Schlagwort-Archive: Antonio Felix da Costa

FE: Aufsteigende Tendenz im Andretti-Team

Felix da Costa-Andretti (c)BMW

Die vierte Saison der FIA Formula E Championship hat für das MS&AD Andretti Team mit Höhen und Tiefen begonnen. António Félix da Costa schaffte mit Platz sechs im Samstagsrennen auf dem „Hong Kong Central Harbourfront Circuit“ den Sprung in die Punkteränge.

Im zweiten Lauf am Sonntag lag er als Vierter sogar in Reichweite eines Podiumsplatzes, ehe ihn ein Problem beim Starten nach dem Boxenstopp zurückwarf. Er beendete das Rennen auf dem zwölften Platz. Kamui Kobayashi gewann bei seiner Premiere in der Formel E in beiden Rennen das „Fanboost“-Voting und kam auf den Rängen 15 und 18 ins Ziel. weiterlesen

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FE: Andretti und BMW motiviert bis in die Haarspitzen

Felix da Costa im Rennauto(c)BMW

Am kommenden Wochenende beginnt mit den beiden Rennen in Hongkong die vierte Saison der Formel E-Meisterschaft. Für das Team MS&AD Andretti Formula E gehen zum Auftakt BMW-Werksfahrer António Félix da Costa und Kamui Kobayashi aus Japan an den Start. Im Verlauf von Saison 4 werden BMW und das Team die Vorbereitungen auf den offiziellen Werkseinstieg in der Saison 2018/2019 fortsetzen. weiterlesen


FE: Kamui Kobayashi fährt für Andretti in Hongkong

Kamui Kobayashi (c)Andretti

Der Japaner Kamui Kobayashi wird für Andretti den Saisonauftakt in Hongkong am 2. und 3.Dezember bestreiten. Das bestätigt der US-Rennstall heute vormittag in einer Pressemitteilung. Der ehemalige Formel-1-Pilot, der insgesamt 76 Grand Prix in der Königsklasse des Motorsports bestritt, feiert seine Formel-E-Premiere und wird an der Seite von Antonio Felix da Costa für das Team von Michael Andretti an den Start gehen. Laut Nennliste der FIA war der Brite Tom Blomqvist mit der Startnummer 27 für Hongkong vorgesehen, doch der US-Rennstall hat sich anders entschieden. Sehr ärgerlich für BMW-Werkspilot Blomqvist, der sich schon auf seine Formel-E-Premiere freute. Kobayashi ist vorerst nur für die beiden Rennen in Hongkong gesetzt. Ob danach Blomqvist ins Andretti-Cockpit steigt, bleibt offen.

Offenbar spielte das Engagement des japanischen Sponsors MS&AD Insurance eine wesentliche Rolle für die Verpflichtung Kobayashis, die einen japanische Piloten bevorzugen. Der 31-Jährige fährt aktuell in der WEC für Toyota und ist dort Teamkollege von edams-Renault-Pilot Sebastien Buemi. „Zuerst möchte ich mich bei Michael Andretti, dem ganzen Team und MS&AD Insurance für die wunderbare Gelegenheit bedanken, beim Hong Kong ePrix zu starten“, sagt der Japaner. „Andretti isat eine der weltweit bekanntesten Rennsportfamilien und ich bin daher sehr erfreut mein Formel-E-Debüt unter Andretti zu geben. Ich gehe ohne Testmöglichkeit in das bevorstehende Rennwochenende, das die Sache  nicht gerade einfach macht, um ehrlich zu sein.  Das Team unterstützt mich auf allen Fronten, es besteht daher kein Anlaß zur Sorge. Ich freue mich ehrlich auf zwei erfolgreiche Rennen“, fiebert Kobayashi seiner Formel-E-Premiere entgegen.

