Formel E: Virgin-Pilot Sam Bird erwartet enges Rennen in Long Beach

 (c)Virgin Racing

Sam Bird rechnet am kommenden Wochenende mit einem engen Rennen in Kalifornien. “Long Beach ist eine Strecke, auf der vorher oft gefahren wurde, beispielsweise die IndyCar-Serie. Daher kennt jeder Fahrer den Kurs ein bisschen besser als die anderen Strecken, auf denen wir bisher gefahren sind“,erzählt der Virgin-Racing-Pilot der Webseite ‚current-e.com‘.

Allerdings entspricht der 2,131 Kilometer lange Kurs, den die Formel E beim sechsten ePrix der Saison fährt, nicht ganz der traditionellen IndyCar-Strecke. Ähnlich wie in Monaco ist der Kurs in Long Beach für die Formel E optimiert worden. Die Strecke ist kürzer und geeigneter für die Leistung des Spark-Renault SRT_01E, der mehr Drehmoment leistet und an Höchstgeschwindigkeit limitiert ist.

„Der Kurs in Long Beach ist ein etabliertes Gebilde, das für ein Verständnis der Streckencharakteristik Präzision erfordert“,so Bird. „Die Vorbereitungen auf dem Simulator sind dieses Mal sehr nützlich und lassen den Fahrer selbstbewußter und schneller sein“ glaubt der Brite. „Jeder kennt die Strecke ein bisschen besser als die anderen“,ergänzte der 28-jährige Virgin-Pilot. „Wir können den Streckenbelag ziemlich gut einschätzen, da auf ihm bereits gefahren wurde.“

Wie schätzt Bird die Strecke ein? „Kurve 1 und 2 bilden eine schnelle Schikane, danach fährst du jeweils drei 90-Grad-Kurven in Turn 3, 4 und 5. Die Kurve 6 ist eine schwungvolle Linkskurve, die in eine enge Rechtskurve mündet. Wenn du dort die richtige Linie fährst, ist das der Schlüssel zum Erfolg. Es ist eine Strecke, die ein enges Qualifying und ein noch engeres Rennen verspricht“,sagt der Dritte der Formel-E-Meisterschaft. Das Layout der Kurve 7 bedeutet Strategie ist der Schlüssel. Es ist ein ziemlich kurzer Kurs, wie Miami. Das Energiemanagement wird schwierig werden, besonders wenn es keine Safety-Car-Phase gibt.“

(c)Virgin Racing

In den ersten vier Rennen der Saison fuhr das Safety-Car immer auf die Strecke. In Miami blieb es draußen. Bird geht davon aus, dass das Safety-Car in Long Beach wieder rauskommt. „Die Strecke ist typischerweise sehr holprig, besonders auf den wichtigen Geraden. Die Wahrscheinlichkeit einer Safety-Car-Phase ist größer als in Miami. Ich glaube nicht, dass wir sehr viele Rennen ohne Safety-Car haben werden.“

Die bisherige Praxis des Freien Trainings von 45 Minuten und 30 Minuten wurde für Miami verändert. Drei kleine Sessions von je 25 Minuten versprechen viel Verkehr auf der Strecke. Sowohl Fahrer als auch Teams versuchen das passende Setup für das Qualifying und das Rennen zu finden.

Über das Fahrerfeld für Long Beach hat der 28-jährige Brite nur lobende Worte übrig. „Wenn man sich das Starterfeld ansieht, gibt es keinen einzigen Namen, der kein Top-Pilot ist. Ich kann mich an kein anderes Rennen erinnern,in dem so viele gute Fahrer mitgefahren sind. Es ist eine großartige Werbung für die Formel E“,sagt Bird.



 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: