Formel E: Daniel Abt fiebert dem Berlin ePrix entgegen

Daniel_Abt_Berlin_2015 (c)Erich Hirsch

„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ – Nicht nur Fußballfans reisen am 21. Mai 2016 in die Bundeshauptstadt zum DFB-Pokalfinale, auch die deutschen Motorsportanhänger pilgern zeitgleich zum Berlin ePrix, dem einzigen deutschen Gastspiel der Formel E.

Heute Vormittag findet im Roten Rathaus von Berlin eine Pressekonferenz zum deutschen Rennen statt. Serienboss Alejandro Agag und Lokalmatador Daniel Abt werden gemeinsam mit Cornelia Yzer (Berlins Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung) die neue Strecke und Kampagne des Berlin ePrix vorstellen.

Vorab war unser Team einen Tick schneller: Beim Eurosport-Motorsportlaunch in München haben wir uns mit Abt über den Berlin ePrix unterhielten. Der Kemptener fiebert seinem Heimrennen bereits heftig entgegen. „Ich finde die neue Strecke sehr gut“, sagt er.

Der 23-Jährige, der zuletzt Platz sieben beim Mexico City ePrix erzielte, lässt im Interview noch einmal das letztjährige Rennen in Berlin Revue passieren. „Tempelhof was ein sehr erfolgreiches Rennen, das ich cool fand“, so Abt. „Das Streckenlayout war sehr gelungen, aber fürs Racing war es eher schlecht. In Tempelhof war es unheimlich schwer zu überholen, weil die Geraden kurz waren und es dafür viele Kurven gab. Für die Zuschauer war das suboptimal. Tempelhof war schön, aber gerade wenn man die TV-Bilder sieht – das hätte überall auf der Welt sein können. Es sah aus wie ein riesengroßer Parkplatz“, ergänzt der Deutsche.

Daher ist Abt mit der Entscheidung, dass das Rennen im Zentrum von Berlin ausgetragen wird, sehr zufrieden. „Das neue Layout bietet viele Geraden und Haarnadelkurven, genau das brauchen wir zum Überholen. Hinzu kommt das Feeling, direkt in der Stadt zu sein. Ich glaube es ist wichtig, dass man auch erkennt, dass wir in Berlin sind. Ich denke, es ist der richtige Schritt und freue mich sehr darauf“, sagt Abt.

Im untenstehenden Video-Interview gibt uns der junge Allgäuer außerdem Auskunft, warum er nicht unbedingt am Norisring fahren wollte. Das „Fränkische Monaco“ galt lange Zeit als Alternative für Berlin wegen der Absage Tempelhofs. Letztendlich entschieden sich die Organisatoren für die deutsche Hauptstadt. „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“.

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