Teambesitzer Michael Andretti ist ebenfalls angetan von dem Deal: „Wir sind sehr erfreut, beim Saisonauftakt in Hongkong einen Piloten des Kalibers von Kobayashi ins Auto mit der Startnummer 27 zu bekommen. Er bewies bereits in der Formel 1 und der WEC sein Können. Die Formel E ist für ihn folgerichtig der perfekte nächste Schritt. Es ist für uns erfreulich, dass wir einen der beliebtesten japanischen Piloten und eine der größten Unternehmen in Japan, MS&AD Insurance, miteinander vereinen können. Die Leidenschaft der japanischen Fans ist unglaublich und wir gehen schwer davon aus, dass wir das in Hongkong bei seinem Debüt erleben.“

 


FE: Tom Blomqvist ergattert letztes freies Cockpit im Andretti-Team

Tom Blomqvist, Andretti (c)BMW

Auf der offiziellen FIA-Nennliste, die seit heute komplett ist, lautet die Fahrerpaarung beim US-Team Andretti: Tom Blomqvist und Antonio Felix da Costa. MS&AD Andretti hat mit der Verpflichtung von Blomqvist das letzte freie vakante Cockpit in der Formel E vergeben. Der britische BMW-Werkspilot wird an der Seite von Felix da Costa für den US-Rennstall an den Start gehen. 

Beide Piloten fuhren bereits gemeinsam für BMW in der DTM und kennen sich daher bestens. Blomqvist stieg beim Münchner Hersteller in die DTM 2015 ein und feierte in seiner Rookiesaison seinen bisher einzigen DTM-Sieg in Oschersleben. Platz sechs war seine bisher beste DTM-Gesamtplatzierung im Jahr 2016. In der abgelaufenen Saison kam der Brite nicht über Position 17 hinaus. Ob Blomqvist sein Engagement für BMW in der DTM fortsetzen wird, steht noch nicht fest, da der bayerische Autohersteller erst im Dezember sein DTM-Starterfeld bekanntgibt. Im Formelsport machte sich der neue Andretti-Pilot 2014 einen Namen, als er den Vizetitel in der Formel 3 errang.

Zuletzt konnte Blomqvist bei den offiziellen Testfahrten der Elektrorennserie in Valencia die Andretti-Truppe überzeugen und sich daher für ein Cockpit empfehlen. Der 23-Jährige wird mit der Startnummer 27 seine Formel-E-Premiere feiern und beerbt den Niederländer Robin Frijns, der nach zwei Jahren im Andretti-Team seinen Hut nehmen mußte.

 


FE: BMW i und MS Amlin Andretti bleiben in Mexico City punktelos

 2016/2017 FIA Formula E Championship. Autódromo Hermanos Rodríguez, Mexico City, Mexico Saturday 1 April 2017. Photo: Sam Bloxham/LAT/Formula E ref:

Enttäuschender Renntag für MS Amlin Andretti in Mexiko: Sowohl BMW Werksfahrer António Félix da Costa (PRT) als auch Teamkollege Robin Frijns (NED) blieben beim Mexico City ePrix ohne Punkte. Frijns wurde Elfter, während Félix da Costa das Rennen nach einem technischen Zwischenfall vorzeitig beenden musste.

Das Qualifying
Wie der gesamte Renntag verlief auch das Qualifying für das MS Amlin Andretti Team unvorhergesehen. Félix da Costa sicherte sich auf der staubigen und unbeständigen Strecke in einer Zeit von 1:03.363 Platz acht. Aufgrund einer Strafe für einen anderen Wettbewerber rückte der Portugiese eine weitere Position nach vorn auf Startplatz sieben. Frijns wurde 17. in einer Zeit von 1:03.688.

Félix da Costa erlebte zudem einen besonderen Nachmittag, als er den Sieg im eRace vor einem großen und begeisterten Publikum im eVillage holte. Anschließend erhielt das Team überraschenden Besuch von Paris Hilton, die sich Zeit für gemeinsame Fotos mit dem Team nahm und erfuhr, wie Nachhaltigkeit und Elektrotechnologien die Zukunft des Motorsports beeinflussen.

Das Rennen
Nach dem Start geriet Félix da Costa in der ersten Runde in dichten Verkehr und musste diesem ausweichen, was ihn sieben Plätze kostete. Er kämpfte hart und konnte sich bis auf Position sechs vorarbeiten, bevor ihn technische Probleme zum vorzeitigen Aufgeben zwangen. Frijns Auto war schnell unterwegs und brachte ihn bis auf Position fünf. Nach einer Durchfahrtsstrafe wegen Nichteinhaltens der vorgeschriebenen Boxenstopp-Zeit konnte er sich noch einmal nach vorne kämpfen, landete am Ende aber außerhalb der Punkteränge auf Platz elf. Der Sieg ging an Lucas di Grassi (BRA) vom Abt Schaeffler Audi Sport Team. Das Qualcomm BMW i8 Safety Car kam während des Rennens insgesamt drei Mal zum Einsatz.

