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FE: DS Virgin erobert Podiumsplatz in Mexico

2016/2017 FIA Formula E Championship. Mexico City ePrix, Autodromo Hermanos Rodríguez, Mexico City, Mexico. Saturday 1 April 2017. Photo: Zak Mauger/LAT/Formula E

In einem intensiven, spannenden ePrix auf der Rennstrecke Autodromo Hermanos Rodriguez in Mexiko kletterte DS Virgin Racing, dank des Podiumsplatzes von Sam Bird und dem sechsten Rang von Jose Maria Lopez, auf den dritten Platz der Fahrerwertung. Das positive Ergebnis stellt das große Potenzial des DSV-02 unter Beweis.

Der ePrix wurde von Höhen und Tiefen geprägt. Nach enttäuschenden Ergebnissen im freien Training hoffte DS Virgin Racing auf mehr Grip im Qualifying. Das Team konnte sich hierfür auf das neue Setup und die guten Leistungen seiner Fahrer verlassen. Jose Maria Lopez startete von Position zwei, Sam Bird von fünf.

Das Rennen begann mit einer Kollision in der zweiten Runde. Nicolas Prost, Stephane Sarrazin und Lucas di Grassi mussten in die Box. Beide Fahrer von DS Virgin Racing hielten ihre Positionen. Lopez attackierte als Erster. Er ergriff die Chance nach den technischen Problemen von Oliver Turvey und übernahm die Führung hinter dem Safety-Car. Anschließend gelang es Lopez, den Abstand zu seinen Kontrahenten zu vergrößern.
Di Grassi und Jerome d’Ambrosio wechselten die Strategie. Durch einen erneuten Einsatz des Safety-Car übernahmen sie Position eins und zwei. Nach dem Monocoque-Wechsel fuhr Jose María Lopez als Dritter mit 20 Prozent mehr Energie als die beiden Konkurrenten vor ihm. Nach der ersten Rennhälfte schienen zwei Podiumsplätze für DS Virgin Racing in greifbarer Nähe. Bei einem Überholmanöver drehte sich Lopez jedoch.

Gleichzeitig lieferten sich Sam Bird und Jean-Eric Vergne ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Bird überholte d’Ambrosio in der 44. Runde und eroberte den dritten Podiumsplatz. Ein letzter Unfall kamLopez zugute. Einige Kontrahenten mussten aufgeben und der Argentinier überquerte die Ziellinie als Sechster.

Stimmen:
Sam Bird: „Das Team hat fantastische Arbeit geleistet. Nachdem wir uns im freien Training nicht durchsetzen konnten, sind der dritte und der sechste Platz ein hervorragendes Ergebnis.“

Jose Maria Lopez: „Ich hatte heute einen ausgezeichneten Rennwagen. In der ersten Rennhälfte war ich schneller als die Konkurrenz und konnte meinen Vorsprung ausbauen. Zum ersten Mal in der Saison war ich dem Sieg nahe. Ich habe gespürt, dass ich Jérôme d’Ambrosio schnell überholen musste. Womöglich habe ich dies nicht an der richtige Stelle versucht. Sam und ich haben dennoch bewiesen, dass wir das Potenzial haben, Rennen zu gewinnen.“

Alex Tai, Teamchef von DS Virgin Racing: „Ich freue mich über die gute Leistung des Teams, bin aber überzeugt, dass wir zwei Podiumsplätze hätten erzielen können. Unsere Boxencrew hat richtig gehandelt, wir hatten eine gute Strategie und unsere Fahrer waren leistungsfähig. Wir blicken voller Zuversicht auf das kommende Rennen in Monaco.“

Xavier Mestelan Pinon, Direktor von DS Performance:
„In der Teamwertung machen wir einen Sprung nach vorn. In der ersten Rennhälfte hat Jose Maria López gezeigt, dass unser Rennwagen schnell ist. Trotz eines anschließenden Manöverfehlers freuen wir uns, dass unser DSV-02 den Abstand zu den Kontrahenten vergrößern kann und dabei weniger Energie verbraucht.“

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FE: DS Virgin Racing will in Mexiko punkten

Sam Bild und Jose maria Lopez_(c)DS Virgin

Trotz des zweiten Platzes von Sam Bird in Marrakesch spiegelt der Saisonbeginn noch nicht die wahren Fähigkeiten von DS Virgin Racing wider. Nachdem Sam Bird in Hongkong Siegchancen hatte und beide DS Virgin Racing Piloten in den freien Trainings in Buenos Aires Bestzeiten setzten, will das Team in Mexiko-Stadt Punkte einfahren. Dabei zählt der Rennstall auf die Leistungsfähigkeit seines Rennwagens DSV-02 und seiner Fahrer.

