Audi-Pilot Mike Rockenfeller siegt in Moskau

© Audi

Großer Tag für Audi auf dem Moscow Raceway: Mike Rockenfeller bescherte der Marke mit den Vier Ringen im zwölften Rennen mit einer souveränen Vorstellung den siebten Saisonsieg. Dahinter landete BMW-Pilot Bruno Spengler auf Platz zwei vor Mattias Ekström (Audi). Der Schwede holte sich mit Platz drei die Führung in der Fahrerwertung zurück. Und auch bei den Herstellern ist Audi nach dem Russland-Gastspiel der DTM wieder die Nummer eins. Pascal Wehrlein, gestern noch strahlender Sieger, kam über Platz zehn nicht hinaus, rettete wenigstens einen Punkt.

26.000 Zuschauer (am Wochenende) sahen auf dem Moscow Raceway eine eindrucksvolle Leistung der Audi-Mannschaft. Obwohl er eines der schwersten Autos im Starterfeld fuhr, war Rockenfeller am Sonntag nicht zu schlagen. Im Schaeffler Audi RS 5 DTM des Audi Sport Team Phoenix sicherte sich der DTM-Champion des Jahres 2013 in einem spannenden Zeittraining den besten Startplatz und anschließend einen ungefährdeten Sieg mit 4,132 Sekunden Vorsprung auf Spengler (BMW).

„Knapp wurde es nur in der ersten Kurve“, sagte Rockenfeller nach seinem zweiten Sieg auf dem Moscow Raceway. „Ich bin etwas schlechter gestartet als Bruno (Spengler) und musste etwas riskieren, um ihn hinter mir zu halten. Zum Glück hat das geklappt. Mein Team hat mir heute ein perfektes Auto hingestellt, das genauso war, wie ich es brauche. Vielen Dank dafür!“

Spengler, der gestern Platz drei erzielte, konnte erneut einen Podestplatz einfahren:“Das war nach meinem dritten Rang gestern erneut ein großartiges Ergebnis. Vielen Dank an mein Team. Die Mannschaft konnte das Auto noch einmal deutlich verbessern, so dass ich heute konstante Rundenzeiten fahren konnte. Ich bin froh, mit meinen beiden Podestplätzen viele Punkte aus Russland mitzunehmen. Leider wurde ich zusammen mit einigen anderen Fahrern zur Rennmitte von Lucas Auer aufgehalten. Zum Glück konnte ich ihn irgendwann überholen und den zweiten Rang sicher nach Hause fahren.“

Wie einen Sieg feierte das Audi Team den dritten Platz von Ekström. Sein Red Bull Audi RS 5 DTM musste nach dem Unfall im ersten Rennen am Samstag über Nacht wieder aufgebaut werden. Zudem wurde der Schwede in der Startaufstellung wegen der Kollision von den Sportkommissaren um drei Positionen zurückversetzt.

Das hinderte den Schweden nicht daran, sich von Startplatz fünf auf Rang drei und damit auf das Podium zu kämpfen. Zehn Minuten vor Rennende überholte er nach einem rundenlangen Duell den BMW von Maxime Martin. „Ich habe gestern gelernt, etwas geduldiger zu sein, das hat sich heute ausgezahlt“, sagte Ekström nach seiner Aufholjagd, mit der sich der Audi-Pilot die am Samstag verlorene Führung in der Fahrerwertung zurückholte. „Bedanken muss ich mich bei meinen Mechanikern, die mir über Nacht wieder ein perfektes Auto hingestellt haben und dann auch noch den schnellsten Boxenstopp abgeliefert haben. Einfach klasse!“

Audi DTM-Leiter Dieter Gass war happy über das Ergebnis: „Das war heute ein Traumergebnis für Audi“, so die Bilanz von Dieter Gass, Leiter DTM bei Audi Sport. „Wir haben hier in Russland zwei spannende DTM-Rennen und einen extrem starken Audi RS 5 DTM gesehen. Ein ganz großes Dankeschön geht an die gesamte Mannschaft, die nach den beiden Unfällen gestern extrem hart arbeiten musste, um die Autos wieder aufzubauen. Das war eine ganz starke Leistung. Viel Zeit zum Feiern haben wir aber nicht: Schon in zwei Wochen geht es in Oschersleben weiter. Nach dem heutigen Sieg werden wir auch dort wieder ziemlich schwere Autos haben. Die DTM bleibt definitiv spannend.“

Rennen 2 Moskau:

1. Mike Rockenfeller, Audi

2. Bruno Spengler, BMW

3. Mattias Ekström, Audi

4. Maxime Martin, BMW

5. Jamie Green, Audi

6. Gary Paffett, Mercedes

7. Marco Wittmann, BMW

8. Eduardo Mortara, Audi

9. Nico Müller, Audi

10. Pascal Wehrlein, Mercedes

 

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