Formel E: Jerome D’Ambrosio genießt die Formel E

(c)FormulaE
Der Belgier Jerome D’Ambrosio hat in der Formel E bisher einen glänzenden Eindruck hinterlassen. Der ehemalige Formel-1-Pilot feierte zuletzt in Miami mit Platz vier sein bestes Saisonergebnis. Beim bevorstehenden Heimspiel seines Teams  Dragon Racing  träumt der 29-jährige von einem Sieg in Long Beach.

Sie fuhren die bisherigen Rennen sehr konstant und belegen aktuell den siebten Platz in der Formel-E-Meisterschaft. Wie fällt Ihre Saisonbilanz aus?
„Ich glaube, wir haben bisher eine sehr konstante Saison hingelegt. Bei fast jeden Rennen sammelten wir Punkte, in Argentinien hatten wir Pech. Abgesehen davon gelang es uns viele Punkte mitzunehmen. Mit Platz vier in Miami machten wir einen weiteren Schritt nach vorne. Aber zweifellos gibt es viele kleine Dinge, die wir viel besser machen können. Das ist für uns sehr motivierend, obgleich wir wissen, dass wir mit dem Auto in die richtige Richtung arbeiten. Jede Strecke ist neu, also lernst du weiterhin bei jedem Rennen neue Sachen.“

Wie weit sind Sie denn von einem Podestplatz entfernt?
„Ehrlich gesagt nicht weit weg. Ich glaube, wenn wir es richtig angehen und ich von meiner Seite weitere Fortschritte beim Handling des Batteriemanagements erziele, sind wir ganz nah dran. In Miami haben wir kein perfektes Rennen gehabt und wir waren nur einem Platz vom Podest entfernt. Noch gab es kein Podiumsergebnis, aber ich glaube von der Leistung her sind wir dabei. Hoffentlich können wir bald einen Podestplatz erreichen und auch um den Sieg kämpfen.“

Wie fühlten Sie sich mit Dragon Racing, einem US-Team, in Miami Rennen zu fahren?
„Es war wirklich klasse. Wir hatten dort viele Gäste. Es ist für uns wichtig ein amerikanisches Team zu sein, eine gute Leistung abzuliefern und den Leuten zu zeigen, zu was wir fähig sind. Ich glaube, wir können es sogar noch besser bei unserem Heimrennen in Long Beach. Formel-E-Rennen in den Städten ist einfach großartig. In einigen anderen Rennserien hast du pro Saison ein oder zwei Highlights wie in Miami. In der Formel E ist es immer ein großes Spektakel mit sehr intensiven Racing.“

In Putrajaya haben Sie eine beeindruckende Vorstellung gegeben, als Sie als Letzter ins Rennen gingen, da Sie im Qualifying wegen erhöhten Energieverbrauch disqualifiziert wurden und am Ende den fünften Platz erreichten. Haben Sie das Rennen genossen?
„Es ist großartig mit erfahrenen Piloten aus anderen Serien Rennen zu fahren und die Rennen sind unglaublich. Es ist lange her gewesen, dass wir alle soviel Spaß auf der Rennstrecke hatten. Wenn du von Startplatz 18 oder 19 ins Rennen gehst, weist du, dass du noch eine Chance hast, dich nach vorne zu kämpfen. Das Handling des Batteriemanagements ist entscheidend und ich finde es aufregend, ein Teil dieser Meisterschaft zu sein.“

Wie haben Sie sich auf den Kurs von Long Beach vorbereitet?
„Ich habe die Strecke gesehen und bin darauf auf dem Simulator gefahren. Alle Strecken in der Formel E sind interessant, die wir bisher gefahren sind. Es ist nicht nur die Strecke, es ist auch der Schauplatz des Rennens. Die Strecken unterscheiden sich immer etwas, es sind die Städte und das Land, die wir in der Formel E besuchen. Es ist klasse, unabhängig von dem straffen Zeitplan des Rennens. Das ist es, was die Formel E ausmacht. In anderen Rennserien fährst du für dich allein oder machst ein Überholmanöver pro Rennen.“

Wenn Sie ihre Form weiterhin behalten, welches Ziel haben Sie für die Meisterschaft?
„Ich glaube, mit den bisher erreichten Ergebnissen und wie eng es zugeht, ist alles möglich. Ich habe nur 33 Punkte Rückstand auf den Führenden (Prost) und ich kann an einem Wochenende fast alles aufholen, wenn es gut für mich läuft. Wir müssen das Ziel haben, um den Sieg und um die Meisterschaft zu kämpfen. Das ist großartig in der Formel E, die Meisterschaft ist offen und unberechenbar.“

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