Der ePrix von Mexiko findet auf der 2,094 Kilometer langen, 17 Kurven umfassenden Rennstrecke Autódromo Hermanos Rodríguez statt. Insgesamt sind 45 Runden zu absolvieren. Mit 2.500 Metern über dem Meeresspiegel handelt es sich um die höchstgelegene Rennstrecke der Saison und mit einer Spitzengeschwindigkeit von 210 km/h zugleich um die zweitschnellste.

In der vergangenen Saison erreichte Sam Bird den sechsten Rang mit lediglich drei Sekunden Rückstand auf einen Podiumsplatz. „Trotz eines schwierigen Laufs in Buenos Aires fahre ich voller Zuversicht nach Mexiko“, erklärt Sam Bird. „Ich glaube an das Team und an unser Auto. Wenn es uns gelingt, eine gute Startposition zu erobern, ist das Podium in Reichweite.“

José María López wird nach Testfahrten in der Langstrecken-Meisterschaft (WEC) erst am Samstagmorgen in Mexiko ankommen. Test- und Entwicklungsfahrer Alex Lynn wird deshalb am Freitag das Steuer des DSV-02 übernehmen. Während des Rennens steht der Brite als Ersatzfahrer zur Verfügung.

„Es ist eine Herausforderung, erst am Morgen des Rennens anzukommen. Ich habe mich aber intensiv an unserem Rennsimulator auf den ePrix von Mexiko vorbereitet“, so José María López. „In Buenos Aires habe ich nach einem hart umkämpften Rennen einen Punkt eingefahren und fühle mich in dem Rennwagen immer wohler.“ In Mexiko-Stadt will der Argentinier sein Potenzial voll ausschöpfen.

Alex Tai, Teamchef von DS Virgin Racing: „Das gesamte DS Virgin Racing Team kann es kaum erwarten, nach Mexiko zurückzukehren. Die Mexikaner begeistern sich sehr für den Motorsport. Es war also nicht überraschend, dass so viele Zuschauer den ersten ePrix von Mexiko in 2016 verfolgt haben. In diesem Jahr rechnen wir mit ähnlich vielen Fans. Ihnen möchten wir einen Grund zum Jubeln bieten. Wir werden alles dafür tun, dass unsere beiden Fahrer wettbewerbsfähig sind und um die vorderen Plätze mitfahren.“


FE: Virgin mit beeindruckender Aufholjagd von Jose Maria Lopez

Jose Maria Lopez DS Virgin (c)Virgin

DS Virgin Racing ging mit hohen Erwartungen in das dritte Rennen der Saison. Sam Bird gewann im Vorjahr in Buenos Aires, während der dreifache WTCC-Weltmeister Jose Maria Lopez einziger Argentinier im Starterfeld und somit Publikumsliebling war.

Schon in den Trainingseinheiten bewies das Team seine Wettbewerbsfähigkeit: Lopez stellte die Bestzeit im ersten Training auf, während Bird die Bestzeit im zweiten freien Training setzte. Die sich ändernden Gripverhältnisse verhinderten allerdings, dass Bird es in die Super Pole schaffte. Der Brite musste sich mit dem zehnten Platz im Qualifying begnügen. Nachdem er eine Mauer touchiert hatte, startete Lopez vom achtzehnten Platz.

Beim Erlöschen der Ampeln begannen die beiden DS-Virgin-Racing-Piloten ihre Aufholjagd. Bird machte direkt zu Beginn einen Platz gut, ebenso wie Lopez, der in der zweiten Runde allerdings in einen Unfall verwickelt war.

Zwei Runden später touchierte Bird mit seinem DSV-02 eine Mauer. Mit einer stark beschädigten Hinterradaufhängung kam er in der fünften Runde in die Box, wo er sofort das Fahrzeug wechselte. Im Anschluss setzte er die Bestzeit, die kurz vor Rennende von Felix Rosenqvist eingestellt wurde. Aufgrund der rutschigen Strecke touchierte er gegen Ende des ePrix erneut eine Mauer.

