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FE: BMW i und MS Amlin Andretti bleiben in Mexico City punktelos

 2016/2017 FIA Formula E Championship. Autódromo Hermanos Rodríguez, Mexico City, Mexico Saturday 1 April 2017. Photo: Sam Bloxham/LAT/Formula E ref:

Enttäuschender Renntag für MS Amlin Andretti in Mexiko: Sowohl BMW Werksfahrer António Félix da Costa (PRT) als auch Teamkollege Robin Frijns (NED) blieben beim Mexico City ePrix ohne Punkte. Frijns wurde Elfter, während Félix da Costa das Rennen nach einem technischen Zwischenfall vorzeitig beenden musste.

Das Qualifying
Wie der gesamte Renntag verlief auch das Qualifying für das MS Amlin Andretti Team unvorhergesehen. Félix da Costa sicherte sich auf der staubigen und unbeständigen Strecke in einer Zeit von 1:03.363 Platz acht. Aufgrund einer Strafe für einen anderen Wettbewerber rückte der Portugiese eine weitere Position nach vorn auf Startplatz sieben. Frijns wurde 17. in einer Zeit von 1:03.688.

Félix da Costa erlebte zudem einen besonderen Nachmittag, als er den Sieg im eRace vor einem großen und begeisterten Publikum im eVillage holte. Anschließend erhielt das Team überraschenden Besuch von Paris Hilton, die sich Zeit für gemeinsame Fotos mit dem Team nahm und erfuhr, wie Nachhaltigkeit und Elektrotechnologien die Zukunft des Motorsports beeinflussen.

Das Rennen
Nach dem Start geriet Félix da Costa in der ersten Runde in dichten Verkehr und musste diesem ausweichen, was ihn sieben Plätze kostete. Er kämpfte hart und konnte sich bis auf Position sechs vorarbeiten, bevor ihn technische Probleme zum vorzeitigen Aufgeben zwangen. Frijns Auto war schnell unterwegs und brachte ihn bis auf Position fünf. Nach einer Durchfahrtsstrafe wegen Nichteinhaltens der vorgeschriebenen Boxenstopp-Zeit konnte er sich noch einmal nach vorne kämpfen, landete am Ende aber außerhalb der Punkteränge auf Platz elf. Der Sieg ging an Lucas di Grassi (BRA) vom Abt Schaeffler Audi Sport Team. Das Qualcomm BMW i8 Safety Car kam während des Rennens insgesamt drei Mal zum Einsatz.

Die Reaktionen

António Félix da Costa: „In Bezug auf unsere Pace lief es deutlich besser als in Buenos Aires. Die Arbeit, die wir seitdem geleistet haben, hat sich wirklich gelohnt und wir waren besser vorbereitet. Das zeigt, dass wir aus unseren Fehlern lernen und das tun, was nötig ist, um im Wettbewerb mitzuhalten. Im Qualifying waren wir äußerst konkurrenzfähig und mit Startplatz sieben konnten wir einen guten Schritt nach vorne machen. Das Auto war gut, obwohl ich schon zu Beginn einen Fehler machte, was uns einige Positionen kostete. Ich habe es geschafft, mich wieder nach vorne zu kämpfen, und hatte eine gute Pace, wodurch ich einige Fahrer überholen konnte. Nach dem Boxenstopp sah es so aus, als könnten wir eine Top-5-Platzierung einfahren. Doch ein technischer Defekt sorgte dafür, dass ich zurück in die Box musste. Momentan ist es nicht einfach für uns, doch wir als Team werden in Monaco gestärkt zurückkommen.“

Robin Frijns: „Das Rennen lief eigentlich recht gut. Wir starteten von Platz 17, und ich habe mich gut gefühlt. Nach ein paar Runden und einem Fehler von António lag ich direkt hinter ihm. Ich hatte das Gefühl schneller zu sein als die Autos vor mir, aber auf dem vorderen Streckenabschnitt ist es schwer zu überholen. Es ist bedauerlich, dass uns während des Boxenstopps ein Fehler unterlaufen ist. Wir sind drei Sekunden früher wieder losgefahren, als es erlaubt ist. Deshalb haben wir eine Durchfahrtsstrafe bekommen. Ohne diese wäre eine Top-5-Platzierung definitiv möglich gewesen, was wirklich enttäuschend ist.“


FE: BMW i in Mexico: Kluge Strategie entscheidend

Antonio Felix da Costa vor Mexico (c)BMW

Am 1. April geht die FIA Formula E Championship 2016/17 in Mexiko City in ihre nächste Runde. BMW Werksfahrer Antonio Felix da Costa und Robin Frijns sitzen auch beim Mexico City ePrix am Steuer der beiden MS Amlin Andretti ATEC-002. Zum zweiten Mal in Folge ist das ‚Autódromo Hermanos Rodríguez’, ein einzigartiger Stadionkurs, ein Teil des Formel E Kalenders.

