Archiv der Kategorie: DTM

DTM: Goodbye ARD, welcome SAT1

Die DTM hat einen neuen TV-Partner: SAT.1 wird ab 2018 die Rennen der Tourenwagenserie exklusiv in Deutschland live übertragen und ersetzt damit den langjährigen TV-Partner ARD. Somit können die Fans die DTM auch weiterhin in einem sportaffinen Free-TV-Sender verfolgen. Die Rennen werden unter der bekannten Sportdachmarke ‚ran‘ ausgestrahlt. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit einem derart großen TV-Partner“, sagt Achim Kostron, Geschäftsführer der DTM-Dachorganisation ITR GmbH. „Das ist ein starkes Zeichen für die Serie.“ weiterlesen

Advertisements

DTM: Champion Rene Rast ausgezeichnet

René Rast, AUTO BILD MOTORSPORT Race Night 2017(c)Audi

DTM-Champion René Rast ist auf der Essen Motor Show von der Zeitschrift Auto Bild Motorsport für den Gewinn des DTM-Titels in seiner Rookie-Saison der Goldene Rennfahrerschuh verliehen worden. „Diese Auszeichnung ist eine große Ehre für mich“, sagte der Audi-Werksfahrer, der in der Saison 2018 seinen Titel in der DTM mit Audi verteidigen wird.

„Ich freue mich, dass ich auch im nächsten Jahr für Audi in der DTM starten werde“, verkündete Rast am Freitagabend bei der Ehrung in Essen. „Darüber freue ich mich sehr. Es lohnt sich zu kämpfen, einfach weiter zu machen“, fügte der amtierende DTM-Champion hinzu. Ob Rast weiter mit dem Rosberg-Team auf Punktejagd gehen wird, bleibt noch offen.

Die nächste Ehrung steht für den 31-jährigen DTM-Champion bereits vor der Tür. Rast tritt die Nachfolge von Ex-Formel 1-Weltmeister Nico Rosberg als ADAC Motorsportler des Jahres 2017 an. Die Auszeichnung dazu findet am 16. Dezember 2017 im Rahmen der ADAC SportGala in der ADAC Zentrale in München statt. Rast erhält den großen Christophorus aus Nymphenburger Porzellan. 

 


DTM/FE: Frisches Blut mit Florian Modlinger im ABT-Team

Biermeier_Modlinger_HJ_Abt (c)ABT Sportsline

ABT Sportsline hat mit wichtigen Personalentscheidungen die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft im Motorsport gestellt: Ab dem 1. Januar 2018 wird Florian Modlinger (Bildmitte) neuer Technischer Leiter der Motorsportabteilung in Kempten. Er verantwortet die Engagements des Unternehmens in Formel E, DTM und Audi Sport ABT TT Cup und berichtet direkt an Sportdirektor Thomas Biermaier und Geschäftsführer Hans-Jürgen Abt.

„Ich bin stolz darauf, dass es uns gelungen ist, Florian zu uns ins Allgäu zu holen“, sagt Hans-Jürgen Abt. „Wir haben in den vergangenen Jahren unter anderem in der DTM schon in verschiedenen Konstellationen sehr gut und vor allem erfolgreich zusammengearbeitet. Jetzt machen wir den nächsten Schritt und wollen gemeinsam noch mehr erreichen.“ weiterlesen


DTM: 40 Jahre BMW Motorsport Nachwuchsförderung

BMW Motorsport Nachwuchsförderung 40 Jahre (c)BMW

Das große „Treffen der Generationen“ war am Montag der Höhepunkt des 40-jährigen Jubiläums der BMW Motorsport Nachwuchsförderung. Auf dem Gelände der BMW und MINI Driving Experience in Maisach bei München, die 2017 ebenfalls ihren 40. Geburtstag gefeiert hatte, trafen die Helden der ersten Stunde im Rahmen des Jubiläumsevents auf BMW Motorsport Direktor Jens Marquardt sowie Absolventen und aktuelle Mitglieder des BMW Motorsport Junior Programms. Jochen Neerpasch, erster Geschäftsführer der BMW Motorsport GmbH und Initiator des ersten BMW Junior Teams 1977, war ebenso zu Gast wie Eddie Cheever und Marc Surer, zwei der damaligen BMW Motorsport Junioren. Die Förderung junger Fahrer ist seit der Pionierleistung von Jochen Neerpasch eine der zentralen Säulen der BMW Motorsport Philosophie und wichtiger denn je.

