Formel E: Jaguar macht Jagd auf Piquet jr., Bird und da Costa

Jaguar (c)FIAformulaE

Die Raubkatze ist los. Jaguar steigt bekanntlich zu Saison drei in die Formel E ein. Während als technischer Partner Batterieausrüster Williams Advanced Engineering bei Jaguar feststeht, gibt es noch keine festen Fahrerverpflichtungen. Wie ‚Motorsport.com‘ heute meldet, macht die Raubkatze Jagd auf Sam Bird (DS Virgin), Nelson Piquet jr. (Next EV TCR) und Antonio Felix da Costa (Aguri).

Buenos-Aires-Überflieger Bird würde als Brite perfekt ins Jaguar-Team passen, doch der 29-Jährige hat noch einen laufenden Vertrag bei seinem aktuellen Arbeitgeber. Bird lieferte am Wochenende in Argentinien ein famoses Rennen und feierte einen knappen Start-Ziel-Sieg. Um den DS-Virgin-Piloten reißen sich die Hersteller. Formel-E-Champion Piquet jr. besitzt ebenfalls noch einen laufenden Vertrag bei Next EV, doch der nicht konkurrenzfähige Doppelmotor der Chinesen könnte den Brasilianer nach den schwachen Saisonleistungen zu einem Wechsel bewegen. Beide Spitzenpiloten können dank einer Ausstiegsklausel ihre Verträge vorzeitig beenden.

Technologiepartner Williams buhlt dagegen um Felix da Costa, der dank seiner außergewöhnlichen Begabung für das Energiemanagement die besten Vorrausetzungen für den Batterieausrüster mitbringt. Wie kein anderer Pilot gelingt es dem Portugiesen immer wieder, trotz unterlegener Antriebstechnik (Antriebsaggregat aus Saison eins), um Podestplätze mitzumischen.

Sollte der Deal mit Bird nicht gelingen, stünden die beiden Briten Oliver Turvey (Next EV) und Toyotas WEC-Pilot Anthony Davidson auf der Wunschliste des britischen Automobilherstellers. Laut ‚Motorsport.com‘  steht auch Adam Carroll dick in den Notizblöcken bei Jaguar, der zuletzt in Buenos Aires Mahindra-Pilot Nick Heidfeld ersetzt hätte, falls dieser wegen seiner Handgelenksverletzung ausgefallen wäre.  Williams-Entwicklungspilot Alex Lynn und Lance Stroll wären zwei weitere Kandidaten, allerdings erst ab Saison vier.

Unterdessen soll der Inder Narain Karthikeyan, der über Jaguars Muttertochter Tata Kontakte zum britischen Hersteller pflegt, die ersten Testfahrten für Jaguar bestreiten. Der 39-jährige war  der erste Inder überhaupt, der den Sprung in die Formel 1 schaffte. 2005 fuhr er eine Saison im Jordan-Team, danach schaffte er beim spanischen Rennstall HRT noch zwei weitere Jahre  in der Königsklasse. Für Jaguar tickt die Uhr, denn bis Ende Mai muss der FIA ein homologierter Antriebsstrang vorgelegt werden, der im Juni endgültig genehmigt wird.

 

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