Die Herausforderung

Nachdem der Saisonauftakt in Hongkong mit zwei Punkteplatzierungen vielversprechend verlaufen war, hatte das MS Amlin Andretti Team in den Rennen zwei und drei kein Glück. In Marrakesch und Buenos Aires blieb die Mannschaft von Michael Andretti jeweils ohne Meisterschaftszähler. Das Ziel für Mexiko ist damit klar: Punkte. Das Rennen findet auf dem ‚Autódromo Hermanos Rodríguez‘ statt, das sich aus Baseballstadion und Rennstrecke zusammensetzt. Der Kurs verläuft zwischen hohen Tribünen, so entsteht eine unverwechselbare Atmosphäre. Das Layout ähnelt dem jener Streckenvariante, die beim Großen Preis von Mexiko befahren wird. Zudem ist es mit 2.500 Metern die höchstgelegene Strecke im Rennkalender.

Für das MS Amlin Andretti Team werden eine kluge Strategie und ein guter Start seiner Fahrer entscheidend sein, um in diesem Rennen gute Platzierungen erreichen zu können. Spannende Rennen sind in der Formel E garantiert. Sich aus dem Getümmel herauszuhalten und einen sauberen ePrix zu fahren, ist einer der Schlüssel zum Erfolg.

Das Team

MS Amlin Andretti schickt in Saison 3 den ATEC-002 ins Rennen und tritt mit Félix da Costa und Frijns in seinen beiden Fahrzeugen an – Frijns mit der Startnummer 27 und Félix da Costa mit der Startnummer 28. BMW bringt seine Kompetenz unterstützend in das US-amerikanische Team ein, das zum ersten Mal einen eigenen Antriebsstrang verwendet. In den ersten beiden Saisons war die Mannschaft von Andretti mit der Standard-Technologie der Formel E gefahren.

Die Erwartungen

Antonio Felix da Costa:
„Ich freue mich darauf, nach Mexico City zurückzukehren. Es ist eine coole Stadt. Durch das Stadion zu fahren, fühlt sich fantastisch an – das kann man mit nichts vergleichen. Es werden viele Zuschauer vor Ort sein und jede Menge Lärm machen, wirklich wie in einem Fußballstadion. Die Pause nach dem letzten Rennen war lang, hat uns aber gut getan. Das Rennen in Buenos Aires ist enttäuschend verlaufen. Deshalb war es gut, das abzuhaken und als Team entsprechend zu reagieren. Ich denke, das ist uns gut gelungen. Die Hausaufgaben, die wir vor dem Rennen in Mexiko geleistet haben, werden sich auszahlen. Die Strecke könnte uns ganz gut liegen. Es ist ein schwieriger Kurs. Die Höhenlage macht es zudem zur härtesten Strecke der Saison, die Luft ist unheimlich dünn. Wir dürfen uns so wenig Fehler wie möglich erlauben. Dann können wir auch auf Punkte hoffen.“

Robin Frijns: „Im vergangenen Jahr sind wir in Mexico City von Platz 14 gestartet und konnten das Rennen letztlich auf dem fünften Rang beenden. Es ist eine fantastische Strecke, auf der gute Duelle möglich sind. Es fühlt sich immer toll an, dort zu fahren und die vielen Zuschauer vor Ort zu sehen. Wenn man ins Stadion kommt, kann man all die Fans sehen und hören, die gekommen sind, um sich das Rennen anzuschauen. Das Wochenende in Buenos Aires hat uns wichtige Informationen geliefert, und wir haben in den vergangenen Wochen hart gearbeitet, um das Auto weiter zu verbessern. Unser Ziel ist es, das Rennen mit beiden Autos in den Punkten zu beenden und an die Leistungen aus Hongkong anzuknüpfen.“

