Archiv der Kategorie: mehr Sport/Messen

Messe: f.re.e wächst auf sieben Hallen und rund 80.000 Quadratmetern

Fahrrad auf der f.ree.e (c)Messeveranstalter

Bayerns größte Reise- und Freizeitmesse erweitert im nächsten Jahr das Angebot im Bereich Caravaning & Mobile Freizeit. Damit stehen für Reisemobile, Caravans, Zelte und Kastenwagen zwei komplette Hallen zur Verfügung. Darüber hinaus laufen die Golftage München erstmals an drei Tagen parallel zur f.re.e auf dem Münchner Messegelände. Die f.re.e findet noch bis kommenden Sonntag, 26. Februar 2017 statt.

Nach den erfolgreichen Ergebnissen der f.re.e im Februar 2016 mit über 122.000 Besuchern und 1.200 Ausstellern erweitert die Messe München das Angebot und die Fläche der Reise- und Freizeitmesse auf eine Größe von rund acht Fußballfeldern. Eine wichtige Entscheidung, wie Geschäftsführer Reinhard Pfeiffer betont: „Der Bereich Caravaning & Mobile Freizeit liegt uns sehr am Herzen. Daher freut es uns sehr, dass wir nach einer positiven Entwicklung in den vergangenen Jahren nun zwei komplette Hallen mit diesem Thema belegen. Das ist ein klares Zeichen an die Branche.“

Fahrrad
Das Angebot der Händler und Hersteller in Halle B6 reicht von Trekkingrädern über Mountain- und E-Bikes bis hin zu Spezialmodellen wie Lasten- oder Liegerädern. Damit die Besucher sich ein genaues Bild von den einzelnen Fahrrädern machen können, besteht die Möglichkeit, auf drei verschiedenen Fahrradparcours Proberunden zu drehen. Auf dem Mountainbike-Parcours betreuen Mitarbeiter des DAV die Besucher beim Techniktraining, auf dem Spezialrad-Parcours stehen Liege- und Lastenräder für Fahrten bereit und auf dem großen Testparcours dürfen E-Bikes, Trekkingbikes und Stadträder Probe gefahren werden.

Caravaning & Mobile Freizeit
Erstmals seit vielen Jahren wird der Bereich Caravaning & Mobile Freizeit wieder zwei komplette Hallen belegen. In Halle B3 finden Besucher Angebote zu Reisemobilen, Caravans, Zelten und Campingzubehör. Die Halle B4 bietet eine große Auswahl an Kastenwagen, Ausbaumöglichkeiten sowie Pick-ups. Darüber hinaus haben Besucher die Möglichkeit, in der Camping-Welt, an der Campingplatz-Servicestation und am Informationsstand des Caravaning Inustrieverbands Deutschland (CIVD) e.V. Tipps für den Urlaub in der Natur zu erhalten.

Reisen
Der Themenbereich Reisen umfasst neben Fernreisen sowie Zielen in Mittel-, Nord- und Osteuropa (Halle A4) auch Urlaubsangebote in Bayern, Deutschland und der Alpenregion (Halle A5). Mittelmeerländer und das Thema Kreuzfahrten belegen künftig die ganze Halle B5. Neben den klassischen Destinationen in Südeuropa und Nordafrika erwartet die Besucher dort der auf knapp 2.000 Quadratmetern vergrößerte Ausstellungsbereich „f.re.e Ahoi“-Reisen auf dem Wasser. Hierzu zählen unter anderem die Hafenbühne sowie das Hafen-Café.

Wie in den Vorjahren bietet auch die kommende f.re.e Thementage zu Reise- und Freizeitmöglichkeiten an. Die Auswahl reicht von „f.re.e Solo“, Reise- und Freizeitangebote für Alleinreisende und Singles, bis zu „f.re.e ohne Grenzen“ – barrierefreie Reise- und Freizeitgestaltung.

Wassersport
Eine große Vielfalt an Wassersportarten bietet Halle A6. Dort können Besucher von Kanu über Stand-Up Paddling (SUP) bis Tauchen alles ausprobieren, was auf, im oder unter Wasser möglich ist. Für Kanu und SUP steht im kommenden Jahr eine Seenlandschaft zur Verfügung. Hier können Wassersporbegeisterte in zwei voneinander getrennten Bereichen sowohl Kanus testen als auch SUP ausprobieren. Darüber hinaus finden spezielle Events wie ein SUP-Polo-Turnier auf dem See statt. Noch mehr Aktivität versprechen die Schnupper-Tauchkurse. Nur wenige Meter von der Seelandschaft entfernt dürfen Besucher komplett ins kühle Nass eintauchen. Außerdem präsentieren und verkaufen Aussteller die neuesten Kanumodelle, Bootszubehör und -kurse sowie Tauchausrüstung und Surfbretter.

