Formel E: Venturi mit neuen Technischen Direktor Mazzola

Luigi Mazzola (c)Venturi

Das Venturi-Team hat eine neue Personalie. Der frühere Ferrari-Test-Teamleiter Luigi Mazzola zieht ab sofort die Fäden im monegassischen Formel-E-Team. Wie ‚Current-e.com‘ berichtet, verpflichtete Teameigner Gildo Pastor den 54-jährigen Italiener. Zusammen mit Teamchef Franck Baldet soll der erfahrene Mazzola das Venturi-Team in die Zukunft führen.

Der inhaltliche Schwerpunkt liegt in der Überführung in ein voll entwickeltes Rennteam und die Weiterentwicklung des Antriebsstrangs für Saison drei. In Long Beach wird Mazzola erstmals seine neue Rolle bei Venturi ausüben.

Mazzola startete seine Karriere bei Ferrari 1988 und feierte mit den ‚Roten‘ 14 Titel in der Formel 1. 1990 arbeitete der Italiener als Renningenieur mit Alain Prost zusammen. „Prost war dreifacher Weltmeister und hatte seinen neuen, sehr jungen Renningenieur“, sagt Mazzola rückblickend. „Ich hatte überhaupt keine Rennerfahrung. Nach ein paar Monaten, kam er zu mir und sagte, ich verstehe, was du machst. Wir machen gemeinsame Sache“, fügt der Italiener hinzu.

Über Prost findet Mazzola nur lobende Worte: „Er kann ein Auto in allen Situationen einschätzen. Er kann mechanische und aerodynamische Probleme erkennen. Prost ist phänomenal. Er war Lehrer, Freund und Führungsposition in einem und sehr, sehr bescheiden. Er behandelte mich nicht als Kind, er behandelte mich auf Augenhöhe. Ich muss ihm sehr dankbar sein.“

Mazzola hat mit den Besten des Motorsports zusammengearbeitet. Ross Brawn, Alain Prost, Valentina Rossi, Michael Schumacher und sogar Ayrton Senna . Von Ihnen hat er die Mentalität gelernt. „Man kann nicht auf dem gleichen Niveau stehenbleiben, man muss sich immer verbessern.“ Diese Mentalität versucht er Venturi einzutrichtern. „Das Selbstvertrauen ist da, aber es ist die Mentalität, die man für einen guten Fahrer schafft“,[nbsp] sagt der neue Venturi-Verantwortliche. „Wir wollen siegen, nicht nur mitfahren“, fügt der erfolgsverwöhnte Italiener hinzu.

Für die verbleibende zweite Saisonhälfte fokussiert sich Mazzola, Venturis Leistung zu steigern. „Man versucht eben, sein Bestes zu geben. Man träumt nicht über etwas, was es nicht gibt. Hier steckt viel Wissen im Team. Gutes Personal und gutes Umfeld“, sagt Mazzola.

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