Archiv der Kategorie: DTM

DTM: Neues Format mit zwei gleichwertigen Rennen pro Wochenende

Der Countdown zur DTM-Saison 2017 läuft: In weniger als 40 Tagen startet die DTM mit einem angepassten Format in die Saison. Das neue sportliche Reglement sieht zwei gleich lange Rennen pro Veranstaltungswochenende mit jeweils einem vorgeschriebenen Boxenstopp vor – nur zwei Gründe, warum sich die Fans der Serie in diesem Jahr auf noch mehr DTM-Action freuen können. In Kombination mit den technischen Neuerungen – die neuen Boliden von Audi, BMW und Mercedes-AMG Motorsport haben über 500 PS Leistung, weniger Abtrieb und sind damit anspruchsvoller zu fahren – stehen die Zeichen auf Vollgas für eine spannende und abwechslungsreiche DTM 2017.

Zwei gleichwertige Rennen pro Wochenende

Jeder der 18 Wertungsläufe führt in der bevorstehenden Saison über die Distanz von 55 Minuten plus eine Runde. Somit verlängert sich die Renndauer eines Wochenendes gegenüber dem Vorjahr um zehn Minuten. „Das neue Format fordert Teams und Fahrer stärker als bisher zu abwechslungsreichen Strategien und perfekter sportlicher Leistung. Den Zuschauern soll die DTM dadurch an beiden Tagen des Rennwochenende mehr spektakuläre Rennen und Unterhaltung bieten“, sagt ITR-Vorstand Florian Zitzlsperger.

Zudem wird der Einsatz von Heizdecken verboten, wodurch die Fahrer ihre Reifen sowohl beim Start als auch nach dem Boxenstopp erst auf die optimale Temperatur bringen müssen. Champion Marco Wittmann freut sich über diese Neuerungen: „Die Boxenstopps mit Reifenwechsel in beiden Rennen bringen in Verbindung mit den neuen Reifen von Hankook und dem Verbot von Reifenheizdecken deutlich mehr taktische Möglichkeiten und werden hoffentlich für mehr Überholmanöver auf der Strecke sorgen. Für unsere Fans und für uns Fahrer bedeuten diese Änderungen ein deutliches Plus an Action auf der Strecke.“ Die Anzahl der Slick-Reifen ist pro Rennwochenende auf acht Sätze limitiert und mit dem neuen Rennformat wurden auch die Regeln für die Boxenstopps deutlich vereinfacht. In diesem Jahr gibt es keine Vorschrift mehr, wann die vier Reifen bei einem Stopp gewechselt werden müssen – der Boxenstopp kann nach der ersten und muss vor der letzten Rennrunde absolviert werden, was den Teams viele taktische Möglichkeiten eröffnet.

Teams bei den Boxenstopps deutlich mehr gefordert

Die Boxenstopps erhalten in der kommenden Saison einen höheren Stellenwert: Die Teams müssen die Reifenwechsel während der Rennen mit deutlich weniger Personal als bisher durchführen und dürfen dabei lediglich zwei Schlagschrauber einsetzen – je einer pro Fahrzeugseite. Pro Auto sind nur noch acht Mechaniker bei einem Boxenstopp zugelassen. Die Standzeit der Autos wird sich dadurch zwangsläufig verlängern und jeder einzelne Mechaniker bekommt zusätzliche Aufgaben und somit mehr Verantwortung als bisher.

Vier Stunden Tracktime für die DTM-Fahrzeuge

Die DTM-Boliden von Audi, BMW und Mercedes-AMG Motorsport sind nun noch länger auf der Strecke zu sehen: neben den beiden Rennen weiterhin in den Freien Trainings – jeweils über 30 Minuten am Freitag, am Samstag und am Sonntag – sowie in den beiden Qualifyings über je 20 Minuten. In Summe ergibt sich so eine Gesamtfahrzeit von vier Stunden am Rennwochenende.

Die DTM-Saison 2017 startet am Wochenende vom 5. bis 7. Mai traditionell auf dem Hockenheimring in die neue Saison.

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DTM: Audi enthüllt neuen Audi RS 5 DTM in Genf

Dieter Gass (Head of Motorsport of AUDI AG); next to the new Audi RS5 DTM on the Geneva Motorshow 2017.(c)Audi

Weltpremiere in Genf für den neuen Audi DTM-Boliden 2017. Bühne frei für ein aufregendes neues Rennauto: Zeitgleich mit dem Serienmodell hat Audi Sport auf dem Automobilsalon in Genf die DTM-Rennversion des Audi RS 5 Coupé präsentiert. Die neue RS-Designsprache hat in diesem Modell Premiere; ebenso sind zahlreiche reglementbedingte Änderungen umgesetzt.