Die Reaktionen

António Félix da Costa: „In Bezug auf unsere Pace lief es deutlich besser als in Buenos Aires. Die Arbeit, die wir seitdem geleistet haben, hat sich wirklich gelohnt und wir waren besser vorbereitet. Das zeigt, dass wir aus unseren Fehlern lernen und das tun, was nötig ist, um im Wettbewerb mitzuhalten. Im Qualifying waren wir äußerst konkurrenzfähig und mit Startplatz sieben konnten wir einen guten Schritt nach vorne machen. Das Auto war gut, obwohl ich schon zu Beginn einen Fehler machte, was uns einige Positionen kostete. Ich habe es geschafft, mich wieder nach vorne zu kämpfen, und hatte eine gute Pace, wodurch ich einige Fahrer überholen konnte. Nach dem Boxenstopp sah es so aus, als könnten wir eine Top-5-Platzierung einfahren. Doch ein technischer Defekt sorgte dafür, dass ich zurück in die Box musste. Momentan ist es nicht einfach für uns, doch wir als Team werden in Monaco gestärkt zurückkommen.“

Robin Frijns: „Das Rennen lief eigentlich recht gut. Wir starteten von Platz 17, und ich habe mich gut gefühlt. Nach ein paar Runden und einem Fehler von António lag ich direkt hinter ihm. Ich hatte das Gefühl schneller zu sein als die Autos vor mir, aber auf dem vorderen Streckenabschnitt ist es schwer zu überholen. Es ist bedauerlich, dass uns während des Boxenstopps ein Fehler unterlaufen ist. Wir sind drei Sekunden früher wieder losgefahren, als es erlaubt ist. Deshalb haben wir eine Durchfahrtsstrafe bekommen. Ohne diese wäre eine Top-5-Platzierung definitiv möglich gewesen, was wirklich enttäuschend ist.“


FE: BMW i in Mexico: Kluge Strategie entscheidend

Antonio Felix da Costa vor Mexico (c)BMW

Am 1. April geht die FIA Formula E Championship 2016/17 in Mexiko City in ihre nächste Runde. BMW Werksfahrer Antonio Felix da Costa und Robin Frijns sitzen auch beim Mexico City ePrix am Steuer der beiden MS Amlin Andretti ATEC-002. Zum zweiten Mal in Folge ist das ‚Autódromo Hermanos Rodríguez’, ein einzigartiger Stadionkurs, ein Teil des Formel E Kalenders.

Die Herausforderung

Nachdem der Saisonauftakt in Hongkong mit zwei Punkteplatzierungen vielversprechend verlaufen war, hatte das MS Amlin Andretti Team in den Rennen zwei und drei kein Glück. In Marrakesch und Buenos Aires blieb die Mannschaft von Michael Andretti jeweils ohne Meisterschaftszähler. Das Ziel für Mexiko ist damit klar: Punkte. Das Rennen findet auf dem ‚Autódromo Hermanos Rodríguez‘ statt, das sich aus Baseballstadion und Rennstrecke zusammensetzt. Der Kurs verläuft zwischen hohen Tribünen, so entsteht eine unverwechselbare Atmosphäre. Das Layout ähnelt dem jener Streckenvariante, die beim Großen Preis von Mexiko befahren wird. Zudem ist es mit 2.500 Metern die höchstgelegene Strecke im Rennkalender.

Für das MS Amlin Andretti Team werden eine kluge Strategie und ein guter Start seiner Fahrer entscheidend sein, um in diesem Rennen gute Platzierungen erreichen zu können. Spannende Rennen sind in der Formel E garantiert. Sich aus dem Getümmel herauszuhalten und einen sauberen ePrix zu fahren, ist einer der Schlüssel zum Erfolg.

