aber wir glauben, wenn alles past und wir in perfektes Rennen haben, können wir an die Top Drei anklopfen und versuchen, unser erstes Podiumsergebnis seit Saison eins zu erzielen.“

Welche Sektionen des Kurses magst du besonders oder sind sehr herausfordernd?

Piquet:: „Es gibt viele Bremspunkte in den Kurven wie die zweite oder die letzte Schikane. Wir versuchen Energie zu rekuperieren, diese Sektoren machen es allerdings ein bisschen schwierig. Der beste Abschnitt ist das Stadion vollgepackt mit den Zuschauern und du kannst die jubelnde Menschenmenge während des Rennens hören.“

Was glaubst du wird das aktuelle Auto unter Rennbedingen auf dem Kurs in Mexico leisten?

Piquet: „Es ist nicht so einfach auf dieser Strecke zu überholen. Wenn wir ein gutes Auto haben, sollte es machbar sein. Wenn die Strecke wegen der Temperature ein wenig leichter zu fahren ist, wird es ein wenig leichter für alle, lassen wir uns überraschen.“

Die mexikanischen Fans sind begeisterte Motorsportfans, wieviel beeinflußt dich das und deine Leistung im Rennen?

Piquet: „Es ist immer großartig, begeisterte Fans zu haben und die Formel E ist wirklich gut in Mexico im letzten Jahr aufgenommen worden. Für die Fans war es unglaublich. Nur in einem Formel-E-Boliden kannst du die Masse hören wenn sie jubeln. Daher ist es ein besonderes Rennen.“

Wie fokussierst du dich auf die Meisterschaft und was machst du während der ePrix?

Piquet: „Die Rennen waren im ersten Saisondrittel ziemlich weit verstreut, aber das beeinflußt meinen Fokus nicht. Ich kann es kaum erwarten im Auto in Mexico zu sitzen. Dann übersiedeln wir nach Europa, da sind die Rennpausen kürzer. Seit Buenos Aires ist es für mich ein ziemlich anstrengender Monat gewesen. Ich habe Testfahren im Hinblick auf die Langstreckenweltmeisterschaft (WEC) unternommen, wo ich auch dieses Jahr antrete. Dann habe ich mehrere Simulatortests mit NextEV Nio im Hinblick auf den Mexico ePrix absolviert.“


FE: NextEV stellt erstes Elektroauto NIO EP9 mit satten 1.360 PS vor

nio-ep9-launch-london(c)NextEV

In London hat das chinesische Start-Up-Unternehmen NextEV, das auch das Formel-E-Team unterhält, sein erstes Elektroauto vorgestellt. Der Supersportwagen NIO EP9 wird rein elektrisch angetrieben, verfügt über vier Elektromotoren und vier separate Getriebe und kostet laut Medienberichten schlappe 1,2 Millionen US-Dollar. Allerdings gibt es aktuell weltweit nur sechs Stück des chinesischen Elektroflitzers. 2017 kann sich der chinesische Markt über eine Kleinserie des Supersportwagens freuen.

Die inneren Werte des NIO EP9 sind schon mal eine Hausnummer. Satte 1.360 PS, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h beträgt 2,5 Sekunden und eine Höchstgewschwindigkeit von bis 313 km/h leistet der Elektroflitzer. Die Reichweite beträgt 427 Kilometer, ein Ladevorgang dauert laut Hersteller 45 Minuten. Die Akkus sind austauschbar.

nextev-nio-ep9(c)NextEV

Auf dem Nürburgring bewies der NIO EP9 schon einmal, was Highspeed bedeutet. In 7 Minuten und 5 Sekunden umrundete das NextEV-Elektroauto die Nordschleife bei einer Streckenlänge von 20,8 Kilometer. Damit ist der chinesische Zweisitzer das schnellste Elektroauto auf der deutschen Traditionsrennstrecke. Seine beeindruckende Performance demonstrierte der NIO EP9 auch auf dem französischen Circuit Paul Ricard mit einem Rundenrekord von 1 Minute und 52 Sekunden. Das sind immerhin 2 Minuten und 40 Sekunden schneller als die bisherige Bestzeit.