„Das ist ein besonderer Tag für mich und alle, die beim DTM-Projekt mitarbeiten“, sagt Audi-Motorsportchef Dieter Gass. „Zum ersten Mal haben wir ein neues DTM-Auto parallel zum Serienmodell entwickelt. Das unterstreicht einmal mehr, wie eng Motorsport und Serie bei Audi zusammenarbeiten.“ Die Bilanz des Vorgängermodells setzt Maßstäbe für die Zukunft: Mit je zehn Saisonsiegen war der Audi RS 5 DTM in den vergangenen beiden Jahren jeweils das erfolgreichste DTM-Auto. „Das möchten wir mit dem neuen RS 5 DTM natürlich gern wiederholen“, so Gass.

Der Audi RS 5 DTM der dritten Generation hebt sich optisch deutlich von seinen beiden erfolgreichen Vorgängermodellen ab. „Er wirkt noch progressiver und ist aerodynamisch noch extremer“, sagt Projektleiter Stefan Gugger. „Wir haben die Aerodynamik in vielen Bereichen im Detail weiter ausgelotet.“ Dies zeigt sich vor allem im Bereich der Frontpartie und der hinteren Radhäuser. Der markante Singleframe-Kühlergrill des neuen Audi RS 5 besteht beim Rennauto aus einer hauchdünnen Folie. Rund um die hinteren Radhäuser lässt das restriktive DTM-Reglement den Technikern noch den größten Spielraum. Entsprechend wurden sie auf maximalen Abtrieb bei gleichzeitig größter Effizienz getrimmt.

„Außerdem haben wir die Passgenauigkeit der Teile noch einmal verbessert“, sagt Gugger. „Was die Spaltmaße betrifft, hat sich Audi schon immer von den Wettbewerbern abgehoben. Trotzdem haben wir noch einmal einen Schritt gemacht, der die aerodynamische Performance verbessert.“ Neu ist auch der Heckflügel, der nun aus zwei Blättern besteht. Um den Wirkungsgrad des Drag Reduction Systems (DRS) zu erhöhen, wird nicht mehr der gesamte Flügel nach unten geklappt, sondern wie in der Formel 1 das obere Flügelblatt flach gestellt – dadurch soll es in der DTM in Zukunft noch mehr Überholmanöver geben. weiterlesen


FE: Ex-DTM-Pilot Molina zeigt Interesse an Formel E, Champion Wittmann lässt sie noch kalt

miguel-molina_audi_warm_up(c)EHirsch

Miguel Molina zeigt starkes Interesse, in der Formel E anzuheuern. Der 27-jährige Spanier fuhr in der abgelaufenen Saison als Audi-Werkspilot in der DTM, die er mit Platz 13 abschloss. Da die drei Premium-Hersteller (Audi, BMW und Mercedes) aus Kostengründen abspecken, schicken sie für 2017 nur mehr je sechs Piloten ins Starterfeld. Molina ist einer der Leidtragenden, der keinen neuen Vertrag bei den Ingolstädtern mehr erhält und muss sich deswegen nach Alternativen umsehen. „Es gibt einige verschiedene Möglichkeiten“, sagte Molina dem Fachmagazin ‚Motorsport.com‘. „Wir müssen analysieren, welche Rennserie und welcher Rennwagen am besten zu meinem Fahrstil passen. Es ist noch zu früh, eine Entscheidung zu fällen“, ergänzte der Ex-DTM-Pilot.

Molina gewann in seiner siebenjährigen DTM-Ära „nur“ drei Rennen, zwei davon in der abgelaufenen Saison. Im Abt-Team fühlte sich Molina zwar wohl, konnte aber sein Talent nie richtig unter Beweis stellen. Der Spanier hat daher die Formel E auf dem Radar. „Die Formel E könnte eine Option sein“, sagte der Spanier weiter. Allerdings befindet sich die Elektrorennserie bereits mitten im ersten Drittel der Meisterschaft und mögliche Fahrerwechsel sind aktuell nicht geplant. Das weiß auch Molina. „Die Meisterschaft ist bereits voll im Gange. Es wird schwierig, noch in dieser Saison den Einstieg zu schaffen, ausgeschlossen ist es aber nicht“, macht sich Molina Mut.

Sein Optimismus beruht auf die Tatsache, dass er schon vor Saisonbeginn mit Formel-E-Teams als möglicher Pilot im Gespräch war. „Ich hatte Optionen, dort schon diese Saison zu fahren. Ich hatte aber einen Vertrag bei Audi und konnte einen solchen radikalen Wechsel nicht machen. Es bleibt eine Option, aber nicht für dieses Jahr“, so Molina.

Sollte es mit der Formel E nicht klappen, hofft der Ex-Audi-Pilot woanders unterzukommen. „Wir wiegen gerade ab, wo wir letztendlich fahren und ich wettbewerbsfähig bin. Das wird noch etwas Zeit brauchen. Wir sind mit mehreren Rennserien in Verhandlung und ich hoffe, dass es bald eine endgültige Entscheidung gibt“, sagte Molina.

Marco Wittmann, BMW (c)Erich Hirsch

Marco Wittmann:

Während der Ex-Audi-Pilot auf eine Zukunft in der Formel E hofft, kann sich sein ehemaliger DTM-Fahrerkollege Marco Wittmann mit der Elektrorennserie noch nicht anfreunden. „Wenn ich ehrlich bin, bin ich momentan kein großer Fan der Formel E“, gibt der aktuelle DTM-Champion auf ‚Motorsport.com‘ offen zu. „“Ich mag nicht die Formel-E-Autos ohne Sound. Und auch der Top Speed ist nicht gerade berauschend“, ergänzt der 27-jährige Franke seine Ablehnung gegenüber der Elektrorennserie. Allerdings hat Wittmann noch nie ins Lenkrad eines Formel-E-Boliden gegriffen. „Ich habe es noch nie ausprobiert. Vielleicht sollte ich es einmal versuchen und ein Gefühl dafür bekommen, bevor ich mir meine Meinung bilde. Aber momentan bin ich nicht sonderlich daran interessiert“, sagte der junge Bayer.

Dabei hätte Wittmann mit seinem aktuellen Arbeitgeber BMW einen großen Fürsprecher in der Formel E. Der Münchner Automobilhersteller engagiert sich seit dieser Saison vermehrt als technischer Technologiepartner beim US-Rennstall Amlin Andretti Autosport und strebt ab Saison fünf (2018/2019) einen Werkseinsatz mit eigenen BMW-Antrieb an. Immerhin gibt es auch positive Zeichen des zweifachen DTM-Champions für die Formel E. „Die Show drumherum und die Austragungsstädte der Rennen sind wirklich großartig. Es ist etwas Besonderes, in diesen Großstädten Rennen zu fahren. Das gefällt mir schon sehr“, lobt der amtierende DTM-Champion die Formel E.

Die DTM ist aktuell die Heimat des BMW-Piloten. Dort fühlt sich der junge Bayer pudelwohl. Schließlich schaffte es Wittmann als einziger BMW-Pilot seit dem Wiedereinstieg des bayerischen Automobilherstellers in die DTM 2012 zweimal den Titel nach München zu holen. „Ja, ich bin sehr glücklich in der DTM, ich fühle mich dort sehr wohl“, sagte Wittmann. Dennoch weiß auch der Franke, dass das kein Dauerzustand sein muss. „Natürlich müssen wir schauen, was in die Zukunft bringt. Die Formel E könnte in zehn Jahren die Königsklasse sein. Als Fahrer muss man einfach schauen, in welche Richtung sich der Motorsport und man sich selbst bewegt. Nur so kann man wirklich eine Entscheidung treffen, wohin deine Reise führen soll“, fügte Wittmann hinzu. Vielleicht führt ihn die Reise ja in die Formel E.


FE: DTM-Pilot Daniel Juncadella liebäugelt mit der Formel E

Juncadella,DTM (c)Mercedes

Mercedes-DTM-Fahrer Daniel Juncadella liebäugelt mit der Formel E. Zwar wurde das Fahrer-Lineup von Mercedes in der DTM noch nicht offiziell verkündet, doch der Spanier macht sich Gedanken über seine sportliche Zukunft. Die Formel E wäre eine attraktive Alternative, zumal sein aktueller Arbeitgeber Mercedes vorraussichtlich 2018 in die Elektrorennserie einsteigt.

„Ich bin momentan Mercedes-Botschafter und absolut begeistert, dass sie sich da engagieren“, so Juncadella gegenüber ‚Autosport.com‘. „Ich finde wirklich, dass die Meisterschaft immer besser wird, und jeder Fahrer, mit dem ich mich darüber unterhalte, sagt, sie mache verdammt viel Spaß.“

In der DTM konnte Daniel Juncadella die hohen Erwartungen nicht erfüllen. Bei Mercedes lief es sportlich alles andere als rund für den jungen Spanier. Der 25-Jährige schloss die vergangenen vier DTM-Jahre mit den Plätzen 16, 18, 20 und zuletzt sogar 24 enttäuschend ab. Der Wechsel vom Mücke-Team in das renommierte und erfolgsverwöhnte AMG-Team im Vorjahr brachte nicht den erhofften Fortschritt für Juncadella, ganz im Gegenteil. Auf dem Hungaroring erkämpfte er sich im Herbst zwar mit Platz drei sein erstes Podiumsergebnis in der DTM, wurde aber nachträglich wegen einer technischen Unregelmäßigkeit disqualifiziert.

