Formel E: New York winkt als Finale in Saison Drei

Miami ePrix 2015 (c)FIAformulaE

„Ich war noch niemals in New York“, der Titel des Musicals, der auf den unvergessenen Komponisten und Sänger Udo Jürgens basiert, ist für die Formel E noch Realität. Doch das könnte sich bald ändern. Das Saisonfinale der Elektrorennserie soll in der dritten Saison in New York stattfinden, wenn es nach den Organisatoren der Formel E geht. Die Weltmetropole zählt zu den Städten, die Serienboss Alejandro Agag liebend gerne im Rennkalender aufnehmen würde.

Dazu reist der Formel-E-Zampano noch im Februar höchstpersönlich in die USA, wie ‚Autosport.com‘ meldet. Der Mittlere Osten und Asien sind weitere Reiseziele des umtriebigen Spaniers, der so schnell wie möglich den Rennkalender für 2016/2017 festzurren möchte. „Mein Traum wäre es ein Rennen in New York zu fahren“, sagt Agag. „Ich arbeite aktiv an einem Plan, dort zu starten“, ergänzt er.

Der ‚Big Apple‘ war schon immer im Radar der Formel E, jetzt sollen tatsächlich Fakten geschaffen werden. „Es wird schwierig werden, aber es ist nicht ganz unmöglich. Vielleicht schon zum Saisonfinale in Saison drei“, verrät der Serienpromoter.
Die Arbeiten für die Fertigstellung des neuen Rennkalenders neigen sich dem Ende, Agag will alsbald Saison drei präsentieren. „Es wird ein guter und interessanter Kalender“, weiß er vorab.

Kanada, Australien und die Schweiz stehen hoch im Kurs, ihre Premiere in der Formel E 2016/2017 zu feiern. Im Dezember oder Januar besteht zudem eine Option im Mittleren Osten an den Start zu gehen. Es war schon immer der Wunsch des Spaniers, die Welttournee der Formel E von 10 auf 12 Städten sukzessive zu erhöhen. Infolgedessen könnten bereits etablierte Strecken dem Rotstift zum Opfer fallen. „Ein, zwei Städte stehen auf der Streichliste. Bei Punta del Este ist es noch nicht klar, ob wir weitermachen“, nennt Agag erste Streichkandidaten. „Ich bin dort sehr gerne. Wir führen dort weiterhin Gespräche, aber Punta ist der erste Kandidat, der rausfallen könnte“, gibt der 45-Jährige offen zu.

Peking ist ein weiterer Wackelkandidat. Die chinesische Hauptstadt bildete beide Male Schauplatz den Saisonauftakt der Formel E, allerdings bekommt es mit einem Rennen in Kanada (man munkelt von Vancouver) starke Konkurrenz. Ob Peking erhalten bleibt, hängt auch von den klimatischen Verhältnissen ab. „Wir wollen nicht im Oktober nach Peking, der September ist uns wesentlich lieber. Letztes Jahr mussten wir den Saisonauftakt später beginnen, aber wir waren nahe dran an einen Kälteeinbruch. Wir hatten viel, viel Glück mit dem Wetter. Die Woche davor war desaströs und eine Woche danach schneite es“, gab Agag zu bedenken.

Da der Hongkong ePrix für den 9.Oktober bereits feststeht, muss Peking bereits vorher über die Bühne gehen. „Wenn wir in Peking fahren, dann nur zu Saisonstart. Das einzige Zeitfenster dafür ist der September“, sagt der Serienboss. Andernfalls fällt Peking aus dem Rennkalender.

Die Formel-E-Teams sind über den möglichen Saisonstart im September alles andere als begeistert. Schließlich wären nur weniger als drei Monate Zeit Vorbereitung auf die neue Saison. Das weiß auch Agag, der über diese Situation nicht glücklich ist. Angedacht ist eine Verlegung des Saisonbeginns auf Dezember, um die großen Lücken zwischen den einzelnen ePrix zu schließen. „Ich bevorzuge den Saisonstart nach hinten zu verlegen, November oder Dezember wären ideal. Bis zum Saisonfinale im Juni oder Juli, so wie wir es dieses Jahr haben, wäre für alle Beteiligten perfekt. Dann liegen die Renntermine enger beieinander“, sagt Agag. „Für dieses Jahr ist eine Verschiebung des Saisonstarts unmöglich, aber für Saison vier haben wir das stark im Focus.“

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