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FE: Tom Dillmann ersetzt Maro Engel im ePrix Paris

tom_dillmann(c)Venturi
Tom Dillmann ersetzt beim sechsten Lauf der Formel-E-Meisterschaft in Paris am 20. Mai Venturi – Stammfahrer Maro Engel. Der 31-Jährige muss bei dem Rennen in der französischen Landeshauptstadt aufgrund einer Terminüberschneidung mit der DTM, in der er als Mercedes-AMG DTM-Werksfahrer ebenfalls engagiert ist, pausieren.

„Ich bin glücklich, dass ich für Venturi in Paris als Ersatzfahrer einspringen kann“, sagt Dillmann, der bereits beim Formel-E-Rennen in Mexiko Anfang April in der innovativen Elektro-Formelserie für den in Monaco beheimateten Rennstall fuhr. Damals ersetzte er freitags Stephane Sarrazin im sogenannten Shakedown. „Die Formel E ist ein aufregender Platz für einen Fahrer – mit packendem Rennsport und interessanten technischen Entwicklungen. Mein Ziel ist natürlich, in der Zukunft eine komplette Saison in dieser Serie zu bestreiten.“ Dillmann ist der amtierende Champion der Formel V8 3.5. Zu den Höhepunkten seiner Laufbahn zählen der Gewinn der Meisterschaft in der deutschen Formel 3 im Jahr 2010 sowie Rennsiege in der GP2. Aktuell bestreitet Dillmann Einsätze im Sportwagenbereich.

„Tom hat in Mexiko bereits einen sehr professionellen Job abgeliefert und sich intensiv mit dem Team und der Arbeitsweise der Ingenieure auseinandergesetzt“, sagt Marc Gindorf, Teilhaber des Venturi Rennstalls. „Das wird ihm in Paris helfen. Wir denken, dass wir mit ihm eine optimale Wahl für diesen Einsatz gefunden haben.“ Auch Teambesitzer Gildo Pallanca Pastor ist überzeugt von dem jungen Franzosen „Mit Tom Dillmann haben wir einen Fahrer gewählt, der trotz seiner jungen Jahre bereits über eine enorme Erfahrung verfügt auch wenn er in der Formel E nun als `Rookie`gilt.“

Maro Engel, der zuletzt beim Rennen in Mexiko mit einem hervorragenden zweiten Startplatz glänzte, wünscht Dillmann seinerseits viel Erfolg: „Ich habe Tom bereits in Mexiko kennengelernt und er hat sich dort sehr gut in das Team eingefügt. Ich freue mich, dass er mich in Paris vertritt. Natürlich werde ich das Rennen vom Lausitzring aus verfolgen und ihm falls notwendig aus der Ferne mit Rat und Tat zur Seite stehen.“

Bevor es am 20. Mai in Paris buchstäblich rundgeht, steht für Venturi eine Woche zuvor das Heimspiel in Monaco auf dem Programm. Am 13. Mai findet im Fürstentum Monte Carlo an der Côte d’Azur der fünfte Saisonlauf der Formel E statt. Das Rennen wird auf einer verkürzen Variante des Stadtkurses ausgetragen, der seit 1929 mit dem Großen Preis von Monaco in die Geschichte einging.

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FE: Venturi ohne Punkte in Mexico, Aufwärtsschwung bei Engel

Maro Engel in Mexico (c)Venturi

Zum vierten Rennen der Saison traten die Formel E Teams im Herzen Mexico City`s an. Das Autodromo Hernandos Rodriguez ist zwar permanent in Benutzung, erhielt speziell für die Formel E am Wochenende aber ein verändertes Layout. Dabei geht es durch ein altes Baseball Stadium, welches während des Rennens zum wahren Hexenkessel wird. Vor allem, weil die temperamentvollen, mexikanischen Rennfans jedes einzelne Überholmanöver und jedes einzelne Rad-an-Rad-Duell enthusiastisch feiern. Und davon sollte es genügend geben. Das Renngeschehen als abwechsungsreich zu beschreiben, wäre dabei stark untertrieben. Davon zeugen am Ende auch drei Safety Car Phasen.

