Formel 1: Gipfelsieg am Hahnenkamm

Max Verstappen auf der Streif (c)RedBull

Wahnsinn, was die Jungs von Red Bull mal wieder auf die Beine gestellt haben. Formel-1-Pilot Max Verstappen aus den Niederlanden ließ es sich nicht nehmen, im Vorfeld der berühmten Hahnenkamm-Abfahrt (23. Januar ) die Streif mit einem Formel-1-Boliden hinunterzufahren.  Kitzbühel – das viel zitierte Monaco des Wintersports – wurde gestern zum Schauplatz des ersten Formel 1 Showruns auf einem Berggipfel in den Alpen.

Angefeuert von 3.500 Zuschauern bot der Niederländer bei Kaiserwetter auf über 1.600 Metern Seehöhe einen spektakulären Vorgeschmack auf den „Formula 1 Großer Preis von Österreich 2016“. Beste Werbung in eigener Sache sozusagen, da der Red Bull-Ring in Spielberg im Besitz von Red Bull-Boß Dietrich Mateschitz ist. Die Premiere eines Rennboliden am Hahnenkamm auf Schnee ließen sich auch die österreichischen F1-Legenden Gerhard Berger und Dr. Helmut Marko nicht entgehen!

Ein spektakuläres Video von RedBull gibt es noch dazu:

Spektakuläre Performance im Gebirge.

Das Jahr 2016 ist erst wenige Tage alt, dennoch hat die Formel 1 bereits vor Saisonstart ein kräftiges Lebenszeichen von sich gegeben. Bevor die „Königsklasse des Motorsports“ wieder durchstartet, zeigte Verstappen im Vorfeld der Hahnenkamm-Abfahrt bei der legendären Streif in Kitzbühel eine beeindruckende Performance mit einem Formel-1-Boliden im alpinen Gelände. Der respekteinflößende Sound des Red Bull Racing Weltmeisterautos und Schnee, der am Heck meterhoch in die Luft wirbelte, ließ die staunenden Besucher am Rande der mit Ski-Toren ausgeflaggten Strecke jubeln. Wie es sich anfühlt, mit diesem motorisierten Kraftpaket im Herz der Alpen über eine Skipiste zu jagen, verriet der Scuderia Toro Rosso Pilot in der Red Bull Energy Station am Hahnenkamm: „Es war richtig cool und hat viel Spaß gemacht. Das Auto in der Spur zu halten war eine große Herausforderung.“ Die Frage warum gerade ein Niederländer so gut auf Schnee fahren könne, beantwortete Max Verstappen schmunzelnd: „Im Eislaufen sind wir sicher besser. Aber Marcel Hirschers Mutter (Anmerkung: Marcel Hirscher ist Skistar aus Österreich) ist aus Holland, das skifahrerische Talent hat er sicher von ihr.“

F1-Bolide heizte mit Spezial-Schneeketten über den Berg.

Eine besondere Herausforderung galt es für die Techniker von Red Bull Racing bei der Abstimmung des Rennautos für diesen Spezial-Einsatz zu meistern. Zudem machten eigens angefertigte Schneeketten den Erfolg des ersten Formel 1 Showruns auf einem Alpen-Gipfel möglich. Die sensationellen Bilder aus Kitzbühel mit der verschneiten Bergkulisse rund um den Hahnenkamm werden um die Welt gehen. Gerhard Berger und Dr. Helmut Marko ließen es sich nicht nehmen, für diese Premiere nach Tirol zu kommen und zeigten sich begeistert. „Wir denken nicht darüber nach, warum etwas nicht geht, sondern wie es geht. Seit ich bei Red Bull bin, wundere ich mich eigentlich über fast gar nichts mehr, aber dieser Showrun heute war heftig“, lachte Dr. Helmut Marko.

Als echter Tiroler ließ es sich Gerhard Berger nicht nehmen, auf Skiern zum Media Talk in die Red Bull Energy Station zu kommen und war voll des Lobes: „Kitzbühel ist bekannt dafür, einzigartige Aktionen zu setzen und Red Bull natürlich auch. Max hat seine Sache super gemacht. Und vor allem in seiner ersten Saison hat er eine tolle Leistung gezeigt. Wenn er so weitermacht, wird er eines Tages Formel-1-Weltmeister“, ist die Formel-1-Legende überzeugt.

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