Der aktuelle Mercedes-Pilot wird es ganz schwer haben, sein Cockpit im hartumkämpften Mercedes-DTM-Team zu behaupten. Die Fahrerreduzierung von acht auf sechs Piloten pro Hersteller tut ihr Übriges. Dazu wurde Edoardo Mortara vom Rivalen Audi losgeeist, es verbleiben also nur noch fünf freie Cockpits. Juncadellas Traum vom Formel-1-Cockpit erfüllte sich bisher nicht. Zwar fungierte er als Testpilot für Force India in der Königsklasse, für ein festes Engagement reichte es allerdings nicht.

Deshalb könnte sich für den Spanier, der übrigens fließend Deutsch spricht, möglicherweise die historische Chance bieten, im Mercedes-Overall einen Fuß in die Formel E zu setzen. Mit DTM-Markenkollege Felix Rosenqvist (Mahindra) sowie Antonio Felix da Costa (Andretti) kennt Juncadella schon zwei Piloten aus gemeinsamen DTM- und Formel-3-Zeiten, mit denen er zudem sehr gut befreundet ist.

Die Formel E war allerdings für Juncadella nicht die „Liebe auf den ersten Blick“. „Zu Beginn war ich offen gesagt ein bisschen skeptisch, weil ich den Gedanken vom effizienten und grünen Rennsport nicht unbedingt geteilt habe“, sagt der Spanier. „Aber geht es doch im Motorsport um eine gute Show, und es ist echt beeindruckend, wie viele Leute die Formel E an die Strecke lockt“, so der Spanier.

Was reizt also Juncadella, in die Formel E zu wechseln? „Für alle ist es Neuland, Rennen durch die Innenstädte zu fahren. Da zeigt sich das wahre Talent eines Rennfahrers. Ich finde das echt interessant. Die Formel-E-Autos sehen von außen ziemlich cool aus“, lobt der 25-Jährige das Konzept von Serienveranstalter Alejandro Agag.

Ob Mercedes den Spanier jedoch auf dem Radar für die Formel E hat, bleibt spannend. Der Serieneinstieg erfolgt frühestens 2018.


FE/DTM: Dieter Gass beerbt Wolfgang Ullrich bei Audi Motorsport

dieter-gass_audi(c)EHirsch

Planmäßiger Stabwechsel bei Audi Sport: Zum 1. Januar 2017 übergibt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich (66) nach 23 Jahren das Amt an seinen Nachfolger Dieter Gass (53). Ullrich selbst bleibt Audi bis Ende 2017 in beratender Funktion erhalten.

Motorsportchef Ullrich hatte Gass Anfang 2012 mit dem Ziel zu Audi zurückgeholt, den diplomierten Ingenieur für elektromechanische Konstruktion als seinen Nachfolger aufzubauen. Nach fünf gemeinsamen Jahren an der Spitze von Audi Sport ist es nun so weit: Dieter Gass wird neuer Motorsportchef der AUDI AG und leitet damit alle werksseitigen Engagements von Audi. Aktuell die FIA Formel E und die DTM. Audi steigt im kommenden Jahr ab Saison drei als Werksteam in die Formel E ein. Beim Team ABT Schaeffler Audi Sport prangt bereits in der laufenden Saison das Audi-Logo am Abt-Boliden von Lucas di Grassi und Daniel Abt, so richtig ab geht die Post dann 2017. Mit Dieter Gass als neuen Motorsportleiter der Ingolstädter.

„Dieter Gass wird Audi Sport durch die bevorstehende Phase der Transformation führen und die Erfolgsstory von Audi im Motorsport fortschreiben“, sagt Dr. Wolfgang Ullrich. „Er kennt Audi Sport wie kaum ein anderer. Von November 1994 bis März 2001 hat er als Techniker dort gearbeitet – erst bei den Supertourenwagen, später bei den Sportprototypen. Anschließend war er elf Jahre in leitenden Funktionen in der Formel 1 tätig. Dabei hat er viel Know-how gesammelt, von dem Audi Sport seit seiner Rückkehr 2012 profitiert. Nach einem Jahr als Leiter Renneinsatz und vier Jahren als Leiter DTM macht er nun den sorgfältig geplanten nächsten Schritt. Dabei werde ich ihm beratend zur Seite stehen, mich aber aus dem operativen Geschäft zurückziehen. Ich weiß das Motorsport-Engagement von Audi bei Dieter Gass in guten Händen.“

„Die Fußspuren, die Dr. Wolfgang Ullrich hinterlässt, sind sehr groß“, sagt Dieter Gass. „Er stand 23 Jahre an der Spitze von Audi Sport und hat für das Unternehmen in dieser langen Zeit Außergewöhnliches geleistet. Neben dem weltweiten Aufbau von Partnerteams und unzähligen Meisterschaften bei den Supertourenwagen ragen die 13 Siege bei den 24 Stunden von Le Mans und zahlreiche DTM-Titel als bleibende Meilensteine heraus. Ich möchte aber auch den Aufbau des Kundensports bei Audi sowie den Umzug von Audi Sport in das moderne und zeitgemäße Kompetenz-Center Motorsport in Neuburg nicht vergessen. Solche Karrieren gibt es im Motorsport nur ganz selten.“