Nach einer Modfikation am von Venturi GP entwickelten Renngetriebe, war das Team rund um die beiden Stammfahrer Maro Engel und Stephane Sarrazin zuversichtlich, in Mexico die gute Performance aus Buenos Aires noch steigern zu können.
Und das sollte auch eindrucksvoll gelingen. Maro Engel schaffte auf Anhieb den Einzug in die Super Pole, den Shoot Out der schnellsten fünf Fahrer aus dem Qualifying. Dort zeigte er dann das Potential der neuen Getriebe-Variante auf und feuerte seinen Venturi auf Position zwei.

Da eineVeränderung am Getriebe während der Saison eine Strafversetzung von 10 Plätzen in der Startaufstellung nach sich zieht, gingen Engel von 12 und Sarrazin von Position 17 ins Rennen. Und das sollte extrem turbulent werden.Keine Runde, in der es nicht irgendwo im Feld rappelte. Dabei zerknitterte Stephane sich bereits in der Anfangsphase die Nase an seinem Formelrenner und musste einen Boxenstopp einlegen.

Das hinderte ihn aber nicht daran, sich wieder zurück auf Position 15 zu kämpfen, bevor ein zweiter Stopp, dieses Mal mit beschädigtem Heck, ihn endgültig aus dem Punkterennen warf. Maro Engel konnte sich aus allem heraushalten und lag mit Platz 9 vor seinem Fahrzeugwechsel in optimaler Position um am Ende die Top 5 anzugreifen. Allerdings war die Freude von kurzer Dauer, als sich an seinem zweiten Fahrzeug ein schleichender Verlust der Leistung einstellte und er seinen Formel E am Ende in der Box abstellen musste. Keine Punkte also für die beiden Venturi-Boys.


FE: Venturi mit modifizierten Getriebe und Dillmann in Mexico

Tom Dillmann(c)Venturi

Die Formel-E-Meisterschaft macht erneut Station in Südamerika. Zum vierten Rennen der Saison am 1. April reist das Venturi GP Formel-E-Team nach Mexiko. Inmitten der Hauptstadt Mexiko Stadt liegt die traditionsreiche Rennstrecke ‚Autodromo Hermanos Rodriguez’, auf der die beiden Stammfahrer des monegassischen Teams, Stephane Sarrazin und Maro Engel, erstmals mit einem abgeänderten Getriebe in ihren Elektro-Formelfahrzeugen an den Start gehen werden.

Technische Veränderungen während der laufenden Saison werden in der Formel E sanktioniert, so dass Sarrazin und Engel in der Startaufstellung für das Rennen jeweils um zehn Positionen zurückversetzt werden. „Das überarbeitete Getriebe sollte uns bereits in Mexiko mehr Zuverlässigkeit gegenüber dem bisher eingesetzten bringen“, sagt Gildo Pallanca Pastor, Teameigner von Venturi GP. „Die Rückversetzung um zehn Positionen in der Startaufstellung ist hart“, ergänzt Sarrazin, der trotzdem zuversichtlich ist: „Wir haben derartige Situationen in der Vergangenheit gemeistert und werden das auch in Mexiko schaffen.“

Die Rennstrecke in Mexiko Stadt hat Kultcharakter. Der 1959 eröffnete Kurs im Osten der Neun-Millionen-Metropole war von 1963 bis 1970, 1986 bis 1992 sowie 2015 und 2016 Austragungsort des Großen Preises von Mexiko der Formel 1. In die Siegerlisten haben sich Jim Clark und Graham Hill genauso eingetragen wie Alain Prost und Ayrton Senna. Die Formel E debütierte 2016 auf dem ‚Autodromo Hermanos Rodriguez’, zu dessen Besonderheit ein 1,6 Kilometer langer Ovalkurs zählt. Die Formel E nutzt eine 2,1 Kilometer lange Variante mit Infield.

„Ich freue mich auf das bevorstehende Rennwochenende“, sagt Engel. „Die Mexikaner gelten als sehr enthusiastisches Publikum – tolle Stimmung ist fast schon garantiert.“ Die Pause seit dem dritten Lauf in Buenos Aires (Argentinien) am 18. Februar verbrachten Team und Fahrer produktiv. „Wir haben die Gelegenheit genutzt, uns noch besser auf das Fahrzeug einzustellen“, sagt Engel. „ Ich denke, wir haben durch unsere Performance im Allgemeinen gute Chancen, die Rückversetzung im Rennen zu kompensieren. Wir wollen punkten.“