Outdoor
Ebenfalls in Halle A6 befindet sich der Themenbereich Outdoor. Mit den bayerischen Alpen vor der Tür nutzt der Großteil der f.re.e-Besucher die Auswahl an Ausrüstung, Bekleidung sowie das umfangreiche Informationsangebot des Deutschen Alpenvereins (DAV) auf der Outdoorbühne zur Vorbereitung auf die nächste Bergtour. Gemeinsam mit der Sektion München und Oberland organisiert die Messe München im kommenden Jahr zum neunten Mal den CLIMB FREE. Am Samstag und Sonntag (25. und 26. Februar 2017) finden die Offenen Bayerischen Meisterschaften sowie der Oberlandcup im Bouldern statt.

Münchner Autotage und Golftage München
Ergänzend zur Reise- und Freizeitmesse f.re.e finden die Münchner Autotage (an allen f.re.e Messetagen) in Halle C4 sowie die Golftage München (24. bis 26. Februar 2017) in Halle C3 statt. Der Besuch aller drei Messen ist mit einer einzigen Eintrittskarte möglich. Während der Messelaufzeit ist neben dem Eingang Ost erstmals auch der Eingang Nord geöffnet und es verkehren Shuttle-Busse zwischen den beiden Eingängen.


Eurobike 2016: Fahrradmesse rückte die Biketrends ins Rampenlicht

EUROBIKE 2016 (c)Eurobike

Einmal mehr konnte sich die Eurobike als wertvolle Plattform der internationalen Fahrradbranche präsentieren. Von Start-Up-Gründern, über Händler und Entscheider aus dem Mittelstand bis hin zu Führungskräften von Großkonzernen: Insgesamt kamen 42 720 Fachbesucher (2015: 45 870) an den Bodensee. Weitere 34 400 Fahrradfans (2015: 20 730) wollten am Wochenende auf das Rad steigen. Klaus Wellmann, Geschäftsführer der Messe Friedrichshafen, bilanziert: „Als Ergänzung zum internationalen Fachaustausch zelebrierte die Eurobike mit den neuen Festival Days die Bike-Begeisterung auf einem neuen Level und jeder konnte erleben, welch großen Stellenwert die Fahrradmobilität in der Gesellschaft einnimmt.“ Bereichsleiter Stefan Reisinger ergänzt: „Wir freuen uns zum Jubiläum über eine kommunikationsstarke Neuauflage und darüber, dass wir mit Gästen aus 106 Nationen auch bei der Internationalität zulegen konnten.“ weiterlesen


Eurobike: Spielwiese für alle Fahrradfans, Festival Days in elf Areas

Fashion Show Eurobike 2014 (c)Erich Hirsch

Fliegende Bikes, 3 000 Testräder und internationale Sommerhits live: Unter dem Motto „Testen, Erleben, Feiern“ zeigt sich die Eurobike dieses Jahr von einer neuen Seite und öffnet mit den Festival Days das Messegelände an zwei Tagen für die Öffentlichkeit. Im Rahmen der Pressekonferenz am 25. August im Vorfeld der Leitmesse präsentierten die Veranstalter das neue Konzept. Im Anschluss an die drei Business Days, die für Fachbesucher und Journalisten zugänglich sind, bieten die Festival Days am Samstag, 3. September und Sonntag, 4. September in elf Areas Rad-Enthusiasten, Hobby-Bikern und Neugierigen spektakuläre Bike-Performances, Einblicke in die Szene und Auftritte internationaler Musikstars. weiterlesen


Eurobike: 2017 wird ein spannendes E-Bike-Jahr

Xduro (c)Eurobike
Das E-Bike war in den vergangenen Jahren nicht nur aus wirtschaftlicher Sicht ein wichtiger Wachstumstreiber für die Fahrradbranche. Auch in Sachen Technik haben die Fahrräder mit elektrischem Antrieb neue Impulse in den Markt gebracht. Mit der Eurobike (31. August bis Sonntag, 4. September 2016) steht nun in wenigen Wochen die größte Neuheitenschau der Branche auf der Agenda. Und die Aussteller haben wieder einige interessante Neuentwicklungen rund ums E-Bike im Messegepäck.