Der NIO EP9 bringt satte 1.735 Kilogramm auf die Waage, davon wiegen die Batterien alleine 635 Kilogramm. Im Vergleich: die Batterie eines Formel-E-Boliden ist 200 Kilogramm schwer.

Bei der Vorstellung in der britischen Hauptstadt waren beide Formel-E-Piloten von NextEV Oliver Turvey und Nelson Piquet jr anwesend und zeigten sich sichtlich beeindruckt. „Als Racer liebst du selbstverständlich schnelle Autos“, so Piquet. „Der EP9 bietet einen wirklich hohen Anpressdruck. Das Auto ist schlicht ein Wahnsinn“, fügte der Brasilianer hinzu.

Hier seht ihr das enstsprechende Video des NextEV NIO EP9 auf der Nordschleife:


Formel E: NextEV mit bewährten Fahrerduo

NextEV_neue_Lackierung(c)NextEV

NextEV bleibt seinem altbewährten Fahrerduo treu. Nelson Piquet jr und Oliver Turvey werden auch in Saison drei gemeinsam für das chinesische Team an den Start gehen. Beide Piloten bestätigte der Rennstall um Teamchef Martin Leach heute kurz vor den ersten offiziellen Testfahren in Donington Park. Wie bei einigen anderen Teams (ABT, e.dams und Dragon) setzt NextEV mit den Fahrern auf Kontinuität.

Nelson Piquet jr.

„Ich glaube, das Team hat eine langfristige, positive Zukunft vor, da sich NextEV voll in der Formel E engagiert“, sagt Piquet jr. „Wir haben zwar letzte Saison einen Rückschlag erlitten, aber das bedeutet, dass wir viel daraus gelernt haben und wir stärker zurückkommen“, fügte der Brasilianer hinzu. Der 31-Jährige schätzt die Kontinuität seines Teams. „Ich bin glücklich, mit dem Team weiterzuarbeiten, mit dem ich Champion wurde. Wir freuen uns, um Siege in der kommenden Saison zu fahren. Ich bin auch froh, mit Oliver wieder zusammen im Team zu fahren. Er ist ein fantastischer Teamkollege und wir arbeiten beide hart daran, eine starke Teamperformance in dieser Saison abzuliefern.“

Sowohl der Ex-Champion der Premierensaison als auch Turvey machten die Hauptarbeit an der Entwicklung des neuen NextEV 700R-Antriebsstrangs im spanischen Calafat. 14 Testtage fuhren sie auf den engen und kurvenreichen Circuit, um zahlreiche Set-Ups durchzuspielen. Unterstützung bekam NextEV zusätzlich vom britischen Piloten Ben Hanley, der bereits in der abgelaufenen Saison als Ersatzpilot fungierte.

Oliver Turvey

Turvey, der ab dem Saisonfinale in der Premierensaison in London zu NextEV dazu gestoßen ist, freut sich ebenfalls beim bisherigen Rennstall verbleiben zu können. „Ich bin sehr erfreut, mit NextEV wieder an den Start zu gehen“, sagt der Brite. „Sie gaben mir die erste Gelegenheit in der Elektrorennserie, daher ist es mir eine Freude, mit ihnen den eingeschlagenen Weg fortzuführen. Ich bedanke mich sehr bei Martin Leach und der gesamten Truppe für ihr Vertrauen in mir und ihre Unterstützung. Ich habe in meiner ersten vollen Saison eine Menge gelernt und diese Erfahrung in die Entwicklungsarbeit für das neue Auto im Sommer eingebracht. Das Team und ich haben ähnlich große Ambitionen für die neue Saison. Ich weiß wieviel Anstrengung jeder ins Team steckt, daher fiebere ich den Saisonstart schon entgegen“, ergänzt Turvey.