Aufgrund einer Terminüberschneidung mit dem offiziellen Vorsaisontest der Sportwagen-Weltmeisterschaft (WEC), reist eine Reihe von Formel-E-Piloten, darunter Stephane Sarrazin, verspätet in Mexiko an. Den sogenannten Shakedown am Freitag – eine Trainingssitzung – absolviert daher Tom Dillmann. Der Franzose ist amtierender Champion der Formel V8 3.5 und Ersatzfahrer von Venturi GP in Mexiko. „Wir sind froh, dass Tom uns beim Shakedown aushelfen wird“, sagt Marc Gindorf, Teilhaber des Venturi GP Rennstalls. „Er verfügt über viel Erfahrung im Formelrennsport und wird uns in Abwesenheit von Stephane wichtige Daten liefern.“


FE: Venturi GP Highlights aus Buenos Aires

Venturi-Team (c)Venturi

Der Buenos Aires ePrix brachte dem Venturi-Team kein Glück. Stephane Sarrazin plazierte sich auf Platz 12 außerhalb der Top Ten, Teamkollege Maro Engel konnte wegen technischen Problemen das Rennen erst gar nicht zu Ende fahren. Diesmal also keine zählbaren Punkte für das Team aus Monaco.

Mit Ellen Lohr im Marketingbereich und Birgitt Dietel in der PR-Abteilung hat sich Venturi kürzlich neu aufgestellt. Davon profitieren auch die deutschen Formel-E-Fans, denn seit Buenos Aires gibt es die Highlights des monegassischen Teams zusammengefasst auch in deutscher Sprache. Hier könnt ihr sehen, warum Engel und Sarrazin so sehr mit ihren Boliden zu kämpfen hatten. Marktingleiterin Lohr kommentiert die Highlights des Rennens, im Anschluss an das Rennen seht und hört ihr die Stellungsnahme der beiden Venturi-Piloten zum Rennen. Marc Gindorf, ehemaliger DTM-Pilot und nunmehr Miteigentümer des Venturi-Teams fasst das Wochenende aus der Sicht Venturis zusammen und gibt einen kurzen Ausblick auf das kommende Rennen in Mexico.

Ich finde eine sehr gelungene Premiere der Venturi-Marketingabteilung, das Lust auf mehr macht. Hier seht ihr das Youtube-Video in deutscher Sprache:


FE: Venturi reist punktelos aus Buenos Aires ab

maro-engel-in-buenos-aires(c)Venturi

Nachdem alle Wetterprognosen für das Wochenende in Buenos Aires starke Regenfälle vorhergesagt hatten, blieb der Wettergott am Rennsamstag ein Fan der Serie und präsentierte milde 25 Grad und trockene Konditionen. Eine üble Rutscherei wegen der zahlreichen ultraglatten Zebrastreifen, die sich auf der Strecke in der Nähe des Rio Plato befindet, sollte also ausbleiben.

Dennoch ist der Kurs im angesagtesten Viertel der argentinischen Hauptstadt berüchtigt für seine schwierigen Passagen und so fielen auch bereits im freien Training und Qualifying zahlreiche Fahrer den Bedingungen auf der Strecke zum Opfer. Insgesamt sechs Piloten setzten ihr Boliden in die Betonbegrenzungen des Stadtkurses, darunter auch der spätere Polesetter Lucas die Grassi.

Auch Maro Engel hatte den Einzug in die Top 5 des Qualifyings sprichwörtlich im Fuss, wurde aber in der einzig möglichen schnellen Runde, der Runde, in der die Fahrer einmalig die maximale Leistung der Elektromotoren abrufen dürfen, duch einen defekten Sensor gestoppt. „Das ist natürlich sehr schade, denn hier von ganz hinten zu starten wird hart, zumal durch die vielen Unfälle einige sehr schnelle Leute um mich herum stehen, die ebenfalls weiter nach vorne gehören. Aber ich glaube in einer starken Gruppe kann man sich hier ganz gut nach vorne arbeiten“, gab sich Maro Engel vor dem Rennen zuversichtlich.

Stephane Sarazzin verfehlt die Top 10 knapp und beendet das Zeittraining als Elfter. „Im vergangenen Jahr konnte ich das Qualifying hier für mich entscheiden, insofern bin ich natürlich nicht ganz happy“, gibt er zu Protokoll. „Aber auf den Stadtkursen der Formel E ist immer alles möglich, wenn Speed und Strategie stimmen.“

Im Rennen sollte sich Engels Prognose dann zunächst bestätigen. Bereits in den ersten beiden Runden fand er sich in einer Kampftruppe mit Daniel Abt und dem einheimischen Publikumsliebling ‚Pechito‘ Lopez auf Position 16 wieder. Gegen Mitte des Rennens wurde sein Vorwärtsdrang jedoch abrupt gestoppt, als er mit Leistungsverlust die Boxen ansteuern musste. Die insgesamt drittschnellste Rundenzeit des Rennens zeigte jedoch das Potential des Venturis an diesem Wochenende auf.

