Formel E: Abt-Team peilt den ersten Sieg in Putrajaya an

Daniel Abt ,FIA Formula E, Peking (c)Abt

Seit dem Rennen in Peking ist klar: Den Fans steht eine spannende Saison der Elektro-Rennserie bevor. Erstmals kämpfen in der Formel E nicht nur zehn Teams und 20 Piloten gegeneinander, sondern auch unterschiedliche Antriebskonzepte. Die Feuertaufe hat der neue ABT Schaeffler FE01 dabei in China bereits bestanden: Lucas di Grassi zog in die Super Pole ein und eroberte im Rennen Platz zwei, Teamkollege Daniel Abt verlor tapfer erkämpfte Punkte nur durch eine nachträgliche Zeitstrafe.

Jetzt gilt es, auf Renault e.dams aufzuschließen. „“Peking war ein anständiger Auftakt, denn auf dem Podium in eine Saison zu starten, gibt immer ein gutes Gefühl““, sagt Lucas di Grassi. „“Aber wir treten in der Formel E nicht an, um Zweiter zu werden. Deshalb hat die Vorbereitung des Teams schon am Morgen nach dem Rennen begonnen. Wir wissen, wo wir ansetzen müssen, um den Rückstand auf die Werksmannschaft von Renault zu reduzieren.““ Während die Ingenieure sich mit der Analyse der Daten beschäftigen, bestritt Audi-Werksfahrer di Grassi am Wochenende das WEC-Rennen in Shanghai und reist direkt nach Malaysia.

 
Der 2,560 Kilometer lange Kurs, rund eine Autostunde vor den Toren von Kuala Lumpur gelegen, war im Vorjahr Schauplatz eines der spannendsten Rennen. Verantwortlich dafür waren auch Lucas di Grassi und Daniel Abt, die vom hinteren Ende des Feldes mit starken Rennen nach vorn fuhren. Für den 31 Jahre alten Brasilianer endete die Aufholjagd erst auf dem Podium. Mit einer Schikane am Ende der Start-Ziel-Geraden und einigen 90-Grad-Kurven bietet die Strecke gleich mehrere gute Überholmöglichkeiten.
 
„„Das Wochenende in Peking war enorm wichtig für das ganze Team. Wir haben viel gelernt und können jetzt in Malaysia umso konzentrierter wieder angreifen““, sagt Daniel Abt. „“Wenn dann noch ein wenig Glück dazukommt, dann werden wir auch dort wieder um Pokale kämpfen können.““ Der Youngster aus Kempten absolviert nicht wie ursprünglich geplant auch die letzten beiden WEC-Rennen, sondern konzentriert sich auf die Formel E.
 
„„Das Niveau des Wettbewerbs in der Formel E ist in dieser Saison noch höher, da wird kein Fehler verziehen““, sagt Teamchef Hans-Jürgen Abt. „“Umso wichtiger ist es, dass wir alle – Fahrer und Team – auch in Malaysia perfekt vorbereitet und konzentriert sind. Das Ziel bleibt der erste Sieg.““
 
Das zweite Rennen der Saison startet am Samstag bereits um 14 Uhr Ortszeit (7 Uhr MEZ), um dem berühmt-berüchtigten Monsunregen am Nachmittag zu entgehen. Eurosport überträgt das Rennen ab 6:45 Uhr live im Free-TV. Bereits ab 6:15 Uhr zeigt der Sender eine Aufzeichnung des Zeittrainings. Im kostenpflichtigen Eurosport Player sind alle Trainingssitzungen und das Qualifying live zu sehen.

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