Seit vor acht bis neun Jahren der E-Bike-Trend in Deutschland losgelegt hat, kennt der Markt für die Fahrräder mit elektronischer Tretkraftunterstützung nur eine Richtung: steil nach oben. Mit 535 000 verkauften E-Bikes wurde 2015 in Deutschland ein neues Rekordniveau erzielt. Wie aus Branchenkreisen bislang zu hören ist, dürfte der E-Bike-Absatz 2016 trotz wetterbedingt schwierigeren Rahmenbedingungen auf ähnlich hohem Niveau liegen. Da wundert es nicht, dass Fahrradhersteller und E-Bike-Ausrüster auch für das Modelljahr 2017 wieder viel Zeit und Energie in die Entwicklung neuer Technologien gesteckt haben. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf den sportiven E-Bike-Modellen, deren Anteil am Absatz in den letzten zwei bis drei Jahren rasant gewachsen ist.

Der Komponentenhersteller Sram stellt beispielsweise seine im Mountainbike-Segment bereits etablierten Schaltungstechnologien im kommenden Modelljahr erstmals auch in einer speziellen E-Bike-Variante zur Verfügung. Der Clou der neuen Komponentengruppe EX1 von Sram ist die Reduzierung auf ein Kettenblatt vorne und acht Ritzel hinten. Den dadurch gewonnenen Raum investiert der amerikanische Fahrradausrüster in breitere Ketten und Zahnräder aus gehärtetem Werkzeugstahl, die mit den hohen Kräften am E-Bike besser zurechtkommen als herkömmliche Fahrradkomponenten. Ihren Ursprung haben solche Lösungen übrigens im unterfränkischen Schweinfurt, wo das amerikanische Unternehmen alle seine Schaltungstechnologien entwickelt. weiterlesen


Messe: Eurobike 2016 startet mit Festival Days durch

EUROBIKE 2015(c)Eurobike

Die 25. Eurobike steht mit neuem Konzept und erweitertem Publikumsfokus in den Startlöchern: Von Mittwoch, 31. August bis Sonntag, 4. September 2016 steigt in Friedrichshafen am Bodensee die große Neuheiten-Show der globalen Fahrradindustrie.

Während bei den ausschließlich für Fachbesucher geöffneten Eurobike Business Days Händler und Medienvertreter die Produktinnovationen für 2017 begutachten können, bieten die Festival Days am Samstag, 3. und Sonntag, 4. September insgesamt elf verschiedene Themen-Areas. „Mit unserem neuen Konzept stellen wir die Eurobike auf zwei starke Säulen. Am Samstag und Sonntag wird das größte Bike-Testival der Welt zum Erlebnis für alle Fahrrad-Fans“, kündigt Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann an. weiterlesen


‚GreenTec Award‘ für Vaude und Magnic Lights

GreenTec Award 2016 Preisträger vaude mit Desiree Nosbusch,Jan Lorch vund Kyocera-Deutschland-Chef Reinhold Schlierkamp (c)EHirsch

Die „GreenTec Awards“, Europas größter Umwelt- und Wirtschaftspreis, wurden am Wochenende in München feierlich verliehen. Im Mittelpunkt standen die Gewinner der 14 Kategorien und fünf Sonderpreise. Über 1000 VIPs aus Wirtschaft, Politik und Fernsehen strömten in das Internationale Kongress Center auf dem Münchner Messegelände, die Gewinner der 14 Kategorien und fünf Sonderpreise gebührend zu feiern.

Die Botschaft lautet, ökologisches Engagement und grüne Technologie im Sinne der Nachhaltigkeit zu fördern. Die Initiatoren und Veranstalter Marco Voigt und Sven Krüger setzen sich mit enormer Begeisterung für dieses Ziel ein. Mehr als 100 Partner und Sponsoren, über 50 Botschafter und 40 Aussteller ermöglichen diese außergewöhnliche Veranstaltung. weiterlesen


F.re.e 2016 in München: E-Bikes erobern die Fahrradwelt

N9UN(c)Erich Hirsch

Auf der Reise- und Freizeitmesse f.re.e in München, die noch bis Sonntag 14.2. andauert, stellen 1.200 Aussteller aus 60 Ländern ihre Urlaubs- und Freizeitmöglichkeiten vor.

