​Fünfter Saisonsieg für Audi in der DTM

Der Mann des Tages beim neunten Saisonrennen auf dem Red Bull Ring in Spielberg war Edoardo Mortara: Der Italiener im Audi RS5 DTM holte nach Bestzeiten in beiden freien Trainingssitzungen mit deutlichem Vorsprung die Pole Position und feierte einen ungefährdeten Sieg. Für Mortara war es der dritte Erfolg in der DTM. Dahinter folgten mit Pascal Wehrlein, Paul di Resta und Christian Vietoris drei Mercedes-Piloten. Bester BMW-Fahrer war Augusto Farfuß auf Platz sechs.

„Wenn ich vorne bin, kann ich das Rennen kontrollieren“, hatte Mortara schon nach dem Zeittraining angekündigt. Ab Runde zwei war das der Fall: Der Italiener konnte sich sukzessive von seinen Verfolgern absetzen und zeitweise mehr als drei Sekunden Vorsprung herausfahren. „Mein Auto war heute einfach perfekt“, sagte Mortara nach der Zieldurchfahrt. „Ich bin stolz auf diesen Erfolg und überglücklich. Ich hoffe, es geht morgen so weiter.“

Großes Pech hatte der bisherige Spitzenreiter Jamie Green: Der Brite übernahm am Start die Führung von Mortara und kam als Spitzenreiter aus der ersten Runde zurück. Doch dann ließ sich das Getriebe seines Audi RS 5 DTM nicht mehr schalten. Green musste an der Box aufgeben und verlor wehrlos die Tabellenführung an Mercedes-Pilot Wehrlein.

Das Duell des Tages lieferten sich Farfuß und Audi-Pilot Mattias Ekström. Der Schwede kämpfte sich vom neunten Startplatz auf Rang fünf nach vorn. Dabei gelang ihm in der letzten Runde ein besonders sehenswertes Überholmanöver gegen BMW-Pilot Augusto Farfus, durch das er sich zwei zusätzliche Punkte sicherte.

BMW war diesmal nicht so dominant wie noch in Zandvoort. „Generell ist unser Auto hier nicht so konkurrenzfähig wie wir gehofft hatten, das macht es schwierig. Trotzdem haben wir einen guten Job gemacht. Mehr war heute nicht drin“, sagte Farfuß. Mit DTM-Titelverteidiger Marco Wittmann, der Platz neun erzielte, kam noch ein weiterer BMW-Pilot in die Top-Ten.

Für Mercedes gab es mehr zu jubeln als noch in Zandvoort. Da Gary Paffett auf Platz sieben fuhr, schafften es vier Sterne-Piloten in die Top Ten. Zudem eroberte Wehrlein mit Platz zwei erstmals in seiner Karriere die Tabellenführung mit jetz 94 Punkten. „Das war ein gutes Rennen. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meines Teams. Die Zusammenarbeit mit meinem Team läuft super, dafür möchte ich mich bei ihnen allen ausdrücklich bedanken“, so Wehrlein. Damit ist der Formel-1-Testfahrer von Mercedes inoffizieller Halbzeitmeister. Der Vorsprung auf Ekström beträgt acht Punkte. Mortara mit 83 Punkte und Green mit 81 Punkte liegen in Schlagdistanz zu Wehrlein.

Ergebnis Spielberg, neunter Lauf:

1. Edoardo Mortara, Audi

2. Pascal Wehrlein, Mercedes

3. Paul di Resta, Mercedes

4. Christian Vietoris, Mercedes

5. Mattias Ekström, Audi

6. Augusto Farfuß, BMW

7. Gary Paffett, Mercedes

8. Mike Rockenfeller, Audi

9. Marco Wittmann, BMW

10. Adrien Tambay, Audi

 

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