FE: Champion Buemi gewinnt Saisonauftakt in Hongkong

Buemi erneut auf dem Podest (c)Renaultpresse

Die neues Formel-E-Saison endete so, wie die alte geendet hat. Sebastien Buemi vor Lucas di Grassi.Was für ein Auftakt für den Titelverteidiger Sebastien Buemi in der Formel E. Der e.dams-Renault-Pilot gewann den Saisonauftakt in Hongkong vor Lucas di Grassi (ABT Schaeffler Audi Sport) und Nick Heidfeld (Mahindra). Vierter wurde Nicolas Prost (er.dams), dahinter folgten die beiden Andretti-Piloten Antonio Felix da Costa und Robin Frijns. Platz sieben ging an Jerome d’Ambrosio (Faraday Future Dragon), dahinter landete Oliver Turvey (NextEV), Maro Engel (Venturi) und Stephane Sarrazion (Venturi) auf die Plätze.

Eine gelungene Premiere in der Elektrorennserie feierte also Maro Engel. Im Venturi-Boliden fuhr der gebürtige Münchner ein taktisch intelligentes Rennen und erreichte am Ende Platz 9. Dagegen gab es lange Gesichter bei Techeetah. Das chinesische Team, mit viel Vorschusslorbeeren gehandelt, kam mit beiden Piloten nicht ins Ziel. Sowohl Jean-Eric Vergne als auch Ma Quing Hua sahen die Zielflagge nicht. Auch das Jaguar-Comeback ging in die Hose. Mitch Evans schied aus, Adam Carroll gelang keine Top Ten-Plazierung, wurde lediglich Zölfter.

Mahindra-Neuling Felix Rosenqvist konnte im ersten Renndrittel hervorragend mithalten, lag zeitweise auf Platz Sechs. Doch dann musste der Schwede seiner Unerfahrenheit Tribut zollen, übersteuerte den Mahindra-Boliden und landete in der Mauer.

Zwei verschiedene Rennhälften prägten das Rennen. In der ersten sah Pole-Setter Nelson Piquet jr wie der sichere Sieger aus, doch in der zweiten Hälfte drehte sich das Blatt. Als Lopez die einzige Safety-Car-Phase des Rennens auslöste, überschlugen sich die Ereignisse. Piquet jr fuhr um ein Haar auf Neuling Lopez auf, musste Sam Bird (Virgin) und Buemi ziehen lassen. Als Bird mit der letzten Energie das Auto wechselte, sprang das zweite Auto nicht an. Zeit ging verloren, der Sieg war damit weg.

Nach dem Boxenstopp verwaltete Buemi den Sieg, obwohl er zugab. „Ich musste verdammt viel Energie sparen, um die Batterien nicht zu überhitzen“, so der glückliche Sieger.
Di Grassi schaffte das Kunststück, 17 Plätze im Rennen gutzumachen. „Wir fuhren eine sehr aggressive Strategie, ich bin sehr glücklich. Wir konnte drei Runden länger fahren, da wir an dem Energiemanagement etwas herausfanden“, verriet di Grassi sein Erfolgsgeheimnis. Nick Heidfeld feierte mit Platz Drei ebenfalls einen tollen Saisonauftakt.

Die BMW-Premiere war ebenfalls ein voller Erfolg, Platz Fünf und Sechs für die beiden Andretti-Piloten versprechen viel für die weitere Saison.

Kein Glück für die den dritten deutschen Piloten Daniel Abt. Nach dem Start fuhr Abt auf den Lokalmatatador Ma auf und beschädigte sich den Heckflügel. Teamkollege Lucas di Grassi war auch in dem Startunfall verwickelt, beschädigte sich den Frontflügel. Beide Piloten des deutschen Teams mussten in die Box, Flügel wechseln. Während di Grassi noch zweiter wurde, musste Abt auf Platz 16 liegend sein Auto vorzeitig abstellen.

sieger-e-dams-renault (c)FIAformulaE

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