Die Strecke

Austragungsort des Mexico ePrix ist das Autódromo Hermanos Rodríguez, das nach den berühmten Rennfahrerbrüdern Pedro und Ricardo benannt wurde. Dabei handelt es sich um die einzige permanente Rennstrecke im Rennkalender der Formel E. Der Streckenverlauf umfasst zwei lange Haarnadelkurven, die ein Oval bilden, sowie zahlreiche Kurven innerhalb des Hauptkurses. Anders als andere FIA Meisterschaften fährt die Formel E auch die anspruchsvolle Peraltada-Kurve. Im Bereich der Strecke befindet sich ein Baseballstadion, ehemaliges Heimstadion der 16-maligen mexikanischen Champions „Diablos Rojos del Mexico“, das Fahrern und Zuschauern eine einzigartige Atmosphäre bietet und zahlreichen Fans in den einzelnen Kurven rund um das Infield Platz bietet. Mit 2.500 Metern über dem Meeresspiegel ist es zudem die höchste Strecke im Rennkalender.


FE: BMW i und MS Amlin Andretti machen in Südamerika Station

robin-frijns,ms-amlin-andretti (c)BMW
Die dritte Runde der Formel-E-Meisterschaft führt Fahrer, Teams und Fans am 18. Februar nach Buenos Aires. Wie schon in den ersten beiden Läufen werden BMW-Werksfahrer António Félix da Costa und Robin Frijns den Buenos Aires ePrix in den beiden ATEC-002 des MS Amlin Andretti Teams bestreiten. Die argentinische Hauptstadt ist bereits zum dritten Mal Austragungsort eines Formel E Events und die einzige südamerikanische Destination im Rennkalender.

Die Herausforderung
Nach einem starken Saisonauftakt mit zwei Top-10-Platzierungen – Rang fünf und sechs für Félix da Costa und Frijns – in Hongkong verließen die beiden MS Amlin Andretti Piloten Marokko mit leeren Händen. Frijns kam außerhalb der Punkte auf Rang elf ins Ziel, Félix da Costa schied vorzeitig aus. Beide Fahrer werden in Argentinien alles daran setzen, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Vor allem für den Portugiesen ist Buenos Aires ein besonderer Ort. Dort gelang ihm in der Saison 2014/15 sein erster Triumph in der Formel E. Die Anforderungen an Mensch und Maschine sind in Argentinien enorm. Insbesondere die hohen Temperaturen sind eine Herausforderung.

Die Stadt
Buenos Aires ist malerisch und lebendig zugleich, ein Zentrum südamerikanischer Sportkultur – und daher ein perfekter Platz für die Formel E. Es ist die Heimat der Boca Juniors und von River Plate, zwei der berühmtesten Fußball-Klubs der Welt, und war Austragungsort eines WM-Finales. Buenos Aires hat auch eine motorsportliche Vergangenheit: Nur ein paar Schritte entfernt von der Strecke steht das Denkmal des großen Argentiniers Juan Manuel Fangio.

In das Viertel „Puerto Madero“, in dem das Rennen stattfindet, wurde in den vergangenen Jahren viel investiert. Es bietet die neuesten Trends der Architektur. Viele Häuser sind auf alten Industriegebäuden entstanden. Es ist ein junges, zukunftsbezogenes und lebhaftes Viertel, das perfekt zur Kultur des „Electric Racing“ passt. In Buenos Aires gibt es zugleich an jedem Wochenende mehr geöffnete Theater – rund 300 – als an jedem anderen Ort der Welt.

Die Strecke
Der Kurs gilt gemeinhin als der Beste im Kalender, mit vielen schnellen Abschnitten und harten Bremszonen. Er ist breit genug, um genügend gute Überholmöglichkeiten zu bieten, ohne das charakteristische Gefühl eines Stadtkurses zu verlieren. Rund um die Strecke sorgen im Hintergrund Parkflächen und die wachsende Skyline der City dafür, dass der Schauplatz die Zuschauer auch optisch begeistert.

Das Team
MS Amlin Andretti schickt in Saison 3 den ATEC-002 ins Rennen und tritt mit Félix da Costa und Frijns in seinen beiden Fahrzeugen an – Frijns mit der Startnummer 27 und Félix da Costa mit der Startnummer 28. BMW bringt seine Kompetenz unterstützend in das US-amerikanische Team ein, das zum ersten Mal einen eigenen Antriebsstrang verwendet. In den ersten beiden Saisons war die Mannschaft von Andretti mit der Standard-Technologie der Formel E gefahren. Für die neue Partnerschaft zwischen BMW und dem Team wird es der dritte Renneinsatz nach der Bekanntgabe der Kooperation sein.

