Überragender Moore gewinnt Red Bull X-Fighters World Tour

Josh Sheehan (AUS) (c)Predrag Vuckovic/Red Bull Content Pool

Der Australier Clinton Moore gewann am Wochenende den letzten Stopp der Red Bull X-Fighters World Tour 2015 in Abu Dhabi und kürte sich mit seinem dritten Sieg der diesjährigen Saison zum World Tour Champion. In der 15. Saison der prestigeträchtigsten Freestyle Motocross Serie der Welt belegte der Franzose Thomas Pagès knapp hinter Moore Rang zwei in der Gesamtwertung. Der Deutsche Luc Ackermann landete in seinem zweiten Event der Red Bull X-Fighters auf Platz 10.

Mit seinem Sieg beim großen Saisonfinale der Red Bull X-Fighters World Tour 2015 am Freitag holte sich Clinton Moore den Gesamttitel 2015 und verewigte sich für die Freestyle Motocross Fans auf der ganzen Welt. Auf dem schwierigen Kurs an der Corniche Road im Herzen Abu Dhabis kam es bereits im Viertelfinale zum Titelduell zwischen dem Australier Moore und dem Franzosen Thomas Pagès, der schon 2013 die World Tour gewinnen konnte. Vor dem fünften und letzten Stopp der Saison lagen beide Fahrer punktegleich an der Spitze der Gesamtwertung.

Der Deutsche Luc Ackermann zeigte in Runde 1 eine starke Leistung und holte im Dreikampf gegen Pagès und den Chilenen Javier Villegas 80 Punkte. Allerdings zog Pagès mit 85,5 Punkten vor Ackermann ins Viertelfinale ein. Auch für Villegas (81,7 Punkte) war bereits nach Runde 1 Endstation. 2014 hatte Ackermann bei seinem ersten Event der Red Bull X-Fighters in München sensationell den vierten Platz belegt.

Moore zog locker ins Halbfinale ein und bezwang dort den Spanier Maikel Melero. Im Finale zeigte der Australier bei seinen bis zu 15 m hohen und 30 m weiten Sprüngen FMX-Moves vom Feinsten und setzte sich gegen seinen Landsmann Rob Adelberg durch. Neben großen Tricks wie dem Volt begeisterte er die Fans und Judges mit dem ersten Bundy to No-Hand Landing in einem FMX-Bewerb. Ein weiterer Australier,  Josh Sheehan, landete auf Platz drei.

„Ich glaube, ich träume! Die ganze harte Arbeit hat sich endlich gelohnt“, so Moore nach dem Finale. „Diese Serie zu gewinnen, war für mich schon immer ein Traum. Jetzt ist dieser in Erfüllung gegangen.“

An einem lauen Oktoberabend vor der spektakulären Skyline Abu Dhabis holte Moore nach Triumphen in Mexico City und Athen seinen dritten Sieg der laufenden Saison. Damit beendet er die World Tour 2015 mit 380 Punkten. Pagès, der mit seiner Kreativität und Innovation den FMX-Sport auf ein neues Niveau gehoben hat, gewann die Stopps in Madrid und Pretoria, kam aber in Abu Dhabi nicht über Rang 8 hinaus. Damit schließt er die Saison mit 305 Punkten ab und belegt Rang zwei in der Gesamtwertung. Mit Platz zwei in Abu Dhabi setzte sich Rob Adelberg im Kampf um den letzten Podestplatz durch und zeigte dabei mit seinem Cordova Transfer Flip einen neuen Trick.

Pagès, der im Qualifying zweimal gestürzt war, setzte sich in Runde 1 durch und wurde dabei von den Fans mit großer Begeisterung angefeuert. Damit qualifizierte er sich für das Duell im Viertelfinale gegen Moore. Dort stürzte der Franzose aber bei seinem Alley-Oop Flair. Somit war für ihn der Traum geplatzt, als zweiter Fahrer der Geschichte die World Tour zweimal zu gewinnen.

„Die erste Runde ist gut gelaufen. Es war aber sehr viel Druck da. Keine Ahnung – ich habe wieder diesen Fehler gemacht. Wahrscheinlich hätte ich einen neuen Trick probieren sollen“, so Pagès, der nach einer Trainingsverletzung laut eigenen Angaben zwei Wochen pausieren musste und sich daher nicht richtig auf Abu Dhabi vorbereiten konnte.

Nach dem Finale zollte Moore seinem geschlagenen Gegner Respekt: „Tom ist die Legende der FMX-Szene – er ist der größte Innovator und lotet die Grenzen unseres Sports immer neu aus. Schade für ihn, dass er gestürzt ist.“

Ergebnisse Abu Dhabi: 1. Clinton Moore (AUS), 2. Rob Adelberg (AUS), 3. Josh Sheehan (AUS), 4. Maikel Melero (ESP), 5. Rémi Bizouard (FRA), 6. Dany Torres (ESP), 7. Taka Higashino (JPN), 8. Tom Pagès (FRA), 9. Javier Villegas (CHI), 10. Luc Ackermann (GER)

Endstand Gesamtwertung World Tour: 1. Clinton Moore (AUS), 2. Thomas Pagès (FRA), 3. Rob Adelberg (AUS), 4. Josh Sheehan (AUS) 5. Levi Sherwood (NZL), 6. David Rinaldo (FRA), 7. Dany Torres (ESP), 8. Rémi Bizouard (FRA), 9. Taka Highashino (JPN), 10. Maikel Melero (ESP)

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