Formel E: Bewerbungsstädte für einen ePrix stehen Schlange

Formel E in Las Vegas (c)FormulaENew York – Rio – Tokyo. Der Ohrwurm der deutschen Popgruppe Trio Rio aus dem Jahr 1986 trifft auf die Formel E 2015 zu. Zwar stehen diese drei Städte nicht zur Debatte, doch andere potentielle Bewerbungsstädte stehen für ein Formel-E-Rennen Schlange.

Die Formel E steckt aktuell in den Vorbereitungen für die zweite Saison. Laut ‚autosport.com‘ buhlen mehr als 180 Städte, um ein Formel-E-Rennen austragen zu dürfen. „Es gab sehr verlockende finanzielle Angebote einiger Bewerber für einen ePrix“ wie Serienboss Alejandro Agag verrät.

„Wir haben über 180 Städte, die für ein Rennen angefragt haben und einige von ihnen sind bereit dafür, Geld hinzublättern“ ergänzt der Spanier. „Wir sind gerade im Prozess, die Auswahl zu treffen.“
Agag möchte die Rennen in den Innenstädten austragen. Die Botschaft der Formel E lautet: Die Formel-E-Autos gehören in die Städte. „Es ist schwierig, die Wahrnehmung von Elektroautos zu ändern, aber gerade das ist es, was wir wollen und zeigen sie in diesem Umfeld“, so Agag.

Welche Städte kommen in Frage? Laut Agag besteht der Wunsch, bereits bestehende Rennstrecken, denen ein guter Ruf vorauseilt, aufzunehmen. Zuletzt fuhr die Formel E in Long Beach auf einer Strecke mit langer Geschichte. Der nächste ePrix am 9. Mai im Fürstentum Monaco zählt zum Klassiker schlechthin in der Formel 1. Ein Rennen in Singapur, wo die Königsklasse seit 2008 ein Nachtrennen austrägt, könnte in die nähere Wahl kommen. „Wahrscheinlich werden Long Beach und Monaco die Einzigen bleiben, aber ein in Singapur könnte eine Option sein“, gibt Agag offen zu. „Singapur hat noch nicht eine so lange Vergangenheit, aber es ist ein netter Straßenkurs“, gibt der Spanier dem südostasiatischen Stadtstaat Hoffnung auf ein Rennen.

Agag bevorzugt neue Städte wie Hong Kong, Mexico und Paris in den Terminkalender der Formel E aufzunehmen. „Wir sehen uns neue Strecken in Städten an, aber diese beiden Rennen in Long Beach und Monaco haben Geschichte. Es ist ein großes symbolisches Zeichen für die Formel E, auf diesen Strecken Rennen zu fahren und wir sind stolz, ein Teil dieser Geschichte zu werden“, sagt der Serienboss.

Laut ‚formulaezone.com‘ steht Agag mit San Francisco in Verhandlungen. „Wir sprechen mit den Verantwortlichen in San Francisco und würden dort gerne ein Rennen fahren. Wir bemühen uns um eine passende Fläche, wo wir dort nach dem Americas Cup fahren und das Fahrerlager aufstellen können.“
Agag schwebt das Areal um die San Francisco Bay vor, zu der die atemberaubende Golden Gate Bridge oder die Wolkenkratzer von San Francisco gehören. Gut möglich, dass die USA mit Miami, Long Beach und San Francisco gleich drei ePrix austragen darf.

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