Senna besiegt Prost im ersten Race Off

Bruno Senna (c)FIAformulaE

Senna gegen Prost, dieses Duell faszinierte schon immer die Motorsport-Szene. Was früher in der Formel 1 galt, setzt sich heute in der Formel E fort. Beim ersten Formula E Race Off in der Londoner Gfinity Arena besiegte Bruno Senna (Mahindra) den Franzosen Nicolas Prost (e.dams-Renault).

Auf einer Xbox One zeigten nicht nur die beiden Formel-E-Piloten mit dem Videospiel Forza Motorsport 6 ihr Können, insbesondere die Fans kamen auf ihre Kosten. Auf der Strecke von Long Beach setzten die Formel-E-Fans ihre schnellen Rundenzeiten schon sehr früh, die besten 16 qualifizierten sich für das Halbfinale, das via Twitch und Youtube-Kanal der Formel E live gestreamt wurde.

Senna und Sieger Scholes(c)FIAformulaE

Der Brite Zak Scholes war in einem packenden Duell der glückliche Gewinner der ersten Formula E Race Off-Trophäe, die er aus den Händen von Senna überreicht bekam.

Bei den Profi-Rennfahrern ließ Senna seinen Fahrerkollegen Prost keinen Stich und setzte sich im Best of three klar mit 2:0 durch. Somit war ein dritten Rennen nicht mehr notwendig, das ewige Duell Senna gegen Prost ging ganz klar an den Brasilianer.
„Es war ein sehr lustiger Tag, um es anzusehen und auf einer virtuellen Strecke selbst zu fahren“, freute sich Senna über die Premiere des eSport-Events. „Ich bin überzeugt davon, dem eSport gehört die Zukunft, insbesondere wenn die Fans interagieren können. Videospiele und Computer kommen immer mehr der Realität nahe“, ergänzte Senna, der in knapp zwei Wochen seinen Konkurrenten Prost beim echten Rennen in Buenos Aires ebenfalls hinter sich lassen will.

Nico Prost (c)FIAformulaE

„Ich komme noch einmal hierher, wenn ich mehr Übung habe“, so der geschlagene Prost, der die Niederlage mit Humor aufnahm. „Ich bin wirklich positiv überrascht über die gelungene Veranstaltung“, so der Franzose.

Das der Sprung via Videogame in die tatsächliche Welt des Motorsports zu schaffen ist, zeigt das Beispiel von Jann Mardenborough, Werksfahrer bei Nissan Nismo. Einst gewann der 24-jährige Brite die Nissan-GT-Academy auf der Playstation. Als Lohn gab es einen Werksvertrag und er fährt seitdem im GT-Sport. „Ich habe vorher noch nie ein eSport-Event erlebt. Ich sah es online und es ist schon sehr aufwendig, soviel Unterstützung auf den verschiedensten Konsolengeräten zu bieten. Wenn du zu Hause zockst, verspürst du keine Druck, sobald du aber auf einem Event wie diesen mitmachst, ist es vollkommen anders. Es ist der richtige Weg in die Zukunft, sich bei der jüngeren Zielgruppe zu engagieren“, so Mardenborough.

Weitere Informationen zu kommenden Formel E Race Offs will die Formel E in Kürze veröffentlichen.

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