Fans können ihrem Lieblingsfahrer online mit ihrer Stimme einen ‚FanBoost‘ geben – einen zusätzlichen Energieschub, der in der zweiten Hälfte des Rennens abgerufen werden kann. Die drei Fahrer mit den meisten Stimmen erhalten zusätzliche 100 kJ Energie, mit denen sie die Motorleistung um bis zu 30 kW steigern können. Es gibt zwei Möglichkeiten für die Fans: abstimmen auf fanboost.fiaformulae.com oder auf Twitter oder Instagram den Hashtag #FanBoost mit #AntonioFelixdaCosta oder #RobinFrijns verwenden.

Die Erwartungen

António Félix da Costa: „Buenos Aires war für mich bisher immer ein erfolgreiches Pflaster. Dort habe ich mein erstes Formel E Rennen gewonnen. Im vergangenen Jahr war ich in der Super-Pole dabei und lag im Rennen auf Platz zwei, als mich das Pech erwischte. Wegen der Hitze wird es wohl eines der härtesten Rennen des Jahres – körperlich und mental. Man muss mit der Energie gut haushalten, unter diesen Bedingungen ist das ein entscheidender Faktor. Ich stehe im ständigen Kontakt mit dem Team, um immer zu wissen, ob wir im grünen Bereich unterwegs sind. Der Streckenverlauf dürfte gut zu unserem Antriebsstrang passen, ganz im Gegensatz zur Strecke in Marrakesch. Wenn wir unser Potenzial voll ausschöpfen, haben wir die Chance, mit beiden Autos zu punkten. Es ist eine tolle Formel E Location. Bisher war es immer ein spannendes Rennen, mit vollen Tribünen, in einer großartigen Stadt. Ich freue mich auf die Rückkehr. Hinter uns liegt eine kleine Winterpause. Mit einem guten Rennen in Buenos Aires könnten wir gleichzeitig die Weichen für die weitere Saison stellen.“

Robin Frijns: „Buenos Aires ist eine meiner absoluten Lieblingsstädte. Es ist immer wieder toll, hierher zu kommen. Die Strecke bietet eine der längsten, wenn nicht sogar die längste Gerade im Kalender. Dort erreichen wir hohe Geschwindigkeiten. Gleichzeitig ist es aber auch sehr wichtig, die Batterieladung gut einzuteilen, damit wir auf der Gerade genügend Leistung haben. Zudem gibt es auf dem Kurs einige recht technische Abschnitte, die eine große Rolle für die Rundenzeit im Qualifying spielen. Ein Faktor sind auch die Temperaturen. Deshalb müssen wir abwarten, wie sich das Rennen entwickeln wird. Ich denke, dass wir als Team an diesem Wochenende sehr stark sein werden. Wir freuen uns darauf, weitere Punkte zu sammeln.“


FE: Andretti und BMW i: „Mit Energie in Marrakesch haushalten“

ms-amlin-andretti_felix-da-costa(c)BMW i

Der zweite Stopp ihrer Welttournee führt die Formel E 2016/17 am 12. November nach Marrakesch. Für BMW-Werksfahrer António Félix da Costa ist es der zweite Auftritt am Steuer des MS Amlin Andretti ATEC-002. Mit ihm wird beim Marrakesh ePrix erneut Robin Frijns für das Team von Michael Andretti an den Start gehen. Das Rennwochenende ist zugleich das Debüt der Formel E in Afrika. Außerdem fällt die Veranstaltung in Marokko mit der Klimakonferenz COP22 der Vereinten Nationen zusammen und eröffnet das Gipfeltreffen.

Die Herausforderung

Beim Saisonauftakt in Hongkong feierte die Partnerschaft von BMW und dem MS Amlin Andretti Team eine erfolgreiche Premiere. Der ePrix in Marokko bietet nun die perfekte Kulisse, um in Sachen Performance einen weiteren Schritt nach vorn zu machen.

Félix da Costa und Frijns belegten in Asien die Plätze fünf und sechs. Der Kurs in Marrakesch weist jedoch wesentliche Unterschiede gegenüber der Strecke in Hongkong auf. Das Rennen in der „Roten Stadt“ wird auf dem mit 2,97 Kilometern längsten Kurs im Kalender ausgetragen und ist gleichzeitig auch eines der schnellsten. Zum ersten Mal findet ein Formel-E-Rennen auf einer Strecke statt, deren Layout bereits in einer anderen Serie befahren wurde. Die FIA World Touring Car Championship (WTCC) hatte ihre Läufe in diesem Jahr auf einem nahezu identischen Kurs ausgetragen.