Der Tag begann mit einer Gesprächsrunde, in der sich die Mitglieder der unterschiedlichen Generationen über ihre persönlichen Erfahrungen mit der BMW Motorsport Nachwuchsförderung austauschten. Neerpasch, Cheever und Surer berichteten gemeinsam von ihrer Zeit im BMW Junior Team und den Besonderheiten der „Wilder Reiter GmbH“. Interessiert hörten sie auch den heutigen Junioren zu und gaben ihnen wertvolle Ratschläge.

Im Verlauf der vergangenen vier Jahrzehnte hat die BMW Motorsport Nachwuchsförderung zahllose erfolgreiche Rennfahrer hervorgebracht, die in unterschiedlichen Serien rund um den Globus Siege und Titel feiern können – darunter prominente Piloten wie den viermaligen Formel-1-Champion Sebastian Vettel oder aktuelle BMW Werksfahrer wie Timo Glock oder Martin Tomczyk. weiterlesen


FE: Edoardo Mortara gewinnt Macau GT-Finale

Edo Mortara,Maro Engel (c)Mercedes

Edoardo Mortara hat den Klassiker von Macau gewonnen. Beim GT-Finale feierte der Venturi-Pilot im Mercedes-AMG GT3 einen Start-Ziel-Sieg vor Ex-Andretti-Pilot Robin Frijns, der im Audi R8 LMS unterwegs war. Dritter wurde Mortaras Teamkollege Maro Engel, der ebenfalls einen Mercedes-AMG GT3 pilotierte. Beide Venturi-Piloten auf dem Siegerpodest, was für eine herausragende Leistung.

Der enge Guia-Stadtkurs liegt Mortara, der bereits zum vierten Mal das GT-Finale für sich entschied. Mortara blickt mit zwei Siegen in der Formel 3 (2009, 2010) und jetzt vier Siegen im GT3-Bereich (2011, 2012, 2013 im Audi ) auf eine sehr beeindruckende Rennhistorie beim Macau Grand Prix zurück. Der Italiener, der für Mercedes in der DTM fährt, gewann sein erstes Rennen für seinen neuen Arbeitgeber und das in beeindruckender Manier. Trotz zwei Safety-Car-Phasen und teilweise feuchter Piste ließ sich der 30-Jährige nicht beirren und behielt am Ende knapp die Nase mit 0,618 Sekunden Vorsprung auf den Niederländer Frijns vorne. Beste Einstimmung also für den neuen Venturi-Piloten, der in zwei Wochen beim Formel-E-Auftakt in Hongkong seine Premiere an der Seite von Engel feiert. Der Deutsche, der sich 2015 im Mercedes SLS AMG GT3 zum Weltmeister krönte, konnte seinen dritten Platz aus dem Vorjahr wiederholen.

Überhaupt war die Formel E prominent in Macau vertreten. Der amtierende Champion Lucas di Grassi im Audi R8 LMS,  Felix Rosenqvist im Ferrari 488 und Tom Blomqvist im  BMW M6 GT3 zählten zum 20-köpfigen Starterfeld. Akzente setzen konnte sie aber nicht.

Di Grassi schied nach einer Berührung der Streckenbegrenzung aus. Mahindra-Pilot Rosenqvist und Blomqvist  verpassten hingegen das Hauptrennen in Macau. Ihre Arbeitsgeräte wurden bei der spektakulären Massen-Karambolage am Samstag so sehr in Mitleidenschaft gezogen, dass ein Einsatz am Sonntag nicht möglich war. 14 von 20 GT-Fahrzeuge waren bei dem Massenunfall im Qualifikationsrennen verwickelt.