Lopez drückte seinerseits dem Rennen seinen Stempel auf und ließ einen Kontrahenten nach dem anderen hinter sich. Nick Heidfeld und Daniel Abt mussten sich geschlagen geben, während der Argentinier dank guten Energiemanagements bis zur 20. Runde auf der Strecke bleiben konnte – mit nur noch einem Prozent Batterieladung – als die meisten Teams bereits an der Box waren.

Mit seinem zweiten Fahrzeug nahm Lopez das Rennen an vierzehnter Position wieder auf, um Stephane Sarrazin und Antonio Felix Da Costa zu attackieren. Der Argentinier begeisterte das Publikum mit seinen gelungenen Überholmanövern und konnte in der vorletzten Runde vorbei an Robin Frijns und Mitch Evans in die Top 10 vordringen, die von Sebastien Buemi, Jean-Eric Vergne und Lucas di Grassi dominiert wurde.

Alex Tai, Teamchef von DS Virgin Racing: „Der Tag war nicht leicht für Sam. Bei den ersten Trainingseinheiten hat er seine Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis gestellt. Ein Rennunfall kostete ihn allerdings ein gutes Ergebnis. Ich bin froh, die Fortschritte bei ‚Pechito‘ zu sehen. Er ist ein echter Fighter. Deshalb bin ich sicher, ihn in dieser Saison noch ganz vorne zu sehen. Ich möchte auch DS Performance und unserem Ingenieursteam danken, die die Leistungen unseres Fahrzeugs weit nach vorn gebracht haben. Wenn wir so weiter machen, werden wir bald Erfolge feiern können.“

„Das war ein positives Rennen für ‚Pechito‘ „, ergänzt Xavier Mestelan Pinon, Direktor von DS Performance. „Sein Energiemanagement und sein später Boxenstopp beweisen seinen schnellen Fortschritt in der Formel E – und das in seinem erst dritten Rennen. Auch wenn Sam glücklos war, zeugen seine Rundenzeiten, ebenso wie die von ‚Pechito‘, von der Wettbewerbsfähigkeit unseres DSV- 02.“

Jose Maria Lopez: „Ich bin froh, dass mir vor meinen Fans eine Aufholjagd gelungen ist. Ich habe Vertrauen in mein Energiemanagement gewonnen und ich fühle mich mit jeder Runde, die ich mit dem DSV-02 absolviere, sicherer.“

Sam Bird: „Solche Dinge passieren nun einmal. Ich bin dennoch aufgrund der Geschwindigkeit des Fahrzeugs in den ersten Runden zufrieden. Hoffen wir, dass ich es in Mexiko besser machen kann.“


FE: DS Virgin Racing geht mit Vorjahressieger Bird an den Start

 

Sam Bird DS Virgin (c)DS Virgin

DS Virgin Racing fährt voller Zuversicht nach Südamerika zum ePrix von Buenos Aires am 18. Februar 2017. José María López, einziger Argentinier im Fahrerfeld der Formel E, weiß, dass er das Publikum auf seiner Seite haben wird. Im vergangenen Jahr gewann Teamkollege Sam Bird den ePrix von Buenos Aires nach einem hart umkämpften Rennen. Der Brite will an den zweiten Platz im vorherigen Rennen in Marrakesch anknüpfen.

Nach einer Pause im Rennkalender und der Teilnahme am eRace in Las Vegas Anfang Januar geht die Saison für die Piloten von DS Virgin Racing nun weiter – in einem Land, das für beide von großer Bedeutung ist.

Als einziger Argentinier im Feld ist José María López der Publikumsliebling: „Viele Journalisten fragen mich, ob ich in Buenos Aires, in meiner Heimat, konkurrenzfähig sein werde. Ich weiß, dass ich ein gutes Team und ein gutes Auto habe. Die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Rennen stimmen also. Ich kann es kaum erwarten, vor meinen Fans zu fahren.“

Im Vorfeld des ePrix nahm José María López an einer Fahrerparade in der Innenstadt teil. Sie fand am Mittwoch zwischen dem El Teatro Colon und der Legislatura de la Ciudadon statt.