Motorsports / DTM 4. race Norisring, Dr.Wolfgang Ullrich ©Audi

„Ich habe die 23 Jahre an der Spitze von Audi Sport sehr genossen“, sagt Dr. Wolfgang Ullrich. „Wir haben große Erfolge gefeiert, und ich durfte mit vielen tollen Menschen zusammenarbeiten, bei denen ich mich herzlich bedanken möchte. Dasselbe gilt für unsere Teams und Partner. Der Vorstand hat auch in schwierigen Phasen an uns geglaubt, und ich denke, wir haben dieses Vertrauen immer wieder mit tollen Siegen und Meistertiteln gerechtfertigt.“

Hier seht ihr ein kurzes Video , dass ich mit dem geschätzten Herrn Ullrich ganz spontan während der FIA-Sportkonferenz beim ADAC in München vor zwei Jahren führte:


DTM: Terminkalender der DTM-Saison 2017 fixiert

Motorsports: DTM race Budapest (c)Hankook

Der Terminkalender für die DTM-Saison 2017 ist heute offiziell bestätigt worden. Zwischen dem 5. Mai 2017 und dem 15. Oktober 2017 werden die Protagonisten in 18 Rennen an neun Wochenenden im Kampf um Siege und Titel alles in die Waagschale werfen. Titelverteidiger Marco Wittmann und seine Kontrahenten von Audi, BMW und Mercedes-AMG werden im kommenden Jahr auf den unterschiedlichsten Strecken starten und dabei die ganze Bandbreite ihres fahrerischen Könnens abrufen müssen.

Es sind keine neuen Strecken hinzugekommen bzw. weggefallen, es wird auf den gleichen Circuits gefahren wie in der abgelaufenen Saison. Terminanpassungen gibt es beim Red-Bull-Ring in Spielberg, der diesmal die vorletzte Station des DTM-Kalenders bildet (22.9. – 24.9.2017). Dagegen wurde das Ungarn-Gastspiel auf dem Hungaroring in den Sommer vorgezogen (16.6. – 18.6.2017), in der abgelaufenen Saison gastierte der DTM-Zirkus noch im Herbst in der ungarischen Hauptstadt. Getauscht wurden auch die beiden anderen Auslandsrennen in Moskau und in Zandvoort. Die russische Hauptstadt erwartet den DTM-Tross bereits im Juli (21.7. – 23.7.), der Dünenkurs in Zandvoort beheimatet Wittmann & Co. im August (18.8 – 20.8.). Saisonhöhepunkt ist traditionsgemäß der Norisring, der Ende Juni (30.6. – 2.7) Schauplatz des vierten DTM-Wochenendes ist.

So wird die DTM neben dem traditionellen Auftakt- und Finalort, dem Hockenheimring , am Lausitzring, dem Hungaroring in Ungarn, dem Norisring, dem Moscow Raceway in Russland, dem Circuit Park Zandvoort in den Niederlanden, dem Nürburgring und im österreichischen Spielberg Station machen. Tickets für die DTM-Wochenenden des Jahres 2017 sind ab sofort unter www.dtm.com/tickets erhältlich.

Ein kleiner Tip am Rande: Wer noch dringend ein passendes Weihnachtsgeschenk für seine Liebsten oder für sich selbst sucht, kann die DTM-Eintrittskarten noch rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum legen.
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ADAC: Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg Stargast auf der ADAC SportGala 2016 in München

nico-rosberg_formel_1_weltmeister(c)ADAC Motorsportpresse

Bei der ADAC SportGala am Samstag, 17. Dezember, ehrt der Automobilclub die besten Motorsportler der Saison 2016, allen voran Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg, den ADAC-Motorsportler des Jahres.  „Ich fühle mich sehr geehrt, da diesen Preis schon viele bedeutende Namen des deutschen Motorsports erhalten haben“, so Nico Rosberg. „Ich durfte diese Saison schon einige Mal ganz oben auf dem Podium in der Formel 1 stehen, ich bin mir sehr wohl bewusst, dass ich dies größten Teils meinem Team zu verdanken habe. Denn ohne diesen Silberpfeil wären Rennsiege nicht möglich. Meinem Team gehört der Preis genauso“, so der Formel-1-Weltmeister Rosberg.