Fotocredit: Mercedes

 

 


DTM: Hersteller präsentieren ihre Fahrzeuge beim Super-GT-Saisonfinale auf dem „Twin Ring Motegi“

motegi-jpn-dtm-meets (c)BMW

Vier Wochen nach dem Finale der DTM-Saison 2017 in Hockenheim war der BMW M4 DTM an diesem Wochenende im Fernen Osten unterwegs: Die drei in der DTM engagierten Hersteller begeisterten die zahlreichen Fans beim Saisonfinale der Japanese Super GT Championship in Motegi und präsentierten die Tourenwagenserie dort den japanischen Zuschauern und Teams. Dies war ein Gegenbesuch der DTM, nach dem die Super-GT-Hersteller bereits beim Finale in Hockenheim zu Gast gewesen waren. Für Audi drehte Loic Duval die Runden, bei Mercedes saß Maro Engel am Steuer.

BMW Motorsport war mit dem BMW Driving Experience M4 DTM vor Ort. Eingesetzt wurde das Fahrzeug vom BMW Team RBM, am Steuer saß BMW DTM-Fahrer Augusto Farfus. Die DTM war prominent ins Wochenend-Programm der Super GT Championship eingebunden: Am Freitag gingen die Fahrzeuge für eine exklusive halbstündige Session auf die Strecke, am Samstag und Sonntag gab es zudem gemeinsame Ausfahrten mit der Super GT. Zudem nahmen die DTM-Autos vor dem Rennen am Sonntag an der Paraderunde teil, die in der japanischen Meisterschaft traditionell direkt vor dem Start erfolgt.

„Es war ein fantastisches Wochenende, und wir wurden von den japanischen Organisatoren, Teams und Fans sehr herzlich willkommen geheißen“, sagte Farfus. „Ich kenne Japan bereits aus meiner Zeit in der Tourenwagen-WM und habe auch in der Super GT Championship selbst schon Rennen bestritten, jeweils zusammen mit Jörg Müller im BMW M6 GT3 vom BMW Team Studie. Ich liebe Japan, die Fans hier sind einfach großartig und etwas ganz Besonderes. Deshalb hat es mir riesigen Spaß gemacht, in Motegi mit dem BMW M4 DTM auf die Strecke zu gehen und den japanischen Zuschauern und den Teams die DTM näher vorzustellen.“

Die Fans an der Strecke bekamen auch die Möglichkeit, sich den BMW M4 DTM aus nächster Nähe anzusehen: in einem eigens für die DTM errichteten Zelt im Fahrerlager sowie während der „Pitwalks“ am Samstag und Sonntag direkt in der Boxengasse. Abgerundet wurde das Programm durch mehrere Autogrammstunden, bei denen Farfus als einer der Publikumslieblinge für unzählige Selfies zur Verfügung stand. Auch die Super-GT-Teams zeigten großes Interesse an den Besuchern aus Europa und tauschten sich intensiv mit den DTM-Gästen aus.


DTM: Champion René Rast ADAC Motorsportler des Jahres

Rene Rast, rechts (c)EHirsch

René Rast,rechts im Bild, ist ADAC Motorsportler des Jahres 2017. Eine Jury aus Journalisten und ADAC Vertretern wählte den 31 Jahre alten DTM-Champion aus Minden am Donnerstagabend in München. Der Audi-Pilot setzte sich im dritten Wahlgang gegen den zweifachen deutschen Rallye-Meister Fabian Kreim durch. „René Rast hat in seiner ersten Saison in der DTM den Titel in der gleichen beeindruckenden Manier gewonnen, wie er bereits im Jahr 2014 den ADAC GT Masters Titel geholt hat“, sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. „In einer der konkurrenzfähigsten Rennserien hat er sich durch seine Coolness, enorme Zweikampfstärke und akribische Arbeit durchgesetzt.“

„Die Wahl zum ADAC zum Motorsportler des Jahres ist eine große Ehre für mich“, sagt Rast. „Es ist eine Auszeichnung für mich, die Nachfolge von meinem DTM-Team-Mitbesitzer Nico Rosberg anzutreten, der im vergangenen Jahr die Wahl gewonnen hat. Angefangen vom Formelsport über den ADAC Volkswagen Polo Cup und die Unterstützung der ADAC Stiftung Sport hat mich der ADAC über viele Jahre meiner Karriere begleitet und unterstützt.“

Rast startete seine Karriere 2003 und 2004 in der Formel BMW ADAC und gewann 2005 den ADAC Volkswagen Polo Cup. Er entschied drei Mal in Folge den Porsche Supercup für sich und gewann zwei Mal den Porsche Carrera Cup Deutschland, ehe er 2014 gemeinsam mit Kelvin van der Linde den Titel im ADAC GT Masters holte.

Die Jury zur Wahl des ADAC Motorsportler des Jahres und ADAC Junior Motorsportler des Jahres bestand aus: Anno Hecker (Sportchef Frankfurter Allgemeine Zeitung), Arno Wester (Freier Journalist), Norman Frackmann-Adelhütte (Redaktionsleiter n-tv Auto/Motorsport), Jörg Althoff (Sportchef BILD Süd), Dirc Seemann (Chefredakteur SPORT1) sowie den ADAC-Vertretern Jürgen Fabry (Referent für Automobile), Wolfgang Wagner-Sachs (Referent für Motorräder), Manfred Rückle (Referent für Motorboote), Prof. Dr. Mario Theissen (Referent für Klassik) und dem Gastgeber ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk.

Die Ehrung der ADAC Motorsportler des Jahres findet am 16. Dezember 2017 im Rahmen der ADAC SportGala in der ADAC Zentrale in München statt. Rast erhält den großen Christophorus aus Nymphenburger Porzellan.

Der ADAC Motorsportler des Jahres wird seit 1980 für herausragende Leistungen im Motorsport vergeben. Die Liste der Gewinner beginnt mit den Rallye-Weltmeistern Walter Röhrl/Christian Geistdörfer. Auch Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher, der viermalige Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel, Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg, DTM-Rekordchampion Bernd Schneider sowie der fünfmalige Motorradweltmeister Anton Mang und der Sieger der 24h von Le Mans, Nico Hülkenberg erhielten bereits die Auszeichnung. Der Titel ADAC Junior-Motorsportler des Jahres wurde erstmals 1990 verliehen.


DTM: Auftritt beim Super GT-Finale in Motegi

Motorsports: DTM race Hockenheimring (c)DTM

Die DTM geht nach Japan und präsentiert sich beim Saisonfinale der SUPER GT in Motegi den japanischen Motorsport-Fans. Nach dem viel beachteten Auftritt der SUPER GT beim DTM-Saisonfinale auf dem Hockenheimring revanchieren sich Audi, BMW und Mercedes-AMG mit einem Gegenbesuch im Land der aufgehenden Sonne. Beim Finale der SUPER GT im japanischen Motegi (11.-12. November 2017) fahren alle drei deutschen Hersteller Demonstrationsrunden mit ihren aktuellen Fahrzeugen. Die drei DTM-Boliden werden in Japan von Loïc Duval, Augusto Farfus und Maro Engel gefahren und gehen gemeinsam mit den SUPER GT-Fahrzeugen von Honda, Lexus und Nissan Nismo auf die Strecke. Der Besuch in Motegi unterstreicht die intensivierte Kooperation zwischen der ITR, als Dachorganisation der DTM, und der GTA, dem Super-GT-Dachverband. Erklärtes Ziel der Zusammenarbeit ist ein gemeinsames Technisches Reglement ab 2019, was den Einsatz von Autos in der jeweils anderen Serie ermöglichen würde.

Für die beiden DTM-Piloten Duval und Farfus sind Japan und die SUPER GT kein Neuland. Beide waren in der Serie bereits am Start. Duval fuhr dort von 2006 bis 2012 insgesamt 57 Rennen, holte fünf Siege und stand sechsmal auf der Pole-Position. 2010 gewann der Franzose im Team Weider Honda Racing zusammen mit Takashi Kogure den Meistertitel. „Es war toll, dass die SUPER GT in Hockenheim dabei war“, blickt der Franzose auf das DTM-Finale zurück. „Die Autos sind mindestens so spektakulär wie die der DTM und alle fünf gemeinsam zu sehen war der Wahnsinn. Umso mehr freue ich mich als ehemaliger Super GT Champion mit meinem DTM Auto nach Japan zurück zu kommen.“ Beim Auftritt der DTM in Motegi präsentiert Duval den japanischen Motorsport-Fans sein 2017er Audi RS 5 DTM.

