Formel E: Turvey freut sich auf Strausberger Platz

Turvey Oliver,NextEV TCR (c)NextEV TCR

Oliver Turvey sollte eigentlich am Berlin ePrix für sein Formel-E-Team NextEV TCR durch Ben Hanley ersetzt werden. Doch es kam anders. Das Rennen in der japanischen Super GT Championship, wo Turvey fahren sollte, wurde wegen eines Erdbebens verschoben. Der Brite sprang daher doch noch auf den Berlin-Zug auf und wird an der Seite von Titelverteidiger Nelson Piquet jr. das Rennen in Angriff nehmen.

Im Interview verrät der sympathische Brite unter anderem, warum er sich besonders auf das anstehende Rennen in Deutschland freut.

Erzähl uns doch ein bisschen über die Strecke in Berlin und worauf du dich besonders freust.

„Die Rennstrecke im Zentrum von Berlin wird den Fans mit ihren zahlreichen Haarnadelkurven und Geraden großartiges Racing bieten. Hier wird es vor allem darauf ankommen, im richtigen Moment zu bremsen und zu beschleunigen. Es gibt sogar richtig schnelle Kurven um den Strausberger Platz, die wahrscheinlich die größte Herausforderung darstellen und auf die ich mich auch am meisten freue.“

Was wird deiner Meinung nach die größte Herausforderung in Berlin sein?

„Die größte Herausforderung in Berlin wird es sein, herauszufinden, wie sich die neue Streckencharakteristik auf die Reifen und die Fahrzeugbalance auswirkt, damit wir eine schnelle Qualifyingrunde zusammenbekommen und unsere Energie im Rennen effizient einsetzen können.“

Du bist schon mehrfach in Deutschland Rennen gefahren. Wie glaubst du nehmen die deutschen Fans die Formel E an?

„Ich habe es immer gemocht, in Deutschland zu fahren. Es gibt hier viele leidenschaftliche und auch sachkundige Motorsportfans. Ich freue mich schon sehr, ihnen ein spannendes Rennen im Zentrum von Berlin zu bieten.“

Was waren deine ersten Gedanken zum Thema FIA Formel-E-Meisterschaft?

„Ich fand diese neue Weltmeisterschaft der FIA mit Formelfahrzeugen, elektrischem Antrieb und dem Konzept von Straßenrennen in den größten Städten der Welt sehr interessant. Bei dieser Kombination und natürlich auch bei dem Level der Fahrer, die Interesse gezeigt haben – da wollte ich einfach von Anfang dabei sein.“

Wie sehr, glaubst du, hat die Formel E bislang zu einem Sinneswandel zum Thema Elektromobilität beitragen können?

„Ich finde das, was die Formel E innerhalb kürzester Zeit erreicht hat, phänomenal. Die Serie ist die erste elektrische Rennserie und das mit äußerst spannenden Rennen. Dank der Technologie, die die Hersteller in der Formel E im ständigen Wettbewerb entwickelt haben, werden elektrische Autos immer mehr als schnelles und effizientes Fortbewegungsmittel angenommen werden.“

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