Vor der Presse, die vergangene Woche in die Londoner Zentrale der Virgin Group eingeladen worden war, fügte Sam Bird hinzu: „Das ist ein schönes Rennen für die Fahrer und ein noch schöneres für die Zuschauer. Nach meinem Sieg im vergangenen Jahr werde ich alles daran setzen, den Erfolg in Buenos Aires zu wiederholen.“

Die Streckenführung in Buenos Aires weist einige Besonderheiten auf: Sie ist die schnellste der Formel E-Meisterschaft. Die Spitzengeschwindigkeit vor Kurve eins beträgt 210 km/h. Zudem steht Buenos Aires seit dem ersten Tag im Rennkalender der Formel E-Meisterschaft. Sam Bird eroberte im vergangenen Jahr die Pole Position mit einer Zeit von 1’09’’43. Die Rennstrecke besteht aus fünf Geraden auf einer Länge von 2,48 Kilometern sowie zwölf Kurven und verläuft gegen den Uhrzeigersinn. Alle wichtigen Eigenschaften, die die Formel E auszeichnen, sind vorhanden: Rennstrecke in der Innenstadt, viele Runden und zahlreiche Überholmöglichkeiten.

Alex Lynn, Entwicklungs- und Testfahrer von DS Virgin Racing, wird seinen Teamkollegen in Buenos Aires zur Seite stehen. Er hat mit Sam Bird und José María López bereits während der Tests am Rennsimulator von DS Performance in Satory zusammengearbeitet und sich gemeinsam mit ihnen auf den ePrix in Buenos Aires vorbereitet.

Alex Tai, Teamchef von DS Virgin Racing: „DS Virgin Racing hat vor Buenos Aires seine Akkus voll aufgeladen. In Marrakesch eroberte Sam Bird einen Podiumsplatz in einem Monocoque, das unser Team nur wenige Minuten vor Rennbeginn wieder zusammenbauen musste. Sam Bird gehört zu den besten, erfahrensten Piloten der Formel E. José María López ist noch ein junger Fahrer in dieser Disziplin, zeigt aber großes Potenzial. Ich hoffe, dass er vor seinem Heimpublikum in Buenos Aires sein Können unter Beweis stellen wird.“


FE: DS Virgin erobert erste Punkte in Marrakesch

sam-bird_ds-virgin(c)DS Virgin

Beim zweiten Rennen der Formel E in Marrakesch eroberte DS-Virgin-Racing einen verdienten Podiumsplatz. An einem ereignisreichen Tag und einem Start aus der ersten Reihe überquerte Sam Bird die Ziellinie als Zweiter.

Nach eindrucksvollen freien Trainingsläufen auf rutschiger Piste in den Straßen von Marrakesch erzielte Bird die viertbeste Zeit im ersten Teil des Qualifying. Durch seine hervorragenden Leistung in der Super-Pole fuhr der 29-jährige Brite auf den dritten Startplatz und rückte aufgrund der Strafversetzung von Sébastien Buemi in die erste Startreihe auf.

José María López musste sich nach einem schwierigen Vormittag mit der dreizehnten Startposition begnügen. Ohne entsprechende Rundenzeiten vor dem Qualifying verpasste er den Einstieg in die Super-Pole. „Diesen Startplatz in meinem zweiten Rennen will ich nutzen, um Erfahrung mit dem Fahrzeug und in der Meisterschaft zu sammeln“, so der Argentinier vor der Startaufstellung.

Beim Start behauptete Felix Rosenqvist den ersten Platz vor Sam Bird. Nach zehn Runden stieg die Spannung: Jean-Eric Vergne überholte Bird und die ersten zwei Fahrer kamen eine Runde vor Bird und Buemi in die Box. Somit konnten diese beiden Piloten auf eine größere Energiereserve beim zweiten Boxenstopp zurückgreifen. weiterlesen


FE: DS Virgin Racing strebt erste Punkte in Marrakesch an

ds-virgin-racing_marrakesch(c)DS Virgin,Dan Bathie

Nach einer ermutigenden Leistung zu Beginn der Formel-E-Meisterschaft 2016/2017 in Hongkong will das britisch-französische Team DS-Virgin-Racing im zweiten Rennen in Marrakesch Punkte einfahren. Für die Premiere der Rennserie auf dem afrikanischen Kontinent baut das Team auf die Leistungsfähigkeit des DSV-02 und seiner Fahrer.

