Formel E: Berlin ePrix im Roten Rathaus vorgestellt

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Na endlich. Was Lange währt, wird endlich gut. Der Berlin ePrix ist seit heute in trockenen Tüchern. Mit der Sondergenehmigung, die zum ersten Mal nach fast 20 Jahren am 21. Mai 2016 ein Rennen auf den Straßen von Berlin erlaubt, hat die Stadt Berlin erneut ihr Engagement als eine der führenden Metropolen im Bereich Elektromobilität, Nachhaltigkeit und Innovation gezeigt.

Formel-E-Serienboss Alejandro Agag erschien höchstpersönlich bei einer einberufenen Pressekonferenz des Veranstalters in Berlin. Im Roten Rathaus stellte der Spanier zusammen mit Abt-Pilot Daniel Abt und Cornelia Yzer, Senatorin für Wirtschaft, Technologie und Forschung die neue Strecke im Zentrum von Berlin vor. Der Berlin ePrix findet wie geplant am 21. Mai in der Karl-Marx-Allee nahe des Alexanderplatzes statt. Der politische Streit der beiden Bezirksbürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg und Berlin-Mitte ist damit beigelegt.

Nach der Absage in Tempelhof rangen die Organisatoren händeringend um eine Alternative. Die Mercedes-Benz-Arena am Ostbahnhof kam als Auswahl in Frage, letztendlich entschieden sich die Organisatorin für die Karl-Marx-Allee.

„Ich freue mich sehr, heute hier im Rathaus in Berlin zu sein. Für die Formula E ist es sinnvoll, die harte Arbeit zu investieren, damit dieses Rennen hier wieder stattfinden kann“, sagt Agag. „Wir stellen uns nach einem so erfolgreichen ersten Berlin ePrix 2015 den Herausforderungen, die die örtliche Verlegung des Rennens mit sich bringt. Die neue Strecke ist mit ihren historischen Gebäuden und dem Fernsehturm im Hintergrund so herausragend wie die erste. Alle Partner, Teams und Fahrer sind gespannt und freuen sich riesig, wieder in Deutschland zu sein. Wir werden alles geben, um den Berlinerinnen und Berlinern und den deutschen Fans ein großartiges Event zu bieten“, ergänzt der Serienboss der Elektrorennserie.

FIAFormulaE_PK_Abt_Agag_Yzer_Bertrand (c)FIAformulaE

Lokalmatador Daniel Abt zeigt sich ebenfalls von der neuen Strecke begeistert. „Ich möchte der Formel E und der Stadt Berlin gratulieren, dass sie dieses Rennen ermöglichen“, sagt der 23-Jährige. „Ich habe mir Heute Morgen die Strecke angesehen und kann nur sagen, es ist eine großartige Location, die eine einzigartige Atmosphäre erzeugen wird. Ein Rennen im Zentrum unserer Hauptstadt macht einen Traum war. Ich bin überzeugt, die Berliner werden die Formel E in ihr Herz schließen. Ich hoffe natürlich, das viele Fans kommen, um mich und das ganze Abt- Team anzufeuern“, fügt der Kemptener hinzu.

Laut den Organisatoren werden 12.000 -14.000 Zuschauern auf den Tribünen Platz finden. Der Kartenvorverkauf hat bereits begonnen. Tickets für den Berlin ePrix sind ab sofort in unterschiedlichen Preiskategorien ab 19,- Euro erhältlich. Frühbucherrabatt wird für Early Bird Tickets gewährt, die vor dem 29. April 2016 gekauft werden. Kinder bis 6 Jahre haben freien Eintritt.

Im Vorjahr kamen zur Premiere der Elektrorennserie 21.000 Fans nach Tempelhof. Aus organisatorischen Gründen werden die Straßen rund um die Karl-Marx-Allee erst am Freitagabend nach der Rushhour für das Rennen gesperrt. Wie mit dem obligatorischen Shakedown verfahren wird, der normalerweise bei jedem Rennen immer um 15:00 Uhr stattfindet, ist noch nicht geklärt. Eventuell verzichten die Veranstalter auf diese Session.

Frédéric Bertrand, FIA Director of Circuit Championships, war vor Ort und stellte die Hauptmerkmale der neuen Strecke im Herzen Berlins den anwesenden Pressevertretern vor, die die erste ablöst, da der Flughafen Tempelhof – ursprüngliche Rennstrecke und Austragungsort für den ersten Berlin ePrix im Jahr 2015 – nicht mehr zur Verfügung steht.
Der Kurs ist 2.030 Meter lang und umfasst elf Kurven und eine Schikane.

Berlins Senatorin Yzer bedankte sich bei der Formel E für ihr unermüdliches Engagement. „Wir danken der Formula E für die großen Bemühungen, den Berlinerinnen und Berlinern sowie einem weltweiten Fernsehpublikum die Hauptstadt als großartige Kulisse für ein spannendes Rennen zu präsentieren. Nach dem erfolgreichen Start am Flughafen Tempelhof 2015 kommt Elektromobilität zum Mitfiebern nun ins Herz der Hauptstadt.“

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