DTM: Wer findet Hankook’s richtigen Reifendruck am Nürburgring ?

Motorsports: DTM race Nuerburgring (c)Hankook

Die entscheidende Phase im Meisterschaftskampf der DTM 2015 hat begonnen. Heute und morgen steht auf dem legendären Nürburgring der vorletzte Stopp der DTM auf dem Programm. Auf der 3,629 Kilometer langen Kurzanbindung der Grand-Prix-Strecke hat der Rennreifen von DTM-Ausrüster Hankook in den vergangenen Jahren mit hoher Konstanz und viel Traktion bei sehr geringem Verschleiß immer voll überzeugt, gerade auch dann, wenn die wetterspezifischen Tücken der Eifel mal wieder für Überraschungen sorgten. Mit Blick auf die Fahrerwertung führt momentan Mercedes-Benz-Pilot Pascal Wehrlein mit einem Vorsprung von 14 Zählern vor seinem schärfsten Verfolger Mattias Ekström (Audi). Doch bei insgesamt vier ausstehenden Rennen an zwei Rennwochenenden können noch maximal 100 Punkte gesammelt werden, so dass der Kampf um die Meisterschaft bis zum Finale in Hockenheim spannend bleiben dürfte.

Wichtig für die Piloten ist es, den Ventus Race von Hankook schnell zum Arbeiten zu bringen. „Zu dieser Jahreszeit kann es in der Eifel schon sehr kalt werden, was es etwas schwieriger macht, mit dem Reifen das optimale Temperaturfenster zu erreichen. Die Abnutzung der Lauffläche ist dagegen auf dem relativ glatten Fahrbelag des Nürburgring im Vergleich zu anderen Strecken sehr moderat“, so Hankooks DTM-Renningenieur Thomas Baltes.

Mit schnellen Passagen und langsamen Abschnitten bietet der Eifelklassiker einen abwechslungsreichen Streckenverlauf. Der erste Teil des Kurses ist eng und winkelig, der zweite dagegen flüssiger. Hier spielt die Kombination aus Fahrzeug-Setup und Hankook Reifen eine entscheidende Rolle. Thomas Baltes: „Wie auf vielen andere DTM-Strecken ist die Abstimmung des Autos und ein korrekt eingestellter Reifendruck der Schlüssel für ein optimales Grip-Niveau.“

Das höchste Tempo erreichen die Piloten auf der Start-und-Ziel-Geraden mit knapp 250 km/h, danach folgt eine sehr enge Rechtskurve, die langsamste Passage des Kurses. Da an dieser Stelle der Asphalt sehr wellig ist, könnten die Teams versuchen, mit einem niedrigen Luftdruck das Fahrzeug am Boden zu halten, damit die Piloten den optimalen Bremspunkt nicht verpassen. „Der Reifendruck darf nicht zu tief sein, speziell bei den zu erwartenden niedrigen Temperaturen. Zudem hat der Nürburgring einen Vollgas-Anteil von 65 Prozent, die vielen Geraden bedeuten für den Hankook Slick zusätzliche Abkühlphasen. Man braucht bei den häufig wechselnden Wetterbedingungen in der Eifel ein ausgewogenes Setup, die Abstimmung sollte daher nicht zu aggressiv sein“, erklärt Hankooks DTM-Renningenieur.

In der Vergangenheit ist kaum ein DTM-Lauf ohne Regenschauer am Nürburgring beendet worden. Allerdings fließt das Wasser auch schnell wieder ab, was die Wahl zwischen Regenreifen und Slick schwierig macht. Thomas Baltes: „Auch wenn die Strecke nach einem Regenguss teilweise abtrocknet, muss man nicht sofort auf den Slick zurück wechseln. In Verbindung mit dem richtigen Druck können die Fahrer mit dem Regenreifen von Hankook auch bei Mischbedingungen schnelle Rundenzeiten fahren.“ Da die Wetterprognosen keine Regen für die Eifel vorhersagen, dürften die Regenreifen am Nürburgring allerdings in der Garage bleiben.

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