Farfus ist in seiner Karriere zweimal in der SUPER GT-Serie an den Start gegangen, beide Male in der GT300-Kategorie. „Es ist eine große Ehre für mich, den BMW M4 DTM vor den japanischen Motorsport-Fans präsentieren zu dürfen. Ich bin in dieser Saison bei den 1000km von Suzuka gestartet und habe die fantastische Atmosphäre hautnah miterlebt.“, sagt der Brasilianer, der 2014 in Suzuka Dritter wurde. „Ich bin überzeugt, dass die DTM-Fahrzeuge dort sehr willkommen sein werden.“ Farfus wird in Japan den BMW M4 DTM von Tom Blomqvist pilotieren.

Nicht nur die SUPER GT wird eine neue Erfahrung für Maro Engel. „Ich war noch nie in Japan. Daher bin ich auf das Rennen gespannt und natürlich auch auf die Reaktion der japanischen Fans auf unseren Mercedes-AMG DTM“, sagt er. Der DTM-Rückkehrer, der in dieser Saison seinen ersten Sieg feierte, fährt in seinem aktuellen Mercedes-AMG C 63 DTM die Demonstrationsrunden in Motegi.


FE: Mercedes-DTM-Duo fährt für Venturi

Edo Mortara (c)Mercedes

Mercedes-Power-Pack für Venturi. Der Rennstall aus Monaco verpflichtete Mercedes-DTM-Pilot Eduardo Mortara für die vierte Saison und beerbt damit den Franzosen Tom Dillmann. Daneben bestätigten die Monegassen Maro Engel als weiteren Stammpiloten, der die zweite Saison für Venturi in Angriff nimmt. Beide Piloten greifen bereits für Mercedes in der DTM ins Lenkrad und werden nun in der Elektrorennserie Teamkollegen.

Der 30-jährige Mortara zählt zu den absoluten Spezialisten von Stadtkursen. Fünfmal gewann der Italo-Schweizer den prestigeträchtigen Macau-GP im GT-und Formel-3-Sport. In der Formel E kreuzen sich für Mortara und seinen ehemaligen DTM-Teamchef Hans Jürgen Abt die Wege, der bekanntlich im Werksteam von Audi Sport Abt Schaeffler involviert ist. Sechs Jahre lang fuhr Mortara bei Abt in der DTM für Audi, ehe der in Genf lebende Formel-E-Neuling in der abgelaufenen Saison zu Mercedes wechselte. Mit der Vizemeisterschaft 2016 erzielte Mortara unter den Fittichen von Abt sein bestes Ergebnis in seiner DTM-Karriere. Mortaras Engagement in die Formel E kommt nicht überraschend.

Zuletzt überzeugte der Sterne-Pilot im Venturi-Boliden bei den offiziellen Testfahrten der Elektrorennserie in Valencia. Neben Teamkollege Engel und Mahindra-Pilot Felix Rosenqvist ist Mortara der dritte Mercedes-Fahrer, der sich seine Sporen in der Formel E verdient. Übrigens gehen Mortara und Engel gemeinsam für Mercedes im GT-Sport beim Macau GP Mitte November an den Start.

Franck Baldet und Maro Engel vom Venturi Team (c)EHirsch

Engel, hier rechts im Bild mit dem technischen Direktor Franck Baldet, fuhr bereits in der abgelaufenen Saison für den Rennstall aus Monaco. Bei seinem Heimrennen in seiner Wahlheimat Monaco erreichte der Deutsche mit Platz fünf sein bestes Saisonergebnis. Der 32-Jährige ließ im Qualifying immer wieder aufhorchen. Engel zählt gemeinsam mit Daniel Abt (Audi), Nick Heidfeld (Mahindra) und Andre Lotterer (Techeetah) zu den vier deutschen Formel-E-Fahrern in der kommenden Saison.

