Formel E: e.dams-Renault visiert beide Weltmeistertitel an

Renault e.dams(c)FIAformulaE

Der französische Automobilhersteller Renault hat am Mittwoch sein neues Motorsportprogramm im konzerneigenen Entwicklungszentrum Technocentre in Guyancourt bei Paris vorgestellt. Renault Sport Racing, das unter dem Dach von Renault Sport vereint sind, wird für die umfangreichen Motorsportaktivitäten inklusive des neu gegründeten Renault Sport Formel 1 Teams und der Renault e.dams Equipe in der Elektrorennserie Formel E verantwortlich zeichnen.

Renault verfolgt mit der neuen Struktur zwei Ziele: Zunächst wird der Automobilhersteller durch das Renault Sport Formel 1 Team das Image der Marke Renault Sport auf der weltweiten Bühne der Formel 1 fördern. Ferner  wird das Unternehmen durch die Formel E und weitere Rennaktivitäten zusätzliche Aspekte der Renault Modellpalette herausstellen, wie etwa die Elektrofahrzeuge. Die Franzosen bekennen sich also zur Formel E.

Renault e.dams-Team (c)FIAformulaE

Das Renault e.dams Team in der Formel E startet unter der Regie von Renault Sport Racing und hat sich zu einem Engagement in der rein elektrischen Rennserie mindestens bis zur vierten Saison bekannt. Die Stabilität in der Teamleitung, die aus dem vierfachen Formel 1-Weltmeister Alain Prost und Jean-Paul Driot, dem Präsidenten des Rennstalls dams (Driot-Arnoux Motorsport), besteht, spiegelt die Bedeutung der Formel E für Renault wieder.

Für die kommenden Saisons unterstützt Renault das Team mit einem komplett in Eigenregie entwickelten Antriebsstrang, bestehend aus Elektromotor und Getriebe. Der Automobilhersteller hat sich zum Ziel gesetzt, sowohl die Fahrer- als auch die Konstrukteursweltmeisterschaft zu gewinnen. Dass der neue Elektroantrieb, der Renault Z.E 15, die Messlatte für alle anderen Konstrukteure in der Formel E ist, zeigen die bisherigen drei ePrix. Zweimal stand e.dams-Pilot Sebastien Buemi ganz oben auf dem Siegerpodest. Lob gibt es vom schärfsten Konkurrenten e.dams, dem Abt Schaeffler Audi Sport-Team. „Der Renault-Motor ist der Benchmark der Szene, den es von Rennen zu Rennen zu schlagen gilt“, gibt Teamchef Hans Jürgen Abt ganz offen zu.

Die Chancen für Renault, beide Titel einzufahren, stehen bekanntlich ausgezeichnet. In der Fahrermeisterschaft führt der Schweizer Buemi die Wertung knapp vor Lucas di Grassi (Abt schaeffler Audi Sport) an, in der Teamwertung liegt das e.dams-Renault-Team  ebenfalls auf Platz eins.

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