DTM: Audi-Speerspitze Green und Ekström heiß auf Zandvoort

Ekström sieht sich Wickens Auto an (c)Erich Hirsch

Jamie Green und Mattias Ekström können es kaum erwarten, am kommenden Wochenende in Zandvoort am Steuer ihrer Audi RS 5 DTM zu sitzen. Die beiden Audi-Piloten sind wie die meisten DTM-Fahrer große Fans der anspruchsvollen Rennstrecke an der niederländischen Nordseeküste.

„Ich liebe Zandvoort, das ist eine geile Strecke“, sagte Green am Mittwoch bei einer Audi-Telefon-Pressekonferenz. „Für mich ist Zandvoort die Strecke des Jahres“, bestätigte Ekström. „Es gibt auf der Welt nur wenige vergleichbare Kurse. Die schnelle Rechtskurve am Ende von Sektor eins ist die schönste Kurve der Saison. Und in Zandvoort gibt es immer die besten DTM-Rennen. Dort kann man auch ohne DRS gut überholen. Wenn es nach mir ginge, bliebe Zandvoort für immer im DTM-Kalender.“

Green und Ekström schätzen die besondere Herausforderung der 4,307 Kilometer langen Berg-und-Tal-Bahn in den Dünen. „Ich habe dort mehr Kribbeln im Bauch als auf anderen Rennstrecken“, so Ekström. „Man braucht mehr Konzentration, wenn man dort fährt. Man landet im Kiesbett oder in den Leitplanken, wenn man einen Fehler macht.“

„Es ist gut, dass wir mit der DTM auf so einer klassischen Rennstrecke fahren und nicht nur auf modernen Kursen“, sagte der aktuelle DTM-Tabellenführer. „Es gibt schnelle Kurven, langsame Kurven, die Strecke ist interessant zu fahren.“

Green reist am Donnerstag direkt von England an, wo er gerade mit seiner Familie die Sommerferien verbringt. „Ich habe das Wohnmobil dabei, wir machen Camping an der Rennstrecke“, erzählte er.

Ekström gewann am vergangenen Wochenende mit seinem privat eingesetzten Audi S1 EKS RX zum zweiten Mal in Folge den schwedischen Rallycross-Weltmeisterschaftslauf in Höljes und stand in Zandvoort bei der DTM schon viermal ganz oben auf dem Podium. „Es macht natürlich immer Spaß, Pokale zu sammeln und Champagner zu spritzen“, so Ekström. „Aber ich weiß, dass Ergebnisse im Sport Frischware sind: Am kommenden Wochenende werden die Karten neu gemischt, da interessiert die Vergangenheit nicht.“

Bei der Beurteilung der eigenen Chancen hielten sich beide Audi-Piloten angesichts der unterschiedlichen Performance-Gewichte zurück. Diese können in Zandvoort laut Computersimulation der Ingenieure von Audi Sport bis zu 0,5 Sekunden pro Runde ausmachen. „Ich lasse mich überraschen, wo wir stehen“, so Ekström. „Ich glaube, dass Audi die bisherige Saison ohne Performance-Gewichte dominiert hätte. Deshalb bin ich gespannt, wie wir im Vergleich zu Mercedes aussehen. Erstmals seit dem Auftakt in Hockenheim fahren wir mit dem gleichen Gewicht.“

Green: „Es ist nicht einfach zu sagen, wie die Kräfteverhältnisse sein werden und wie stark BMW angesichts des deutlichen Gewichtsvorteils, den sie haben, ist. Die Strecke in Zandvoort lag Audi in der Vergangenheit aber schon immer besser als der Norisring und wir stehen in Sachen Gewicht auch besser da als vor zwei Wochen.“

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