Alte Hasen“ und ‚Junge Wilde‘ im Audi Sport TT Cup

Audi Sport TT Cup (c)Audi

Dennis Marschall (D), Jan Kisiel (PL), Nicolaj Møller Madsen (DK)

Der Audi Sport TT Cup startet in die zweite Hälfte seiner Premierensaison. In Oschersleben kämpfen die permanent eingeschriebenen Nachwuchspiloten am vierten von insgesamt sechs Rennwochenenden um die nächsten Meisterschaftspunkte. Zusätzlich geht beim Kräftemessen auf der nördlichsten Rennstrecke Deutschlands erneut eine prominente Auswahl an Gastfahrern an den Start.

Zum meteorologischen Herbstanfang hat der Audi Sport TT Cup seine sechswöchige Sommerpause beendet. Schauplatz des siebten und achten Laufs ist die Motorsport Arena Oschersleben. „Die Sommerpause war für uns recht kurz. Wir haben sie unter anderem zum Wiederaufbau der in Spielberg verunfallten Fahrzeuge genutzt“, sagt der Projektleiter Rolf Michl. „Ein großes Dankeschön an die zahlreichen Mechaniker und Helfer, die sehr viel Zeit investiert haben, damit wir in Oschersleben wieder perfekt aufgestellt sind.“

Frank Biela, Audi (c)Audi

Frank Biela

Auf der Rennstrecke unweit von Magdeburg wird auch das nächste Kapitel der erfolgreichen Gaststarter-Duelle im Audi Sport TT Cup geschrieben. Nach Rallycross-Piloten, Adligen und Ski-Superstars gehen in der Magdeburger Börde mit Frank Biela, Uwe Alzen und Harald Grohs drei Legenden des Motorsports an den Start. Der 51-jährige Biela gewann fünfmal die 24 Stunden von Le Mans und wurde 1991 DTM-Champion. Alzen siegte unter anderem einmal bei den 24 Stunden von Spa und in der GT3-Klasse in Le Mans. Zudem stand der heute 48-Jährige bei sechs DTM-Rennen ganz oben auf dem Podium. Grohs gewann zwischen 1984 und 1987 sogar sieben DTM-Läufe. Der 71-Jährige startete überdies in mehr als sechzig 24-Stunden-Rennen. „Auf das Kräftemessen der ‚Alten Hasen‘ mit den ‚Jungen Wilden‘ bin ich sehr gespannt“, sagt Michl. „Diese Legenden haben mehr Rennsporterfahrung als das gesamte Fahrerfeld des Audi Sport TT Cup zusammen.“

Weitere Gastfahrer sind Tim Schrick und Alex Lloyd. Schrick wurde 1998 Meister im Citroën Saxo Cup und 2001 Gesamtsieger im VW New Beetle Cup. Zudem startete er mehrmals beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring, bei dem er 2014 und 2015 Klassensiege einfuhr. Lloyd gewann 2007 den Meistertitel in der Indy Pro Series. Von 2008 bis 2011 nahm er an einigen Rennen der IndyCar Series teil und startete dreimal beim Indy 500 in Amerika. Erneut am Start ist das Playmate des Jahres 2008, Doreen Seidel.

Fehlen wird in Oschersleben dagegen der permanente Starter Levin Amweg. Der Rennfahrer aus der Schweiz ist nach seinem Unfall in Spielberg auf dem Wege der Besserung, kann aber aufgrund seiner Verletzungen bei den beiden kommenden Veranstaltungen noch nicht antreten. „Wir wünschen Levin Amweg weiterhin alles Gute“, sagt Michl. „Auch wenn er derzeit ausfällt, gehört er natürlich weiterhin fest zum Team des Audi Sport TT Cup.“

Nicolaj Møller Madsen reist als Gesamtführender in die Magdeburger Börde. Der Däne hat 111 Punkte auf dem Konto und fuhr in fünf der sechs Rennen auf das Podium. Hinter ihm folgen Jan Kisiel (99 Punkte) und Dennis Marschall (87,5).

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