Daneben steht eine deutsche Motorsport-Legende im Mittelpunkt: Der zweifache Rallye-Weltmeister Walter Röhrl erhalt einen Ehrenpreis für sein Lebenswerk. Der ADAC zeichnet den 69-jährigen Walter Röhrl für sein Lebenswerk aus. Im Rahmen der ADAC SportGala verleiht der Automobilclub dem zweifachen Rallye-Weltmeister einen Ehrenpreis. Die Rallye-Legende erhält den Ehren-Christophorus aus Nymphenburger Porzellan. Röhrl ist der erfolgreichste deutsche Rallye-Fahrer und feierte auch auf der Rundstrecke zahlreiche Erfolge. Er gewann 1980 und 1982 die Rallye-Weltmeisterschaft. Anlässlich seines ersten WM-Titels 1980 wurde Röhrl vom ADAC als Motorsportler des Jahres ausgewählt und war der erste Preisträger dieser Auszeichnung. Nach seiner aktiven Karriere setzte er sich als Stiftungsrat der ADAC Stiftung Sport für die Nachwuchsförderung ein. Als Botschafter unterstützte Röhrl im Jahr 2001 die erfolgreiche Bewerbung der ADAC Rallye Deutschland zum WM-Lauf.

„Walter Röhrl ist einer der erfolgreichsten Motorsportler Deutschlands. Er ist bis heute eine der am meisten respektierten Persönlichkeiten im Sport und sich stets selbst treu geblieben“, würdigt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. „Für den Sport ist er ein großartiger Botschafter und hat uns über viele Jahre in der Nachwuchsförderung der ADAC Stiftung Sport unterstützt. Der deutsche Motorsport hat Röhrl viel zu verdanken. Daher freut es mich besonders, dass der ADAC Sportausschuss diese nur sehr selten vergebene Auszeichnung einstimmig beschlossen hat.“

walter-roehrl (c)ADAC Motorsportpresse

„Ich freue mich sehr über den außergewöhnlichen und besonderen Preis des ADAC“, sagt Walter Röhrl. „Der ADAC setzt sich seit vielen Jahren mit hohem Engagement für den Rallyesport ein, ob auf nationaler oder internationaler Ebene mit unserem deutschen WM-Lauf oder in der Nachwuchsförderung. Ich habe den ADAC dabei stets gerne unterstützt und freue mich daher besonders über diese nur selten verliehene Auszeichnung.“

In der mehr als 30-jährigen Geschichte der ADAC SportGala wurde der Ehren-Christophorus bisher erst zwei Mal verliehen, 2006 an den ehemaligen Schweizer Rennstallbesitzer Peter Sauber und 2013 an den ehemaligen Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug. Der ADAC ehrt jährlich den ADAC Motorsportler des Jahres mit dem großen Christophorus aus Nymphenburger Porzellan. Der ADAC Junior-Motorsportler des Jahres erhält ein kleines Pendant. In diesem Jahr werden Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg und Maximilian Günther, Zweiter in der FIA Formel-3-Europameisterschaft, mit den Preisen auf der ADAC SportGala ausgezeichnet.

Zu den zahlreichen Persönlichkeiten auf der ADAC SportGala 2016 in der ADAC-Zentrale zählen auch prominente Laudatoren wie der ehemalige Formel-1-Pilot Gerhard Berger, der frühere Mercedes-Benz-Motorsportchef Norbert Haug und der vierfache Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier. Neben den Champions aus den ADAC Masters-Serien und dem Formel-3-Vizeeuropameister Maximilian Günther, dem ADAC Junior Motorsportler des Jahres 2016, zählen am Samstagabend unter anderem ADAC Formel 4-Vizemeister Mick Schumacher, DMSB-Präsident Hans-Joachim Stuck, die Sportwagenweltmeister Marc Lieb und Timo Bernhard von Porsche sowie die DTM-Piloten Lucas Auer (Mercedes) und Martin Tomczyk (BMW) zu den Gästen.

Der frei empfangbare TV-Sender Sky Sport News HD berichtet ab 18 Uhr vom „gelben Teppich“. Die Ehrung von Nico Rosberg und Walter Röhrl wird am Samstagabend ab 21.40 Uhr im Livestream unter www.adac.de/motorsport zu sehen sein. Die Highlights der ADAC SportGala fasst SPORT1 am Sonntag, 25. Dezember, ab 19 Uhr in einer Reportage zusammen.


DTM/FE: Loic Duval und Rene Rast gehen für Audi in der DTM 2017 an den Start

loic-duval_dragon-visa-fastest-lap-award(c)Dragon

Audi startet mit einem veränderten Fahrerkader in die Mission DTM-Titel 2017. Die Ingolstädter bringen frischen Wind in die DTM: Mit dem Franzosen Loic Duval und dem Deutschen René Rast starten in der kommenden Saison zwei neue Piloten mit dem Audi RS 5 DTM. Beide Piloten sind aus der Formel E bekannt. Rast, der beim deutschen Formel-E-Heimspiel in Berlin den verhinderten Antonio Felix da Costa im Aguri-Auto vertrat, und Duval, der in der Formel E für den US-Rennstall Faraday Future Dragon (siehe Bild), sind die spektakulären Neuzugänge im Audi-Fahrer-Lineup für die DTM-Saison 2017. Als weitere Fahrer für Audi bestätigt sind Mattias Ekström (Schweden), Jamie Green (Großbritannien), Nico Müller (Schweiz) und Mike Rockenfeller (Deutschland).

