FE: Visa Vegas eRace: Wer sahnt den höchst dotierten Preistopf ab?

di-grassi-und-abt-am-rennsim (c)EHirsch

Das lange Warten hat ein Ende. Am Samstag, 7.Januar steigt in der Glitzermetropole Las Vegas das Visa Vegas eRace mit dem höchsten Preistopf, der je bei einem Sim-Rennen ausgeschüttet wurde: 1 Million US Dollar.

Die zehn besten Sim-Racer, die sich in vier Qualifikationsrunden beim sogenannten ‚Road to Vegas’ den Weg ins Finale ebneten, treten gegen die 20 aktuellen Formel-E-Piloten an. Organisiert wird das Simrace-Spektakel von der Formel E und dem spanischen Start-Up Unternehmen Cloud Sport. Dabei hat Cloud Sport die Software, die Rennboliden, den Stadtkurs und mehr als 30 Plug-Ins für das eRace entwickelt.

Apropos Stadtkurs: Die virtuelle Rennstrecke in den Straßen von Las Vegas wurde brandneu entworfen. Der Kurs ist noch geheim bis zum großen Finale, laut Veranstalter sind die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Spielermetropole im Wüstenstaat Nevada mit eingepflegt worden. Alle Rennboliden der Formel E sind vom Start weg einheitlich, alle Teilnehmer erhalten das identische Setup und und die entsprechenden technischen Spezifikationen.

Bei den 30 Plug-Ins gibt es unter anderem wie im echten Rennen offizielle Rennmarschalls, die für die Einhaltung der Regeln sorgen. Dazu gibt es ein Kontrollzentrum für das Rennen, wo die Rennstewards das Rennen genauestens unter die Lupe nehmen. Falls ein Racer gegen die Regeln verstößt, wird unverzüglich eine Strafe ausgesprochen.

Der FanBoost, ein Alleinstellungsmerkmal der Formel E, darf beim eRace natürlich auch nicht fehlen. Die drei der insgesamt 30 Fahrer, die die meisten Stimmen erhalten, dürfen sich über einen Extraschub ihres virtuellen Rennboliden freuen.

erace (c)Zak Mauger/LAT/Formula E

Der Schotte Graham Carroll, der zwei Qualifyingrennen für sich entscheiden konnte und daher als Favorit zählt, die drei Finnen Olli Pahkala, Aleksi Uusi und Greger Huttu, der Kroate Petar Brljak, der Niederländer Bono Huis oder der Deutsche Patrick Holzmann werden Sebastien Buemi & Co nichts schenken, um sich die Siegesprämie von 200.000 US Dollar einzustreichen. Es ist das erste Mal im eSport, dass sich Sim-Racer und professionelle Motorsportrennfahrer in einem virtuellen Rennen gegenüberstehen.

Luis Pachón, CEO von Cloud Sport: „Wettbewerbe wie ‚Road to Vegas’, Visa Vegas eRace oder SEAT Leon Eurocup online zeigen die Professionalisierung des Sim-Racing-Szene, die es vorher noch nie gegeben hat. Das Visa Vegas eRace ist der erste Schritt die Welt von Simracing-Sport zu vereinigen. Diese virtuellen Wettbewerbe helfen unsere Position zu verfestigen und beschreiten neue Wege mit den Empfehlungen des aktuellen eSports.“

Die Protagonisten freuen sich jedenfalls sehr auf das einmalige Spektakel. Im Team von Next EV fährt der kroatische Simracer Petar Brljak. „Als ich in die letzte Kurve des Rennens von London einbog und mir klar wurde, dass reicht für das Finale in Las Vegas, zauberte es mir ein Lächeln ins Gesicht. Ich war sofort sehr aufgeregt und konnte wegen des gesammelten Adrenalinschubs nicht einschlafen und zwar vor, während und nach dem Rennen. Es war möglicherweise das wichtigste Rennen, das ich je gefahren bin. Vor einem Jahr konnte man sich so etwas für ein Simracing überhaupt nicht vorstellen. Die Chance nach Las Vegas zu kommen, mit echten Rennfahrern ein Rennen zu bestreiten und dazu ein hohes Preisgeld. Es ist sehr cool, mit dem erfolgreichen Siegerteam NextEV NIO zusammen das eRace zu fahren. Ich bin nur verzückt.“

Brljaks Teamkollege Oliver Turvey fiebert dem Trip in die Glitzermetropole ebenfalls entgegen. „Ich bin wirklich aufgeregt für das eRace nach Las Vegas zu kommen. Es ist das erste Mal in der Rennsportgeschichte und es wird zwischen den Piloten wirklich sehr herausfordernd. Ich bin zum allerersten Mal in Las Vegas und ich glaube es wird ein unterhaltsames Event. Ich bin wie immer zuversichtlich und ich glaube, ich habe viel Erfahrung in der Simulatortätigkeit. Daher hoffe ich dort sehr wettbewerbsfähig zu sein.“

Früh aufstehen heißt es für die hartgesottenen deutschsprachigen Formel-E-Fans, die sich des eRace aus Las Vegas nicht entgehen lassen wollen.
Eurosport bietet zwar diesmal keine Liveübertragung aus Las Vegas an, auf der offiziellen Formel-E-Webseite gibt es aber einen Livestream. Das Qualifikationsrennen, das über 14 Runden geht, startet unserer Zeit am Sonntag 8.Januar) früh um 00:25 Uhr, das große Finale mit 28 Runden beginnt um 01.05 Uhr.

Viva Las Vegas Baby:

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