Piquet jr,Leach,Turvey(c)NextEV

Personalien

Neuerungen gibt es dagegen innerhalb des NextEV-Teams. Der bisherige Chefrenningenieur Gerry Hughes bekommt Unterstützung mit Paul Fickers als Cheftechniker, der bisher bei Fiat als Fahrzeug-Verantwortlicher unter Vertrag stand. Dazu kommt neu ins Team Barry Mortimer als Teammanager, der zuvor beim mittlerweile aufgelösten Aguri-Team arbeitete. Next-EV ist ein multikulturelles Team, denn die Mitarbeiter kommen aus Deutschland, China, Großbritannien, Brasilien, Italien und Frankreich.

Lackierung

Neben den Personalplanungen stellte das chinesische Team die neue Lackierung des NextEV 700R vor. Die beliebten Farben seegrün und grau in einem frischen Design behält das Team bei. Blitze in den nationalen Flaggen (brasilianisch und britisch) der beiden Piloten schmücken den Anstrich des neuen Boliden.


Formel E: Piquet jr hofft auf New York

Nelson Piquet Jr (BRA) - NEXTEV TCR Formula E (c)NextEV, Photo by Manuel Goria/Manolo Media

Nelson Piquet jr kommt als noch amtierender Titelverteidiger der Formel E an den Ort zurück, wo er seinen größten Erfolg in seiner Karriere feierte. Im Battersea Park in der britischen Hauptstadt steigt am ersten Juli-Wochenende erneut mit zwei Rennen das große Saisonfinale der Formel E.

Der 30-jährige Brasilianer machte in der Premierensaison erst beim einzigen Doppelrennen der Saison in London seinen Triumph mit den Plätzen fünf und sieben perfekt.

Diese Saison lief es für den in Heidelberg geborenen Noch-Champion nicht nach Wunsch, doch der NextEV-Pilot macht sich bereits Gedanken über den neuen Rennkalender. Welche Location Piquet jr besonders gerne fahren würde und weshalb Paris für ihn ein Traum gewesen ist, verrät er im Interview.

In London endet die zweite Formel-E-Saison? Wie fühlst du dich dorthin zurückzukehren?
Piquet jr: „Dieses Rennen weckt natürlich sehr spezielle Erinnerungen in mir wach. Es war auch im Battersea Park, in der letzten Saison das große Saisonfinale. Wir gewannen die Meisterschaft, deswegen ist es großartig, nach London zurückzukommen.“

Welche Gedanken hast du über den Kurs im Battersea Park?
Piquet jr: „In der ersten Saison genoss ich es dort Rennen zu fahren. Es wäre schön, wenn wir zum Abschluss ein positives Ergebnis erzielen könnten. Der Kurs ist sehr gut, er ist sehr wellig und eng, daher ist der Kurs sehr herausfordernd.“

Wie ist es, ein Format der Formel E zu haben, wo sich alles an einem Tag abspielt?
Piquet jr: „Es ist ein anstrengender Tag, der sehr schnell vorübergeht. Der Tag beginnt sehr früh und endet ziemlich spät. Wir sind rund um die Uhr sehr beschäftigt. Ich war es gewohnt, sehr schnell zu sein, aber es ist definitiv anders zu anderen Meisterschaften. Es ist lustig, da es jetzt außergewöhnlich ist, wenn man ein ‘normales’ Rennwochenende hat. Man kommt an, hat viel Zeit zur Verfügung, die man versucht zu überbrücken.“

Welcher Kurs ist dein Lieblingskurs im Kalender und warum?
Piquet jr: „Paris habe ich als neue Strecke in dieser Saison sehr genossen. Das Event war unglaublich. Direkt im Herzen der Stadt zu fahren, mit dem Eiffelturm im Blick und dazu den Invalidendom, das war etwas sehr Spezielles. Ich denke, diese Saison hat weiter gezeigt, dass die Formel E die richtige Richtung eingeschlagen hat. Es ist jetzt exakt der Zeitpunkt, eine Elektromeisterschaft durchzuführen.“