Auch Stephan Sarazzin war das gesamte Rennen über in Positionskämpfe im Mittelfeld verwickelt. Dabei befand er sich teilweise in den Punkten, musste sich aber am Ende mit dem 12. Rang zufrieden geben. „Da war mehr drin, aber es ging hin und her, mit beinharten Positionskämpfen. Ganz am Ende hat es dann leider nicht für die Top 10 gereicht.“ Im Ziel lag Stephane 0,5 Sekunden hinter Felix da Costa.

„Insgesamt ein Wochenende, an dem wir unseren Speed nicht in ein zählbares Ergebnis umsetzen konnten“, fasst Gildo Pallanca Pastor, Teameigner von Venturi GP, das Wochenende zusammen. Nun heisst es für das ganze Team noch härter arbeiten, um die Fehler auszusortieren und in Mexico City beim nächsten Lauf das erklärte Ziel, beide Autos in die Top 10 zu bringen wieder umzusetzen.“


FE: Große Vorfreude beim Venturi-Team um Sarrazin und Engel auf Buenos Aires

stephane-sarrazin_venturi(c)Venturi
Am kommenden Wochenende startet die Formel-E-Meisterschaft in die dritte Runde. Nach den beiden ersten Rennen im Herbst vergangenen Jahres macht die innovative Elektro-Rennserie Station in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires. Für das Venturi GP Formel-E-Team gehen auf dem 2,48 Kilometer langen Startkurs der Franzose Stephane Sarrazin und der Deutsche Maro Engel ins Rennen.

„In den vergangenen beiden Jahren waren wir in Buenos Aires sehr stark“, sagt Gildo Pallanca Pastor, Teameigner des Venturi GP Formel-E-Teams. „Stephane ist dort 2016 die Bestzeit im Qualifying gefahren und wurde im Rennen schließlich Vierter. An diese Leistung möchten wir selbstverständlich in diesem Jahr anknüpfen.“

Der Grundstein für eine gute Performance beim Rennen in Südamerika wurde in der 13-wöchigen Pause seit dem Rennen in Marrakesch (Marokko) auf technischer Seite gelegt. „Wir haben an vielen kleinen Detailverbesserungen unserer Formel-E-Fahrzeuge gearbeitet“, sagt Franck Baldet, Technischer Leiter des Teams. „Beide Autos in die Top 10 zu bringen ist hier unsere oberste Priorität.“

Während Engel seine Argentinien-Premiere feiert, verfügt Sarrazin dort über einen Erfahrungsvorsprung. „Ich freue mich riesig, dass es nach der langen Pause endlich weitergeht. Unser Fahrzeug war im vergangenen Jahr auf dem sehr anspruchsvollen Stadtkurs entlang des Flusses Río de la Plata verdammt schnell. Daher rechne ich mir für das bevorstehende Rennen ebenfalls ein gutes Ergebnis aus“, sagt er. „Zudem freue ich mich besonders auf das Land Argentinien, von dem ich großer Fan bin. Schließlich gibt es dort das weltbeste Fleisch.“ Nicht nur aus kulinarischer Sicht, ist die Vorfreude auch bei Engel groß. „Ich hoffe, Stephane kann mir ein paar gute Tipps geben, wo ich ein gutes Steak bekomme“, grinst der 31-Jährige. „Über die Rennstrecke habe ich viel gehört und bin jetzt umso gespannter, dort selber zu fahren. Ich bin davon überzeugt, dass die Fans ein fantastisches Rennen erleben werden – ich gebe auf jeden Fall alles.“

Die Fans spielen in der FIA Formel-E-Meisterschaft eine große Rolle, können sie doch mit dem sogenannten FanBoost ihren Lieblingsfahrern eine Extraportion Leistung mit auf den Weg geben. Posts auf Twitter mit den Hashtags #FanBoost und dem dazugehörigen Fahrernamen – also #MaroEngel und #StephaneSarrazin – werden automatisch gezählt und ausgewertet. In der zweiten Rennhälfte stehen dem Fahrer mit den meisten Posts dann für rund 30 Sekunden lang zusätzliche 30 Kilowatt zur Verfügung.

