Formel E: Venturi-Neuling Engel fühlt sich wohl in der Formel E

Maro Engel,Venturi (c)ZF,Spacesuit

Venturi-Neuling Maro Engel hat die erste Testwoche mit der Formel E in Donington mit sehr positiven Eindrücken hinter sich gebracht. Gesamtplatz 13 für einen Rookie kann sich auch durchaus sehen lassen. Engel geht in der dritten Saison als dritter Deutscher neben den Formel-E-erprobten Fahrern Daniel Abt (ABT Schaeffler Audi Sport) und Nick Heidfeld (Mahindra) an den Start.

„Der Test war für uns durchaus positiv“, resümiert Engel. Dabei war der gebürtige Münchner sogar schneller als sein erfahrener Teamkollege Stephane Sarrazin, der mit Platz 16 vorliebnehmen musste. Der 31-Jährige hat zwar schon viele private Testkilometer hinter sich, konnte sich bei den kollektiven Testfahrten aber erstmals mit den neuen Kollegen messen. „Es war gut, das erste Mal mit der Konkurrenz zusammen zu testen. Wir konnten relativ viele Kilometer fahren und viel von unserem Testprogramm bewältigen. Was die Pace angeht, war das durchaus positiv, denke ich“, zieht der Venturi-Pilot eine erste positive Zwischenbilanz. Zwar gab es einige Elektronikprobleme während der Testtage für das Team aus Monaco, wie Engels Teamkollege Sarrazin verriet. Größeres Kopfzerbrechen gibt es deswegen im Venturi-Lager aber nicht.

Insgesamt spulte Engel 124 Runden ab und konnte somit wertvolle Erfahrung für sich und sein neues Team sammeln. „Wir haben viele Daten zusammengetragen und haben noch einiges an Potenzial, das wir nun ausschöpfen müssen. Wir wollen die gute Arbeit nun in der zweiten Testwoche fortsetzen“, richtet der Deutsche bereits den Blick Richtung Zukunft. Der Venturi-Neuling kann dann weitere Erfahrungen im Cockpit seines Venturi VM200-FE-02 sammeln.

Insbesondere die Abläufe eines Formel-E-Rennens möchte Engel noch weiter verinnerlichen. Schließlich muss die ganze Konzentration auf genau den einen Renntag gelegt werden, an dem Freies Training, Qualifying und Rennen innerhalb einiger Stunden stattfinden.“Für mich persönlich geht es natürlich noch weiter darum, mich mit dem Auto und mit allen Abläufen vertraut zu machen. Bisher klappt alles sehr gut, doch jetzt gilt es, so weiterzumachen“, sagt Engel.

Für den in Monaco lebenden Deutschen lag das Hauptaugenmerk während der ersten Testwoche nicht vordergründig darauf, der Schnellste zu sein. Mit dem Testausgang ist Engel jedoch zufrieden: „Platz 13 über die drei Testtage hinweg – das lag nicht unbedingt in unserem Fokus, denn es kommt sehr stark darauf an, wer zu welchem Zeitpunkt welches Programm fährt“, erklärt der 31-Jährige. Daher blickt Engel den anstehenden Aufgaben zuversichtlich entgegen. „Ich denke, es ist positiv, dass wir in mehreren Sessions in den Top 10 waren und in der letzten Session sogar auf Platz zwei gefahren sind.“

Von der Atmosphäre rund um die Formel E zeigt sich Engel jetzt schon angetan: „Das Umfeld in der Formel-E-Familie war wirklich toll, und ich bin von allen wirklich sehr freundlich aufgenommen worden“, so der Venturi-Neuling. Für Engel und seine Kollegen dauert es nicht mehr lange bis zum Saisonstart am 9. Oktober. Davor stehen jedoch noch die zweiten offiziellen Testfahrten in Donington (5. bis 7. September) an. „Ich freue mich auf die nächsten Tests und natürlich danach auf den Saisonstart in Hongkong“, fiebert Engel seinem Formel-E-Renndebüt entgegen.

Fotocredit: ZF/Spacesuit-Media-Shivraj-Gohil

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