Das Virgin-Team fährt mit großer Entschlossenheit nach Marrakesch. Beim ersten Rennen in Hongkong hatten Jose Maria Lopez und Sam Bird zwar die zweite Startreihe erobert, konnten aber keine Punkte sichern. Das gesamte Team blickt nun auf das zweite Rennen der Saison, das zum ersten Mal auf dem afrikanischen Kontinent stattfindet.

Einigen Mitgliedern von DS Virgin ist die marokkanische Streckenführung schon bekannt: „Hier habe ich bereits drei Mal in der FIA-Tourenwagen-Weltmeisterschaft gewonnen“, so Jose Maria Lopez. „Die Strecke ist ein bisschen eng, aber ein Formel-E-Rennwagen ist nicht so groß wie ein WTCC-Bolide. Es wird ein spannender Wettkampf werden.“

Neben dem Argentinier haben auch einige Ingenieure im Team schon Erfahrungen auf der Rennstrecke von Marrakesch gesammelt und dort Siege gefeiert. Von diesem Vorteil will das Team profitieren. Fahrtests im Simulator haben ergeben, dass die Formel-E-Rennwagen eine Spitzengeschwindigkeit von 210 km/h erreichen können; das sind 5 km/h mehr als in der WTCC.

Die Streckenführungen in Marrakesch und in Hongkong unterscheiden sich vollkommen voneinander. In Marrakesch gibt es zwölf Kurven, auf der asiatischen Strecke neun. Zudem misst die marokkanische Strecke 500 Meter mehr. Die längste Rennstrecke der Saison stellt eine weitere Herausforderung dar: Das Team muss die richtige Strategie wählen, um die Batterien zu schonen. In Hongkong hat sich Sam Bird durch eine besonders hohe Energieeffizienz ausgezeichnet und ging vor dem Fahrzeugwechsel einige Runden lang in Führung.

Nicht nur auf der Rennstrecke wird die richtige Strategie eine große Rolle spielen. Der ePrix von Marrakesch findet während der COP 22 statt. Zu dem Klimagipfel versammeln sich die wichtigsten Länder der Welt im Kampf gegen den Klimawandel. Hierzu hält DS Virgin Racing am 10. November 2016 einen Innovationsgipfel an seinem Stand ab, an dem Experten für Elektrofahrzeuge und nachhaltige Technologien teilnehmen werden.

Alex Tai, Teamchef von DS Virgin: „Wir sind in den Weltraum gefahren, wir sind mit Biotreibstoff geflogen und wir haben als erste eine alleinige Weltumrundung ohne Zwischenstopp absolviert. Virgin ist ein Unternehmen, das die nachhaltige Entwicklung vorantreibt.“

Sportlich gesehen wollen „Pechito“ Lopez und Sam Bird in Marrakesch den ePrix von Hongkong vergessen lassen: „Für mich startet die Meisterschaft jetzt; wir müssen Punkte einfahren“, erklärt Sam Bird. „Das Team will die Gelegenheit ergreifen, ganz vorne mit dabei zu sein“, so Bird.


FE: DS Virgin mit unbelohnten Saisonauftakt

Sam Bird DS Virgin (c)DS Virgin

Beide DS-Virgin-Racing-Piloten qualifizierten sich beim Saisonauftaktin Hongkong für die zweite Startreihe. Am Ende des Rennes verlor Sam Bird die Führung aufgrund eines technischen Defekts. Wegen einer Berührung in der ersten Kurve kämpfte Jose Maria Lopez mit Handlingproblemen.

Den Fans bot der Auftakt der dritten Formel-E-Saison spannende Unterhaltung. Das Rennen, das im Herzen von Hongkong stattfand, blieb bis zum Schluss genauso spannend wie unvorhersehbar. Für DS Virgin hatte der Tag gut angefangen, das Ergebnis war jedoch etwas enttäuschend. Die Leistungssteigerung des Teams während der Vorbereitung auf die neue Saison wurde nicht mit Punkten belohnt.