Das Rennen der Formel E wird auf Eurosport live übertragen. Am Samstag, 18. Februar startet die Berichterstattung um 19:45 Uhr deutscher Zeit zur Primetime. Daneben gibt es online nach dem Rennen von Venturi GP Formel E eine rund zehnminütige Zusammenfassung des Rennwochenendes in bewegten Bildern.


FE: Venturis Franck Baldet im Interview

baldet-und-engel_Venturi (c)EHirsch

Franck Baldet ist Teamchef und Technischer Direktor beim Formel-E-Team Venturi. Unter seinen Fittichen starten der erfahrene Franzose Stephane Sarrazin und der deutsche Maro Engel für den monegassischen Rennstall. Baldet arbeitet seit sieben Jahren für Venturi, zuvor war er über neun Jahre bei Ferrari in verschiedenen Positionen tätig. Seit der zweiten Formel-E-Saison übernahm der 40-Jährige zunächst das Kommando bei Venturi und beerbte Nicolas Mauduit, der inzwischen zum Konkurrenz-Team Faraday Future Dragon abwanderte. Baldet war anfangs an der Seite des Technischen Direktors Luigi Mazzola Teamkoordinator von Venturi, seit Saisonbeginn übernahm er dessen Posten und stieg zum Technischen Direktor des Teams von Gründer und Teambesitzer Gildo Pallanca Pastor auf.

Kurz vor dem Marrakesh ePrix kam Franck Baldet mit seinem Schützling Maro Engel zu einem Sponsorentermin mit ROHM (verantwortlich für Venturis Inverter) nach München. Für uns die passende Gelegenheit, uns mit Baldet über die Besonderheiten der Formel E zu unterhalten. Im Interview spricht der Franzose über die Aufgaben und Beziehungen eines Teamchefs, welche Rollen Fürst Albert II. von Monaco und Gildo Pallanca Pastor für Venturi spielen, warum ein deutscher Zulieferer zur Leistung des monegassischen Teams beiträgt und wie er Neuzugang Engel einschätzt.

Herr Baldet, welche Hauptaufgabe hat ein Formel-E-Teamchef?

Meine Hauptarbeit besteht darin, alle Aktivitäten des Venturi-Teams zu koordinieren. Man bekommt von mehreren Seiten viele Ideen angetragen. Wenn man siegreich sein und ein perfektes Auto haben möchte, muss man in allen Bereichen in dieselbe Richtung zusammenarbeiten. Daher achte ich auf jedes Detail und schaue, dass alle Teammitarbeiter an einem Strang ziehen.

Wer trifft die endgültigen Entscheidungen im Venturi-Team, was Fahrerverpflichtungen, Personalgewinnung und so weiter betrifft?

Unser Präsident und Teambesitzer Gildo Pallanca Pastor ist der starke Mann im Team. Wir machen ihm Vorschläge und diskutieren über die Fahrerfrage oder Personaleinstellung. Letztendlich entscheidet Gildo, wer kommt und wer geht. Im technischen Bereich läuft es ähnlich. Wir machen ihm Angebote und Vorschläge, diskutieren gemeinsam über dieses und jenes, und letztendlich trifft unser Präsident die Entscheidung.

Wie viel hat Luigi Mazzola zum Erfolg des Teams beigetragen?

Luigi Mazzola arbeitet seit dieser Saison nicht mehr bei uns. Es war eine großartige Zusammenarbeit mit ihm. Man sieht, dass er die Leistung des gesamten Teams sehr verbessert hat. Wir haben im Vergleich zu den anderen Teams eine sehr junge Truppe und stellten mit ihm ein ganz neues Team auf. Der Dank gilt Luigi, der das Team formte und neue Harmonie ins Team brachte. Luigi hat seine Ziele erreicht, die Zusammenarbeit mit ihm war nicht längerfristig geplant.

Unter den Formel-E-Piloten herrscht allgemein ein sehr gutes Miteinander, und der Respekt unter den Fahrern ist sehr groß. Können Sie uns erklären, wie das Verhältnis im Formel-E-Paddock unter den Teamchefs ist?

