DTM: CLASS ONE NIMMT KONKRETE FORMEN AN

Am Tag nach dem 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring hat das „Class One“ Steering Committee bestehend aus Vertretern der japanischen GTA, der amerikanischen IMSA und der DTM-Dachorganisation ITR seine erste Sitzung in diesem Jahr abgehalten und wegweisende Entscheidungen getroffen.


Nachdem sich die drei Organisationen und die involvierten Hersteller im vergangenen September über die Eckpunkte des technischen Reglements einigten, wurde nun das Motorenreglement verabschiedet. Im Bereich Aerodynamik konnte das Lastenheft definiert werden und muss nun noch in den Details auf die technische Umsetzbarkeit getestet und entwickelt werden. Die Autos der „Class One“ sehen den heutigen Modellen aus der DTM und GTA bezüglich Aufbau und Aerodynamik sehr ähnlich. Angetrieben werden die Tourenwagen von neuen Vierzylinder-Turbomotoren mit einer Leistung von rund 600 PS.

Hans Werner Aufrecht, Vorsitzender der DTM-Rechteinhaberin und -vermarkterin ITR e.V., zeigte sich nach dem Meeting zufrieden: „Wir konnten heute in vielen Fragen eine Einigung erzielen und sind unserem gemeinsamen Ziel ein gutes Stück näher gekommen. Ich freue mich auf den Tag, an dem die Autos der „Class One“ von verschiedenen Kontinenten erstmals gegeneinander antreten werden.“

Masaaki Bandoh, CEO des Rechteinhabers GTA, war nach dem Meeting ebenfalls erfreut: „Ich glaube, dass die getroffenen Vereinbarungen den Veranstaltern der Rennserien helfen werden, sich in Zukunft weiter zu entwickeln. Auch bin ich glücklich, dass wir konkret über die ersten gemeinsamen Rennen gesprochen haben, welche einer der Hauptgründe dafür sind, dass die Kooperation zwischen der ITR, IMSA und uns ins Leben gerufen wurde.“

Um diesen Wettkampf zwischen den Serien zu ermöglichen, wird es im Rahmen von gemeinsamen Rennveranstaltungen zu direkten Vergleichen zwischen den Autos der japanischen und deutschen Hersteller kommen. Am Ende der Saison 2017 ist die Premiere in Japan geplant, zu Beginn der Saison 2018 kommt es in Deutschland zur Revanche. Die sechs involvierten Hersteller haben zugestimmt, dass die Organisatoren der Rennserien ein entsprechendes Konzept für die Durchführung erarbeiten. Aktuell kämpfen in der DTM Audi, BMW und Mercedes-Benz gegeneinander, in Japan duellieren sich Honda, Lexus und Nissan. Sobald auf dem amerikanischen Kontinent die Serie gestartet ist, werden auch die US-Hersteller eingebunden.

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