Das Team

MS Amlin Andretti schickt in Saison 3 den ATEC-002 ins Rennen und tritt mit Félix da Costa und Frijns in seinen beiden Fahrzeugen an – Frijns mit der Startnummer 27 und Félix da Costa mit der Startnummer 28. BMW bringt seine Kompetenz unterstützend in das US-amerikanische Team ein, das zum ersten Mal einen eigenen Antriebsstrang verwendet. In den ersten beiden Saisons war die Mannschaft von Andretti mit der Standard-Technologie der Formel E gefahren.

Die Erwartungen

Antonio Felix da Costa:
„Ich freue mich darauf, nach Mexico City zurückzukehren. Es ist eine coole Stadt. Durch das Stadion zu fahren, fühlt sich fantastisch an – das kann man mit nichts vergleichen. Es werden viele Zuschauer vor Ort sein und jede Menge Lärm machen, wirklich wie in einem Fußballstadion. Die Pause nach dem letzten Rennen war lang, hat uns aber gut getan. Das Rennen in Buenos Aires ist enttäuschend verlaufen. Deshalb war es gut, das abzuhaken und als Team entsprechend zu reagieren. Ich denke, das ist uns gut gelungen. Die Hausaufgaben, die wir vor dem Rennen in Mexiko geleistet haben, werden sich auszahlen. Die Strecke könnte uns ganz gut liegen. Es ist ein schwieriger Kurs. Die Höhenlage macht es zudem zur härtesten Strecke der Saison, die Luft ist unheimlich dünn. Wir dürfen uns so wenig Fehler wie möglich erlauben. Dann können wir auch auf Punkte hoffen.“

Robin Frijns: „Im vergangenen Jahr sind wir in Mexico City von Platz 14 gestartet und konnten das Rennen letztlich auf dem fünften Rang beenden. Es ist eine fantastische Strecke, auf der gute Duelle möglich sind. Es fühlt sich immer toll an, dort zu fahren und die vielen Zuschauer vor Ort zu sehen. Wenn man ins Stadion kommt, kann man all die Fans sehen und hören, die gekommen sind, um sich das Rennen anzuschauen. Das Wochenende in Buenos Aires hat uns wichtige Informationen geliefert, und wir haben in den vergangenen Wochen hart gearbeitet, um das Auto weiter zu verbessern. Unser Ziel ist es, das Rennen mit beiden Autos in den Punkten zu beenden und an die Leistungen aus Hongkong anzuknüpfen.“

Die Strecke

Austragungsort des Mexico ePrix ist das Autódromo Hermanos Rodríguez, das nach den berühmten Rennfahrerbrüdern Pedro und Ricardo benannt wurde. Dabei handelt es sich um die einzige permanente Rennstrecke im Rennkalender der Formel E. Der Streckenverlauf umfasst zwei lange Haarnadelkurven, die ein Oval bilden, sowie zahlreiche Kurven innerhalb des Hauptkurses. Anders als andere FIA Meisterschaften fährt die Formel E auch die anspruchsvolle Peraltada-Kurve. Im Bereich der Strecke befindet sich ein Baseballstadion, ehemaliges Heimstadion der 16-maligen mexikanischen Champions „Diablos Rojos del Mexico“, das Fahrern und Zuschauern eine einzigartige Atmosphäre bietet und zahlreichen Fans in den einzelnen Kurven rund um das Infield Platz bietet. Mit 2.500 Metern über dem Meeresspiegel ist es zudem die höchste Strecke im Rennkalender.


FE: Keine Punkte für MS Amlin Andretti in Argentinien

2016/2017 FIA Formula E Championship (c)BMW

Das MS Amlin Andretti Team hat Buenos Aires, Schauplatz des dritten Laufs der FIA Formula E Championship 2016/2017, ohne Punkte im Gepäck verlassen. Die beiden Andretti ATEC-002 Fahrzeuge beendeten den Buenos Aires ePrix außerhalb der Top-10: BMW Werksfahrer Antonio Felix da Costa wurde Elfter, Robin Frijns kam als 14. ins Ziel.

Das Qualifying
Schon das Zeittraining verlief für die beiden MS Amlin Andretti Piloten nicht nach Plan. Nachdem ihn Probleme im Training Fahrzeit gekostet hatten, fuhr Félix da Costa nach einem Zwischenfall auf der Strecke im Qualifying nur eine Zeit von 1:13,326 Minuten und landete auf Platz 17. Frijns kam etwas besser zurecht und wurde 13. – in einer Zeit von 1:10,172 Minuten.

