FE: Andretti und BMW i: „Mit Energie in Marrakesch haushalten“

ms-amlin-andretti_felix-da-costa(c)BMW i

Der zweite Stopp ihrer Welttournee führt die Formel E 2016/17 am 12. November nach Marrakesch. Für BMW-Werksfahrer António Félix da Costa ist es der zweite Auftritt am Steuer des MS Amlin Andretti ATEC-002. Mit ihm wird beim Marrakesh ePrix erneut Robin Frijns für das Team von Michael Andretti an den Start gehen. Das Rennwochenende ist zugleich das Debüt der Formel E in Afrika. Außerdem fällt die Veranstaltung in Marokko mit der Klimakonferenz COP22 der Vereinten Nationen zusammen und eröffnet das Gipfeltreffen.

Die Herausforderung

Beim Saisonauftakt in Hongkong feierte die Partnerschaft von BMW und dem MS Amlin Andretti Team eine erfolgreiche Premiere. Der ePrix in Marokko bietet nun die perfekte Kulisse, um in Sachen Performance einen weiteren Schritt nach vorn zu machen.

Félix da Costa und Frijns belegten in Asien die Plätze fünf und sechs. Der Kurs in Marrakesch weist jedoch wesentliche Unterschiede gegenüber der Strecke in Hongkong auf. Das Rennen in der „Roten Stadt“ wird auf dem mit 2,97 Kilometern längsten Kurs im Kalender ausgetragen und ist gleichzeitig auch eines der schnellsten. Zum ersten Mal findet ein Formel-E-Rennen auf einer Strecke statt, deren Layout bereits in einer anderen Serie befahren wurde. Die FIA World Touring Car Championship (WTCC) hatte ihre Läufe in diesem Jahr auf einem nahezu identischen Kurs ausgetragen.

Der Saisonauftakt der Formel E hat Lust auf mehr gemacht: Auf der Strecke kämpften die Piloten hart, die Fans bekamen ein dramatisches Rennen und einen taktisch geprägten ePrix in Hongkong geboten. Mit einer klugen Strategie und einer guten fahrerischen Leistung werden das MS Amlin Andretti Team und seine beiden Fahrer auch in Marrakesch alles daran setzen, ihr Punktekonto beim Formula E Debüt in Afrika weiter aufzustocken.

Der Ausblick

António Félix da Costa: „Sowohl für die Formel E als auch für mich ist es ein vollkommen neues Land – und gerade diese neuen Herausforderungen machen die Serie so besonders. Die Strecke scheint sehr interessant zu sein, es dürfte ein spannendes Rennen werden. Aufgrund der vielen schnellen Abschnitte muss man mit der Energie genau haushalten. Das wird für die Fahrer und Ingenieure die größte Herausforderung. Wem dies gelingt, der hat gute Chancen, dafür belohnt zu werden. Es wird mit Sicherheit viele Überholmöglichkeiten geben, wir können uns also auf ein tolles Rennen freuen. Es ist schwierig einzuschätzen, wo wir letztendlich landen werden. Die Strecke könnte uns womöglich nicht so gut wie Hongkong liegen, aber natürlich werden wir wie immer versuchen, um den Sieg zu kämpfen.“

Robin Frijns: „Die Strecke in Marrakesch ist die längste im Kalender – und deshalb für jeden Fahrer im Feld eine große Herausforderung, insbesondere mit Blick auf das Energiemanagement. Rückblickend kann man sagen, dass es in Hongkong insgesamt gut für uns gelaufen ist, in der Teamwertung liegen wir auf dem zweiten Rang. Das war also ein guter Auftakt. Warten wir also ab, wie sich das Wochenende entwickelt. Natürlich wollen wir einen ähnlichen Job abliefern wie in Hongkong. Wie gesagt, es wird hart. Aber das gilt für die anderen genauso.“

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