Wenn du die Möglichkeit hättest, ein Rennen für den neuen Rennkalender auszusuchen, wo würde es sein und warum?
Piquet jr: „Ich würde sehr gerne in New York fahren. Es wäre großartig, wenn die Formel E dort nächste Saison Station macht. Darüber hinaus wäre es cool, in Australien und Japan zu fahren.“


Formel E: Titelverteidiger Piquet jr. fiebert Berlin ePrix entgegen

Nelson Piquet jun._Formel E ePrix Berlin (c)Erich Hirsch

Formel-E-Meister Nelson Piquet jr. kann seinen Titel nicht mehr verteidigen, die zweite Saison der Elektroserie lief für den Brasilianer nicht rund. Mit gerade einmal vier Zählern liegt der NextEV-Pilot auf Gesamtrang 15. Nichtsdestotrotz ist Piquet nach wie vor von der Formel E begeistert. Im Interview verrät der Brasilianer unter anderem, warum er sich besonders auf das anstehende Rennen in Deutschland freut.

Das nächste Rennen findet in Berlin statt. Worauf freust du dich am meisten?

„Ich wurde in Heidelberg geboren, also habe ich irgendwie eine Beziehung zu Deutschland! Berlin ist eine großartige Stadt und letztes Jahr konnten wir hier ein ganz gutes Ergebnis holen. Ich freu mich also darauf, zurückzukommen. Auch der neue Austragungsort wird sicher interessant. Im letzten Jahr waren wir auf dem Tempelhofer Flughafen, dieses Jahr findet das Rennen im Zentrum von Berlin statt. Alles in allem ist das also ein komplett neues Rennen für uns.“

Das Rennen findet im Zentrum von Berlin statt, was hältst du von dem neuen Streckenlayout? Welche Abschnitte stellen die größte Herausforderung dar oder bieten unseren Zuschauern die beste Sicht?
„Ich denke, es wird sehr interessant, im Herzen von Berlin zu fahren. Das Konzept der Formel E ist es ja, den Motorsport zu den Menschen in die Stadt zu bringen, und das wird in diesem Jahr in Berlin gelingen. Es werden sicher ein paar tolle Manöver an den Spitzkehren zu sehen sein und wir geben alles für eine fantastische Show in Deutschland.“ weiterlesen


Formel E: NextEV mit Steigerung in Paris?

Oliver Turvey_NextEV (c)FIAformulaE

Das Team NextEV TCR mit Titelverteidiger Nelson Piquet jr. zahlt diese Saison bitteres Lehrgeld. Bisher sammelte die chinesische Truppe lediglich 14 Punkte, Platz neun und damit Letzter in der Teammeisterschaft. Oliver Turvey erzielte mit Platz sechs beim Saisonauftakt in Peking das beste Ergebnis für NextEV. Piquet jr. konnte lediglich in Putrajaya Platz acht einfahren, der Rest war zum Vergessen. Höhepunkt des Weltmeisters war zuletzt ein Unfall in Long Beach, als der Brasilianer in die Mauer crashte. Die einzige Safety-Car-Phase des Rennens war die Folge.

Sand im Getriebe der Chinesen oder was läuft da schief? Der neu entwickelte Doppelmotor ist ein Rohrkrepier, zu schwer, zu träge, zu ineffizient. Die Folge: Piquet jr. und Turvey fahren dem Feld weit hinterher. Für die Europatournee hofft NextEV-Präsident Martin Leach auf Besserung. In Paris sollen beide Piloten Punkte holen. „Es ist immer eine Herausforderung, eine Strecke zum ersten Mal anzugehen“, so Leach. „Für Nelson und Oliver wird es darauf ankommen, die Strecke in der Kürze der Zeit, die wir zur Verfügung haben, schnell zu erfassen. Beide Fahrer werden etwas Wissen über die Strecke mitbringen, da wir im Hinblick auf Paris im Simulator arbeiteten. Als Team sind wir sehr aufgeregt, bei diesen Rennen im Herzen Paris dabei zu sein. Unser Ziel lautet, dass beide Fahrer in die Punkte kommen“, ergänzt Leach.

