Formel E: Saisonfinale New York-Streckenlayout enthüllt

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Ich war noch niemals in New York… Der Evergreen des unvergesslichen Udo Jürgens gilt ab sofort nicht mehr für die Formel E. Die Elektrorennserie wird ihr großes Saisonfinale im Stadtteil Brooklyn im Juli 2017 abhalten. Großer Meilenstein also für die Formel E. Bei einem großen Presseevent direkt im Hafen von New York am Brooklyn Cruise Terminal präsentierte Serienorganisator Alejandro Agag das Streckenlayout für den New York ePrix im kommenden Jahr. Der 1.947 Kilometern lange Kurs umfasst 13 Kurven, gespickt mit schnellen Kurven, einigen Haarnadelkurven, mehreren Geraden und zahlreichen Überholmöglichkeiten.

Anwesend bei der Vorstellung waren der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio, FIA-Präsident Jean Todt und Serienbotschafter Lucas di Grassi (ABT Schaeffler Audi Sport). Die Formel E fährt Mitte Juli 2017 (genauer Termin ist noch nicht fixiert) ein Doppelrennen im Hafen von Brooklyn, wo im Hintergrund das Finanzzentrum Manhattans, die Wall Street und das bekannteste Wahrzeichen der Welt – die Freiheitsstatue schimmert.

Agag gelang damit ein Geniestreich, die Formel E innerhalb von vier Jahren seit der Gründung 2013 im Big Apple zu etablieren. Keine andere Motorsportserie weltweit schaffte es bisher, in New York ein Rennen auszutragen. Vor allem Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone wird mit den Zähnen knirschen, der seit Jahren vergeblich versucht, in New York Fuß zu fassen.

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„In New York City zu fahren, ist für uns ein historischer Moment – nicht nur für die Formel E, sondern für den gesamten Motorsport“, freut sich Agag. „Es hebt die Philosophie der Formel E hervor, elektrischen Rennsport in die großartigsten Städte weltweit zu bringen. Als wir damals angefangen haben, haben wir es uns nicht träumen lassen, eines Tages mit der Formel E in New York, das wahrscheinlich das bekannteste Wahrzeichen weltweit hat, zu fahren. Ich möchte allen Beteiligten herzlichst danken. Die Elektroserie werde für „viele weitere Jahre“ im Big Apple bleiben“, versprach der Spanier.

New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio hat der Formel-E-Virus offenbar schon infiziert. „New York City ist eine Stadt, wo Technology, Nachhaltigkeit und Handel aufeinderprallen. Wir sind sehr begeistert, neue Heimstätte der Formel E zu sein.“

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Begeistert zeigen sich auch die Formel-E-Protagonisten. Serienbotschafter di Grassi schlug in die gleiche Kerbe wie Agag und de Blasio. „Für mich und meine Fahrerkollegen wird ein kleiner Traum wahr, in New York zu fahren“, sagt der Abt-Pilot. „Glückwunsch an die Formel E, die so hart dafür gekämpft hat, diesen Traum wahr werden zu lassen. Wenn ich mir nur vorstelle, aus der Boxengasse die Freiheitsstatue und die Skyline von Manhattan zu sehen. Fahrerisch wird New York ein Highlight, die Strecke besteht aus einen Mix aus schnellen Abschnitten, Haarnadelkurven und einem engen Infield direkt am Wasser“, so der Brasilianer.

Formel-E-Meister Sebastien Buemi kann es kaum erwarten, im Big Apple seine Runden zu drehen. “New York ist eine der großartigsten Städte weltweit. Ich glaube, es wird ein aufregendes Event, besonders mit dieser Kulisse. Ich gehe davon aus, dass es einer der spektakulärsten Strecken ist, die wir bisher gefahren sind. Die Formel E sprengt Grenzen, mit Hongkong, Paris und Berlin haben wir wirklich den aufregendsten Rennkalender, den der Motorsport je gesehen hat“, ergänzt der Schweizer.

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