Formel E: Bei Aguri fliegen die Fetzen, Duran fliegt, Ma heuert an

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Beim Team Aguri fliegen die Fetzen. Salvador Duran, der erst seit dem Buenos Aires ins Aguri-Cockpit zurückkehrte, muss schon wieder seinen Hut nehmen. Das Personalkarusell dreht sich beim japanischen Team munter weiter. Nachdem Duran nach nur drei Saisonrennen den Franzosen Nathanael Berthon ersetzte, beerbt der Chinese Qinghua Ma den Mexikaner bereits ab dem Wochenende in Paris bis Saisonende im Cockpit mit der Nummer 77.

Der 28-jährige Ma kommt aus der WTCC-Serie, wo er zuletzt bei Citroen angestellt war. „Für das Team Aguri zu fahren ist eine großartige Gelegenheit für mich“, zeigt sich Ma über diese Chance erfreut. „Ich freue mich sehr, in der Formel E zu fahren – einer Serie, die die besten Fahrer aus der ganzen Welt angelockt hat“, ergänzt der Chinese. „Ich freue mich darauf, wieder im Formelauto zu fahren und die besonderen Anforderungen der Formel E in Sachen Handling und Energiemanagement zu meistern“, fiebert Ma seiner Premiere in Paris entgegen.

Ob Duran für Aguri noch einmal zurückkehrt, bleibt fraglich. Starpilot Antonio Felix da Costa fehlt in Berlin und Moskau wegen seinen DTM-Einsätzen für BMW, an seiner Stelle könnte Ersatzpilot Julio Moreno sein Debüt feiern.

Nachdem Aguri kurz vor dem Mexico ePrix einen längerfristigen Vertrag mit der US-Öl-Gesellschaft Gulf abschloss, bahnt sich ein weiterer noch größerer Deal an. Laut ‚Motorsport.com‘ soll der chinesischen Kapitalkonzern Chinese Media Capital (CMC) das japanische Team aufkaufen. Aguri und CMC-Tochter SECA Worldwide verhandeln noch intensiv, nach dem Paris ePrix sollen Nägel mit Köpfe gemacht werden.

Teamgründer Aguri Suzuki soll ebenfalls seinen Hut nehmen. Noch vor Saisonende gehen Suzuki und Aguri  getrennte Wege. Zukünftig tritt das Aguri-Team nicht mehr unter japanischer Flagge an, sondern wird unter britischer Flagge auftreten. Ein nicht namentlich genannter Aguri-Sprecher sagte. „Wir kommen nun in eine neue Phase für das Team.Wir sind in fortgeschrittenen Diskussionen mit Investoren, können zurzeit aber leider keine weiteren Aussagen treffen.“

Wie geht es technisch mit Aguri weiter? Für die kommende Saison wird es immer wahrscheinlicher, dass Renault seinen Antriebsstrang dem Aguri-Team zur Verfügung stellt. Mit der Power der Franzosen könnte sich das Aguri-Team zu eines der schlagkräftigsten Teams in der Formel E entwickeln. Auch Renault-Partner Nissan könnte im Aguri-Team zukünftig eine wichtige Rolle spielen.

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