Der Saisonauftakt der Formel E hat Lust auf mehr gemacht: Auf der Strecke kämpften die Piloten hart, die Fans bekamen ein dramatisches Rennen und einen taktisch geprägten ePrix in Hongkong geboten. Mit einer klugen Strategie und einer guten fahrerischen Leistung werden das MS Amlin Andretti Team und seine beiden Fahrer auch in Marrakesch alles daran setzen, ihr Punktekonto beim Formula E Debüt in Afrika weiter aufzustocken.

Der Ausblick

António Félix da Costa: „Sowohl für die Formel E als auch für mich ist es ein vollkommen neues Land – und gerade diese neuen Herausforderungen machen die Serie so besonders. Die Strecke scheint sehr interessant zu sein, es dürfte ein spannendes Rennen werden. Aufgrund der vielen schnellen Abschnitte muss man mit der Energie genau haushalten. Das wird für die Fahrer und Ingenieure die größte Herausforderung. Wem dies gelingt, der hat gute Chancen, dafür belohnt zu werden. Es wird mit Sicherheit viele Überholmöglichkeiten geben, wir können uns also auf ein tolles Rennen freuen. Es ist schwierig einzuschätzen, wo wir letztendlich landen werden. Die Strecke könnte uns womöglich nicht so gut wie Hongkong liegen, aber natürlich werden wir wie immer versuchen, um den Sieg zu kämpfen.“

Robin Frijns: „Die Strecke in Marrakesch ist die längste im Kalender – und deshalb für jeden Fahrer im Feld eine große Herausforderung, insbesondere mit Blick auf das Energiemanagement. Rückblickend kann man sagen, dass es in Hongkong insgesamt gut für uns gelaufen ist, in der Teamwertung liegen wir auf dem zweiten Rang. Das war also ein guter Auftakt. Warten wir also ab, wie sich das Wochenende entwickelt. Natürlich wollen wir einen ähnlichen Job abliefern wie in Hongkong. Wie gesagt, es wird hart. Aber das gilt für die anderen genauso.“


FE: BMW i und und MS Amlin Andretti bereit für Start der Formel E

ms-amlin-andretti(c)BMW

BMW macht im Rahmen seines Engagements in der Formel E durch die Partnerschaft mit dem MS Amlin Andretti Team den nächsten Schritt. Erstmals gehen die beiden Partner in Hongkong gemeinsam an den Start. Felix da Costa und Frijns hoffen auf einen guten Auftakt für Saison 3, stehen aber vor einer schwierigen Herausforderung. MS Amlin Andretti setzt erstmals seinen vollkommen neuen Antriebsstrang ein. Somit betritt das Team beim Hongkong ePrix in vielerlei Hinsicht Neuland. Weitere Fragezeichen stehen hinter dem Layout der komplett neuen Strecke und hinter dem exzellent besetzten und schwer einschätzbaren Starterfeld. Für Spannung ist in Hongkong in jedem Fall gesorgt.

Die wachsende Herstellerbeteiligung sowie die vielen talentierten Fahrer sorgen dafür, dass Saison 3 der einzigen Rennserie weltweit für rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge die bislang am härtesten umkämpfte sein dürfte. Das Team muss in allen Bereichen ans Limit gehen, um beim großem Asien-Abenteuer gute Ergebnisse anpeilen zu können.

Das Team:

MS Amlin Andretti schickt in Saison 3 den ATEC-002 ins Rennen und tritt mit Felix da Costa und Frijns in seinen beiden Fahrzeugen an – Frijns mit der Startnummer 27 und Felix da Costa mit der Startnummer 28. BMW bringt seine Kompetenz unterstützend in das US-amerikanische Team ein, das zum ersten Mal einen eigenen Antriebsstrang verwendet. In den ersten beiden Saisons war die Mannschaft von Andretti mit der Standard-Technologie der Formel E gefahren. Für die neue Partnerschaft zwischen BMW und dem Team wird es der erste Renneinsatz nach der Bekanntgabe der Kooperation sein. BMW-Motorsportdirektor Jens Marquardt reist persönlich nach Hongkong, um sich ein genaues Bild des Teams zu machen.