Das Verhältnis ist genauso gut wie bei den Fahrern. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Ingenieure. Ich glaube, es ist die wichtigste und leidenschaftlichste Komponente in der Formel E. Es gibt eine positive Kommunikation untereinander. Natürlich verfolgen wir alle das große Ziel zu siegen und geben den anderen Teams keine Informationen. Aber das Wichtigste ist, dass ein sehr guter Spirit vorherrscht. Das ist das Besondere an dieser Meisterschaft. Wir sind sehr nah zusammen, helfen uns gegenseitig, wenn Probleme auftauchen. Wir haben alle das gleiche Chassis, viele gemeinsame Komponenten am Auto. Wenn ein Formel-E-Fahrer einen Crash hatte und Ersatzteile dafür braucht, die man momentan nicht zur Hand hat wie beispielsweise in Hongkong, kann man sich zu 100 Prozent auf die anderen Teams verlassen, die einem die Teile geben. Das ist der besondere Spirit der Formel E. Das ist schon wirklich einzigartig im Motorsport.

Können Sie uns verraten, welche Rolle Fürst Albert II. von Monaco für das Venturi-Team spielt? weiterlesen


FE: Venturi-und Abt-Team zu Gast bei der Messe ‚electronica‘ in München

baldet_engel(C)EHIRSCH

Auf der Messe ‚electronica‘, der Weltleitmesse für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Elektronik in München war diese Woche die Formel E prominent vertreten. Da das Batteriemanagement ein zentrales Thema aller Formel-E-Piloten ist, finden immer mehr Hersteller aus der Elektronikbranche den Weg in den Formel-E-Zirkus. Gerade Messen sind für Firmen prädestiniert, ihr Vorzeige-Projekt einem breiten Publikum zu präsentieren.

Vor dem morgigen Marrakesch ePrix waren Venturi-Pilot Maro Engel und sein Teamchef Franck Baldet bei Technologiepartner ROHM Semiconductor zu Gast. Am Dienstag gab der deutsche Neueinsteiger in der Elektrorennserie eine Autogrammstunde, bestens gelaunt schrieb Engel zahlreiche Autogramme und machte Fotos mit den Fans. ROHM, das für den Inverter beim monegassischen Team verantwortlich zeichnet, unterstrich bei einer Pressekonferenz nochmals die Bedeutung der Partnerschaft mit Venturi. ROHM präsentierte den Showcar des Venturi-Boliden und den Inverter als ein Anwendungsbeispiel für die Weiterentwicklung im Bereich der Elektromobilität. Das Arbeitsgerät von Engel und Teamkollege Stephane Sarrazin wird im Zuge dieses Abkommens mit SiC-Bauelementen ausgestattet. Ziel ist eine entscheidende Leistungssteigerung des Antriebsstrangs, indem mithilfe der SiC-typischen Eigenschaften für mehr Energieeffizienz und Leistungsdichte gesorgt wird.

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Tags darauf lud das Unternehmen Würth Elektronik eiSos zu einer Standparty mit dem deutschen Formel-E-Team ABT Schaeffler Audi Sport ein. Die beiden Piloten Daniel Abt und Lucas di Grassi sowie Sportdirektor Thomas Biermeier, Abt-Marketingmanager Harry Unflath und Teamchef Hans Jürgen Abt kamen der Einladung gerne nach und gaben den zahlreichen Besuchern tiefe Einblicke in die Welt der Formel E. Die beiden Abt-Piloten versuchten sich am Rennsimulator, der bei den Gästen ebenfalls hohen Zuspruch fand. Nicht nur im realen Formel-E-Boliden zählen di Grassi und Abt zu den Besten ihres Fachs, auch im Simulator brannten sie eine schnelle Runde in den Asphalt der virtuellen Monaco-Formel-E-Strecke. Während meine Wenigkeit für die schnellste Runde 1:21 Minuten benötigte, waren di Grassi und Abt mit je 55 Sekunden deutlich schneller.
Las Vegas kann kommen. Auf der weltgrößten Messe für Unterhaltungselektronik, der Consumer Electronics Show (CES) in der Glitzermetropole Las Vegas treten nämlich Videospieler gegen die Formel-E-Piloten im eRace-Sport an. Den Gewinnern winkt Anfang Januar ein üppiges Preisgeld von einer Million US-Dollar.