Unter den sechs Themenbereichen gibt es eine ganze Halle für den Fahrradsektor. Im Mittelpunkt der Fahrradhalle, in der 80 Aussteller rund 60 Marken zeigen, steht das Thema ’smart cycling‘. Besucher können sich dort über Produkte und Applikationen zur Interkonnektivität zwischen Smartphone und Fahrrad informieren. Ein weiteres großes Thema ist das E-Bike, das sich steigender Beliebtheit erfreut. Neue Modelle, neue Antriebssystem erobern 2016 den Markt. E-Bikes haben längst einen festen Platz in unserer Mobilität eingenommen und fungieren mittlerweile als Alltags- und Tourenbegleiter nicht selten als Autoersatz.

Neben neuen E-Bike-Modellen gibt es auf der Messe zahlreiche Hersteller zu sehen, die einen Einbau-Kit für E-Bikes präsentieren, mit dem ein Fahrrad, das schon zu Hause steht, mit der innovativen Technik nachgerüstet werden kann. weiterlesen


f.re.e München: Die Zukunft des Radfahrens

f.re.e 2014 (c)Erich Hirsch

Bayerns größte Reise- und Freizeitmesse zeigt in diesem Jahr die verschiedenen Möglichkeiten der Interkonnektivität zwischen Fahrrad und Fahrer. Insgesamt präsentieren 80 Aussteller rund 60 Fahrradmarken in einer eigenen Halle. Die f.re.e findet von 10. bis 14. Februar 2016 auf dem Münchner Messegelände statt.

In den vergangenen Jahren gab es verschiedene Neuerungen auf dem Fahrradmarkt. Von E-Bikes über 29 Zoll Mountainbikes bis hin zu Zubehör wie GPS-Geräte oder Navigationsgeräte. Mit dem Begriff „Smart Cycling“ erreicht das Radfahren nun eine weitere Ebene im Zeitalter der Digitalisierung.

Smart Cycling – was ist das?
Navigationsgeräte und Applikationen zählen bei einer großen Zahl an Radsportlern bereits zur Standardausrüstung, um sich auch abseits der Routen zu orientieren. Smart Cycling ist nun eine weitere Möglichkeit, Daten des Fahrrades oder E-Bikes darzustellen. Hierzu zählen unter anderem Angaben zu Kalorienverbrauch des Fahrers, Navigation, Diebstahlschutz oder Beleuchtung des Fahrrads.

Smart Cycling Angebote auf der f.re.e
Auf Bayerns größter Reise- und Freizeitmesse können sich Besucher über Produkte sowie Applikationen zur Interkonnektivität zwischen Fahrad und technischen Geräten informieren. Unter anderem präsentiert der Aussteller Biketec (Halle B6, Stand 330) seine Flyer Intelligent Technology (FIT), die für E-Bikes und verschiedene Geräte angewendet werden kann. Die Kommunikation zwischen Smartphone-App und E-Bike Motor ermöglicht darüber hinaus Teasi (Halle B6, Stand 360A). Auf diese Weise erhält der Radfahrer unter anderem Angaben zur Reichweitenberechnung. Der Hersteller Bosch (Halle B6, Stand 235) stellt sein E-Bike Antriebssystem vor, das mit einem Bordcomputer ausgestattet ist. weiterlesen


Red Bull Crashed Ice: Weltmeister Martin Niefnecker hofft auf mehr deutsche Fahrer

Martin Niefnacker, Ice Cross Downhill (c)Erich Hirsch

Downhill-Faher Martin Niefnecker aus dem Wintersportort Garmisch-Partenkirchen ist das Aushängeschild in der deutschen Ice Cross Downhill-Szene. 2010 gewann der damals 19-Jährige die erstmalig ausgetragene Weltmeisterschaft. Beim Auftaktrennen in München legte Niefnecker mit einem umjubelten Sieg vor 50.000 Besuchern im Olympiapark den Grundstein für seinen WM-Titel.

Sechs Jahre später mischt der Garmischer weiter in der Weltspitze mit. München, das zum dritten Mal Austragungsort der Red Bull Crashed Ice-WM sein durfte, lag Niefnecker zu Füßen. 16.000 Fans lockte der Garmischer diesmal in den Olympiapark, die atemberaubenden Downhill-Sport geboten bekamen. Für den Lokalmatador reichte es zwar nicht für die Spitzenplätze (Platz 31), dennoch zieht er ein positives Fazit über die Veranstaltung in der bayerischen Landeshauptstadt. Ich habe mich mit Niefnecker nach dem Rennen unterhalten.

2010 haben Sie die Tour in München gewonnen und sind 2010 Weltmeister geworden. Wie kann man die Strecken von damals und heute vergleichen?

