DTM: Audi-Pilot Miguel Molina und die Liebe zum FC Barcelona

Audi Warm Up  Miguel Molina (c)Erich Hirsch

Als Miguel Molina 2010 in seiner ersten DTM-Saison als bester Neuling den Titel „Rookie of the Year“ gewann, erhielt er den Spitznamen „Magic Molina“. 2015 könnte der Katalane einen neuen bekommen: „Magic Devil“ – passend zu seinem neuen Audi-Sponsor in der DTM.

Die Logos des Berliner Spezialisten für Heimkino, Hi-Fi und PC-Boxen Teufel zieren ab sofort seinen rot-schwarzen Audi Sport Audi RS 5 DTM. Dazu Molinas Glückszahl „17“ als Startnummer und ein Retro-Helmdesign, das an seine erfolgreichen Tage im Kart-Sport erinnert – was soll da noch schiefgehen?

„Der 17. ist mein Geburtstag und eine Zahl, die ich schon immer gerne mochte“, sagt der 26-Jährige. „Ich habe sie in meiner Jugend beim Fußball auf dem Rücken getragen.“ Apropos Fußball: Als Katalane drückt er natürlich dem Audi-Partner FC Barcelona die Daumen und freut sich über jeden PR-Termin, den er gemeinsam mit den populären Fußballprofis wahrnehmen kann.

Molina lebt ganz in der Nähe von Barcelona. Und zwar dort, wo viele Deutsche Urlaub machen: in Lloret de Mar. Seit seiner Rückkehr zum Audi Sport Team Abt Sportsline, bei dem auch seine DTM-Karriere begann, setzt sich Molina in der Regel montags in den Flieger, um die Tage vor den Rennen mit seinem Team und Renningenieur Markus Michelberger zu verbringen.

„Markus und ich haben ein enges Verhältnis, und bei Abt herrscht insgesamt ein guter Teamgeist“, sagt der Spanier. „Wir haben uns genauso intensiv auf die neue Saison vorbereitet wie im letzten Jahr – damals hat sich das in den ersten Rennen ausgezahlt.“ Molinas größte Stärke war 2014 das Qualifying.

Miguel Molina,Audi (c)Erich Hirsch

„In diesem Jahr haben wir bei jedem Rennwochenende gleich zwei Qualifyings“, freut er sich. „Ich hoffe, ich profitiere davon.“ Überhaupt ist der Katalane begeistert vom neuen Format der DTM: „Es ist gut für die DTM, aber auch gut für uns Fahrer: Wir fahren mehr und haben mehr Chancen, Punkte zu holen.“

Um auch die Rennen noch fokussierter anzugehen, arbeitet Molina inzwischen mit einer renommierten Mentaltrainerin zusammen. Gleichzeitig soll aus dem Rennfahrer Miguel Molina die Marke Miguel Molina werden. „Dass wir in der DTM nun permanente Startnummern haben, hilft dabei“, freut sich der Spanier. „Ich werde versuchen, die ‚17‘ so schnell wie möglich in mein Logo zu integrieren und auch auf meinem Helm zu zeigen.

Parallel zum Engagement mit Audi in der DTM, das für Molina nach eigenen Worten „Prio eins, zwei und drei“ genießt, fördert er im eigenen Kart-Team gemeinsam mit seinem Vater Roger den Nachwuchs und engagiert sich beim katalanischen Verband für die neue Formula Ashenkoff, mit der die Lücke zwischen Kart- und Formel-Sport geschlossen werden soll.

Auch an der Erprobung des neuen Rennwagens für den Audi Sport TT Cup war Molina im Winter beteiligt. Privat fährt der Spanier wie viele seiner Audi-Kollegen einen Audi RS 6. „Ich bin mir aber noch nicht ganz sicher, ob ich beim RS 6 bleibe oder auf einen RS 7 umsteige. Auch der neue RS 3 ist verlockend …“ Nur eines ist sicher: „Es muss auf jeden Fall ein RS-Modell sein!“

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