Formel E: Die Schweiz steht offenbar vor einem ePrix

Die Schweiz steht offenbar vor einem ePrix. Wie das schweizer Newsportal ‚watson.ch‘ in der heutigen Ausgabe meldet, wünscht sich der Hauptsponsor der Formel E, die  Zürcher Bank Julius Bär, ein Rennen in der Alpenrepublik.

Zürich als Austragungsort liegt der Bank besonders am Herzen. Marco Parroni, Projektverantwortlicher und Leiter Front Marketing bei Julius Bär sagte: „Peking, Buenos Aires, Berlin, Moskau. Da gehört Zürich einfach hinein. Zürich sei der richtige Austragungsort für den Schweizer ePrix mit dem See, den Brücken und den Bergen.“ Allerdings haben weitere schweizer Interessenten angeklopft. Montreux, Lausanne und Lugano bemühen sich ebenfalls als Austragungsort.

Zwar arbeitet die Stadt Zürich nicht aktiv an einer Bewerbung eines ePrix, doch die lokale Stadtpräsidentin Corine Mauch ist bereits von der schweizer Bank unterrichtet worden. Wegen der beengten Platzverhältnisse und der Blockierung des Verkehrs gäbe es Bedenken für ein Formel-E-Rennen. „Man sei sich bewusst, dass ein Rennen in der Zürcher Innenstadt eine etwas kompliziertere Angelegenheit ist als in anderen Weltstädten mit ihren breiten Alleen. Allerdings brauche es für die Austragungen keine fixen Strecken“ wird die Bank zitiert.

Es wäre ein historischer Moment für den Motorsport in der Schweiz. Seit 60 Jahren besteht ein nationales Motorsportverbot gegen Rundkursrennen. Der Schweizer Bundesrat, der Nationalrat und der Ständerat haben sich zuletzt für ein Formel-E-Rennen ausgesprochen. Die Entscheidung des Parlaments machte erst den Weg frei für einen Schweizer ePrix, der in der Saison 2016/17 stattfinden könnte.

Formel-E Serienboß Alejandro Agag setzt sich für einen ePrix in der Schweiz ein: „Wir sind sehr glücklich über die Chance, die Formel E in die Schweiz zu bringen, und möchten unseren Schweizer Partnern, der Bank Julius Bär und TAG Heuer, für ihre tatkräftige Unterstützung danken. Jetzt werden wir die Details für das Rennen ausarbeiten. Dazu gehört auch die Auswahl der Stadt, die als Gastgeber fungiert. Unser Ziel ist, das Rennen in der Saison 2016/17 möglich zu machen“.

Erst kürzlich griff  die schweizer Rennfahrerin Simona de Silvestro ins Cockpit des  Spark-Renault SRT_01E. Die ehemalige Formel-1-Entwicklungsfahrerin (Sauber) war für ein Promotion-Video für einen Schweizer ePrix in den Straßen von Genf unterwegs. Venturi-Pilot Nick Heidfeld, der in seiner Wahlheimat Schweiz lebt, unterstützt ebenfalls eine Bewerbung der Schweiz.

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