Daytona 24h: Audi gewinnt GTD-Kategorie in Daytona, Rockenfeller im Corvette Zweiter

Audi R8 LMS (c)Audi
In einem dramatischen Finale beim 24-Stunden-Rennen in Daytona/Florida hat Magnus Racing den Sieg in der GTD-Kategorie erzielt. Es war zudem der zweite GT-Klassensieg für ein Audi-Kundenteam beim Langstreckenklassiker in Florida nach 2013.

Audi-Pilot René Rast und seinen Teamkollegen Andy Lally, John Potter und Marco Seefried gelang ein fehlerfreies Rennen im Audi R8 LMS. Um Benzin einzusparen, musste Rast als Führender neun Minuten vor Rennende den Italiener Fabio Babini im Lamborghini Huracán GT3 ziehen lassen. Erst kurz vor Schluss fuhr der Audi-Pilot wieder an Babini vorbei und mit drei Sekunden Vorsprung zum GTD-Sieg.

Für Rast war es nach 2012 bereits der zweite Klassenerfolg mit Magnus Racing bei den 24 Stunden von Daytona. Die neue Generation des Kundensport-Rennwagens Audi R8 LMS konnte damit nach den Erfolgen beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und bei den 12 Stunden von Sepang im vergangenen Jahr sowie den 24 Stunden von Dubai 2016 bereits den vierten großen Triumph bei einem Langstreckenrennen feiern. Die 24 Stunden von Daytona bilden den Saisonauftakt zur IMSA WeatherTech SportsCar Championship, der wichtigsten Sportwagen-Meisterschaft Nordamerikas.

BMW M6 GTLM (c)BMW

Fünf DTM-Piloten waren im Einsatz. Am Besten erging es Mike Rockenfeller, der im Corvette-Werksteam hauchdünn den Sieg verpasste und in der GTML-Klasse Platz zwei belegte. BMW setzte ganz neu entwickelte Fahrzeuge ein. Sowohl der neue BMW M6 GTLM als auch der BMW M6 GT3 haben ihr viel versprechendes Potenzial unter Beweis gestellt. Am Ende gab es Platz fünf für Augusto Farfus  und Bruno Spengler im BMW M6 GTLM, die sich zusammen mit Ex-DTM-Pilot Dirk Werner und Bill Auberlen am Steuer abwechselten. „„Es war das erste 24-Stunden-Rennen für den BMW M6 GTLM – und entsprechend ging es darum, Erfahrungen und ordentlich Kilometer zu sammeln. Leider hat uns im Vergleich zu einigen Konkurrenten etwas Performance gefehlt. Aber das Auto ist noch jung. Positiv ist, dass wir kein größeres technisches Problem zu beklagen hatten und dass das Fahrzeug gut lief. Jetzt werden wir daran arbeiten, es für die Zukunft noch schneller zu machen“, so Spengler.

In der GTD-Kategorie kam der von Turner Motorsport eingesetzte BMW M6 GT3 mit DTM-Pilot Maxime Martin, Michael Marsal, Markus Palttala und Jesse Krohn auf den sechsten Rang. Marco Wittmann (BMW) hatte bei seiner USA-Premiere kein Glück und belegte am Ende Platz 17. Der zweite BMW M6 GT3 von Turner Motorsport war wegen technischer Probleme früh weit zurückgefallen.

 

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