Piquet jr. freut sich auf die französische Hauptstadt, weiß aber, dass er mit dem Sieg nichts zu tun haben wird. „Ich denke, es ist unglaublich im Herzen von Paris, nahe des Eiffelturms zu fahren. Ich bin mir sicher, es wird ein wirklich ein spezielles Rennen. Dieses Event ist genau das, das die Formel E ausmacht. Ein aufregendes Rennen in eine der berühmtesten Städte weltweit zu fahren und die Rennaction direkt den Leuten näherzubringen.“
Sein Teamkollege Turvey reist ebenso erwartungsvoll nach Paris, ob der Brite allerdings für Furore sorgen kann, bleibt abzuwarten. „Das nächste Formel-E-Rennen ist eines der Rennen, auf das ich mich am Meisten freue. Es ist eine neue Strecke und eine Location in einer der bekanntesten Städte weltweit. Die zwei langen Geraden in Kurve 1 und 8 scheinen zum Überholen am Besten geeignet zu sein.


Formel E: Urlaubsfeeling pur, Nelson Piquet jr. beim Jet-Surfen auf Cancun

Piquet jr (c)NextEV

Vor dem Mexico ePrix nahm sich Formel-E-Titelverteidiger Nelson Piquet jr. eine Auszeit und entspannte sich im Urlaubsparadies Cancun. Der NextEV-Pilot legte sich aber nicht auf die faule Haut, sondern schlüpfte in seinen maßgeschneiderten Rennanzug inklusive Helm, der mit mexikanischer Design bemalt war, und legte eine gekonnte Runde beim Jet-Surfen mit dem Waveboard hin.

Mit Drohnen und Action-Cams wurden einzigartige Bilder eingefangen, die den Brasilianer entlang der atemberaubenden Strände von Cancun zeigen. Piquet jr. zeigte, dass er nicht nur mit dem NextEV-Boliden umgehen kann, auch im Jet-Surfen machte er eine ausgezeichnete Figur.

Für Piquet jr. wird es auch allerdings höchste Zeit, auch in der Formel E auf die Erfolgwelle zurückzusurfen. Lediglich ein achter Platz beim Hitzerennen in Malaysia war seine magere Ausbeute in der bisherigen Saison. Auf die Premiere in Mexico-City freut sich der Titelverteidiger ganz besonders. „Ich glaube, es wird ein fantastisches Rennen in Mexico-City“, sagt Piquet jr. voller Vorfreude. „Die mexikanischen Fans zählen zu den enthusiastischen Fans weltweit. Sie bereiteten der Formel 1 im Vorjahr einen unglaublichen Empfang und ich hoffe sehr, dass sie es genießen, was wir mit der Formel E hier bieten. Es ist der richtige Weg, dass große Rennen in Städten mit langer Motorsportgeschichte gefahren werden“, ergänzt der 30-Jährige.


Formel E: Dreamteam startet in Le Mans

Nelson Piquet jr. (c)Piquet jr

Das ‚Dreamteam‘ ist los. Gleich drei Hochkaräter der Formel E werden erstmals gemeinsam in der Langstreckenweltmeisterschaft (WEC) an den Start gehen. Beim 24 Stundenklassiker von Le Mans, dem berühmtesten Langstreckenrennen der Welt, feiert Formel-E-Champion Nelson Piquet jr sein Debüt. Gemeinsam mit Nick Heidfeld und Nicolas Prost steigt er ins Cockpit des Rebellion Racing Privatteam in der LMP1.

Um für den Klassiker bestens gerüstet zu sein, bestreitet der Brasilianer bereits das 6-Stunden-Rennen von Silverstone und das 6-Stunden-Rennen von Spa. Am 25./ 26.März pilotiert Piquet jr. Zum ersten Mal den Rebellion R-One LMP1 mit der Startnummer 12 beim Prolog auf dem Circuit Paul Richard.

