DTM: Audi-Pilot Adrien Tambay mit neuen Glücksbringer in die neue Saison

Adrien Tambay, Audi (c)Erich Hirsch

2015 wird für Adrien Tambay ein besonderes Jahr: Der Audi-DTM-Pilot ist vor dem Start in die DTM-Saison in das pulsierende London umgezogen.

„Ich habe mich in Bregenz oft alleine gefühlt“, sagt der Franzose, der sein viertes DTM-Jahr im Audi Sport Team Abt Sportsline in Angriff nimmt. „In London warten viele Freunde auf mich. Im Stadtteil Chelsea habe ich eine tolle Wohnung gefunden und ich glaube, dass London eine fantastische Stadt für einen jungen Mann wie mich ist. Ich bin sicher, dass mir der Umzug guttun wird.“

Auch an seiner Fitness hat der 24-jährige Franzose im Winter gearbeitet. „Wir haben bei Audi Sport einen neuen Trainingsplan. Ich habe mich strikt daran gehalten und schon jetzt das Ergebnis gespürt: In den Vorjahren war ich im Anschluss an den ersten Test nach der Winterpause immer ziemlich müde. Dieses Mal hat es mir gar nichts ausgemacht, viele Runden im Rennwagen zu sitzen.“

Auch mit einigen Einsätzen in der französischen Eisrennserie hat sich Tambay im Winter fit gehalten. „Vor allem mental“, wie er sagt. „Klar würde ich für Audi auch mal gerne das eine oder andere GT3-Rennen fahren, aber mein Fokus liegt 2015 voll auf der DTM.“

Playboy Audi RS 5 DTM #27 (Audi Sport Team Abt) (c)Audi

Und das mit einem neuen Ingenieur an seiner Seite: In dieser Saison wird Tambay von Nicola Palarchi betreut, der aus der Formel 1 zum Audi Sport Team Abt Sportsline wechselt. „Wir haben schon in meinem letzten Jahr im Formel-Sport zusammengearbeitet und verstehen uns bestens“, freut sich der Audi-Pilot. „Wir vertrauen uns gegenseitig. Nicola ist neu in der DTM, hat aber so viel Erfahrung, dass er die Besonderheiten schnell lernen wird.“

Auf das neue Layout der DTM-Wochenenden, wie es Adrien Tambay nennt, freut sich der Audi-Pilot ebenfalls. „Ich liebe das Racing“, sagt er. „Zwei Rennen bedeuten für mich doppelten Spaß. Und weil ich von Haus aus eher ungeduldig bin, ist es gut, dass wir schon am Samstag ein Rennen fahren. Auch das Qualifying-Format ist top: Man darf sich keinen Fehler erlauben und muss von Anfang an schnell sein. Das sollte mir liegen.“

Ab der Saison 2015 hat Tambay gleich zwei Glücksbringer: die berühmten Bunnys seines Hauptsponsors und die legendäre Startnummer 27 auf seinem Playboy Audi RS 5 DTM, mit der schon sein Vater Patrick als Ferrari-Pilot in der Formel 1 erfolgreich war. „Er hat die 27 damals von Gilles Villeneuve übernommen, der neben Ayrton Senna und meinem Vater eines meiner großen Idole ist.“

Im Alltag vertraut Tambay, wie viele seiner Fahrerkollegen, auf den Audi RS 6 Avant. „Aber ich muss mir auch den neuen RS 3 mal näher anschauen“, meint er. „Der sieht toll aus und könnte für London perfekt sein.“

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