„Wir freuen uns, dass unsere Fahrermannschaft für die neue DTM-Saison komplett ist“, sagt Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Mit Mattias und Mike haben wir zwei DTM-Champions an Bord, die für mich im nächsten Jahr zu den Favoriten zählen, und das nicht zuletzt wegen der neuen Regeln und Reifen. Jamie ist fraglos einer der stärksten Piloten in der DTM. Nico hat uns in der vergangenen Saison mit konstant guten Leistungen und seinem ersten DTM-Sieg überzeugt. René hat nicht nur mit seinem starken Auftritt beim Finale in Hockenheim gezeigt, dass er auch in der DTM ganz vorne mitfahren wird. Und mit Loïc haben wir einen unserer besten Fahrer aus dem Le-Mans-Programm in die DTM-Mannschaft integriert. Ich bin davon überzeugt, dass wir für die Saison 2017 fahrerisch top aufgestellt sind und sechs starke Typen im Team haben.“

Abschied: Miguel Molina, Edoardo Mortara, Timo Scheider und Adrien Tambay

Nicht mehr für Audi in der DTM starten im nächsten Jahr Miguel Molina, Edoardo Mortara, Timo Scheider und Adrien Tambay. „Ich danke Miguel, Edo, Timo und Adrien für die gemeinsamen Jahre in der DTM und wünsche ihnen für die Zukunft alles Gute“, sagt Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. „Wir haben immer gut zusammengearbeitet und gemeinsam schöne Erfolge gefeiert. Entsprechend schwer ist uns bei jedem der vier der Abschied gefallen. Die bevorstehende Winterpause werden wir nun nutzen, uns mit dem veränderten DTM-Fahrerkader auf die neuen Herausforderungen vorzubereiten.“ Mortara wechselt bekanntlich zu DTM-Konkurrent Mercedes.

DTM-Neuzugang Duval fuhr von 2012 bis 2016 für Audi in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC und gewann 2013 mit dem Audi R18 e-tron quattro die 24 Stunden von Le Mans und den WM-Titel. Auch beim letzten WEC-Einsatz von Audi in Bahrain stand Duval auf dem Siegerpodest ganz oben. Der 34 Jahre alte Franzose mit Wohnsitz in Genf bringt zudem Erfahrung aus der Formel E und der japanischen Super-GT-Meisterschaft mit in die DTM. Erste Testfahrten mit dem Audi RS 5 DTM absolvierte Duval Anfang Dezember beim Young Driver Test im spanischen Jerez. Dabei lernte er das DTM-Auto auf trockener und nasser Strecke wie auch bei Mischbedingungen kennen.

René Rast,24h Le Mans 2015 (c)Audi

Der 30-jährige René Rast ist bereits seit der Saison 2011 für Audi aktiv. Am Steuer des GT3-Sportwagens Audi R8 LMS zählt er seitdem zu den besten und erfolgreichsten GT-Piloten der Welt. Auch im Audi R18 e-tron quattro hinterließ Rast einen starken Eindruck. Den bestätigte der in Bregenz (Österreich) lebende Mindener in der vergangenen Saison auch bei insgesamt drei Einsätzen in der DTM. Bei seinem zweiten DTM-Rennen holte Rast im Oktober in Hockenheim seine ersten Punkte und empfahl sich damit endgültig für die DTM-Mannschaft.

Bekanntlich tritt Audi mit drei Teams (Abt, Phoenix und Rosberg) mit je zwei Piloten die neue Saison an, welcher Pilot bei welchen Team fährt, wurde nicht verkündet. Es ist davon auszugehen, dass Ekström und Müller für Abt, Rockenfeller und Rast für Phoenix und Green und Duval für Rosberg ins Cockpit steigen.


DTM: BMW-Fahrer-und Team-Lineup für 2017 bekannt, feierlicher Saisonabschluss in München

Saisonabschluss BMW 2016 (c)BMW

Mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm hat BMW am Freitag seinen alljährlichen Saisonabschluss gefeiert. In der neuen Heimat der BMW Group Classic in der Moosacher Straße in München kamen einige der wichtigsten Protagonisten des Jahres zusammen, um einen stimmungsvollen Abend im Kreis der BMW-Motorsport-Familie zu verbringen – und jene Fahrer und Teams auszuzeichnen, die 2016 Geschichten und Geschichte geschrieben hatten.