Bird zeigte sich den ganzen Tag konkurrenzfähig. Der Brite überzeugte durch gute Leistungen in den zwei freien Trainingsläufen und fuhr in der Qualifikation die viertschnellste Zeit. Der Star des ersten Tages war Lopez. Obwohl er am Vormittag sein Zeitfenster nicht voll ausnutzen konnte, erzielte der Argentinier den dritten Startplatz. Mit der Eroberung der zweiten Startreihe unterstrichen die beiden DS-Virgin-Racing-Piloten die Entwicklungsarbeit der letzten sechs Monate an den DSV-02.

Nachdem alle Lichter an der Startampel erloschen waren, gelang den beiden Piloten ein guter Start. Bird überholte Lopez in der ersten Kurve. Am Kurvenausgang aber wurde der Argentinier touchiert und kämpfte anschließend mit Handlingproblemen. Dadurch wurde Lopez zuerst von den Konkurrenten überholt und musste schließlich aufgeben. So konnte er nicht den Fanboost nutzen, den er für das Rennen gewonnen hatte.

Bird übernahm schnell die zweite Position, überholte Nelson Piquet Jr. und ging in Führung. Der Brite wehrte sich gegen Sebastien Buemi. Mit 3,3 Sekunden Vorsprung auf die Konkurrenz schien der Sieg greifbar. Aufgrund eines technischen Defekts fiel Sam Bird eine Runde hinter den Führenden zurück. Bird gelang es, alle vor ihm fahrenden Piloten zu überholen und sich zurückzukämpfen; den Abstand aber konnte er nicht mehr aufholen. Er belegte schließlich den 13. Platz und erhielt somit keine Punkte.

Stimmen:

Sam Bird: „Wir hatten technische Probleme. Natürlich bin ich frustriert, die erste Position zur Rennhälfte verloren zu haben. Aber es ist besser, jetzt im ersten Rennen mit dem Problem konfrontiert zu werden und es zu lösen als im späteren Verlauf der Saison.“

Jose Maria Lopez: „Ich wurde in der ersten Kurve touchiert und konnte meinen Rhythmus nicht finden. Ich konnte ein fantastisches Resultat in der Qualifikation erzielen und den Fanboost gewinnen. Jetzt weiß ich, dass ich in der Formel E erfolgreich sein kann. Hoffentlich werde ich in Marrakesch einen besseren Start haben.“

Alex Tai, Leiter von DS-Virgin-Racing: „Wir haben bewiesen, dass sich die harte Arbeit, die wir in den letzten sechs Monaten in die Entwicklung des DSV-02 investiert haben, gelohnt hat. Unser Rennwagen ist eindeutig schnell; wir hatten aber kein Glück. Wir hätten einen Podiumsplatz holen, vielleicht sogar das Rennen gewinnen können. Wir sind mit großer Leidenschaft dabei und ich weiß, dass der Tag uns alle hart getroffen hat. Aber wir müssen unsere Stärken und die Leistungsfähigkeit unseres Fahrzeugs im Auge behalten. Ich bin überzeugt, dass wir in Marrakesch wieder auf die Beine kommen und zeigen werden, was wir wirklich können.“

Xavier Mestelan Pinon, Direktor von DS Performance: „Die Wertung spiegelt nicht den Leistungsstand des Teams und unseres Rennwagens wider. Lopez hat bewiesen, dass wir in der Qualifikation sehr schnell sein können und Bird, dass wir Energieeffizienz aufweisen. Wir können es kaum erwarten, beim nächsten Rennen an den Start zu gehen.“

Sylvain Filippi, Technischer Direktor und Hauptakteur der Kampagne „Human Element“, die bei jedem Formel-E-Rennen das gesamte Team in den Vordergrund stellt „Das ist natürlich nicht das Ergebnis, das wir nach dem Qualifying erwartet haben. Wir haben vor dem Start der dritten Formel-E-Saison auf allen Gebieten Fortschritte erzielt. Der Tag, den wir heute erlebt haben, zeigt diese Fortschritte nicht, und das frustriert uns sehr.“


FE: DS Virgin verpflichtet WTTC-Champion Jose Maria Lopez

Jose Maria Lopez (c)DS Virgin

In der Saison 2016/17 der Formel-E-Meisterschaft wird der zweifache FIA Tourenwagen-Weltmeister José María López als neuer Partner an der Seite des britischen Piloten Sam Bird für DS Virgin Racing an den Start gehen.

