Formel E: Gelungener Einstand von Daniel Abt im GT-Sportwagen

Dubai Siegerehrung ©Speerpool

Champagner-Dusche für Daniel Abt. Der 23-Jährige Kemptener hat seine Premiere im GT3-Sportwagen mit einem Podiumsplatz abgeschlossen. Zusammen mit seinen Teamkollegen Matias Henkola, Christer Jöns, Isaac Tutumlu Lopez und Andreas Weishaupt belegte er im Audi R8 LMS des Teams C.Abt Racing den dritten Platz bei den 24-Stunden von Dubai.

Gelungener Einstand für Abt also in seinem ersten Rennen 2016 und gutes Omen für die weiteren Aufgaben in der Formel E. Premieren scheinen ihm zu liegen. Im Vorjahr bestand der junge Bayer die Feuertaufe beim wohl berühmtesten Autorennen der Welt, den 24 Stunden von Le Mans, mit Bravour. Damals entschied Abt zusammen mit Dominik Kraihamer und Alexandre Imperatori im Schweizer Rebellion-Team die Wertung für LMP1-Privatfahrer des Langstrecken-Klassikers. Danach zog sich der Abt-Pilot aus dem Langstreckensport zurück und legte seinen Fokus auf die Formel E. Für das eigene Familienteam machte er jetzt erfolgreich eine Ausnahme.

Nach seinem einwöchigen Thailand-Urlaub reiste Abt direkt an den Persischen Golf, um im Teams seines Onkel Christian Abt GT3-Luft zu schnuppern.
„Mein erstes GT-Rennen war zugleich anstrengend, aufregend und sehr emotional“, berichtet der 23 Jahre alte Kemptener. „Als Christer Jöns im Qualifying die Pole-Position geholt hat, war die Freude im Team riesengroß.“

Daniel Abt im Audi R8 LMS ©Speedpool

Im Rennen kam Abt in der Dämmerung kurz vor Ende der vierten Rennstunde erstmals zum Einsatz. Auf dem 5,390 Kilometer langen Wüstenkurs musste er als Spitzenreiter im Feld der insgesamt 98 Teilnehmer vor allem mit starkem Verkehr klarkommen. Später in der Nacht erlebte das Team dann einen enttäuschenden Rückschlag. „Nachdem wir lange um die Führung gekämpft hatten, sind leider durch eine unverschuldete Berührung meines Teamkollegen bis auf den 26. Platz zurückgefallen“, erklärt der Kemptener. Die Chance auf den Sieg war weg, doch der GT3-Debütant und seine Teamkollegen gaben sich nicht geschlagen. Bis ins Ziel starteten sie eine starke Aufholjagd und fuhren noch auf den dritten Platz vor.

„Dass wir am Ende auf dem Podium gelandet sind, war einfach unglaublich und für mich ein toller Einstand in den GT-Sport“, freut sich Daniel Abt. „Ein riesengroßes Dankeschön geht an meinen Onkel Christian, der mir diesen Einsatz ermöglich hat, an das Team und natürlich an meine Teamkollegen, die mir von Anfang an geholfen und uns mit ihrer starken Pace und Erfahrung nach vorn gebracht haben.“

Nach der Champagner-Dusche wird jetzt erstmals mit den Teamkollegen gefeiert, wie Abt via Social Media verkündet. Viel Zeit zum Feiern bleibt Abt allerdings nicht. Bereits am 6. Februar startet er im Abt-Team seines Vaters Hans Jürgen beim vierten Saisonlauf Formel E in Buenos Aires (Argentinien). Premierenrennen der Elektrorennserie in 2016…

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