Der Ausblick:

Jens Marquardt, BMW Motorsport Direktor: „Wir freuen uns sehr auf das erste Rennen der FIA Formula E Championship 2016/17. Im Rahmen unserer Partnerschaft mit Andretti Formula E werden wir unter anderem mit zahlreichen Ingenieuren in Hongkong vertreten sein. Wir sind bereit, unsere Mission in der Formel E zu starten: Erfahrungen zu sammeln und gemeinsam mit dem Team von MS Amlin Andretti die Weichen für den Erfolg zu stellen. Der enge Kurs mitten in Hongkong bietet dafür die beeindruckende Kulisse.“

Fahrer-Line-Up:

Antonio Felix da Costa, MS Amlin Andretti: „Es fühlt sich an, als ob das Ende der vergangenen Formel E Saison schon sehr lange zurückliegt. Deshalb kann ich es kaum erwarten, dass Saison 3 endlich losgeht. Ich bin schon seit ihrem Beginn in der Formel E dabei und kann sicher sagen, dass diese Saison die wohl engste aller Zeiten werden dürfte. Der Input der Hersteller, das Spektakel und die Organisation der Serie, das ist gigantisch. Natürlich bin ich begeistert, dass BMW und Andretti jetzt zusammen unterwegs sind. Ich fahre schon einige Zeit für BMW und weiß, wie hart dort gearbeitet wird und wie ernst jeder dieses Projekt nimmt. Das sind fantastische Neuigkeiten. In Hongkong erwartet uns aber ein schwieriges Rennen. Jeder arbeitet am Limit. Die Strecke verspricht eine Menge Action. Es gibt viele Überholmöglichkeiten, und das Energie-Management wird schwierig sein, was zu vielen Positionswechseln führen könnte. Ich glaube, Saison 3 der Formel E wird mit einem großen Spektakel beginnen.“

Robin Frijns, MS Amlin Andretti: „Ich bin froh, wieder zurück beim Team Andretti Formula E zu sein und kann es kaum erwarten, in Hongkong wieder im Cockpit des MS Amlin Andretti Autos zu sitzen. Wir standen im vergangenen Jahr einmal auf dem Podium, doch das genügt uns nicht. Wir wollen in dieser Saison mehr, und ich denke nicht, dass wir in Saison 2 schon unser ganzes Potenzial gezeigt haben. Das Team hat hart gearbeitet, und es ist gut, dass die neue Saison an diesem Wochenende losgeht. Einige der neuen Städte und Strecken im Kalender sehen aufregend aus – deshalb freue ich mich sehr auf das Jahr.“


Formel E: BMW i wird Titelsponsor des Berlin ePrix

BMW i( und i3 (c)BMW

Der Berlin ePrix rückt immer näher. Gestern wurde offiziell bekannt, dass BMW als Titelsponsor beim Formel-E-Rennen von Berlin am kommenden Samstag (21. Mai) auftritt. Im Vorjahr übernahm DHL diesen Part, dieses Jahr ist also der Münchner Automobilhersteller großer Sponsoringpartner des einzigen deutschen Formel-E-Rennens. Mit der Marke BMW i, zu der aktuell die beiden Elektromodelle BMW i3 und BMW i8 zählen, ist BMW im offiziellen Namen der Veranstaltung verankert: BMW i Berlin ePrix.

Die Münchner sind seit Gründung der Elektrorennserie fester Bestandteil der Serie und stellen ihre beiden Modelle i3 und i8 zur Verfügung. Der BMW i3 dient als Medical-Car der Formel E, das Sportmodell BMW i8 kommt als Qualcomm Safety Car zum Einsatz. Zuletzt rückte das Safety-Car beim Paris ePrix die letzten Runden aus, um Lucas di Grassi & Co ins Ziel zu geleiten.

Berlin und die Formel E freut sich über das Engagement von BMW. „Es sind fantastische Neuigkeiten, dass BMW i im Namen des Berlin ePrix steht, beim ersten Formel-E-Rennen in den Strassen der deutschen Hauptstadt. Deutschland spielt eine Schlüsselposition in der Produktion und Herstellung von Elektroautos, die BMW mit ihrer Rolle als offizieller Fuhrpark der Formel E verkörpert“, sagt Sam Piccione III, Chief Revenue Officer der Formel E.

„Als Pionier in der Elektromobilität wissen wir, dass wir neue Wege gehen müssen, während wir gleichzeitig auf unsere echten, fundamentalen Werte verbleiben“, sagt Jörg Reimann,Leiter BMW Markenerlebnis. „Als Titelsponsor des Berlin ePrix haben wir eine weitere Gelegenheit, das mit BMW i zu zeigen, zusätzlich zu unserer bestehenden Partnerschaft als offizieller Fuhrpark der Formel E. BMW i und die Formel E passen sehr gut zusammen. Wir sind sehr erfreut, BMW i beim Rennen in der deutschen Hauptstadt prominent zu repräsentieren.“