Eurobike: Heute Demoday, Premieren: „Frechdax“ für die Kids, unsichtbare E-Antriebe und schwere Laster

 

EUROBIKE 2015 (c)Messe Friedrichshafen / Eurobike
Ab morgen ist wieder Eurobike. Bereits heute findet der Demoday statt, wo Fachhändler und Journalisten die neuesten Trends für 2016 bereits vorab auf Herz und Nieren testen können. Ich werde heute auch in Friedrichshafen auf der weltgrößten Fahrradmesse anwesend sein, um die eine oder andere Neuheit selbst in Augenschein zu nehmen.

Die vom 26. bis zum 29. August 2015 stattfindende Eurobike zeigt, welche Produkte in Zukunft den Markt bestimmen werden. Dieses Jahr werden über 250 Weltpremieren erwartet, die Neuheitendichte zeigte sich auch beim Eurobike Award, für den 500 Produkte eingereicht wurden. 64 davon werden am ersten Messetag mit einem Award prämiert. „Die Eurobike beweist sich dieses Jahr erneut als die weltweite Fahrrad-Leitmesse. Mit 1 350 Aussteller in 13 Messehallen sind wir erstklassig besetzt und bieten eine Anlaufstelle für alle Bike-Interessen“, erläutert Messegeschäftsführer Klaus Wellmann auf der im Vorfeld der Fahrradmesse stattfindenden Pressekonferenz.

EUROBIKE 2015 (c)Messe Friedrichshafen / Eurobike

Nicht nur für Fachbesucher: Am Publikumstag, Samstag, den 29. August, öffnet die Eurobike ihre Tore für Hobbyfahrer und Bike-Interessierte. Auf den Teststrecken können Pedelecs sowie Liegeräder direkt getestet werden. Zudem bietet „Holiday on Bike“ eine Auswahl zum Thema Radreisen, bei der Fashion Show können Besucher einen Blick auf die Modezukunft der Fahrradbranche werfen. „Mit Danny MacAskill kommt der wohl bekannteste Biker der Welt nach Friedrichshafen“, kündigt Projektleiter Dirk Heidrich an. Sabine Spitz, zwölffache deutsche Cross Country Meisterin und Olympiasiegerin, ist ebenfalls am Eurobike-Samstag unterwegs.

EUROBIKE 2015 (c)Messe Friedrichshafen / Eurobike

Das Thema E-Motor bleibt für die Branche aktuell. Riese und Müller präsentiert mit dem „Blue LABEL Charger GX Rohloff“ ein E-Reiserad, das mit Vorder- und Hinter-Gepäckträgern genug Platz bietet und einen mit einer feinen Abstufung besonders langlebigen Akku verspricht. Ganz unauffällig, wenn nicht sogar unsichtbar, kommt der E-Antrieb im „Commuter Bike“ von Coboc daher, das neben dem im Rahmen verborgenen Antrieb und der damit schlanken Optik auch als Leichtgewicht mit 15,4 Kilogramm punktet.

Am Gepäckträger lässt sich die Aktentasche befestigen – das ideale Fahrrad für den Weg zur Arbeit. Dass E-Bikes auch ganz andere Lasten transportieren können, stellt das „Musketier“ von Radbox unter Beweis. Das mit einem Motor versehene Trike zieht wahlweise einen Lastenwagen, einen Pritschenwagen oder auch eine Kutsche für Kinder. Besonders im Großstadtverkehr bietet es daher eine platzsparende und umweltfreundliche Alternative für Lieferdienste oder den Großeinkauf. Als Sportgerät für Arthrose- und Herzpatienten wurde das „E-Power Life Bike Nuvinci Nyon” von Corratec entwickelt. Es kann durch einen verstärkten Rahmen sowie Speichen bis zu 150 Kilogramm schwere Fahrer tragen.

EUROBIKE 2015 (c)Messe Friedrichshafen / Eurobike

Die neusten Mountainbikes richten sich nach Kundenwünschen. Das „Macina Kapoho“ von KTM verspricht mit E-Antrieb ein Fahrgefühl wie bei einem SUV und zeigt, wie das „Genius 27,5+“ von Scott, den neuesten Reifentrend. Bei „27,5+“ handelt es sich um eine Reifenbreite, die zwischen traditionellen Mountainbike-Reifen und „Fatbike“-Reifen liegt und im Vergleich zu schmaleren Rädern eine größere Kontaktfläche bietet, während der Rollwiderstand nur leicht steigt. Als Kindermountainbike mit Technik und Geometrie eines großen Mountainbikes präsentiert sich das „Frechdax“ von Propain. Ganz nach dem Geschmack der Kunden wurde das „ICB 2.0“ entwickelt; 2000 Endkonsumenten haben bei der Entwicklung mitgewirkt. Bei den Rennrädern ist Wandelbarkeit angesagt. Das Cannondale „Slate Force CX1“ integriert Mountainbike-Elemente, während das „Up” von Open Cycle sowohl verschiedene Reifengrößen wie auch Reifenbreiten fassen kann. „Das Gravel Bike von Open Cycle besitzt damit eine hohe Flexibilität für diverse Untergründe“, kommentiert Sportjournalist Bernd-Uwe Gutknecht.

Klein und multifunktional: Das Fahrradzubehör Seatylock präsentiert einen Sattel, der zum Schloss umgewandelt werden kann, der Helm „Fuga“ von Closca Design lässt sich zusammenschieben und damit im Rucksack oder der Aktentasche aufbewahren. Lezyne präsentiert das „kleinste GPS-Gerät der Welt“. Eine Erleichterung für reisende E-Bike Fahrer ist der „Bike-Lift“ von EAL. „E-Bikes lassen sich gerade von älteren Leuten nur schwer auf den Fahrradständer hieven. Die Idee, einen Lift in den Fahrradständer zu integrieren ist daher ein echter Fortschritt“, meint Bikeprofi Karen Eller.

Die Internationale Fahrradmesse Eurobike hat an den Fachbesuchertagen von Mittwoch, 26. August bis Freitag, 28. August von 8.30 bis 18.30 Uhr und am Publikumstag, Samstag, 29. August von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

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