Hier sehr ihr einige Impressionen von der ‚electronica‘ mit den Teams Venturi und Abt:

 


FE: Eurosport-Experte Jan Seyffarth im Interview zur Formel E

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Wenn morgen ab 17:00 Uhr der zweite Saisonlauf der Formel E in Marrakesch (Marokko) beim deutschen Free-TV-Sender Eurosport live ausgestrahlt wird, sitzen Kommentator Oliver Sittler und sein Experte Jan Seyffarth wieder hinter dem Mikrofon. Der Münchner Sportsender überträgt alle zwölf Saisonrennen exklusiv in Deutschland und fasst die Höhepunkte der Rennwochenenden jeden anschließenden Dienstagabend im eigens produzierten 45-minütigen Formel-E-Magazin zusammen.

In der abgelaufenen Saison kommentierte Sittler die Rennen der Elektrorennserie noch mit Unterstützung des ehemaligen Audi-DTM-Piloten Timo Scheider als Experten. Diese Saison fungiert der 30-jährige Seyffarth als Co-Kommentator an der seiner Seite. Seyffarth ist selbst professioneller Rennfahrer und Instruktor (Mercedes AMG Driving Academy). Er bestritt im Mercedes SLS AMG GT3 die VLN-Langstreckenmeisterschaft 2016 und das 24-Stunden-Rennen am Nürburgring.

Für uns Grund genug, uns mit Seyffarth beim DTM-Saisonfinale am Hockenheimring ausführlich über die Formel E und seinem Job als Experte bei Eurosport zu unterhalten.

Jan, wie kamst du zu dem Job als Co-Kommentator bei Eurosport?

Ich habe für Motorvision TV bzw. Sky bereits das ganze Jahr den Porsche Carrera Cup als Experte kommentiert. In der abgelaufenen Saison der Formel E durfte ich ein Rennen (Long Beach) mit Oli Sittler kommentieren. Ich habe mich damals, ehrlich gesagt, schwergetan. Der bisherige Experte Timo Scheider war auch für die neue Saison bei Eurosport eingeplant, doch er hat kurzfristig abgesagt. Dadurch habe ich seinen Platz eingenommen.

Ist es ein Vorteil, selbst noch aktiver Fahrer zu sein?

Ja natürlich. Ich kenne Maro Engel vom Venturi-Team, ein guter Freund von mir, und Felix Rosenqvist (Mahindra) durch unsere Mercedes-Beziehung sehr gut. Sie geben mir tiefe Einblicke in die Materie der Formel E. Daher kenne ich mich, was die technische Seite betrifft, sehr gut aus. Als Experte kommt es darauf an zu wissen, was für den Fahrer wichtig ist. Am Anfang habe ich mich sehr schwergetan, doch Maro hat mir einen super Einblick gegeben und alles detailliert erklärt. Es ist schon eine sehr coole Serie. Es sind so viele strategische Dinge zu beachten, im Auto ist harte Arbeit angesagt. Es geht nicht darum, nur im Kreis herumzufahren. Mein Anspruch ist, dem Zuschauer zu vermitteln, wie die Formel E abläuft, was der Fahrer machen muss, auf was er achten muss. Wenn ein Unfall passiert wie zum Beispiel beim Auftaktrennen in Hongkong, als der Führende in der Mauer landete, dann sind das technische Dinge, die dazu führten. Das versuche ich dem Zuschauer zu vermitteln.

Jan, wäre die Formel E etwas für dich, wenn dir ein Hersteller ein Angebot machen würde?

Für mich wäre die Formel E auf jeden Fall etwas, ich würde mich sicherlich freuen, wenn ich einen Fuß dort reinsetzen könnte. Aber es ist sehr, sehr schwierig, man muss sich einfach nur das Fahrerfeld vor Augen führen. Es ist phänomenal, was da angeboten wird. Wenn ich die Chance bekäme, so ein Auto zu testen, würde ich nicht nein sagen. Bis jetzt ist es noch nicht passiert, aber abgeneigt bin ich auf keinen Fall.

Mit Mercedes – dein Arbeitgeber besitzt ja die Option auf einen Formel-E-Einstieg – wäre die Connection da… weiterlesen


FE: Formel E trifft ‚Planet e‘ auf Messe ‚electronica‘ in München

electr_logoinside_(c)Messe München

Am heutigen Dienstag beginnt auf dem Münchner Messegelände die Messe ‚electronica’ (08.11. bis 11.11.2016), die Weltleitmesse für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Elektronik. Auf ‚Planet e‘ geht es um nicht weniger als den Beginn der Zukunft. Ob Platinen, Halbleiter, Sensoren, Steckverbinder oder Displays: Elektronik ist aus dem Alltag und dem Motorsport nicht mehr wegzudenken. In der Formel E dreht sich fast alles um dieses Thema.