Lopez wird als Nachfolger von Jean-Eric Vergne sein Debüt in der Formel E feiern. Als amtierender FIA Tourenwagen-Weltmeister sowie aktuell Führender des Gesamtklassements mit 244 Punkten und bereits sechs Siegen in der laufenden Saison kann der 33-jährige Argentinier eine beeindruckende Erfolgsbilanz vorweisen.

Vor seiner Karriere im Tourenwagen-Rennsport war „Pechito“, wie er von seinen Freunden liebevoll genannt wird, bereits im Formel-Rennsport erfolgreich unterwegs – so gewann er im Jahr 2002 die Formel Renault Italien Meisterschaft und 2003 den Eurocup Formel Renault V6. 2006 war er Testfahrer bei der Formel 1.
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FE: DS Virgin nach dramatischem Finale auf Platz drei der Meisterschaft

Jean-Eric Vergne_DS_Virgin (c)DS Virgin,Citroen

Nach zehn Rennen auf vier Kontinenten mit vier Pole-Positions und vier Podiumsplatzierungen beendete DS Virgin Racing die Saison in der Formel E auf Platz drei der Teamwertung.

Der zweite Finaltag in London begann mit einer Herausforderung, da das zweite freie Training wegen eines Defekts an den Ladeeinrichtungen der Autos abgesagt wurde. Im trockenen Qualifying belegten die beiden Fahrer des Teams DS Virgin, Jean-Eric Vergne und Sam Bird, die Plätze sieben und acht. Zu Beginn des Rennens erlebten die Zuschauer eine Kollision zwischen den Titelkandidaten Lucas di Grassi und Seebastien Buemi. Ihre Verfolger machten Plätze gut, darunter Bird, der auf Platz vier vorrückte. Als das Safety-Car wieder in die Box fuhr, machte Bird Druck auf Daniel Abt im Kampf um Platz drei. Doch 27 Runden vor Rennende wurde sein Auto langsamer. „Ich habe keine Power“, funkte Bird an die Box. Wenig später musste er mit einem mechanischen Defekt am Gaspedal aufgeben. Eine bittere Enttäuschung für den Briten, der im vergangenen Jahr bei seinem Heimspiel gesiegt hatte.

Beim Boxenstopp profitierte Vergne, der zu diesem Zeitpunkt auf dem vierten Platz lag, von der Arbeit seines Teams. Er fuhr knapp vor Nick Heidfeld (Mahindra) auf die Strecke und sicherte sich zunächst den dritten Rang. Vergne verteidigte seine Position und es sah aus, als würde er zum zweiten Mal an diesem Finalwochenende aufs Podium fahren. Doch kurz vor der Zieldurchfahrt verlangsamte sein Fahrzeug. Durch eine Fehlkalkulation des Energieverbrauchs verlor Vergne seinen Podiumsplatz und beendete das Rennen auf Platz acht.

Die Mannschaft von DS Virgin hatte in der Saison viele Höhen und Tiefen erlebt. Doch mit vier Podiumsplätzen und vier Pole-Positions waren die Mühen der Mannschaft nicht umsonst, wie Teamchef Alex Tai betonte: „Beim letzten Rennen lief es nicht gut für uns. Doch wir haben im Laufe der Saison bewiesen, dass wir zwei fantastisch schnelle und talentierte Piloten haben. Ich möchte außerdem den Ingenieuren und Mechanikern danken, die außergewöhnlich gut gearbeitet haben. Wir wissen, dass unser Auto schnell ist, wie die vier Pole- Positions bewiesen haben. Aber wir müssen dies nun so umsetzen, dass unser Auto beständig Rennsiege feiern kann. Wir sind zuversichtlich, dass wir das im kommenden Jahr schaffen.“

Für Bird war es ein enttäuschendes Ende einer ansonsten erfolgreichen Saison. Bis zum Berlin-ePrix zählte er zu den Meisterschaftskandidaten. „Es ist schade, dass wir den dritten Platz in der Fahrermeisterschaft nicht verteidigen konnten“, sagte er. „Aber die Saison ist jetzt beendet und wenn man uns nach dem Rennen in Peking gesagt hätte, dass wir Dritte in der Teamwertung werden, hätten wir uns darüber gefreut. Es ist eine Verbesserung zur vergangenen Saison. Und jetzt müssen wir weiter Gas geben.“