Vor genau zehn Jahren sammelte der amtierende Formel-E-Champion erste Erfahrungen mit Le Mans. Damals fuhr er im GT Aston Martin DBR9 in der GT1-Klasse und belegte den vierten Platz.

„Ich bin sehr aufgeregt, mit Rebellion Racing mehrere Langstreckenrennen dieses Jahr fahren zu dürfen, natürlich auch die 24h von Le Mans. Das Rennen gehört zu eines der speziellsten in der Motorsportszene weltweit. Bereits 2006 liebte ich es dort Rennen zu fahren. Auf meiner Wunschliste stand Le Mans ganz oben. Ich könnte nicht glücklicher sein, mit so einem großartigen Team und den Teamkollegen Nick und Nico an den Start zu gehen. Ich kann es kaum erwarten, Ende des Monats in das Auto zu steigen und die Vorbereitungen in Paul Ricard zu beginnen“, strahlt Piquet jr.


Formel E: Jaguar macht Jagd auf Piquet jr., Bird und da Costa

Jaguar (c)FIAformulaE

Die Raubkatze ist los. Jaguar steigt bekanntlich zu Saison drei in die Formel E ein. Während als technischer Partner Batterieausrüster Williams Advanced Engineering bei Jaguar feststeht, gibt es noch keine festen Fahrerverpflichtungen. Wie ‚Motorsport.com‘ heute meldet, macht die Raubkatze Jagd auf Sam Bird (DS Virgin), Nelson Piquet jr. (Next EV TCR) und Antonio Felix da Costa (Aguri).

Buenos-Aires-Überflieger Bird würde als Brite perfekt ins Jaguar-Team passen, doch der 29-Jährige hat noch einen laufenden Vertrag bei seinem aktuellen Arbeitgeber. Bird lieferte am Wochenende in Argentinien ein famoses Rennen und feierte einen knappen Start-Ziel-Sieg. Um den DS-Virgin-Piloten reißen sich die Hersteller. Formel-E-Champion Piquet jr. besitzt ebenfalls noch einen laufenden Vertrag bei Next EV, doch der nicht konkurrenzfähige Doppelmotor der Chinesen könnte den Brasilianer nach den schwachen Saisonleistungen zu einem Wechsel bewegen. Beide Spitzenpiloten können dank einer Ausstiegsklausel ihre Verträge vorzeitig beenden.

Technologiepartner Williams buhlt dagegen um Felix da Costa, der dank seiner außergewöhnlichen Begabung für das Energiemanagement die besten Vorrausetzungen für den Batterieausrüster mitbringt. Wie kein anderer Pilot gelingt es dem Portugiesen immer wieder, trotz unterlegener Antriebstechnik (Antriebsaggregat aus Saison eins), um Podestplätze mitzumischen.

Sollte der Deal mit Bird nicht gelingen, stünden die beiden Briten Oliver Turvey (Next EV) und Toyotas WEC-Pilot Anthony Davidson auf der Wunschliste des britischen Automobilherstellers. Laut ‚Motorsport.com‘  steht auch Adam Carroll dick in den Notizblöcken bei Jaguar, der zuletzt in Buenos Aires Mahindra-Pilot Nick Heidfeld ersetzt hätte, falls dieser wegen seiner Handgelenksverletzung ausgefallen wäre.  Williams-Entwicklungspilot Alex Lynn und Lance Stroll wären zwei weitere Kandidaten, allerdings erst ab Saison vier.

Unterdessen soll der Inder Narain Karthikeyan, der über Jaguars Muttertochter Tata Kontakte zum britischen Hersteller pflegt, die ersten Testfahrten für Jaguar bestreiten. Der 39-jährige war  der erste Inder überhaupt, der den Sprung in die Formel 1 schaffte. 2005 fuhr er eine Saison im Jordan-Team, danach schaffte er beim spanischen Rennstall HRT noch zwei weitere Jahre  in der Königsklasse. Für Jaguar tickt die Uhr, denn bis Ende Mai muss der FIA ein homologierter Antriebsstrang vorgelegt werden, der im Juni endgültig genehmigt wird.