Die Würth Elektronik eiSos Gruppe unterstützt als Technologiepartner der ersten Stunde das Formel-E-Rennteam ABT Schaeffler Audi Sport und präsentiert sich auf der electronica 2016 in Halle B6, Stand 404. Mit einem Formel-E-Rennwagen und dem Motto „WE speed up the future“ zeigt der Hersteller elektronischer und elektromechanischer Bauteile an 12 Themeninseln das breite Spektrum seiner Produkt-, Design- und Servicelösungen.

Die großen Highlights auf dem Messestand sind ein Formel-E-Bolide und ein Rennsimulator, an dem die Besucher Ihre Fahrkünste unter Beweis stellen können. Einmal Lucas di Grassi und Daniel Abt im WE Race Contest hinter sich lassen, davon träumt doch jeder Formel-E-Fan. ‚Feel the electric power‘ lautet daher das Motto.

standansicht_electronica_(c)Würth eiSOS

Und die Würth Elektronik eiSos Gruppe hat sich noch etwas Besonderes ausgedacht: Den WE fanboost. Beim WE fanboost zählen die Votings nicht für einen der 20 Formel-E-Piloten, sondern kommt einzig und allein dem Racing-Fan zugute, der eine schnelle Runde in den Asphalt des WE Rennsimulators brennt.

Der Formel-E-Fan teilt seine Bestzeit via Social Media mit dem Hashtag #WEFANBOOST und pro ‚Boost‘ von Freunden und Follower verbessert sich die abgelegte Rundenzeit um 0,1 Sekunde. Das Alleinstellungsmerkmal der Formel E, der FanBoost, erobert also auch den Unterhaltungssektor.

Das Mitmachen lohnt sich. Hauptpreis unter allen Teilnehmern ist ein iPad Pro 12,9 Zoll. Die drei schnellsten Fahrer dürfen sich täglich über eine Formel-E-Softshell-Jacke, Formel-E-Weste und Bluetooth-Lautsprecher von Würth Elektronik freuen.

Wer die beiden Abt-Piloten Lucas di Grassi und Daniel Abt live auf der ‚electronica‘ erleben möchte, kommt am Mittwoch, 9.11. zur Messe. Um 15:45 Uhr gibt es eine Podiumsdiskussion mit den beiden Piloten in der Halle B6, Stand 404 und ab 18:00 Uhr steigt die Standparty am Stand der Würth Elektronik eiSos Gruppe beim EventTalk zum Thema eMobility mit di Grassi und Teamkollege Abt sowie Teamchef Hans-Jürgen Abt und Sportdirektor Thomas Biermaier. Hier gibt es sicherlich noch die neuesten Informationen vor dem Marrakesch ePrix. Besucher sind herzlichst eingeladen.

Maro_Engel_Venturi(c)Venturi

Am heutigen Dienstag, 8.11. kommt ein weiterer deutscher Pilot in die Münchner Messehallen. Maro Engel vom Venturi-Team, der einen glänzenden Einstand in der Formel E bei Hongkong ePrix feierte, gibt ab 13:00 Uhr eine Autogrammstunde am Stand von ROHM Semiconductor in Halle A5, Stand 541/542.

Venturis Teamkoordinator Franck Baldet begleitet Engel nach München. Grund für den Besuch des monegassischen Teams beim japanischen Halbleiterhersteller ROHM: Venturi setzt nämlich einen Inverter aus Siliziumkarbid-Technologie (SiC) von Technologiepartner ROHM Semiconductor ein.

Ein weiteres Formel-E-Schmankerl zeigt der US-Rennstall Andretti in Zusammenarbeit mit Technologiepartner TE Connectivity. In Halle B2, Stand 225 stellt TE Connectivity ihren Formel-E-Testboliden in orangen Gewand vor. Ein Hingucker allemal, besonders die neue Nase wird für viel Aufmerksamkeit sorgen. Also für die Formel-E-Fans lohnt sich ein Besuch auf der ‚electronica‘ in der bayerischen Landeshauptstadt.

te_connectivity-auf-der-electronica(c)TE Connectivity