Vergne war enttäuscht, dass er im letzten Rennen nicht den zweiten Podiumsplatz des Wochenendes erringen konnte. „Es ist wirklich frustrierend, dass wir am Sonntag nicht erneut aufs Podium fahren konnten. Ich habe in der zweiten Rennhälfte viel Druck gemacht. Leider hatte das Team falsch berechnet, wie viel Energie wir noch zur Verfügung hatten, aber solche Dinge passieren im Motorsport. Doch die letzten Rennen waren für mich sehr gut.“ In der neuen Saison wird der Franzose nicht mehr im Schiff von DS Virgin schwimmen. Laut ‚Motorsport.com‘ wechselt Vergne in das neu gegründeten Techeetah-Team an der Seite des Chinesen Qinghua Ma. Dessen Nachfolger im DS Virgin-Team steht noch nicht fest.

Teamdirektor Xavier Mestelan Pinon zog ebenfalls ein positives Saisonfazit: „Wir wissen, dass wir mehr erreichen können. Aber es ist ebenfalls gut, zu sehen, wie stark wir uns verbessert haben. Die Partnerschaft mit Virgin war sehr effektiv. Es ging darum zu verstehen, was beide Parteien anzubieten haben und das Beste aus beiden Welten zu nutzen. Wir müssen uns jetzt auf die neue Saison konzentrieren und ich freue mich wirklich darauf.“


Formel E: DS Virgin will auch beim deutschen Lauf für Furore sorgen

Sam Bird,DS Virgin (c)DS Virgin

Hochmotiviert reist DS Virgin Racing am kommenden Wochenende zum Lauf der Formel E nach Berlin.
Das Team will beim achten Saisonlauf der Elektrorennserie an die starke Leistung beim Heimspiel in Paris vor einem Monat anknüpfen, um das Saisonziel, eine Top-3-Platzierung in der Teamwertung, zu erreichen.

„Nach dem tollen Wochenende in Paris, bei dem Jean-Eric Vergne Zweiter wurde und Sam Bird seine dritte Pole-Position der Saison geholt hatte, müssen wir diese Form konservieren und bis zum Saisonende möglichst viele Podestplätze einfahren“, sagt Alex Tai, der Teamchef von DS Virgin Racing.

Gerade einmal drei Punkte trennen DS Virgin Racing und Dragon Racing, den härtesten Konkurrenten im Kampf um den dritten Gesamtrang. Durch die Absage des Rennens in Moskau ist der Lauf in Berlin der vorletzte der Saison. Das Finale wird mit zwei Rennen am 2./3. Juli im Battersea Park in London ausgetragen.

„Wir werden in diesem Jahr von Rennen zu Rennen stärker“, so Bird. „Nur durch einen kleinen Fehler haben wir beim vergangenen Rennen eine zweite Podiumsplatzierung verpasst. Das zeigt, wo wir derzeit stehen. Unser Ziel ist eine Top-3-Platzierung in der Gesamtwertung und bei nur noch drei ausstehenden Rennen ist es wichtig, nicht den Fokus zu verlieren. Ich bin zuversichtlich, dass wir gut gerüstet sind.“

Teamkollege Vergne ist ebenfalls optimistisch: „Natürlich war das Ergebnis in Paris für mich persönlich und auch das Team großartig. Ich hatte davor eine schwierige Saison, aber das habe ich jetzt hinter mir gelassen. Sam und ich waren in Paris beide extrem schnell im Zeittraining. Daran wollen wir in Berlin anknüpfen, um eine gute Ausgangsposition für das Rennen zu haben. Wenn uns das gelingt, bin ich zuversichtlich, dass wir in die Top Drei fahren.“

Xavier Mestelan Pinon, Direktor von DS Performance, ergänzt: „Die Strecke hat weniger Kurven als in Paris, was es für die Fahrzeuge nicht einfacher macht – insbesondere wegen des Temperaturmanagements. Aber das Team das Auto weiter verbessert und ich bin gespannt, was wir in Berlin erreichen werden.“

Start des Berlin ePrix ist am Samstag (21. Mai) um 16:00 Uhr. Bereits am Freitag ist ein Showcar des Rennwagens DSV-01 im Foyer des Friedrichstadt-Palastes ausgestellt.