Formel E: Wie schmeckt der Formel-E-Kraftstoff ? Sir Richard Branson macht den Test

(c)Virgin Racing

Sir Richard Branson war beim ePrix in Miami der umschwärmteste Gast. Sowohl die Journalisten und Fotographen, als auch die Cheerleaders der Miami Dolphins suchten seine Nähe. Kein Wunder, denn der britische Unternehmer und Gründer des Virgin Formel-E-Teams besuchte sein Team zum ersten Mal bei einem Rennen.

Branson konnte zwar keinen Sieg seiner Schützlinge Sam Bird (8.Platz) und Jaime Alguersuari (11.Platz) feiern, dafür hatte er abseits des Rennens jede Menge Spass, wie er in seinem Blog verrät.

„Ich liebte es, die Boxengasse zu besuchen, auf der Startaufstellung entlang zu gehen und Selfies mit den Cheerleaders der Miami Dolphins zu schießen.“ sagte Branson. „Es ist ein schwieriger Job, aber einer mußte es ja machen“, fügte er scherzhaft hinzu. Wer würde da nicht mit ihm tauschen wollen?
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Branson übergab bei der Siegerehrung dem Sieger Nicolas Prost den Siegerpokal und erinnert sich an dessen Vater Alain Prost, der mit vier Formel-1-Titeln Motorsport-Geschichte schrieb. Neben Alain Prost war auch der zweifache Formel-1-Weltmeister Emerson Fittipaldi zu Gast bei Richard Branson.
Neben dem Vergnügen gab es aber auch reichlich Arbeit für den britischen Ballonfahrer Branson. Auf Einladung von Formel-E-Serienchef Alejandro Agag nahm er an einer Podiumsdiskussion über die Zukunft des Transportwesens teil. Bei dieser Gelegenheit ließ es sich Branson nicht nehmen, einen Geschmackstest des Formel-E-Kraftstoffs zu machen. Die Formel-E-Generatoren laden die Batterien der Formel-E-Fahrzeuge auf und laufen auf seealgenbasierten Glycerinkraftstoff, der CO2-neutral ist.
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Branson wollte schon wissen, wie sauber und grün der Kraftstoff schmeckt. „Der Glycerin-Kraftstoff war ein bisschen sirupartig und sehr süß, aber nicht annähernd so schecht, wie ich es erwartete.“ sagte er nach dem Trinktest. „Wir sollten ihn ab sofort in unseren Autos verwenden“ ergänzte er.
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Über die Atmosphäre und das Drumherum des ePrix in Miami zeigte sich Richard Branson restlos begeistert. Die Teamarbeit und das Miteinander des Virgin-Teams seien großartig gewesen, gerade in Situationen, wenn es mal nicht nach Wunsch läuft. Er ist überzeugt davon, dass dank des Zusammengehörigkeitsgefühl sein Team in den nächsten Rennen gute Ergebnisse erzielen wird.

Branson ist fest davon überzeugt, dass die Formel-E die Zukunft des Motorsports ist und Elektroautos die Zukunft der Fortbewegungsmitteln.“Es ist großartig, hier zu sein, das aufregende Rennen zu verfolgen und die Geschicke und Fähigkeiten von so vielen Leuten zu sehen, die hier zusammenarbeiten“ sagte Branson.

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