Audi TT Cup: Fünf Fragen an Leader Nicolaj Moller Madsen

Nicolaj Møller Madsen, Audi Sport TT Cup, Spielberg (c)Audi

Nicolaj Møller Madsen

Der Däne ist zur Saisonhalbzeit Tabellenführer des neuen Audi Sport TT Cup. Im Interview spricht Madsen über seinen großen Traum Le Mans.

Nicolaj, was war bislang dein Highlight im Audi Sport TT Cup?

Das ist schwer zu sagen. Auf der Strecke ganz sicher der Sieg auf dem Norisring. Die Atmosphäre mit all den Audi-Fans vor Ort ist beeindruckend. Zudem war es kein leichtes Rennen. Ich bin von Startplatz vier ins Rennen gegangen und musste mich nach vorne kämpfen. Auch abseits der Strecke ist mir der Norisring am meisten in Erinnerung geblieben. Nach meinem Sieg haben mir Dr. Wolfgang Ullrich, Tom Kristensen und Marcel Fässler persönlich gratuliert. Das war schon ein cooler Moment und mein Vater war sichtlich stolz auf mich.

Ihr seid 18 permanente Starter im Audi Sport TT Cup. Konkurrenten auf der Strecke, aber Freunde abseits? Es sieht immer so aus, als hättet ihr viel Spaß miteinander.

Ja, das stimmt. Nicht nur wir Fahrer untereinander, auch die Instruktoren Markus Winkelhock und Marco Werner und das gesamte Organisationsteam sind klasse. Es macht einfach Spaß im Audi Sport TT Cup und wenn es dann auch noch auf der Strecke so gut läuft, ist es umso besser.

Wie wichtig ist für Sie körperliche Fitness, um im Rennsport erfolgreich zu sein?

Für mich ist es einer der wichtigsten Aspekte. Alle verbessern sich von Rennen zu Rennen. Deshalb kann man sich bei gleichem Material wie im Audi Sport TT Cup über die physische Leistung differenzieren, die noch wichtiger ist als die mentale Stärke. Diese nutzt nämlich nichts, wenn man erschöpft ist.

Im Audi Sport TT Cup ist Halbzeit. Was haben Sie sich für die zweite Saisonhälfte vorgenommen und was sind Ihre sportlichen Ziele für die Zukunft?

Ich arbeite so weiter wie in der ersten Saisonhälfte, also hartes Training im Studio, auf dem Fahrrad und so weiter. Auf die Rennen bereite ich mich mit dem Simulator und Videodaten vor. Wenn ich stark bleibe und regelmäßig Punkte sammele, dann kann ich auch bis zum Finale in Hockenheim ganz vorn liegen. In der Zukunft will ich gerne bei Audi bleiben. Es wäre schön, wenn sich danach eine Chance im GT3-Programm ergibt. Mein großes Ziel ist aber Le Mans.

Haben dänische Rennfahrer Sie in Ihrer Karriere inspiriert?

Tom Kristensen war und ist bis heute derjenige, der mich am meisten inspiriert – als Persönlichkeit und durch die Art seiner Arbeit. Er ist mein größtes Vorbild.

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