Das Rennen
Von ihren Startplätzen im Mittelfeld war es für Félix da Costa und Frijns eine große Herausforderung, sich nach vorn zu arbeiten. Beide steckten in der ersten Rennhälfte im Verkehr fest. Zudem ließ die Hitze dem Team wenig Raum für eine clevere Strategie beim Energiesparen. Beide Fahrer stoppten genau zur Rennhalbzeit, in Runde 19. Doch auch danach reichte der Speed nicht ganz, um von einigen Strafen und Zwischenfällen zu profitieren und noch in die Punkteränge zu kommen. Félix da Costa zeigte einen starken Endspurt und verbesserte sich in den letzten Runden noch auf Rang elf – sechs Plätze besser als seine Startposition. Frijns bekam hingegen gegen Rennende Probleme und musste sich mit Platz 14 begnügen. Das Team war zumindest froh darüber, mit beiden Fahrzeugen trotz der großen Hitze in Buenos Aires ins Ziel gekommen zu sein. Der Sieg im Rennen ging an Sébastien Buemi (SUI) vom eDams Renault Team.

Die Reaktionen

António Félix da Costa: „Diese Strecke war in der Vergangenheit gut zu mir. Ich habe hier schon gewonnen und war im vergangenen Jahr Zweiter, bevor ich Probleme bekam. Ich habe mich auf dieses Rennen gefreut, aber durch meinen Unfall im ersten Training habe ich die Sache unnötig schwierig gemacht – dafür entschuldige ich mich beim MS Amlin Andretti Team. Wir haben versucht zurückzukommen, aber dann habe ich im Qualifying einen weiteren Fehler begangen. Zudem hatten wir kleinere Probleme mit der Batterie. Heute lief es einfach nicht. Ich denke, manchmal braucht man solch schlechte Tage, um danach einen großen Schritt nach vorn zu machen. Darauf hoffe ich, wenn es nach Mexiko geht.“

Robin Frijns: „Der Tag hatte eigentlich noch ganz ordentlich begonnen. Im Rennen konnten wir unsere Startposition halten, und ich habe dabei versucht, so viel Energie wie möglich zu sparen. Leider konnten wir mit unseren direkten Konkurrenten nicht ganz mithalten, deshalb war es ein schwieriges Rennen. Mit Blick auf Mexico City werden wir uns die Daten genau ansehen. Wir müssen aus diesem Rennen lernen und hoffentlich wichtige Informationen gewinnen, die uns nach vorn bringen.“


FE: BMW i und MS Amlin Andretti machen in Südamerika Station

robin-frijns,ms-amlin-andretti (c)BMW
Die dritte Runde der Formel-E-Meisterschaft führt Fahrer, Teams und Fans am 18. Februar nach Buenos Aires. Wie schon in den ersten beiden Läufen werden BMW-Werksfahrer António Félix da Costa und Robin Frijns den Buenos Aires ePrix in den beiden ATEC-002 des MS Amlin Andretti Teams bestreiten. Die argentinische Hauptstadt ist bereits zum dritten Mal Austragungsort eines Formel E Events und die einzige südamerikanische Destination im Rennkalender.

Die Herausforderung
Nach einem starken Saisonauftakt mit zwei Top-10-Platzierungen – Rang fünf und sechs für Félix da Costa und Frijns – in Hongkong verließen die beiden MS Amlin Andretti Piloten Marokko mit leeren Händen. Frijns kam außerhalb der Punkte auf Rang elf ins Ziel, Félix da Costa schied vorzeitig aus. Beide Fahrer werden in Argentinien alles daran setzen, wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren. Vor allem für den Portugiesen ist Buenos Aires ein besonderer Ort. Dort gelang ihm in der Saison 2014/15 sein erster Triumph in der Formel E. Die Anforderungen an Mensch und Maschine sind in Argentinien enorm. Insbesondere die hohen Temperaturen sind eine Herausforderung.