So gehörte auch Marco Wittmann zu den Preisträgern, der mit seinem zweiten Titelgewinn in der DTM für eines der vielen sportlichen Highlights aus Sicht von BMW Motorsport in der Saison 2016 gesorgt hatte. Nachdem er den „Victory of the Year“ Award aus den Händen von BMW Markenbotschafter und Werksfahrer Alessandro Zanardi erhalten hatte, wurde er selbst zum Glücksbringer – und zeichnete die erfolgreichsten BMW Privatfahrer des Jahres aus.

Anschließend hat BMW am Abend die genauen Details seines Fahreraufgebots 2017 präsentiert und die einzelnen Programme in den unterschiedlichsten Disziplinen des Rennsports genauer vorgestellt.

BMW-Team_RBM(c)BMW

In der DTM-Saison 2017 wird BMW nur mehr mit zwei Teams und sechs Fahrern vertreten sein. Zum Einsatz kommt der neue BMW M4 DTM, der aktuell im Rahmen eines umfangreichen Test- und Entwicklungsprogramms auf die 18 Rennen vorbereitet wird. Am Steuer werden sechs altbekannte DTM-erfahrene BMW-Werksfahrer sitzen. Als DTM-Titelverteidiger führt Marco Wittmann das Aufgebot an. Neben ihm werden Tom Blomqvist, Augusto Farfus, Timo Glock, Maxime Martin und Bruno Spengler um Punkte und Siege kämpfen. Insgesamt bringen es die sechs BMW Piloten auf 399 DTM-Starts, 32 Siege und 34 Polepositions. In Spengler (2012) und Wittmann (2014 und 2016) hat BMW zwei DTM-Champions in seinen Reihen. Die drei BMW M4 DTM von Wittmann, Glock und Farfus werden vom BMW Team RMG um Teamchef Stefan Reinhold eingesetzt. Für das BMW Team RBM um Bart Mampaey fahren 2017 Blomqvist, Martin und Spengler.

BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt sagt: „Unser Fahreraufgebot gehört auch 2017 wieder zum Allerfeinsten, was die DTM zu bieten hat. Natürlich wird Marco Wittmann als Champion der von allen Gejagte sein. Aber auch unsere weiteren fünf Piloten haben allesamt schon Siege errungen und ihre Klasse in der DTM unter Beweis gestellt. Diese Konstanz im Cockpit wird uns guttun. Denn Erfahrung ist in der DTM einfach extrem wichtig.“


FE: BMW feiert Saisonabschluss, Felix da Costa in Formel E und WEC-Vorbereitung im Einsatz

bmw_da-costa_saisonabschluss(c)BMW

BMW hat am Freitag seinen alljährlichen Saisonabschluss gefeiert. Mit dabei in München war auch Amlin-Pilot Antonio Felix da Costa, der als BMW-Werkspilot für den US-Rennstall MS Amlin Andretti fährt. Der Portugiese wurde nach seinem dreijährigen DTM-Engagement für BMW feierlich verabschiedet (links im Bild). Felix da Costa fokussiert sich 2017 auf die Formel E und kommt als Entwicklungsfahrer für die Langstreckenweltmeisterschaft (WEC) bei den Münchnern zum Einsatz. Nach der Ankündigung von BMW Ende September, ab 2018 in der WEC anzutreten, steht für BMW in der kommenden Saison ein umfangreiches Test- und Vorbereitungsprogramm im Hinblick auf das folgende Jahr bevor. Als Fahrer sind in dieser Phase neben Martin Tomczyk und Alexander Sims eben auch Antonio Felix da Costa vorgesehen.

Als weiteres Motorsport-Engagement setzt BMW auf die Elektrorennserie und hat bekanntlich im Herbst die Partnerschaft mit dem Andretti-Team offiziell verkündet. Im Verlauf des kommenden Jahres wird der Austausch zwischen dem Team und den Ingenieuren von BMW Motorsport sukzessive intensiviert. Geplant ist ein Werksengagement ab Saison 5 (2018/19). Darüber hinaus ist BMW i als „Official Vehicle Partner“ prominent in der Formel E vertreten und stellt unter anderem das Qualcomm BMW i8 Safety Car.

„Die ersten Rennen der Formel E seit Bekanntgabe unserer Partnerschaft mit dem MS Amlin Andretti Team haben Lust auf mehr gemacht“, sagte BMW-Motorsport-Direktor Jens Marquardt . „Wir freuen uns sehr darauf, wenn die Saison ab Februar 2017 wieder richtig Fahrt aufnimmt. Es geht für uns vor allem darum, im Umfeld der Formel E Erfahrungen zu sammeln. Der enge Austausch mit der Mannschaft von Andretti Formula E ist dabei extrem wertvoll.“