Formel E: Di Grassi gewinnt Paris ePrix

Lucas di Grassi feiert die Sektdusche (c)Abt

Lucas di Grassi vom deutschen Abt-Team hat die Premiere in Paris gewonnen. Di Grassi feierte seinen dritten Saisonerfolg vor Jean-Eric Vergne (DS Virgin) und Sebastien Buemi (e.dams). Zweit weitere Franzosen folgten auf den Plätzen. Nicolas Prost (e.dams) belegte Platz vier, dahinter folgte Stephan Sarrazin (Venturi) und Pole-Setter Sam Bird (DS Virgin) auf den Plätzen fünf und sechs.

Die beiden Deutschen Piloten Daniel Abt (Abt Schaeffler Audi Sport) und Nick Heidfeld (Mahindra) sammelten ebenfalls Punkte. Abt erreichte Platz zehn, Heidfeld landete auf Platz 12, konnte aber mit der schnellsten Rennrunde zwei Punkte aus der französischen Hauptstadt mitnehmen.

„Es war ein sehr kniffliges Rennen, ich hatte einen guten Start und konnte an Bird in der ersten Kurve vorbeigehen. Mein Dank gilt auch Schaeffler. Mein Energiemanagement war sehr gut. Es war großartig hier zu fahren“, freute sich di Grassi. Der Brasilianer baute mit seinen zweiten Sieg in Folge den Vorsprung auf seinen schärsten Verfolger Buemi auf elf Punkte aus und reist als Tabellenführer zum Heimrennen seines Teams nach Berlin am 21. Mai.

Viel Action boten die 18 Piloten den Parisern vor den Toren des Eiffelturms. Di Grassi erwischte den besseren Start und zog in der ersten Kurve an Bird vorbei. Jean-Eric Vergne duellierte sich beinhart mit seinem Teamkollegen Bird, beide touchierten in der ersten Runde ohne schwerwiegenden Folgen. In der Folgezeit ließ di Grassi nichts anbrennen und verwaltete seinen Vorsprung souverän nach Hause. Teilweise betrug sein Vorsprung über sechs Sekunden. Dahinter allerdings gab es zahlreiche Positionskämpfe.

Das Rennen endete mit dem Safety-Car, da Formel-E-Rookie Ma (Aguri) drei Runden vor Rennende in die Mauer krachte. Da das Auto des Chinesen so stark beschädigt war, schafften es die Streckenposten nicht mehr rechtzeitig, das havarierte Aguri-Auto zu bergen. Di Grassi wird es egal gewesen sein, denn der 31-Jährige ließ sich den Sieg vor ausverkauften Haus in Paris nicht mehr nehmen. Am Spannendsten waren die Duelle der beiden DS-Virgin-Piloten Bird und Vergne und nach dem obligatorischen Fahrzeugwechsel Bird gegen Buemi.

Bird hatte mit Übersteuern zu kämpfen und war in den Kurven langsamer als Buemi. Der Schweizer versuchte immer wieder, an den Briten vorbeizugehen, zunächst ohne Erfolg. Selbst Buemis FanBoost verpuffte, Bird verteidigte sich geschickt. Von Runde zu Runde ließen Birds Reifen nach, geschuldet durch dessen Übersteuern. Buemi lauerte auf seine Chance, versuchte Bird in einen Fehler zu treiben. In Runde 40 war es dann soweit. Bird verbremste sich beim Anbremsen und fuhr in den Notausgang. Artistisch drehte sich der DS-Virgin-Pilot mit einem Donut um 180 Grad, um wieder auf die Strecke zurückzufinden. Buemi sagte Danke und feierte mit Platz drei den erhofften Podiumsplatz.

Robin Frijns (Andretti) und Antonio Felix da Costa (Aguri) lieferten sich um die Plätze sieben und acht sehenswerte Rad-an-Rad-Duelle, das am Ende der Niederländer für sich entschied. Platz acht ging an Heidfelds Teamkollegen Bruno Senna, der erstmals in dieser Saison vor dem Deutschen ins Ziel kam. Den letzten Meisterschaftspunkt krallte sich Daniel Abt.

Vor dem Gastspiel auf deutschen Terrain  führt di Grassi die Gesamtwertung mit 126 Punkten vor Buemi mit 115 Punkten und Bird mit 82 Punkten an. In der Teamwertung führt e.dams mit sieben Punkten Votsprung auf die Abt-Truppe.

Ergebnis Paris ePrix:

Paris ePrix resultat (c)FIAformulaE

 

 

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