Die Stadt
Buenos Aires ist malerisch und lebendig zugleich, ein Zentrum südamerikanischer Sportkultur – und daher ein perfekter Platz für die Formel E. Es ist die Heimat der Boca Juniors und von River Plate, zwei der berühmtesten Fußball-Klubs der Welt, und war Austragungsort eines WM-Finales. Buenos Aires hat auch eine motorsportliche Vergangenheit: Nur ein paar Schritte entfernt von der Strecke steht das Denkmal des großen Argentiniers Juan Manuel Fangio.

In das Viertel „Puerto Madero“, in dem das Rennen stattfindet, wurde in den vergangenen Jahren viel investiert. Es bietet die neuesten Trends der Architektur. Viele Häuser sind auf alten Industriegebäuden entstanden. Es ist ein junges, zukunftsbezogenes und lebhaftes Viertel, das perfekt zur Kultur des „Electric Racing“ passt. In Buenos Aires gibt es zugleich an jedem Wochenende mehr geöffnete Theater – rund 300 – als an jedem anderen Ort der Welt.

Die Strecke
Der Kurs gilt gemeinhin als der Beste im Kalender, mit vielen schnellen Abschnitten und harten Bremszonen. Er ist breit genug, um genügend gute Überholmöglichkeiten zu bieten, ohne das charakteristische Gefühl eines Stadtkurses zu verlieren. Rund um die Strecke sorgen im Hintergrund Parkflächen und die wachsende Skyline der City dafür, dass der Schauplatz die Zuschauer auch optisch begeistert.

Das Team
MS Amlin Andretti schickt in Saison 3 den ATEC-002 ins Rennen und tritt mit Félix da Costa und Frijns in seinen beiden Fahrzeugen an – Frijns mit der Startnummer 27 und Félix da Costa mit der Startnummer 28. BMW bringt seine Kompetenz unterstützend in das US-amerikanische Team ein, das zum ersten Mal einen eigenen Antriebsstrang verwendet. In den ersten beiden Saisons war die Mannschaft von Andretti mit der Standard-Technologie der Formel E gefahren. Für die neue Partnerschaft zwischen BMW und dem Team wird es der dritte Renneinsatz nach der Bekanntgabe der Kooperation sein.

Fans können ihrem Lieblingsfahrer online mit ihrer Stimme einen ‚FanBoost‘ geben – einen zusätzlichen Energieschub, der in der zweiten Hälfte des Rennens abgerufen werden kann. Die drei Fahrer mit den meisten Stimmen erhalten zusätzliche 100 kJ Energie, mit denen sie die Motorleistung um bis zu 30 kW steigern können. Es gibt zwei Möglichkeiten für die Fans: abstimmen auf fanboost.fiaformulae.com oder auf Twitter oder Instagram den Hashtag #FanBoost mit #AntonioFelixdaCosta oder #RobinFrijns verwenden.

Die Erwartungen

António Félix da Costa: „Buenos Aires war für mich bisher immer ein erfolgreiches Pflaster. Dort habe ich mein erstes Formel E Rennen gewonnen. Im vergangenen Jahr war ich in der Super-Pole dabei und lag im Rennen auf Platz zwei, als mich das Pech erwischte. Wegen der Hitze wird es wohl eines der härtesten Rennen des Jahres – körperlich und mental. Man muss mit der Energie gut haushalten, unter diesen Bedingungen ist das ein entscheidender Faktor. Ich stehe im ständigen Kontakt mit dem Team, um immer zu wissen, ob wir im grünen Bereich unterwegs sind. Der Streckenverlauf dürfte gut zu unserem Antriebsstrang passen, ganz im Gegensatz zur Strecke in Marrakesch. Wenn wir unser Potenzial voll ausschöpfen, haben wir die Chance, mit beiden Autos zu punkten. Es ist eine tolle Formel E Location. Bisher war es immer ein spannendes Rennen, mit vollen Tribünen, in einer großartigen Stadt. Ich freue mich auf die Rückkehr. Hinter uns liegt eine kleine Winterpause. Mit einem guten Rennen in Buenos Aires könnten wir gleichzeitig die Weichen für die weitere Saison stellen.“