Die Strecken sind total unterschiedlich. 2010 war der Track lächerlich einfach. Was wir heute erlebt haben, war gewaltig. Die Fahrer haben lange getüftelt, wie sie am Besten mit der 370 Meter langen Strecke zurechtkommen. Es sind Geschwindigkeiten erreicht worden, die wir bisher überhaupt noch nicht gefahren sind. 80 km/h, ich kann mich an kein Rennen erinnern, wo wir über 60 km/h schnell unterwegs waren. Ich war mir heute nicht mehr sicher, ob ich den Speed noch kontrollieren kann. Dazu kam ein 20 Meter-Sprung, das war schon sehr grenzwertig.

Sie waren mit ihrer Leistung (Platz 31) vor heimischen Publikum nicht zufrieden, verletzten sich davor leicht im Training und gingen geschwächt mit leichter Grippe in den Wettkampf. Sehr enttäuscht?

Einen Sieg zu wiederholen wie 2010 ist schon sehr schwer. Allerdings habe ich mir schon Chancen auf ein Halb- oder Viertelfinale ausgerechnet. Die leichte Blessur soll keine Ausrede für die gezeigte Leistung sein. Ich bin keiner, der ein Rennen auf eine Verletzung schiebt. Wenn ich verletzt bin, fahre ich nicht, andernfalls geht es halt nicht. Wenn man heute unter den letzten 32 Fahrer im Feld steht, kommt man nicht einfach ins Viertelfinale so wie damals noch für sechs Jahren. Mein Heat mit Scott Croxall (Weltmeister 2015), der hier Zweiter wurde und Adam Horst, der auch ein ganz hervorragender Fahrer ist, war sicher kein Leichtes. Wenn man vorne mitmischen will, muss man aber jeden besiegen. Die Fahrerqualität ist heute wesentlich höher als noch vor sechs Jahren. Wenn ein Fahrer einen Fehler begeht, fährt er dem Feld hinterher. Die Konkurrenten haben heute keine Fehler gemacht und dann ist es unmöglich, nochmal ranzukommen.

Wie empfanden Sie die Atmosphäre im Olympiapark?

Die Stimmung der 16.000 Fans war überragend. Es ist natürlich schade, vor heimischen Publikum nicht weiter vorne zu sein. Ich hätte ehrlich gesagt gar nicht geglaubt, dass es so ein tolles Event wird. Wenn man die Rennen mit Kanada und USA vergleicht, dort gibt es wesentlich mehr Zuschauer bei den Wettkämpfen. Da pilgern oft 100.000 Zuschauer an die Strecken. Ich bin aber froh, dass wir 16.000 Fans anlocken konnten. Es wäre sehr erfreulich, wenn wir diese Sportart in Deutschland stärker etablieren können. weiterlesen


DTM: Audi-Pilot Ekström auf Besuch der Red Bull Crashed Ice WM in München

Mattias Ekstroem, Audi (c)Erich Hirsch

Die DTM befindet sich noch eine Zeit lang in der Winterpause, daher haben die Piloten etwas Zeit, ihren Interessen nachzugehen. Am Wochenende griff Audi-Pilot Mattias Ekström zwar nicht selbst ins Steuer, aber ohne High-Speed geht es beim zweimaligen DTM-Champion auch in der Freizeit nicht. Der Schwede war Stargast bei der Red Bull Crashed Ice Weltmeisterschaft in München. Dieser Wettbewerb ist die schnellste Sportart auf Kufen. Beim Ice Cross Downhill rasen die Sportler auf Schlittschuhen einen mit Hindernissen gespickten Eiskanal hinunter, die Downhiller fuhren teilweise mit mehr als 80 km/h die 370 Meter lange Strecke mit 45 m Höhenunterschied zwischen Start und Ziel hinunter.

„Ich war schon 2011 hier im Olympiapark und schon damals hat mich dieser Sport begeistert“, sagte Ekström. 16.000 begeisterte Fans sorgten für einen Hexenkessel im Münchner Olympiapark und Ekström ließ es sich nicht nehmen, sich ein Eishockey-Torwandschießen im Zielbereich gegen Moto-GP-Pilot Stefan Bradl zu liefern. „Das ist schon toll hier“, so Ekström, der sichtlich Spass an dem Event hatte.

Für den Schweden steht jetzt noch ein bißchen Urlaub an. „Ich verbringe noch eine Weile Urlaub mit meiner Familie, ab Mitte Februar starten dann die Vorbereitungen für die kommende DTM-Saison.“ Und nicht zu vergessen die Rally-WM, bei der der Audi-Pilot erneut mit einem eigenen Team startet. weiterlesen