„Die Formel E wird von Tag zu Tag größer“, sagte Venturi-Eigner Gildo Pallanca Pastor. „Deshalb steht das Team besser aufgestellt da als je zuvor. Nach unserem gemeinsamen Jahr war Maro erste Wahl. Und Edoardo bringt auf der einen Seite viel Erfahrung mit. Auf der anderen Seite überzeugte er uns bei den Testfahrten sowohl von seinen menschlichen Qualitäten als auch von seinen Fähigkeiten im Auto.“


DTM: Neues Format mit zwei gleichwertigen Rennen pro Wochenende

Der Countdown zur DTM-Saison 2017 läuft: In weniger als 40 Tagen startet die DTM mit einem angepassten Format in die Saison. Das neue sportliche Reglement sieht zwei gleich lange Rennen pro Veranstaltungswochenende mit jeweils einem vorgeschriebenen Boxenstopp vor – nur zwei Gründe, warum sich die Fans der Serie in diesem Jahr auf noch mehr DTM-Action freuen können. In Kombination mit den technischen Neuerungen – die neuen Boliden von Audi, BMW und Mercedes-AMG Motorsport haben über 500 PS Leistung, weniger Abtrieb und sind damit anspruchsvoller zu fahren – stehen die Zeichen auf Vollgas für eine spannende und abwechslungsreiche DTM 2017.

Zwei gleichwertige Rennen pro Wochenende

Jeder der 18 Wertungsläufe führt in der bevorstehenden Saison über die Distanz von 55 Minuten plus eine Runde. Somit verlängert sich die Renndauer eines Wochenendes gegenüber dem Vorjahr um zehn Minuten. „Das neue Format fordert Teams und Fahrer stärker als bisher zu abwechslungsreichen Strategien und perfekter sportlicher Leistung. Den Zuschauern soll die DTM dadurch an beiden Tagen des Rennwochenende mehr spektakuläre Rennen und Unterhaltung bieten“, sagt ITR-Vorstand Florian Zitzlsperger.

Zudem wird der Einsatz von Heizdecken verboten, wodurch die Fahrer ihre Reifen sowohl beim Start als auch nach dem Boxenstopp erst auf die optimale Temperatur bringen müssen. Champion Marco Wittmann freut sich über diese Neuerungen: „Die Boxenstopps mit Reifenwechsel in beiden Rennen bringen in Verbindung mit den neuen Reifen von Hankook und dem Verbot von Reifenheizdecken deutlich mehr taktische Möglichkeiten und werden hoffentlich für mehr Überholmanöver auf der Strecke sorgen. Für unsere Fans und für uns Fahrer bedeuten diese Änderungen ein deutliches Plus an Action auf der Strecke.“ Die Anzahl der Slick-Reifen ist pro Rennwochenende auf acht Sätze limitiert und mit dem neuen Rennformat wurden auch die Regeln für die Boxenstopps deutlich vereinfacht. In diesem Jahr gibt es keine Vorschrift mehr, wann die vier Reifen bei einem Stopp gewechselt werden müssen – der Boxenstopp kann nach der ersten und muss vor der letzten Rennrunde absolviert werden, was den Teams viele taktische Möglichkeiten eröffnet.

Teams bei den Boxenstopps deutlich mehr gefordert

Die Boxenstopps erhalten in der kommenden Saison einen höheren Stellenwert: Die Teams müssen die Reifenwechsel während der Rennen mit deutlich weniger Personal als bisher durchführen und dürfen dabei lediglich zwei Schlagschrauber einsetzen – je einer pro Fahrzeugseite. Pro Auto sind nur noch acht Mechaniker bei einem Boxenstopp zugelassen. Die Standzeit der Autos wird sich dadurch zwangsläufig verlängern und jeder einzelne Mechaniker bekommt zusätzliche Aufgaben und somit mehr Verantwortung als bisher.

Vier Stunden Tracktime für die DTM-Fahrzeuge

Die DTM-Boliden von Audi, BMW und Mercedes-AMG Motorsport sind nun noch länger auf der Strecke zu sehen: neben den beiden Rennen weiterhin in den Freien Trainings – jeweils über 30 Minuten am Freitag, am Samstag und am Sonntag – sowie in den beiden Qualifyings über je 20 Minuten. In Summe ergibt sich so eine Gesamtfahrzeit von vier Stunden am Rennwochenende.

Die DTM-Saison 2017 startet am Wochenende vom 5. bis 7. Mai traditionell auf dem Hockenheimring in die neue Saison.