Robin Frijns: „Buenos Aires ist eine meiner absoluten Lieblingsstädte. Es ist immer wieder toll, hierher zu kommen. Die Strecke bietet eine der längsten, wenn nicht sogar die längste Gerade im Kalender. Dort erreichen wir hohe Geschwindigkeiten. Gleichzeitig ist es aber auch sehr wichtig, die Batterieladung gut einzuteilen, damit wir auf der Gerade genügend Leistung haben. Zudem gibt es auf dem Kurs einige recht technische Abschnitte, die eine große Rolle für die Rundenzeit im Qualifying spielen. Ein Faktor sind auch die Temperaturen. Deshalb müssen wir abwarten, wie sich das Rennen entwickeln wird. Ich denke, dass wir als Team an diesem Wochenende sehr stark sein werden. Wir freuen uns darauf, weitere Punkte zu sammeln.“


FE: Felix da Costa erteilt NBA-Stars Lehrstunde

antonio-felix-da-costa-und-basketballlegenden-der-nba(c)BMW/LAT

Für Andretti-Pilot Antonio Felix da Costa stand dieses Wochenende ganz im Zeichen des virtuellen Rennsports. Im Rahmen des Visa Vegas eRace hatte der Portugiese die Gelegenheit, den US-Basketball-Legenden Shaquille O’Neal, Charles Barkley und Kenny Smith eine ganz besondere Lehrstunde zu geben.

Auf der Elektronikmesse Consumer Electronics Show (CES) verriet Felix da Costa den NBA-Stars die wichtigsten Tricks und Kniffe im Umgang mit dem Rennsimulator, der auch beim virtuellen Rennen am Samstag zum Einsatz kam.

Neben dem virtuellen Wettrennen an der Spielekonsole gab es für Felix da Costa ein weiteres Highlight: Gemeinsam mit seinen Formel-E-Kollegen Sam Bird (Virgin) und Mitch Evans (Jaguar) ging es für ihn auf einer Show-Fahrt im Qualcomm BMW i8 Safety Car durch das nächtliche Las Vegas.


FE: BMW feiert Saisonabschluss, Felix da Costa in Formel E und WEC-Vorbereitung im Einsatz

bmw_da-costa_saisonabschluss(c)BMW

BMW hat am Freitag seinen alljährlichen Saisonabschluss gefeiert. Mit dabei in München war auch Amlin-Pilot Antonio Felix da Costa, der als BMW-Werkspilot für den US-Rennstall MS Amlin Andretti fährt. Der Portugiese wurde nach seinem dreijährigen DTM-Engagement für BMW feierlich verabschiedet (links im Bild). Felix da Costa fokussiert sich 2017 auf die Formel E und kommt als Entwicklungsfahrer für die Langstreckenweltmeisterschaft (WEC) bei den Münchnern zum Einsatz. Nach der Ankündigung von BMW Ende September, ab 2018 in der WEC anzutreten, steht für BMW in der kommenden Saison ein umfangreiches Test- und Vorbereitungsprogramm im Hinblick auf das folgende Jahr bevor. Als Fahrer sind in dieser Phase neben Martin Tomczyk und Alexander Sims eben auch Antonio Felix da Costa vorgesehen.

Als weiteres Motorsport-Engagement setzt BMW auf die Elektrorennserie und hat bekanntlich im Herbst die Partnerschaft mit dem Andretti-Team offiziell verkündet. Im Verlauf des kommenden Jahres wird der Austausch zwischen dem Team und den Ingenieuren von BMW Motorsport sukzessive intensiviert. Geplant ist ein Werksengagement ab Saison 5 (2018/19). Darüber hinaus ist BMW i als „Official Vehicle Partner“ prominent in der Formel E vertreten und stellt unter anderem das Qualcomm BMW i8 Safety Car.

„Die ersten Rennen der Formel E seit Bekanntgabe unserer Partnerschaft mit dem MS Amlin Andretti Team haben Lust auf mehr gemacht“, sagte BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt . „Wir freuen uns sehr darauf, wenn die Saison ab Februar 2017 wieder richtig Fahrt aufnimmt. Es geht für uns vor allem darum, im Umfeld der Formel E Erfahrungen zu sammeln. Der enge Austausch mit der Mannschaft von Andretti Formula E ist dabei extrem wertvoll.“